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blackcat86
16.09.2012, 20:52
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Feuerblick
16.09.2012, 21:02
Niemand MUSS Opt-out unterschreiben und niemand MUSS Opt-out dann auch erfüllen. Bitte, tu dir selbst einen Gefallen und geh zu deinem Therapeuten. Deine Gedankengänge kreisen um unsinnige Sachen, du schiebst Panik wegen nichts. Du hast da erst angefangen, aber man "achtet" dich nicht??? Die kennen dich noch nicht mal! Wenn du so weiter machst, wirst du gar nicht mehr arbeiten können!

Relaxometrie
16.09.2012, 21:03
Es wirkt so, als ob Du nicht im Geringsten verstanden hast, was wir Dir zu erklären versucht haben. Warum dieser wahnsinnige Streß?



Ich habe mittlerweile mit dem Chef gesprochen, und er reagierte weniger schlimm als erwartet; er meinte, man müsse eben versuchen, den Betriebsarzt möglichst bald vom Gegenteil zu überzeugen.
Welches Procedere schlägt der Chef für die Zwischenzeit, bis der Betriebsarzt evtl. seine Meinung geändert hat, vor?
Und was meinst Du / was meint Dein Dich schon länger behandelnder Arzt zu Deiner Nachtdiensttauglichkeit?

Janny
16.09.2012, 21:42
Ich kann den Vorrednern zur zustimmen!
Die Stelle, die du beschreibst, scheint ein selten scheußliches Exemplar zu sein. Keine Einarbeitung, cholerischer Chef.... Und wer dir erzählt, dass man opt-out unterschreiben MÜSSE, der lügt. Aber klar, wenn man alle 2 Tage Dienst machen soll, dann braucht man das.... Bitte: Kündige da selber - unabhängig von Diensttauglichkeit und Co. Das muss sich keiner antun, auch kein gesunder.
Dann kümmerst du dich erst mal um deine Erkrankung und suchst dir dann in Ruhe eine brauchbare Stelle. Psychisch stark angeschlagen hätte ich den Berufseinstieg nicht angehen wollen, das ist so schon "schlimm" genug.
Und keine Angst, so eine schlechte Stelle wie du jetzt zu haben scheinst, kriegst du jederzeit wieder. (Wenn du von Intensiv schreibst, dürfte es ja keines der noch am ehesten knappen Fächer sein).

Noch eine Idee, einfach mal ins unreine.Vielleicht wäre es längerfristig auch eine Lösung für dich, "nur" 80% zu arbeiten?

Alles Gute Dir!

Evil
17.09.2012, 12:22
@blackcat: Es tut mir leid, wenn ich Dir hier zu nahe trete, aber Dein Umgang mit dieser Situation wirkt nicht völlig adäquat.
Du schreibst, daß Du an einer psychischen Erkrankung leidest. Wenn Du Dich in Behandlung befindest, solltest Du die gesamte Situation mit Deinem Therapeuten besprechen, vielleicht kann Dir das einige Dinge erleichtern, die Dich belasten?

EntenFreundin
17.09.2012, 21:41
@blackcat: Es tut mir leid, wenn ich Dir hier zu nahe trete, aber Dein Umgang mit dieser Situation wirkt nicht völlig adäquat.


Ja, das sehe ich auch so. Auch unabhängig von der psychischen Erkrankung (also gesetzt den Fall ich wüsste das jetzt nicht), bekommt man bei Deinen Einträgen den Eindruck, dass da jemand schreibt, der Probleme mit dem Selbstwertgefühl hat und dazu neigt, sich schnell verrückt zu machen und in Dinge reinzusteigern.
Allein das kann Dich im ungünstigsten Fall (also bei entsprechend intoleranten Kollegen) schon zum Mobbing Opfer machen, auch wenn Du brav Dienste machst.
Würde nicht alles von Diensten Ja/Nein abhängig machen, sondern mal insgesamt gucken, ob Du Dich dort überhaupt wohl fühlst....

Dein Chef will, dass Du vom Gegenteil überzeugst, ok; ich find auch jeder hat eine Chance verdient, es zumindest probieren zu dürfen.... Vielleicht kann man da mit dem Betriebsarzt irgendwie eine Zwischenlösung finden; also dass man Dich das ausprobieren lässt ?
Hab leider keine Ahnung, was es da für Modelle gibt, aber das wird ja wohl nicht der erste derartige Fall sein, also irgendwelche Regelungen müsste es doch geben. Vielleicht den Betriebsarzt da nochmal gezielt fragen ?
Und wenn Du in Behandlung bist (scheint mir irgendwie fast nicht so...), vielleicht kann Dein Therapeut da noch eine Stellungnahme abgeben ?

Coxy-Baby
17.09.2012, 22:09
Jeder hat die Chance verdient es mal zu probieren? Hallo ? Als Arzt im Dienst ist man ja doch im zweifel alleine zuständig und wenn man dann im epileptischen Anfall daneben liegt (als Beispiel) weil man Nachtdienste nicht verträgt ist keinem geholfen und bei der Schreibe des Threaderstellers hat er mehr als eine Baustelle im Leben die erstmal abgearbeitet gehört (ist nicht böse gemeint)......

EntenFreundin
18.09.2012, 12:06
Jeder hat die Chance verdient es mal zu probieren? Hallo ? Als Arzt im Dienst ist man ja doch im zweifel alleine zuständig und wenn man dann im epileptischen Anfall daneben liegt (als Beispiel) weil man Nachtdienste nicht verträgt ist keinem geholfen....

Schwer sich da ein Urteil drüber zu bilden, wenn man nicht weiss, um was für eine Erkrankung es eigentlich konkret geht.
Bei psychischen Erkrankungen ist das ja nicht wie mit epileptischen Anfällen, sondern da kann eigentlich nur ein Therapeut, der denjenigen gut kennt, beurteilen, was möglich ist und was nicht.
Dachte auch nicht daran, denjenigen denn nach 2 Wochen allein auf die Menschheit loszulassen, sondern eher an sowas wie, dass beispielsweise die ersten Dienste immer noch ein Kollege mit anwesend ist, der zur Not denn angesprochen werden kann; da wird man ja vielleicht merken obs geht oder obs nicht geht. Kann man natürlich alles nur machen, wenn die Kollegen da ein Minumun an Verständnis aufbringen; das scheint mit bei der Stelle ja eher problematisch zu sein.

blackcat86
19.09.2012, 21:14
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blackcat86
19.09.2012, 21:16
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Feuerblick
19.09.2012, 21:20
Nochmal: Opt-Out bedeutet, dass du mehr Stunden machen würdest, aber nicht, dass du mehr Stunden machen MUSST. Und widerrufen kannst du die Zustimmung außerdem...

Patella
19.09.2012, 22:08
....Dass kein Facharzt ohne Nachtdienste geht ist mir klar.....

Das ist de facto falsch, ich spreche aus eigener Erfahrung.

blackcat86
21.09.2012, 21:20
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WackenDoc
21.09.2012, 21:27
Was für eine Fachrichtung machst du eigentlich?

Und ich würde mich nicht in der Psych im eigenen Haus behandeln lassen.
Such dir nen Therapeuten, der auch brauchbare Termine anbietet- nachmittags Richtung Dienstschluss würde sich ja anbieten. Ansonsten gehst du halt einmal in der Woche oder alle 2 Wochen nachmittags früher wegen dem Termin.

blackcat86
21.09.2012, 21:50
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EntenFreundin
22.09.2012, 02:18
Dass da direkt was durchsickert (also Psych den Chef anruft oder die Assis von Psych und Chirurgie sich in der Kantine unterhalten) wär ja krass... Passiert sowas wirklich ????
Denke mal die haben Schweigepflicht; kann ich mir schwer vorstellen.... Trotzdem würd ich mich nicht unbedingt im selben Haus behandeln lassen; jeder Depp kann im Computer nachgucken, wenn auch nur aus Langeweile... Gibts keine andere Möglichkeit ? Es gehen doch soooo viele Leute arbeiten und haben trotzdem Arztternine... In großen Häusern kommen die Leute doch oft nicht gleich am Anfang in den OP; das würd ich mal nicht persönlich nehmen. Aber wie es ausieht hast Du ja immerhin erreicht, dass sie Dich vom Dienstpaln runter genommen haben....

PS: Man kann Dir keine PM schreiben... Das müsstest Du erst frei schalten wenn Du willst.

blackcat86
22.09.2012, 13:14
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jijichu
22.09.2012, 13:24
Dann scheinen die Kollegen not so amused, dass ich die einzige unter den Assistenten mit Promotion bin; nennen sich gegenseitig, und sogar die PJlerin Doktor, mich aber demonstrativ nicht. Sie scheinen ständig bemüht mir zu zeigen, dass ich die dumme Anfängerin bin. Der Oberarzt lässt mich am Bettende stehen und sagt, ich solle bei eine Dilatationstrachetomie zusehen; die er die PJlerin machen lässt, weil sie ihm sympathisch ist. Da fühlt man sich schon gedemütigt; wie sie mir erzählte brauchte sie fürs Physikum mehrere Versuche, hat eine Promotion nichtmal angefangen und nicht die besten Noten; klar sagt das nichts über manuelle Fertigkeiten, das sehe ich ein, vielleicht bin ich auch zu arrogant, weil ich all diese Dinge gut und schnell durchgezogen habe und viel gelobt wurde an der Uni (wohl zu verhätschelt bin); aber ich versuche doch sowieso ständig die Klappe zu halten und runterzuschlucken was geht, nichts zu sagen. Nur irgendwo reichts; ist eine Approbation gar nichts wert? Klar hat die das schon öfter gesehen, aber das hat die Pflege auch; und wenn ich den Eingriff aufklären soll, will ich nicht dass jemand ohne Approbation in den Hals des Patienten sticht! Ist das denn zu viel verlangt? Ich sehe ein, dass das jemand nicht nach zwei Wochen machen darf; aber dann soll es auch wenigstens ein erfahrener Kollege machen. So toll stellt sich die nämlich auch nicht an, und man fühlt sich einfach degradiert und gedemütigt. Ich finde so was ehrlichgesagt unmöglich.



Will Dir wirklich nicht zu nahe treten, aber kann es sein das Du bestimmte Sachen in das Verhalten von den anderen reinliest? Ich kenn Dich jetzt nicht und will mir auch kein Urteil erlauben, nur vielleicht lässt Du das mit der Promotion etc. zu sehr raushängen, weswegen die Kollegen sich einen Spaß erlauben?
Vielleicht hat die PJlerin den OA darum gebeten mal eine unter aufsicht machen zu dürfen und das ist dann doch überhaupt nicht gegen Dich gerichtet.

Ich les den Thread schon von Anfang an mit - bzgl. Deiner Angst während der Probezeit zu gehen machst Du Dir zu sehr einen Kopf. Viele gehen oder werden auch gegangen während der Probezeit und haben danach problemlos eine Anstellung gefunden.

Ich wünsch Dir viel Kraft, gerade um mal einen Schritt zurück zu treten, durchzuatmen und die Situation vielleiht mit ein bißchen Abstand zu betrachten.
LG

Michael72
22.09.2012, 15:39
Weiß im Grunde schon gar nicht mehr, was das wirkliche Problem ist. Das macht es auch schwerer, es zu lösen. Schwer zu beschreiben...

Das Problem bist Du, wjsl. Ganz einfach. Du hast soviele psychische Probleme, die Du angehen musst, dass ich mich wundere, dass der Betriebsarzt Dir überhaupt die Arbeit am Patienten erlaubt.

EntenFreundin
22.09.2012, 16:02
Ich werd versuchen die PNs zu aktivieren, bin aber momentan noch am Suchen wie das geht. Danke jedenfalls für euren Rat, manche Dinge finde ich doch ganz beruhigend.

oben rechts: Aktionen -> Einstellungen -> unten links unter Benutzerkonto "Einstellungen ändern" und denn kann man unter private Nachrichten anklicken ob und von wem man pm empfangen kann.