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EVT,
sagt Inge Hannemann, die 8 Jahre lang im Jobcenter gearbeitet hat.
Und - Nein, hat HannaLuisa nicht ;-)
Ich fürchte, da musst du mir weiter helfen? MwSt zahlen ja ebenfalls wieder alle.
Evil, die Koppelung: Mehr Arbeit gleich mehr Geld geht nicht auf. Darum müssen die ran, die das Geld haben.
Dass du viel schuftest bezweifle ich nicht, aber andere schuften auch, bekommen aber kaum Geld, siehe 1 Euro bzw, 400 Euro Jobs.
die gute inge hat aber nicht den überblick über ganz deutschland. es gibt sooo viele anwälte, die über jeden job in ihrem eigentlichen feld glücklich wären anstatt, plakativ gesagt, taxi zu fahren. die jobs in den großkanzleien gibt es nämlich längst nicht für alle absolventen.
mit doppelt versteuern meinte ich das gleiche wie brutus. das geld wird einmal versteuert. was ich danach damit mache ist meine sache. warum muss man auf zinsen wieder steuern zahlen? warum muss ich auf erbschaften steuer zahlen, wenn meine eltern damals schon steuern dafür gezahlt haben? warum sollte jemand 90% steuern zahlen müssen? ist doch klar, dass das keiner mit sich machen lässt. die leute mit diesem einkommen sind nicht so ortsgebunden, da gibt es noch schöne orte außerhalb von deutschland.
guck dir doch die kommunistischen länder an, funktioniert da die wirtschaft? sind die menschen glücklich oder wollen sie nicht vielleicht doch auswandern?
HannaLuisa
19.12.2013, 19:18
Coxy, natürlich ist es so, dass Jobs gemacht werden müssen. Aber das ist doch eine ethische Frage, ob ich nun jemanden unter Androhung von existenzbedrohenden Sanktionen zwinge, diese Arbeiten zu machen oder ob ich ernsthaft versuche, die Bedingungen attraktiver zu machen.
Für mich sind viele dieser Maßnahmen reine sinnlose und oft zermürbende "Beschäftigungstherapie" bzw. konnte mir bisher keiner erklären, wo sich dieses System zur Zwangsarbeit unterscheidet:
Entweder du tust alles, oder du stürzt ins Bodenlose, in die Obdachlosigkeit, bist nicht mehr versichert. Obdachlosenheime sind in der Regel Endstation.
Ich habe nicht die Idee, dass es nur unausgebildete Menschen betrifft, das Gesundheitswesen ist das beste Beispiel: Warum wohl gehen so viele Pflegende oder Ärzte in die Schweiz?
Weil es da noch(!) humaner zugeht als hier und der Verdienst in der Regel das Doppelte ist. Bei Busfahrern ist es sogar der dreifache Verdienst, aber was meiner Meinung nach noch wichtiger ist: Unbefristete Stellen!
Dass es die Linearität zwischen Aufwand und Entlohnung nicht gibt, sieht man daran, wie viele Menschen 2 und 3 Jobs haben.
Klar ist das etwas provokant, der Vergleich zwischen Praxisinhaber und 1 Euro Jobber.
Nur: Diese Jobs sind oft einfach nur der belastendste Mist ever! Beispiel Callcenter: Du weißt ganz genau, dass du den Leuten irgendeinen scheiß verkaufen musst, der im besten Fall keinen längerfristigen Schaden mit sich bringt.
Amazon, Akkordarbeit, diese Jobs machen krank. Im Wunschberuf ist es da schonmal besser, weil du hinter der Arbeit stehst.
Es gibt eine Doku auf Youtube: "Ausgeträumt - 5 Jahre Leben mit Hartz IV"
Grabpfleger mit ner 40 Stunden Woche, die im Monat 180 Euro zum Hartz IV kriegen.
Klasse.
In Deutschland arbeitete 2009 nur noch jeder vierte unter 30-Jährige in einem sog. „Normalarbeitsverhältnis“: unbefristet, sozialversicherungspflichtig, mit voller Arbeitszeit und nicht als Leiharbeiter (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)).
Rente, naja, mit privater Vorsorge möglicherweise. Aber deine Rentenabzüge bekommen die aktuellen Rentner und unsere Kinder verdienen dann irgendwann mal hoffentlich so viel, dass die staatliche Rente bei uns mehr ist, als überleben zu können.
Evil,
Das private Nettovermögen hat sich zwischen 1992 und 2012 von 4,5 auf rd. 10 Billionen Euro erhöht. Hiervon entfallen über 53 % auf das obere Zehntel der privaten Haushalte, die unteren fünf Zehntel besitzen keine zwei Prozent hiervon, die unteren 15 % gelten als arm oder armutsgefährdet. Das reichste 1 Prozent besitzt mit 2,6 Bio. € mehr Vermögen als zur Tilgung aller Staatsschulden Deutschlands (2,2 Bio. €) notwendig wären (Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung 2012, Stat. Bundesamt).
In Belgien, Frankreich und Großbritannien werden relativ gesehen vier- bis fünfmal so hohe Vermögenssteuern erhoben.
Außerdem:
In Deutschland besaßen die Privathaushalte 2007 ein Vermögen von 8,6 Billionen € in Form von Immobilien, Wertpapieren oder anderen Wertanlagen, wovon sich 5,16 Bill. € (60 %) in den Händen des wohlhabendsten Zehntels befand. Die unteren fünf Zehntel besaßen kein Vermögen oder hatten Schulden. Seit 1997 wird in Deutschland keine Vermögensteuer mehr erhoben. Von den jährlich etwa 200 Mrd. € Erbschaftsvermögen werden gut 4 Mrd. € (2 %) an den Fiskus abgeführt. Alles andere verbleibt bei den Besitzenden. (DIW, L. Jarass, G. Obermair), sanken die Reallöhne von 2000 bis 2009 um 4,5 %. (ILO), bekamen in 2010 23,1 % der Beschäftigten einen durchschnittlichen Stundenlohn von € 6,6,8 (West) bzw. € 6,52 (Ost) (IAQ Uni Duisburg-Essen), schuften 2010 fast 900.000 Geringverdiener mit einem Bruttostundenlohn unter € 9,25 über 50 Stunden in der Woche, um damit auf durchschnittliche Bruttomonatslöhne von € 1690 und mehr zu kommen. Würden sie keine Überstunden machen, läge ihr Monatslohn in einer Vollzeittätigkeit im Durchschnitt bei € 1350. (DIW)
Und noch einmal: Wo soll das Geld für Bildung, Mindestlöhne, Infrastruktur denn herkommen?
meinst du konkrete Zahlen bei "Armen"? Leiharbeit/Zeitarbeit?
Dass Menschen nicht nur wegen dem Finanziellen arbeiten gehen zeigen doch Berufe wie Erzieher, Frisöre oder Ehrenämtler.
Zum in die Tasche greifen: Mal von der anderen Seite: Peter Hartz hatte bei Einführung des Supersystems Agenda 2010 eigentlich grundsätzlich mit Zustimmung von einem Regelsatz um die 511 Euro gesprochen.
Das wurde direkt bei Einführung auf 36 Euro kleingerechnet und sogar jetzt, fast 10 Jahre nach der Einführung sind es nur 382 Euro.
Warum wachsen Suppenküchen, Kleiderkammern und Tafelläden so gut?
Weil immer mehr Menschen darauf angewiesen sind. Allein in Deutschland ist die Zahl der Millionäre inzwischen auf über eine Million Menschen angestiegen. Nicht Suppenküchen sind die Antwort auf Armut, sondern die Umverteilung des Reichtums.
Es gibt ja sogar Millionäre, die sich für höhere Steuern einsetzen.
Der Chef von Liqui Moly hat ein Schloss und meint, er würde eher das verkaufen, als Leute zu entlassen oder Löhne zu senken.
Am 40:45 spricht ein anderer genau die Themen an.
http://www.youtube.com/watch?v=Aqy9gYdFBK4 bzw. hier die Webseite
Die Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe ist eine Gruppe Vermögender, die an die Politik appelliert, Reiche durch eine Vermögensabgabe stärker zu belasten.
Unsere Gruppe will ein Zeichen setzen, in der Finanz- und Wirtschaftskrise Vermögende wie sie selbst mehr an den finanziellen Kosten einer Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise zu beteiligen. Die Erlöse sollen gezielt in den ökologischen Umbau der Wirtschaft und im sozialen Bereich investiert werden.
http://www.appell-vermoegensabgabe.de/index.php5?show=start
Brutus, dass es nicht genug Arbeit für alle gibt, sagen doch sogar die Jobcenter Mitarbeiter selbst.
Man könnte ja auch argumentieren: Leute, die mehrere Jobs machen [müssen], nehmen anderen die Arbeit weg.
Das schlimme an Pizza Ausfahren ist nicht die Sache an sich, sondern die Frage, wie sinnvoll Arbeitsplätze sind oder ob sie nicht zum Selbstzweck werden.
Ein ALG II Empfänger muss für einen "bezahlten" Job sogar Ehrenämter aufhören und die Fahrtkosten interessiert dabei auch keinen.
Naja, nun sind aber gerade die Leute, die da noch einen Schulabschluß oder weitere Qualifizierungen machen wollen, deutlich in der Unterzahl.
Zahlen?
Fakt ist laut Report Mainz, dass Jobcenter nicht mal davor zurück schrecken, Menschen durch fragwürdige Psychotests den Zugang zu versauen, nur weil sie für sinnvolle Schulungen viel zu wenig Geld haben -.-
Die Reichenflucht glaube ich nicht, schließlich war diese Steuer früher deutlich höher.
Und Leute wie Depardieu finde ich übrigens zum kotzen. Genau wie Ulli Hönes. Da entlässt man Steuerfahnder, damit das Jobcenter die Leute für sich einsetzen können, um die "Geschäfte der Bezieher im großen Stil zu kontrollieren"
Wie kaputt ist das denn?
Kackbratze
19.12.2013, 23:02
Deutschland besteht nur aus Armen und Uli Hoeness und Konsorten.
Wenn es aber um die Umverteilung geht sind die dran, die tatsächlich für ihr Geld arbeiten.
Ich soll also einen ungelernten Pizzafahrer nicht mehr "nur" durch meine bisherigen Abgaben unterstützen, sondern seine mangelhafte Bildung und seinen Weiterbildungsunwillen zusätzlich unterstützen, WEIL ich mich durch das Studium gebissen habe und jetzt die Ernte einfahre.
Cool.
Einerseits findest Du es toll, wie Frankreich und Co ihre "Reichensteuern" eingeführt haben, aber Herrn Depardieu findest Du doof, weil er sich so verhalten hat, wie alle die es können.
Die meisten "Reichen", die die sozial Schwachen publikumswirksam unterstützen haben entweder für ihr Geld nicht gearbeitet, da sie es geerbt haben, oder sie haben so viel, dass 2 Mio bei 250 keinen Unterschied machen, ausser das der Kopf leichter auf dem sozialen Kopfkissen liegt.
Mr. LiquiMoly besitzt ein SCHLOSS. Ein verdammtes Schloss. Klar vertickt der das sofort, wenn er damit einen "ich bin sozial"-Stempel bekommt.
Hast Du mal die laufenden Kosten davon gesehen?
Und wenn ich es losschlagen kann UND damit noch sozial gelte....geil!
Wenn er plötzlich 20% seines Geldes und seine anderen Wohnsitze in Frankreich abgeben müsste....wäre er auch plötzlich bei Putins Hofe zu Gast...
Jeder ist so lange sozial, bis er selber Geld verdient und dafür arbeiten muss.
Ich leiste auch 2 Jobs (tagsüber und dann noch nachts dazu), ich bin vergleichsweise hochqualifiziert, ich bilde gerne Leute aus, damit sie auch qualifiziert sind, aber ich werde dafür in den Ar$ch getreten.
Von meinem Arbeitgeber, der möchte, das ich 3 Jobs mache (tagsüber, nachts und dann noch die Verwaltung), von der Gesellschaft, die verlangt, das ich das auf Kosten meiner Gesundheit problemlos und fast kostenlos mache und von der Politik, die dann noch das Geld, was ich verdiene gerne denen geben möchte, die "mal eben nachts nach durchzechtem Tag kommen, weil sie dann nicht warten müssen" und parallel darf ich für meine Arbeit eigentlich nix verlangen.
Schonmal bei Allem was Du schreibst nachgedacht, warum alle, die es sich leisten können in die Schweiz oder Anderswo hingehen?
Da sind die Arbeitsbedingungen besser, die Lebensunterhaltskosten im Vgl. zum Gehalt besser und der Staat hält sich meist mir Steuern zurück.
Frankreich, Belgien und England sind nicht die Länder, in die die Hochqualifizierten abwandern, auch wenn die achsosoziale Reichensteuern haben.
Jede Gesellschaft, die die monetäre Gleichheit angestrebt hat ist gescheitert (Kuba, DDR, UDSSR) oder hält sich mit Gewalt (Nordkorea), aber trotzdem ist die Utopie immernoch das Ziel der Jugend.
P.S. Kuba, DDR und UDSSR waren nicht gerade die Horte der persönlichen Freiheit und Menschenrechte. Aber solange alle Menschen gleich wenig Rechte haben, ist das ja in Ordnung, oder?
Aber das ist doch eine ethische Frage, ob ich nun jemanden unter Androhung von existenzbedrohenden Sanktionen zwinge, diese Arbeiten zu machen oder ob ich ernsthaft versuche, die Bedingungen attraktiver zu machen.
Naja, ich arbeite auch unter anderem aus existentiellen Gründen. Und es ist ja nun nicht so, daß jemand 10-Stunden-Schwerstarbeit im Bergwerk leisten muß.
Evil,
Das private Nettovermögen hat sich zwischen 1992 und 2012 von 4,5 auf rd. 10 Billionen Euro erhöht. Hiervon entfallen über 53 % auf das obere Zehntel der privaten Haushalte, die unteren fünf Zehntel besitzen keine zwei Prozent hiervon, die unteren 15 % gelten als arm oder armutsgefährdet. Das reichste 1 Prozent besitzt mit 2,6 Bio. € mehr Vermögen als zur Tilgung aller Staatsschulden Deutschlands (2,2 Bio. €) notwendig wären (Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung 2012, Stat. Bundesamt).
In Belgien, Frankreich und Großbritannien werden relativ gesehen vier- bis fünfmal so hohe Vermögenssteuern erhoben.
Außerdem:
In Deutschland besaßen die Privathaushalte 2007 ein Vermögen von 8,6 Billionen € in Form von Immobilien, Wertpapieren oder anderen Wertanlagen, wovon sich 5,16 Bill. € (60 %) in den Händen des wohlhabendsten Zehntels befand. Die unteren fünf Zehntel besaßen kein Vermögen oder hatten Schulden. Seit 1997 wird in Deutschland keine Vermögensteuer mehr erhoben. Von den jährlich etwa 200 Mrd. € Erbschaftsvermögen werden gut 4 Mrd. € (2 %) an den Fiskus abgeführt. Alles andere verbleibt bei den Besitzenden. (DIW, L. Jarass, G. Obermair), sanken die Reallöhne von 2000 bis 2009 um 4,5 %. (ILO), bekamen in 2010 23,1 % der Beschäftigten einen durchschnittlichen Stundenlohn von € 6,6,8 (West) bzw. € 6,52 (Ost) (IAQ Uni Duisburg-Essen), schuften 2010 fast 900.000 Geringverdiener mit einem Bruttostundenlohn unter € 9,25 über 50 Stunden in der Woche, um damit auf durchschnittliche Bruttomonatslöhne von € 1690 und mehr zu kommen. Würden sie keine Überstunden machen, läge ihr Monatslohn in einer Vollzeittätigkeit im Durchschnitt bei € 1350. (DIW)
Und noch einmal: Wo soll das Geld für Bildung, Mindestlöhne, Infrastruktur denn herkommen?
meinst du konkrete Zahlen bei "Armen"? Leiharbeit/Zeitarbeit?
Dass Menschen nicht nur wegen dem Finanziellen arbeiten gehen zeigen doch Berufe wie Erzieher, Frisöre oder Ehrenämtler.
Zum in die Tasche greifen: Mal von der anderen Seite: Peter Hartz hatte bei Einführung des Supersystems Agenda 2010 eigentlich grundsätzlich mit Zustimmung von einem Regelsatz um die 511 Euro gesprochen.
Das wurde direkt bei Einführung auf 36 Euro kleingerechnet und sogar jetzt, fast 10 Jahre nach der Einführung sind es nur 382 Euro.
Warum wachsen Suppenküchen, Kleiderkammern und Tafelläden so gut?
Weil immer mehr Menschen darauf angewiesen sind. Allein in Deutschland ist die Zahl der Millionäre inzwischen auf über eine Million Menschen angestiegen. Nicht Suppenküchen sind die Antwort auf Armut, sondern die Umverteilung des Reichtums.
Nö, Einspruch. Es ist genug Geld da, aber es wird für Schwachsinn ausgegeben. Und wie Bratze schon sagte, im Endeffekt wirst Du nicht Herrn Hoeneß in die Tasche greifen sondern mir.
Christoph_A
20.12.2013, 08:45
Und der Einzelhandel schwärmt vom Weihnachtsgeschäft und der Geschäftsklimaindex in D ist so gut wie seit 2006 nicht mehr. Gott, ja, den Leuten in dieser Republik gehts wirklich soooooooooo schlecht. Aktuell auch jedes Wochenende eindrucksvoll in den Fußgängerzonen dieser Republik zu sehen. Passt irgendwie nicht so zu Deinen Zahlen, oder?
Aber man kann ja die Konjunktur auch mal durch sinnentleertes Besteuern und Doppeltbesteuern abwürgen, dann kann ich wenigstens wieder in Ruhe einkaufen gehen! :-blush
Irgendwie lustig, dass du die Schweiz als Beispiel aufführst, wo es den Leuten so viel besser geht. Du weißt, dass die Schweiz ein, wie heißt es nochmal ..., "Steuerparadies" ist? ;-) Gerade bei den Ärzten kommt der größte Unterschied zwischen Deutschland und der Schweiz durch die viel niedrigere Steuerlast in der Schweiz zustande. Das Bruttogehalt auf die Stunden und Dienste insgesamt bezogen ist häufig nicht viel höher oder sogar niedriger als in Deutschland. Es macht halt einen Unterschied ob man hinterher zum Teil nur 5-9% Steuern oder wie bei uns über 30% zahlt.
Von dem KOnzept mit weniger Steuern geht es den Leuten auch besser, hälst du wohl nicht so viel ;)
Mich wundert auch, dass du noch gar nicht die Kapitalertragsteuer angepsrochen hast. Die finde ich nämlich schwer nachvollziehbar. Warum zahle ich viel weniger Steuern für meine Kapitalerträge für die ich eigentlich nichts tue als für meinen hart erarbeiteten Lohn? NIcht, dass ich für meine Kapitalerträge mehr Steuern zahlen will, aber gerecht ist das nicht wirklich. Bei der BEsteuerung von Vermögen frage ich mich manchmal auch, ob es wirklich gerecht ist, die im Grunde besser zu stellen als erarbeitetes Geld.
NOch nie seit der Wende waren so viele Menschen in Deutschland vor einer Bundestagswahl so zufrieden mit ihrer Situation wie dieses Jahr. Meiner Meinung nach war ein Hauptgrund für das schlechte Abschneiden der SPD, dass sie diese Realität nicht anerkennen wollte. Es geht den allermeisten Deutschen gut, es gibt wesentlich weniger denen es schlecht geht als vor mehreren Jahren. Das muss man einfach anerkennen. Wer das nicht tut, redet an der Realität vorbei und wirkt dann unglaubwürdig.
Ich würde dir auch mal einen Besuch in Kuba sehr ans Herz legen, am besten noch bevor die ersten neuen Autos importiert werden ;-)
Thomas24
20.12.2013, 22:25
Nordkorea soll um diese Jahreszeit auch sehr malerisch sein, man sollte sich allerdings vor allzu systemkritischen Äußerungen hüten- sonst wird man von netten Zeitgenossen zur "Klärung eines Sachverhaltes" zu einem "Gespräch" gebeten und taucht nie wieder auf. Hach, dieses Idyll von einem Arbeiter & Bauernstaat, gegründet auf hehren kommunistischen Idealen:-kotz.
Wie hiess nochmal der andere Staat, der mit seiner Idee von einer klassenlosen Gesellschaft so dermassen erfolgreich war, dass er eine Mauer bauen musste (von der ja bekanntlich niemand die Absicht hatte, Sie zu errichten...) inkl. aufgeblähtem Geheimdienst, damit die Bevölkerung nicht scharenweise zum bösen Klassenfeind abhaut? :-???
Und wer hatte da das sagen? Ach ja, die Vorläuferpartei von "mehr Umverteilung bedeutet automatisch mehr Gerechtigkeit!".
Das schöne in beiden Kleptokratien ist, dass die korrupte Funktionärselite durchaus gut leben konnte- auf Kosten der breiten Bevölkerung. Wasser predigen und Chandon Moet saufen können nicht nur die Katholiken-
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