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Morphium
24.10.2015, 17:47
Ach das geht wirklich easy. Ich habe in diesem Praktikum auch festgestellt, dass ich mehr kann, als ich gedacht habe. Durch die Laborerfahrungen, die man bis zu diesem Zeitpunkt gesammelt hat, kriegt man das echt hin. Wir waren auch in kleinen Gruppen aufgeteilt und mit 4 Köpfen kommt man schon auf gute Ideen. Ich denke, dass sie damit einfach nur die letzten vier Semester vereinen. Wenn ihr ne Gehaltsbestimmung macht, dann könnt ihr auf die vielen Verfahren in Quanti zurückgreifen, oder viel Instru.. also HPLC, IR Spektrum aufnehmen usw. Also Dinge, die du schon häufiger gemacht hast. Das Praktikum hat mir Spaß gemacht.
Stimmt, Arzneistoffanalytik ist ein bunter Mix aus allem. Viel Instru, bisschen Quanti und vor allem viel Arbeit nahc dem Arzneibuch.
Letzendlich steht da alles drin und das soll man meiner Meinung nach in dem Praktikum lernen. Bei mir gab es damals kein Praktikumsskript mehr wie in den vorangegangenen Semestern, sondern nur noch Proben, Analysen bei denen man sich selber überlegen sollte wie am besten vorzugehen ist.
Mein Tipp: schaut immer erstmal im Ph. Eur nach. Da steht unglaublich viel hilfreiches drin:-))
Ja das habe ich auch festgestellt. Entweder titrieren wir ohne Ende oder machen ne hplc oder so.. Bisher scheint es wirklich entspannt, weil es auch keine Kolloqs gibt :-D
Morphium
01.11.2015, 17:34
Wir mussten immer vor jedem Versuch sagen, was wir vorhaben, wie wir das machen wollen, welche Apparatur geeignet ist usw. Also so semi Kolloques. Aber stimmt, viel entspannter als OC oder so. Das Semester ist aber auch echt entspannt mit MiBi. Das sechste sieht dann schon wieder anders aus haha
Naja alles soll ok sein, außer "analysenzertifikat", da soll man so viele tausend versuche durchführen und alles allein. Bisher ging es, weil wir das in 4er Gruppen gemacht haben. :-) aber wenn man so ganz allein arbeiten muss und auf sich allein gestellt ist, ist es so doof :-(
MineBiene
01.11.2015, 22:45
Man muss nur einmal die "Angst" oder Hemmungen überwinden und sich trauen.. Ich mein, man wird ja nicht das Labor in die Luft jagen, und man arbeitet ja auch nicht mit den krassesten und gefährlichsten Chemikalien. Finde es aber auch angenehmer in einer Gruppe als alleine ein Reagenzglas anzuschauen und abzuwarten, bis irgendwas passiert ;-)
Phosphorsalzperle
07.11.2015, 13:10
Bisher ging es, weil wir das in 4er Gruppen gemacht haben. :-) aber wenn man so ganz allein arbeiten muss und auf sich allein gestellt ist, ist es so doof :-(
Du findest das doch nur doof, weil du dann gezwungen bist dich selber vernünftig vorzubereiten. Ich habe so oft schon die Erfahrung gemacht, dass bei einer Gruppenarbeit nur 2 Leute Plan von den Versuchen haben, das Antestat stämmen und die anderen sich dezent und geschickt vor der Arbeit drücken.
Daher finde ich Einzelarbeit oft viel gerechter und am Ende muss man auch zugeben, dass man mehr lernt.
Wahrscheinlich halten mich jetzt alle für ein Soziales-Ego-Ar***, dem ist nicht so. Ich helfe immer gerne und auch bei Einzelanalysen kann man zusammenarbeiten, aber meisten ist dann die Arbeitsteilung einfach besser.
Good Point, naja vielleicht hast du Recht. Wenn man wirklich gut vorbereitet ist, ist man im Labor auch viel souveräner. Wir haben keine Kolloqs davor; aber wir dürfen die Assis auch nicht fragen. Sie wollen immer, dass man selbst recherchiert, im AB nachliest oder "das müsst ihr wissen, ihr habt doch gerade erst Stex gemacht" -.-
Morphium
07.11.2015, 20:49
Auch wenn man anfangs etwas verunsichert ist, kann ich mich der Perle nur anschließen. Man lernt nur, wenn man es selbst vorbeireitet und vor allem selbstständig durchführt. Sonst hatte man sich irgendwie durch das Praktikum gemogelt und eventuell erst zur Klausurvorbereitung verstanden, worum es ging. Das ist schade, weil wir das Angebot nutzen sollten und für viele ja auch bei einer einmaligen Sache bleibt. Dann ist es doch schön, bestimmte Versuche mal gemacht zu haben. :-)
MineBiene
07.11.2015, 21:00
... Und wenn man mal promovieren will, sollte man sich schon gerne im Labor aufhalten wollen und selbstständig arbeiten können.
Habe auch gehört, dass darauf die Profs wirklich sehr achten. Vor allem wenn man schon mal nen Hiwi Job gemacht hat, schauen sie einem auch auf die Finger und wenn man dann zusätzlich noch gute Leistungen erbringt, sprechen die Profs die Studis auch selbst an, ob sie promovieren wollen. Einer aus meinem Semester, der ne 1,0 im Stex gemacht hat, hat jetzt schon eine Promotionsstelle. Krass oder... Finde es aber absurd, weil das erste Stex nichts darüber aussagt, ob man praktisch gut arbeiten kann.
Morphium
08.11.2015, 14:18
Ohaa, echt gut. Sowas lehnt man natürlich nicht ab, gebe dir aber in diesem Punkt Recht, denn eine gute Note zeigt zwar, dass man sehr fleißig war, aber nicht, dass man ein praktischer Mensch ist und geeignet für Laborarbeiten. Jedoch ist eine gute Note ein Zeichen dafür, dass die Basisdinge gut verstanden worden sind und in Zukunft eventuell auch angewendet werden können?!
Hm ja, vielleicht bedingt das eine das andere. Zumindest kann man davon ausgehen, dass theoretisch alles verstanden wurde und dass man dieses wissen dann eben in seine Forschung einbauen kann. Trotzdem krasser shit :-D ich finds gut, wenn man schon eine konkrete Richtung hat und nicht so orientierungslos wie ich ist :(
ich finds gut, wenn man schon eine konkrete Richtung hat und nicht so orientierungslos wie ich ist :(
Das weiß ich auch nicht, aber wir sollten uns keinen Stress machen. Ich will nach dem Studium sowieso mal ein paar Jahre hier und da arbeiten und nicht für 20 Jahre an einem Ort / einer Arbeit kleben bleiben. Und das gute an unserem Beruf ist ja, dass man wirklich mehr Optionen hat, als nur die eine.
Das war auch mein Plan, eventuell noch ein zweites Studium. Aber das überlege ich mir dann auch nochmal, wenn es soweit ist.
MineBiene
22.11.2015, 16:32
Haha du sagst es so, als wäre ein 2. Studium wie ein Praktikum oder so ein kleiner Nebenjob.
Angii_ka
22.11.2015, 17:18
wenn man es entspannter sieht ist es ja auch so. und nur nen MA oder BA zu machen geht auch voll, 2-3 jahre zusätzlich studieren ist ja ach nicht schlecht :)
Joa nen Master of Drugs oder Medizin (davon träume ich ja immer noch) *love*
MineBiene
22.11.2015, 20:09
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg....
luckyluc
02.12.2015, 15:05
Joa nen Master of Drugs oder Medizin (davon träume ich ja immer noch) *love*
Ah tatsächlich? weißt du mehr über den Studiengang und kannst es hier vlt mal posten. Wo, Dauer, Zulassungsvoraussetzung?
Ich bin der zeit etwas angeödet von meinem Studium. (3 Semester). Der erste Glanz ist verflogen und irgendwie schleicht so so eine Langeweile ein untermalt von ständigem Stress und das Gefühl, die Dinge später eh nie wieder zu brauchen.
Also ich freue mich über Anregungen hier!
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