Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gute Berufschancen für Apotheker?
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genau :-Meinung.
ich habe eine Tante, die auch als Apothekerin arbeitet (in der Industrie) und sie sagt immer. Das Studium ist fruchtbar und die Arbeitswelt dahinter ganz spannend.
Ich finde das ist guter Satz und eine gute Aussicht.
Phosphorsalzperle
15.06.2016, 07:22
Ahja? und wo genau arbeitet deine Tante?
Hat sie denn auch promoviert?
Heute morgen in der DAZ gelesen:
laut stepstone Umfrage gehören Apotheker zu den 7 besten Verdienern. Und geht es also gar nicht schlecht und ich denke, dass wird sich auch nicht von heute auf morgen ändern.
Lissminder
16.06.2016, 12:34
hinter welchen anderen Berufsgruppen denn und vor allem mit welchem finanziellen Abstand? Ohne diese Angaben ist deine Aussage nicht so unglaublich wertvoll.:-D
hinter welchen anderen Berufsgruppen denn und vor allem mit welchem finanziellen Abstand? Ohne diese Angaben ist deine Aussage nicht so unglaublich wertvoll.:-D
Irgendwie ja schon, weil man weiß, dass auf den anderen Plätzen ganz viele andere Berufsgruppen sind, denen es im Vgl finanziell nicht so gut geht wie Apothekern. Viel oder wenig haben ergibt sich ja auch nur durch nen Vergleich zu denjenigen, die entweder sehr viel mehr oder sehr viel weniger haben. :-D Platz 7 scheint stark i.O.,wenngleich mich die Antworten auf deine Fragen auch interessieren. ;-)
Angii_ka
19.06.2016, 18:57
hinter welchen anderen Berufsgruppen denn und vor allem mit welchem finanziellen Abstand? Ohne diese Angaben ist deine Aussage nicht so unglaublich wertvoll.:-D
hat mich auch interessiert also habe ich sofort nachgelesen
"Laut Stepstone-Gehaltsreport 2016 liegen Absolventen des Studiengänge Pharmazie, Biologie, Chemie und Physik im Gehaltsvergleich mit einem Jahresbrutto von 60.402 Euro auf dem 7. Platz. Mediziner führen nach wie vor die Liste an, mit 64.110 Euro jährlich liegen sie auf Platz 1"
Quelle: http://www.apotheke-adhoc.de/mediathek/top-verdiener-2014-platz-7-fuer-apotheker/
MineBiene
19.06.2016, 20:48
hat mich auch interessiert also habe ich sofort nachgelesen
"Laut Stepstone-Gehaltsreport 2016 liegen Absolventen des Studiengänge Pharmazie, Biologie, Chemie und Physik im Gehaltsvergleich mit einem Jahresbrutto von 60.402 Euro auf dem 7. Platz. Mediziner führen nach wie vor die Liste an, mit 64.110 Euro jährlich liegen sie auf Platz 1"
Quelle: http://www.apotheke-adhoc.de/mediathek/top-verdiener-2014-platz-7-fuer-apotheker/
ich hätte jetzt gedacht, dass Ärzte wesentlich mehr verdienen, aber so krass ist der Unterschied auch nicht?!
StuartProwerFaktor
21.06.2016, 06:43
ich hätte jetzt gedacht, dass Ärzte wesentlich mehr verdienen, aber so krass ist der Unterschied auch nicht?!
Die genannten Werte sind vermutlich Durchschnittswerte somit nur bedingt aussagekräftig (interessanter wäre der Median).
Ärzte verdienen (laut Tarif) Vollzeit im ersten Jahr Minimum ca. 50.000€ - ich würde sagen eher 65.000€ mit Diensten. Apotheker in der öffentlichen Apotheke verdienen im ersten Jahr Vollzeit 39.000€ (realistisch ist aber +15% über Tarif, also eher 45.000€). Nach 5 Jahren sind das bei den Ärzten dann zwischen 70.000€ bis 80.000€, bei den Apothekern vllt 2000€/a mehr. Der Unterschied ist schon relativ hoch. Ein Freund von mir ist Filialleiter und der verdient auch etwa 60.000€/a.
Soweit ich weiß, starten Krankenhausapotheker sogar geringer als in der Offizin, legen dafür aber deutlichere Steigerungen im Gehalt über die Zeit hin. Ich meine etwa 60.000€ sind da dann langfristig schon realistisch, in Leitungspositionen auch deutlich mehr.
In der Industrie weiß ich von Bekannten, dass die Einstiegsgehälter etwa 60.000€ für Apotheker betragen, Steigerungen hängen dann von der Stelle und der individuellen Leistung ab - >100.000€ sind aber machbar.
Lissminder
21.06.2016, 11:59
ja die etwas detaillierte Aufstellung von SPF gibt es besser wieder.
Der Verdienst in der Apotheke ist echt nicht so viel und in meinen Augen auch nicht angemessen. Über die Gehälter in der Industrie gibt es zu Recht weniger klagen.
Trotzdem muss man beachten, dass Ärzte zwar deutlich besser verdienen, aber oft dafür auch unglaublich viele Überstunden in Kauf nehmen müssen.
Einzig darin hat es der Offizin-Apotheker besser getroffen, dessen Arbeitszeiten sind ganz gut geregelt.
Phosphorsalzperle
22.06.2016, 14:41
Einzig darin hat es der Offizin-Apotheker besser getroffen, dessen Arbeitszeiten sind ganz gut geregelt.
Finde ich nicht. Immer bis 19 Uhr oder soagr noch später. Samstagsdienste, Notdienste. Soooo rosig finde ich das nicht. Wir sind halt immer an die Öffnungszeiten gebunden. Selbst Mittwochs können wir nicht einfach wie die Ärzte schließen.
1. 51% der berufstätigen Ärzte arbeiten im stationären Bereich.
2. Eine geschlossene Arztpraxis bedeutet keineswegs, dass der Arzt nicht arbeitet. Da werden dann die ganzen Arztbriefe geschrieben, uvm. Ein Neurologe, bei dem ich hospitiert habe, war z.B., trotz "nur" 6h Sprechstunde am Tag, von 7 Uhr bis 18-19 Uhr in der Praxis, und hat sich dann immer noch einiges an Arbeit für die Abende und Wochenenden mitgenommen. Ist sicher nicht in jeder Praxis so extrem, aber einfach Sprechstunde und Gesamtarbeitszeit gleichzusetzen, ist grober Unsinn.
Lissminder
23.06.2016, 07:50
1. 51% der berufstätigen Ärzte arbeiten im stationären Bereich.
und gerade da sind Überstunden die Realität. Eine gute Freundin hat gerade ihre Assistenzzeit begonnen und hat arbeitet teilweise 60 h die Woche. Mir ist das ein Rätzel wie sie das schafft. Die kommt manchmal um 23 Uhr von der Spätschicht nach Hause und muss am nächsten Morgen wieder um 6 da sein.
Die Krankenhäuser müssen ja extrem am Personal sparen. Da bin ich doch lieber in der Apotheke, auch wenn Dienste bis 19:00 lang sind. Ich muss den nächsten Tag dann wenigstens erst um 8 wieder beginnen.
Apotheker in der öffentlichen Apotheke verdienen im ersten Jahr Vollzeit 39.000€ (realistisch ist aber +15% über Tarif, also eher 45.000€).
wo wird denn hauptsächlich übertariflich bezahlt, in der Stadt oder in ländlichen Regionen?
ich durchstöbere auch manchmal Stellenanzeigen in Hamburg und da lese ich meistens von eine tariflichen Bezahlung. 39.000€ sind echt nicht viel für so ein Studium, hm...
StuartProwerFaktor
23.06.2016, 17:11
wo wird denn hauptsächlich übertariflich bezahlt, in der Stadt oder in ländlichen Regionen?
ich durchstöbere auch manchmal Stellenanzeigen in Hamburg und da lese ich meistens von eine tariflichen Bezahlung. 39.000€ sind echt nicht viel für so ein Studium, hm...
Sowohl als auch. Auch in größeren Städten herrscht durchaus Apothekermangel. Vllt nicht in den Städten Düsseldorf, Hamburg und München (wobei gute Apotheker definitiv überall Mangelware sind). Aber in ganz normalen Städten genügt schon ein Blick auf die Kammerseite. Mein erste Stelle (nach einem Jahr in einer Offizin-fernen Beschäftigung und auf Basis von 10-20Std/Woche) habe ich auch 10% über Tarif bekommen, und zwar ohne dies überhaupt einfordern zu müssen.
Und ja, wenn nur nach Tarif gezahlt wird (wie zB bei den PTA´s regelhaft der Fall), dann ist das verdammt wenig. Da konkurierst du dann durchaus mit Erziehern usw.
Die genannten Werte sind vermutlich Durchschnittswerte somit nur bedingt aussagekräftig (interessanter wäre der Median).
Ärzte verdienen (laut Tarif) Vollzeit im ersten Jahr Minimum ca. 50.000€ - ich würde sagen eher 65.000€ mit Diensten. Apotheker in der öffentlichen Apotheke verdienen im ersten Jahr Vollzeit 39.000€ (realistisch ist aber +15% über Tarif, also eher 45.000€). Nach 5 Jahren sind das bei den Ärzten dann zwischen 70.000€ bis 80.000€, bei den Apothekern vllt 2000€/a mehr. Der Unterschied ist schon relativ hoch. Ein Freund von mir ist Filialleiter und der verdient auch etwa 60.000€/a.
Soweit ich weiß, starten Krankenhausapotheker sogar geringer als in der Offizin, legen dafür aber deutlichere Steigerungen im Gehalt über die Zeit hin. Ich meine etwa 60.000€ sind da dann langfristig schon realistisch, in Leitungspositionen auch deutlich mehr.
In der Industrie weiß ich von Bekannten, dass die Einstiegsgehälter etwa 60.000€ für Apotheker betragen, Steigerungen hängen dann von der Stelle und der individuellen Leistung ab - >100.000€ sind aber machbar.
Oh je also doch schon gravierende Unterschiede. Aber ich wusste gar nicht, dass Krankenhausapotheker in den ersten Jahren weniger verdienen. Man lernt hier immer mehr dazu. Ich sollte mal mehr lesen und recherchieren :-oopss
Morphium
03.07.2016, 20:22
wo wird denn hauptsächlich übertariflich bezahlt, in der Stadt oder in ländlichen Regionen?
ich durchstöbere auch manchmal Stellenanzeigen in Hamburg und da lese ich meistens von eine tariflichen Bezahlung. 39.000€ sind echt nicht viel für so ein Studium, hm...
Ich weiß gar nicht,warum alle immer rummeckern. Ich denke, das ist ein gut bezahlter Job. Klar, mehr geht immer, aber wenn man üblicherweise 45000€ im ersten! Jahr verdient, ist das doch auf jeden Fall nicht schlecht.
Genau.. Solange man nicht jeden Cent zweimal umdrehen muss, ist es doch alles gut. Wenn man genug zum Leben hat, reicht es auch. Ich finde ein paar Hundert Kröten mehr haben oder nicht verbessert oder verschlechtert meine Lebensqualität nun auch nicht extrem
Aber das Leben ist teuer. Wenn du z.B. in den Urlaub fahren willst, brauchst du Geld. Wenns irgendwas abgefahrenes sein soll, dann wird es ja umso teurer. Und wenn man in ner Großstadt sich eine einigermaßen gute Wohnung leisten möchte und nicht bis ans Lebensende in einer WG wohnen möchte, braucht man auch ein wenig. Ich will nicht sagen, dass man wenig Geld verdienen wird, aber dass man sich überlegen muss, dass das Leben schon teuer ist und die Aussage "Geld macht nicht glücklich" zwar stimmt, aber es ist doch beruhigend genug zu haben, dass damit nicht nur die Fixkosten gedeckt werden können. Man muss ja nicht im "Luxus" leben..
Ja gut, aber so viel ist doch bei dem Gehalt schon drin. Über Geld möchte ich mir jetzt aber erstmal keine Gedanken machen :-oopss
MineBiene
17.07.2016, 21:31
Ja gut, aber so viel ist doch bei dem Gehalt schon drin. Über Geld möchte ich mir jetzt aber erstmal keine Gedanken machen :-oopss
Genau! Entspannt euch mal und genießt lieber das Studleben, was soo viel entspannter ist als das, was dann später noch kommt. :-D :-party
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