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WhiteMountains
14.02.2016, 12:32
das kann mit allen möglichen elektrogeräten passieren - durch die wechselspannung kommen manche bauteile in schwingung und das ding pfeift - oder eigentlich summt. spulen besonders gern, drum werden die uu eingegossen
vielleicht spielt der ultraschall hier auch noch eine rolle, der dürfte ja auch das ein oder andre lockern.

ich hab nen akkuträger der unerträglich pfeift, sobald man feuert - und keiner ausser mir hörts *augenroll* reklamier das mal beim händler...

el suenio
14.02.2016, 13:13
Ja, ich hatte mal ein Ladegerät, was auch so gepiept hat. Also liegt es einfach an der Elektronik. Okay, das werde ich das nächste Mal sagen, wenn es wieder piept und man erklärt mich für verrückt :-D Aber schon komisch, dass das nicht jeder hört. Ich schätze mal, dass die Frequenz zu hoch ist und das nicht jeder wahrnehmen kann. So ähnlich wie bei bei diesem Mosquito, der Jugendliche vertreiben soll.

FirebirdUSA
14.02.2016, 15:50
Du hast doch die Antwort schon gegeben. Hohe Frequenz wird halt von vielen Erwachsenen nicht gehört. Im Zweifel mal ein Kind fragen ob es den Ton hört.

el suenio
14.02.2016, 16:10
Hihi, nee, alles gut, so wichtig ist es dann auch nicht :-)) Aber danke für die Bestätigung :-top

WackenDoc
08.03.2016, 14:52
Weiss jemand von euch warum einige Kinderkrankheiten bei ERwachsenen schwerere Verläufe haben als bei Kindern? Windpocken z.B.?

Norina94
03.05.2016, 17:18
Hey, super, da ist ja doch noch was zusammen gekommen :-)
Es hat auf jeden Fall etwas mit den Gefäßen zu tun beim Lobus caudatus. Ich weiß nur nicht genau, was gerade beim Lobus caudatus anders ist, als bei den anderen Leberlappen.
Die beiden Erklärungen für die Lymphknoten hören sich auch gut an, könnte ja ein Zusammenspiel aus beidem sein.
Ich danke euch!

Kommt vielleicht etwas spät, aber da ich grad ein Referat dazu schreibe und an den Thread denken musste :-)) :


Bitte keine wörtlichen Zitate aus Copyright geschütztem Material. Formuliere das bitte mit Deinen eigenen Worten. Danke.

el suenio
03.05.2016, 19:15
Edit (habe den Originaltext gefunden Hinweis von Muriel :-)) )
Sehr gut, nach der Erklärung habe ich gesucht. Also eigener Zu-und Abfluss des Lobus caudatus, sodass er sich erst später verändert.

Fr.Pelz
16.05.2016, 18:47
Sollte man wenn ein Patient septisch wird (HF hoch, RR runter, aber noch nicht Katecholaminpflichtig) Beta-Blocker absetzen, die der Patient sonst nimmt?

Evil
16.05.2016, 19:23
Komplett absetzen sicher nicht, aber vielleicht die Dosis reduzieren. Hängt natürlich auch von der Indikation ab, wenn er ohne den Betablocker noch tachykarder wird und die Auswurfleistung ganz einbricht, hast Du nichts gewonnen.
Ein wirklich septischer Patient gehört aber auf die IMC oder ITS, da sollte der Stationsarzt sich damit auskennen.

Fr.Pelz
17.05.2016, 19:33
Ja, es geht um einen Patienten der keine Intensivtherapie mehr bekommen soll laut Vorsorgevollmacht und Angehörigen und da wollte ich eben gucken, was man auf einer Normalstation noch so machen kann außer resistenzgerechte Antibiose. Schon das mit dem Volumenmanagement ist ja nicht so einfach.

So genau kenn ich die Indikation gar nicht, wird wohl arterielle Hypertonie sein, aber weder der Patient noch Angehörige können das sagen.

WackenDoc
21.05.2016, 07:29
Ich brauch für eine Ausbildung eine Info über Blutverlust:Wie viel Blut würde ein junger, gesunder Mensch nach Durchtrennung der A. brachialis ca. pro Minute verlieren wenn keinerlei EH- Maßnahmen durchgeführt werden?

el suenio
29.06.2016, 22:45
Ich hab eine Medikamentenfrage. Inwiefern ist Alprazolam "besser" als Lorazepam? Jetzt müsste man erst einmal "besser" definieren in diesem Fall. Also, bei uns heißt es ganz oft "Bei Tavor ist das Abhängigkeitspotential zu hoch, wir stellen auf Tafil um, bevor wir den Pat. entlassen."
Aber Alprazolam ist doch genauso ein Benzo und mir erschließt sich nicht wirklich, warum es weniger Abhängigkeitspotential haben soll. Die HWZ von Alprazolam ist kürzer als bei Lorazepam, aber das dürfte auch der einzige Unterschied sein, oder?
Wäre interessant, wenn jemand eine Erklärung hätte.

el suenio
04.07.2016, 20:57
Kann mir das niemand erklären? :(

Brutus
05.07.2016, 10:22
Wahrscheinlich war ein Pharmavertreter bei Euch und hat allen erklärt, dass Alprazolam ja so viel besser ist als Lorazepam. Dazu ein paar nette bunte Diagramme mit Dosis-Wirkungskurven und ein paar Testpackungen und deswegen muss jetzt das Alprazolam verordnet werden. Dumm nur, dass das zu Hause vom HA wieder umgestellt wird. ;-)

Nee, keine Ahnung. Aber das ist ja häufig so, dass irgendein Mitarbeiter von einem Kongress / Fortbildung wiederkommt und danach irgendwas umgestellt wird, weil das ja sooooooo viel besser ist. :D

Relaxometrie
05.07.2016, 10:55
Alprazolam hat (laut Karow-Lang von 2015) eine Halbwertzeit von 12-15 Stunden, Lorazepam eine Halbwertzeit von 10-18 Stunden. Also vergleichbar. Und einen aktiven Metaboliten haben beide Substanzen nicht.
Warum Alprazolam also "besser" und weniger süchtig machend sein soll, als Lorazepam, erschließt sich mir auch nicht.

Und hätte Alprazolam tatsächlich eine kürzere Halbwertzeit, hätte es -nach dem, was ich gelernt habe- sogar ein höheres Suchtpotential, da kürzer wirkende Substanzen eher einen "Kick" auslösen, der ja wesentlich für das Suchtpotential ist.

el suenio
05.07.2016, 16:01
Okay, vielen Dank für eure Bemühungen. Mein Arzneimittelpocket sagt bei Alprazolam 13h HWZ und bei Lorazepam 12-16h. Also wirklich vergleichbar. Im Netz hatte ich da was anderes gefunden, da ging man bei Alprazolam von einer geringeren HWZ aus. Und das hatte mich doch sehr verwundert, weil da ja das Abhängigkeitspotential höher sein müsste im Vergleich. Man muss es ja dann schneller wieder nehmen, um wieder zu einer Wirkung zu kommen. Wenn es länger wirkt, muss man nicht so schnell "nachschießen", so würde ich das erklären?
Also stellen wir fest, dass es wohl keine wesentlichen Unterschiede gibt und das habe ich auch vermutet. Ich frage demnächst mal nach auf Arbeit, wie die Aussage zu verstehen ist. Wenn man also Lorazepam nach langer Einnahmezeit ausschleichen möchte, wäre es doch besser, auf Diazepam umzustellen, oder? Und nicht auf Alprazolam.

Absolute Arrhythmie
05.07.2016, 16:22
Ich hab mir jetzt gerade mal den Benkert und Hippius zur Hand genommen (Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie - tolles Buch!):

Erster Unterschied, den ich entdecken konnte: Alprazolam ist ein benzodiazepin mit mittlerer bis kurzer HWZ und aktiven Metaboliten (HWZ 12-15h), Lorazepam hat keine aktiven Metaboliten(HWZ 12-16h).

Ansonsten:
-Alprazolam: 80% orale Bioverfügbarkeit, mittelschnelle Resorption, tmax 1-2h, "Alprazolam zeichnet sich bei lediglich einmaliger täglicher Gabe durch ein günstigeres NW-Profil aus. Das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung ist bei dieser Darreichungsform aber nicht günstiger" und "Möglicherweise höheres Abhängigkeitspotenzial gegenüber Vergleichspräparaten"
-Lorazepam: rasche und nahezu vollständige Resorption, tmax 1-2h, "Möglicherweise höheres Abhängigkeitspotenzial gegenüber Vergleichspräparaten"

Ich würde sagen: die tun sich nix!.

Bezüglich Abdosierung: wir haben bei mittellanger Einnahme von Lorazepam immer so ausgeschlichen, ohne auf irgendwas umzustellen. Zu beginn kann man schnell runtergehen (1-1-1-1 -> 1-0,5-1-0,5->...), im Verlauf haben wir dann je nach Toleranz des Patienten in 0,25mg-Schritten abdosiert.

Bei ganz schweren Fällen haben wir auf Diazepam in Tropfenform (Valiquid) umgestellt und diese Tropfen für Tropfen abdosiert.
Alprazolam wurde bei uns gar nicht gegeben, da wurde eher auf Tavor umgestellt.

el suenio
05.07.2016, 17:29
Wunderbar, danke für die Antwort. Das bestätigt das Ganze ja auch nochmals. Machen die Metaboliten einen Unterschied beim Alprazolam im Vergleich zu Lorazepam? Im Netz steht, dass es dadurch keine zusätzliche therapeutische Wirkung gibt.

Wir schleichen kaum nach längerer Einnahme aus. Es wird schon versucht, die Einnahmezeit möglichst gering zu halten und deshalb wird auch nix umgestellt, sondern ebenfalls von 4xtäglich reduziert, wie von dir geschrieben. Aber vor kurzem hatten wir eine Pat., die Lorazepam absetzen wollte nach langer Einnahme und da empfahl man ihr eine Umstellung auf Alprazolam. Das fand ich irgendwie komisch.

WhiteMountains
06.07.2016, 12:26
alternierendes fasten bei gleichzeitiger kh-reduktion <50g - hat das einfluss auf die schilddrüsenfunktion und wenn ja in welche richtung?

CHALi
17.07.2016, 04:50
Mal ganz hypothetisch....:-))Wenn jemand zu gierig war und ein heisses Kartoffelprodukt aus dem Backofen getestet hatte, ob es gut wäre und sich dabei den Ösophagus verbrennt und nun retrosternale Schmerzen im Verlauf hat (Essen, Flüssigkeiten, Peristaltik)... :-heulDa wäre ja sowas wie Sucralfat und Schonkost wie Joghurt indiziert, oder? ;-)