Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zwangsverpflichtung Katastrophenfall
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Katastrophenfall setzt aber aus meiner Sicht voraus, dass sich die Verantwortlichen hinstellen und ihr Missmanagement eingestehen: Wir haben aus monetären Gründen darauf verzichtet ausreichend Personal und Material vorsorglich bereit zu stellen und jetzt wollen wir, dass ihr (die Ärzte und Pflege die tatsächlich am Patienten arbeitet) ohne adäquate Schutzausrüstung weiter arbeitet.
Bis das passiert gehe ich davon aus, dass ausreichend Material und Personal vorhanden ist und ich Individualmedizin wie eh und je machen kann und soll.
Wo sich mir die Nackenhaare sträuben ist diese Einsparung durch die Hintertür: MNS reicht eigentlich auch, wenn man nicht gerade im Mund herumfurwerkt, mal eben schnell die gesunden Patienten in 2 Minuten abfertigen reicht um nix zu übersehen, FFP-Masken natürlich - aber immer nur eine pro Woche... Und sich gleichzeitig hinstellen und die gute Vorbereitung unseres tollen Gesundheitssystems rühmen. :-wand:-wand
Ich empfinde das oben geschriebene eine Beleidigung.
Narzisstische Kränkung bezeichnet die Neigung von Menschen bei Frustrationen und bei (empfundener) Erniedrigung hochemotional zu reagieren: entweder mit Abwertung des Kränkers oder mit Wut.
Um das nicht zu erkennen muss man schon echt blind sein...
Mometasonfuroat
23.03.2020, 08:51
Ich möchte hier einigen Kommentatoren sowie Tamuro recht geben.
Solange nicht genügend Schutzausrüstung für den Eigenschutz bereit gestellt wird, werde ich keinen Schritt machen und einen Patienten behandeln und damit meine Kinder und Familie in Gefahr bringen.
Diejenigen die das Gesetz entwerfen zum Katastrophenschutz haben das sicher fein ordentlich im Home Office erledigt, weit weg von der Realität und lassen andere in die Presche springen (wie zb ältere Ärzte im Ruhestand wieder rekrutieren).
Was mich an dem Gesetz zum einen stört dass hier Ärzte ebenso zur Risikogruppe gehören können (hier ists egal Hauptsache es wird schön gearbeitet). Auch Ärzte können Vorerkrankungen haben (durch Patienten mit Tbc angesteckt oder sei eine komplett normale KHK) und die andere Sache ist, wie läuft die Entschädigung/Gehalt. Davon wird nichts im Gesetzesentwurf erwähnt.
Die Strategie, Tarumos angeblich so abwegige Thesen mit persönlichen Verunglimpfungen zu begegnen, ist so ineffektiv wie vielsagend. Mir war immer bewusst, dass einige Mediziner eher seicht unterwegs sind und oft wenig an wirtschaftlichen oder politischen Zusammenhängen interessiert sind. Argumente auf dem Niveau "ja aber du hast ne Störung / ein kleines Ego" passen da wieder mal gut rein. Und jeder, der dem nicht zustimmt, ist natürlich selbst auch gestört.
Kackbratze
23.03.2020, 09:48
In unserem Konzern wurde gerade festgelegt, dass man Urlaub anordnen kann, Urlaub auf Anruf abbrechen muss und im Konzern bei Bedarf überall hin verschoben werden kann, auch an andere Standort. Sollte es dadurch Lohneinbußen geben, wird das dann danach verhandelt.
Willkommen in der deutschen Diskussionskultur. :-))
@Kackbratze
Versuchen kann die Geschäftsführung viel. Ich glaube der MB hätte viel Spaß daran diese Regelung anzufechten.
Urlaub anordnen der jederzeit abgebrochen werden muss, ja klar, soweit kommts noch. "Heute ist wenig zu tun, ich ordne Urlaub an damit ichs nicht zahlen muss".
Direkt Krankmelden und neue Stelle suchen wenn sie das wirklich versuchen.
Die Strategie, Tarumos angeblich so abwegige Thesen mit persönlichen Verunglimpfungen zu begegnen, ist so ineffektiv wie vielsagend. Mir war immer bewusst, dass einige Mediziner eher seicht unterwegs sind und oft wenig an wirtschaftlichen oder politischen Zusammenhängen interessiert sind. Argumente auf dem Niveau "ja aber du hast ne Störung / ein kleines Ego" passen da wieder mal gut rein. Und jeder, der dem nicht zustimmt, ist natürlich selbst auch gestört.
Dir ist aber schon bewußt, daß Du gerade in Deine eigene Falle gelaufen bist, oder? :-))
Genau dieselbe Argumentation, die Du kritisierst, benutzt Du soeben selber, soviel dazu :-D
In unserem Konzern wurde gerade festgelegt, dass man Urlaub anordnen kann, Urlaub auf Anruf abbrechen muss und im Konzern bei Bedarf überall hin verschoben werden kann, auch an andere Standort. Sollte es dadurch Lohneinbußen geben, wird das dann danach verhandelt.
Nicht zufällig der gleiche Verein, für den ich arbeite?
Urlaub auf Anordnung ist woanders allerdings gang und gäbe. Stichwort Betriebsferien. Wurde meinem Mann jetzt auch angedroht (8 Tage!).
roxolana
23.03.2020, 10:25
Soweit ich weiß, müssen Betriebsferien mit ausreichender Vorlaufzeit angekündigt werden.
Soweit ich weiß, müssen Betriebsferien mit ausreichender Vorlaufzeit angekündigt werden.
Was ist ausreichend?
Es geht in dem Fall um die Osterferien.
Dir ist aber schon bewußt, daß Du gerade in Deine eigene Falle gelaufen bist, oder? :-))
Genau dieselbe Argumentation, die Du kritisierst, benutzt Du soeben selber, soviel dazu :-D
Hättest du dir gewünscht, dass ich inhaltlich auf eure ad-hominem Kritik an Tarumos Ausführungen eingehe? Wie sollte das aussehen?
roxolana
23.03.2020, 10:50
Laut dieser Seite (https://www.arbeitsrechte.de/betriebsurlaub/#Bis_wann_muss_Betriebsurlaub_angekuendigt_werden) mindestens 6 Monate. Ein paar Wochen vorher definitiv nicht! Und der Betriebsrat hat auch ein Wörtchen mitzureden, falls es einen gibt.
Kackbratze
23.03.2020, 10:59
Bei uns ist alles vom Betriebsrat abgeknickt mit Blanko-Freigabe für weitere Maßnahmen.
sonnenblume42
23.03.2020, 11:30
Ich möchte hier einigen Kommentatoren sowie Tamuro recht geben.
Solange nicht genügend Schutzausrüstung für den Eigenschutz bereit gestellt wird, werde ich keinen Schritt machen und einen Patienten behandeln und damit meine Kinder und Familie in Gefahr bringen.
Diejenigen die das Gesetz entwerfen zum Katastrophenschutz haben das sicher fein ordentlich im Home Office erledigt, weit weg von der Realität und lassen andere in die Presche springen (wie zb ältere Ärzte im Ruhestand wieder rekrutieren).
Was mich an dem Gesetz zum einen stört dass hier Ärzte ebenso zur Risikogruppe gehören können (hier ists egal Hauptsache es wird schön gearbeitet). Auch Ärzte können Vorerkrankungen haben (durch Patienten mit Tbc angesteckt oder sei eine komplett normale KHK) und die andere Sache ist, wie läuft die Entschädigung/Gehalt. Davon wird nichts im Gesetzesentwurf erwähnt.
Wo findet man den Gesetzesentwurf denn? Bin wohl doof, hab ihn nicht gefunden.
MB-Anwalt anrufen? Die können am besten einschätzen was man dagegen tun kann. Und gerne Rückmeldung an uns, mich würde interessieren ob sowas echt durchgehen kann...
Hättest du dir gewünscht, dass ich inhaltlich auf eure ad-hominem Kritik an Tarumos Ausführungen eingehe? Wie sollte das aussehen?
Wie Du argumentierst, ist mir ziemlich egal. Aber wenn du methodische Kritik übst und dann dieselbe Methode anwendest, ist das wenig überzeugend, oder?
Im Übrigen kann ich genügend Beispiele aus langen (und mittlerweile sehr öden) Diskussionen mit tarumo angeben, in denen ich einzeln feinsäuberlich seine korrekten Argumente von den oft leider folgenden spekulativen Überspitzungen trenne. Im Gegensatz zu ihm habe ich aber derzeit noch anderweitig zu tun, so ein komisches Virus beschäftigt mich grad ein wenig in der Praxis...
Und was John Silver angeht, der war schon vor 10 Jahren eine Mimose, nix dazugelernt.
Selber in zahlreichen Threads überhebliche (und inhaltlich nicht weiterführende) Bemerkungen schreiben, aber dann mimimi schreien, wenn ihm der Popo auf Grundeis geht und er Schiss vor Zwangsverpflichtung bekommt.
sonnenblume42
23.03.2020, 13:24
Ich will mich ja nicht einmischen, aber könnten wir ein bisschen on-topic bleiben?
Sonst wird das hier so unübersichtlich und anscheinend sind die Konflikte eh nicht ganz neu?
Aber wenn du methodische Kritik übst und dann dieselbe Methode anwendest, ist das wenig überzeugend, oder?
Einerseits diskreditiere ich die ad-hominem Argumentation nicht durch persönliche Angriffe, sondern ich benenne sie als Fehlschluss und ordne das in meine Erfahrungen mit dem ein oder anderen Mediziner ein. Das geht also nebenher und baut nicht aufeinander auf.
Zum anderen ist ein logischer Schluss korrekt oder eben nicht, unabhängig davon wer ihn auf welche Weise zieht. D.h. mein Einwand, dass Spekulationen über irgendjemandes Persönlichkeitsstruktur kein einziges seiner Argumente widerlegen, bliebe gültig, auch wenn ich euch beleidigen oder selbst über irgendwelche F Diagnosen philosophieren würde. Ist bisschen meta, aber ich denke, du verstehst meinen Punkt.
Ich will mich ja nicht einmischen, aber könnten wir ein bisschen on-topic bleiben?
Sonst wird das hier so unübersichtlich und anscheinend sind die Konflikte eh nicht ganz neu?
Da wäre ich sehr dafür!
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