Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Quo vadis Medizin
Seiten :
1
2
3
4
5
6
[
7]
8
9
die nach der FA Anerkennung einige Jahre in Amiland verbracht haben.
Voraussetzung war aber jedes Mal ein Facharzttitel, als WBA ist eine Arbeitsgenehmigung ohne USMLE nicht gegeben, wenn ich mich nicht schwer täusche.
Ein Kollege (Chirurg) durfte in den 90er ohne USMLE an einem KH in New York (auf Empfehlung des Leiters der Abteilung dort, aber nur in diesem einen Haus, sonst nirgends) arbeiten, als "Fellowship" also irgendeine Weiterbildung für 1-2 Jahre. Gefiel ihm jedoch nicht.
Die Golfstaaten erkennen einen deutschen FA-Titel wohl auch nicht mehr so ohne weiteres an. Grund ist aber weniger Trickserei bei den Logbüchern, sondern daß dort wiederholt Ärzte aufgeflogen sind, bei denen schon die initialen Dokumente zur Berufsaufnahme in Alemania fake ware.
Ah, das wusste ich nicht. Bisher dachte ich, dass ginge ohne weiteres, wenn man denn unbedingt möchte.
Christoph_A
21.01.2021, 12:26
Ein Kollege (Chirurg) durfte in den 90er ohne USMLE an einem KH in New York (auf Empfehlung des Leiters der Abteilung dort, aber nur in diesem einen Haus, sonst nirgends) arbeiten, als "Fellowship" also irgendeine Weiterbildung für 1-2 Jahre. Gefiel ihm jedoch nicht.
Ah, das wusste ich nicht. Bisher dachte ich, dass ginge ohne weiteres, wenn man denn unbedingt möchte.
Keine Sorge, die betreffenden Kollegen hatten keine Fellowships absolviert, sondern arbeiteten ganz normal an Krankenhäusern als invasive Kardiologen. Sonst hätten sie ihre Hintern auch nicht nach Amiland verfrachtet, sind jetzt eher in der Fraktion der Gehaltsoptimierer zuhause. Allerdings beide nicht in beliebten Großstädten sondern eher etwas außerhalb angesiedelt.
Ansonsten stimme ich mit Deinen Vorposts überein, big money gibts in little post brexit England nicht, dazu das ruinöse Gesundheitssystem und keine EU Standards mehr, kein Wunder, daß viele europäische Kollegen das (weiter) sinkende Schiff verlassen. Die Qualität der britischen Kardiologen habe ich übrigens mit keinem Wort angezweifelt, auch dort gibts gute und schlechte, wie überall in vergleichbar entwickelten Staaten. Nur die Rahmenbedingungen im NHS sind halt mit desaströs noch nett umschrieben.
@ Tarumo: Das mit den Golfstaaten habe ich auch schon gehört, allerdings rennen die deutschen FAs schon immer noch die Bude ein, insbesondere denen, die halt gefragte Qualitäten mitbringen. Und das generelle Mißtrauen der arabischen Welt gegen die USA/GB spielt den deutschen Kollegen zusätzlich in die Hände. Besser ist es jedoch, den Golf zu sich kommen zu lassen als dort unten bei 50 grad im Staub zu sitzen, ist ja ein beliebtes Geschäftsmodell vieler Kliniken geworden.
Tante Edit: Natürlich wird der deutsche Allgemeinmediziner in little England nicht anerkannt, niedergelassene Allgemeinärzte sind dort ja annähernd unbekannt und auch systemisch nicht gewünscht.
Ansonsten stimme ich mit Deinen Vorposts überein, big money gibts in little post brexit England nicht, dazu das ruinöse Gesundheitssystem (...) Die Qualität der britischen Kardiologen habe ich übrigens mit keinem Wort angezweifelt, auch dort gibts gute und schlechte, wie überall in vergleichbar entwickelten Staaten. Nur die Rahmenbedingungen im NHS sind halt mit desaströs noch nett umschrieben.
Tante Edit: Natürlich wird der deutsche Allgemeinmediziner in little England nicht anerkannt, niedergelassene Allgemeinärzte sind dort ja annähernd unbekannt und auch systemisch nicht gewünscht.
a) Genau, großes Geld gibt es nicht im NHS, als Spezialist kannst du schon gut verdienen. Aber in DE gibts mehr. Wir zahlen auch deutlich mehr für unser Gesundheitssystem, einfach mehr Asche im Gesamtsystem, das verteilt werden kann. Man kriegt keinen RollsRoyce für den Preis eines Minis.
Zur Situation der Cardiologen in GB kann ich nix sagen, ob sie in Ruinen leben usw.
Auch dort gibt es top moderne KH, alles digital usw. und ältere Kästen. Es ist vor allem eine Geschmacksfrage, ums Geld gehts hier nicht.
b) Es werden eigentlich sehr viele GPs in GB gesucht, der Verdienst ist gut. Die Ausbildung in DE ist wirklich nicht vergleichbar. In GB muss der GP mehr leisten, z.B. was Pädiatrie betrifft, es gibt auch entsprechende Rotationen. Hier kann man auch als Quereinsteiger schnell Allgemeinmediziner werden. Alle Details kenne ich auch nicht, aber es wird nicht so sein, dass "Ausländer" unerwünscht sind.
c) Brexit hin oder her, das müssen die Leute dort selbst wissen, was sie wollen oder nicht. Sie sind hier sicher ein Risiko eingegangen mit ungewissen Ausgang. Die EU hat viele Vorteile, aber es gibt auch Nachteile. Muss man für sich selbst entscheiden.
Christoph_A
21.01.2021, 13:29
In GB gibts ja keine autonomen Hausärzte, sondern zu allermeist Angestellte GPs, ob der GP mehr leistet als der deutsche Hausarzt, sei dahingestellt, das kannste dann mit hier niedergelassenen Kollegen wie Evil klären. Freie FA Wahl gibts sowieso nicht, die allermeisten FA (außer den GPs) sind ja an nem Krankenhaus angestellt. Ich hatte auch mit keinem Satz gesagt, daß Ausländer unerwünscht seien, sondern daß der klassisch freiberufliche Niedergelassene wie in Deutschland systemisch unerwünscht ist.
Ansonsten ist die Ausstattung im NHS der in DE, wie Du immer so schön sagst, mit wenigen Ausnahmen weit unterlegen, die meisten Krankenhäuser sind massivst unterpowert, sowohl von der menschlichen wie technischen Ausstattung und das wird durch den Brexit nicht wirklich besser. Der Vollabsturz des NHS beim Coronamanagment zeigt das ja auch gerade wieder eindrücklich, auch wenn das jetzt wohl zum Umdenken selbst bei den Torries zu führen scheint.
England ist schön, allerdings nicht zum arbeiten als Arzt, um mal ein Fazit zu ziehen.
Der Vollabsturz des NHS beim Coronamanagment zeigt das ja auch gerade wieder eindrücklich, auch wenn das jetzt wohl zum Umdenken selbst bei den Torries zu führen scheint.
England ist schön, allerdings nicht zum arbeiten als Arzt, um mal ein Fazit zu ziehen.
Ich fand das Coronamanagement der britischen Regierung Anfang 2020...wenig vorteilhaft.
Ich bin im stationären Bereich in einer Uniklinik mit fragilen Patienten tätig und wurde nicht 1x getestet seit Beginn. Jeder Lehrer dafür 1x Woche. Impfung immer noch Fehlanzeige, in GB begann man schon Anfang Dezember. Alle Kollegen, die dort arbeiten haben schon die Impfung.
Wegen dem Geld sollte man nicht nach GB, mehrfach jetzt gesagt. Eher eine Geschmacksfrage, was nützt mir eine technisch Top augestatte Klinik in DE, wenn mir Umgangsformen, Organisation, Hierarchie, Weiterbildung nicht zusagen und das 10-12h am Tag+Dienste. Bzw. ist die Klinik nicht mal technisch super ausgesattet und trotzdem hat man "etwas spezielle" Umgangsformen, Organisation, Hierarchie, Weiterbildung.
Christoph_A
21.01.2021, 13:52
Ich fand das Coronamanagement der britischen Regierung Anfang 2020...wenig vorteilhaft.
Ich bin im stationären Bereich in einer Uniklinik mit fragilen Patienten tätig und wurde nicht 1x getestet seit Beginn. Jeder Lehrer dafür 1x Woche. Impfung immer noch Fehlanzeige, in GB begann man schon Anfang Dezember. Alle Kollegen, die dort arbeiten haben schon die Impfung.
Wegen dem Geld sollte man nicht nach GB, mehrfach jetzt gesagt. Eher eine Geschmacksfrage, was nützt mir eine technisch Top augestatte Klinik in DE, wenn mir Umgangsformen, Organisation, Hierarchie, Weiterbildung nicht zusagen und das 10-12h am Tag+Dienste. Bzw. ist die Klinik nicht mal technisch super ausgesattet und trotzdem hat man "etwas spezielle" Umgangsformen, Organisation, Hierarchie, Weiterbildung.
Gerade Du wirst auch in GB genug Dinge finden, die Dich stören, aber, wie Du schon sagtest, das ist Geschmackssache, niemand wird Dich aufhalten, dorthin zu gehen und bei dem Brain und Manpower Drain der gerade aus GB auf den Kontinent zurückschwappt, solltest Du zügig eine Stelle finden können. Mich überzeugt das Gesamtpaket dort nicht, da gibts doch deutlich attraktivere Orte zum auswandern.
Tante Edit: Hatte gerade Test Nr. 14 seit März 2020 erledigt. Was die Impfung und das Komplettversagen unseres Gesundheitsministers hier und überhaupt der Regierung seit Beginn der 2. Welle betrifft, bin ich voll bei Dir!
LasseReinböng
21.01.2021, 15:15
b) Ja als deutscher FA kann man meistens nach UK gehen, alles wird anerkannt, einige Tests (inkl. Sprachtest) sind verpflichtend bevor man einsteigt. Allgemeinmedizin aus DE wird übrigens nicht anerkannt in UK.
Big Money wird man eher in DE oder der Schweiz finden, nicht in GB.
Derma ist wohl auch so ein komplizierter Fall. Man muß sich für die Zulassung als Specialist beim Royal College of Physicians registrieren und braucht dazu Innere in seiner WB, die man aber mit der deutschen WB standardmäßig nicht hat...ein Familienmitglied ist daran damals vor ca. 12 Jahren gescheitert.
Gerade Du wirst auch in GB genug Dinge finden, die Dich stören, aber, wie Du schon sagtest, das ist Geschmackssache
Tante Edit: Hatte gerade Test Nr. 14 seit März 2020 erledigt.
a) genau Geschmackssache. Geld spielt nicht für jeden so eine wichtige Rolle. Aber wenn man schon auswandert, dann wieder ein Land in der gemäßigten Klimazone?
b) Unsere Kliniken sind offensichtlich sehr unterschiedlich. Hier wird nur das allernötigste, wenn überhaupt, gemacht: egal obs um Corona, Technik, Einrichtung geht (obwohl die Zahlen gut sind). Eigentlich war ein Neubau mehrfach versprochen, der jetzt aber doch erst um 2030 (wenn überhaupt) kommt. Wärst du hier in der Leitung, sähe es sicher anders aus.
Christoph_A
21.01.2021, 16:06
a) genau Geschmackssache. Geld spielt nicht für jeden so eine wichtige Rolle. Aber wenn man schon auswandert, dann wieder ein Land in der gemäßigten Klimazone?
b) Unsere Kliniken sind offensichtlich sehr unterschiedlich. Hier wird nur das allernötigste, wenn überhaupt, gemacht: egal obs um Corona, Technik, Einrichtung geht (obwohl die Zahlen gut sind). Eigentlich war ein Neubau mehrfach versprochen, der jetzt aber doch erst um 2030 (wenn überhaupt) kommt. Wärst du hier in der Leitung, sähe es sicher anders aus.
Das ist halt auch der Unterschied Klinik-Niederlassung. Ich bin sowohl für mich als auch die Gesundheit meiner Angestellten verantwortlich und wenn wir Verdachtsfälle bei Patienten oder uns selbst haben, werden routinemäßig alle getestet, Papa Söder zahlts ja eh. Wenn uns das Gesundheitsamt die Bude einige Wochen dicht macht, wäre das halt ein Supergau. Deshalb testen wir lieber einmal zu oft als zu wenig.
Gemäßigte Klimazone ist immer gut, aber ein Ort ohne richtigen Winter, und mit eher mauen Sommern, ein Meer das zu kalt zum schwimmen ist und noch dazu das britische Essen sind jetzt keine wirklichen Appetitanreger für nen Standortwechsel. Für urlaub jederzeit, zum arbeiten, never.
In England gibts schon seit vielen Jahren sehr viele Möglichkeiten, sehr gut zu essen. Oft sogar mehr als in deutschen Kleinstädten. Auch das traditionelle englische Essen ist, wenn es gut gemacht ist, hervorragend. Also das ist IMHO kein Argument.
Aber die Medizin ist in Großbritannien halt sehr stark staatlich reguliert, viel stärker als in den deutschsprachigen Ländern. Und manche Bereiche, wie z.B. die neurologische Rehabilitation, sind völlig unterentwickelt. Das wären für mich, genau wie in Schweden, eher so die wichtigsten Gründe, nicht hingehen zu wollen.
Man sollte IMHO nicht vergessen, dass es auch in Deutschland genug Kliniken mit normalen Arbeitsbedingungen gibt. Wenn man Kliniken mit schlechten Arbeitsbedingungen konsequent meidet, werden diese mangels Personal nachziehen müssen.
Und ansonsten kann man ja immer noch nach Österreich gehen, wo die Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen in den allermeisten Fällen sehr in Ordnung sind.
Christoph_A
21.01.2021, 20:38
Und das Essen, im Gegensatz zu England, tatsächlich gut ist. Allerdings ist auch in Österreich nicht alles Gold, was glänzt, ich sage nur Turnus, die Flüchtlinge hiervon haben wir in Bayern ja gerne aufgenommen.
Dennoch gebe ich Dir Recht, Österreich wäre sicher eine Überlegung wert, wenn ich mal aus D weggehen sollte, zumal ich ja eh direkt an der Grenze aufgewachsen bin. Ist für uns weniger Ausland als Hannover oder Berlin.
Und das Essen, im Gegensatz zu England, tatsächlich gut ist.
Naja dich wird man nicht überzeugen können. Selbst in kleineren Städten hat man da mehr Auswahl an Restaurants als hier in guter Qualität, was vor allem an den vielen Einwanderen aus den ehemaligen Kolonien liegt. Wenn man nur 5 Pfund zahlen möchte, kriegt man auch nix tolles. Auch die Supermärkte haben inzwischen deutlich besseres Angebot als noch in den 90er Jahren.
Dennoch gebe ich Dir Recht, Österreich wäre sicher eine Überlegung wert, wenn ich mal aus D weggehen sollte, zumal ich ja eh direkt an der Grenze aufgewachsen bin. Ist für uns weniger Ausland als Hannover oder Berlin.
Vor 10 Jahren hätte ich mir das nicht vorstellen können, inzwischen schon.
Christoph_A
11.02.2021, 14:56
Naja dich wird man nicht überzeugen können. Selbst in kleineren Städten hat man da mehr Auswahl an Restaurants als hier in guter Qualität, was vor allem an den vielen Einwanderen aus den ehemaligen Kolonien liegt. Wenn man nur 5 Pfund zahlen möchte, kriegt man auch nix tolles. Auch die Supermärkte haben inzwischen deutlich besseres Angebot als noch in den 90er Jahren.
Vor 10 Jahren hätte ich mir das nicht vorstellen können, inzwischen schon.
Wirklich, daß es gutes Essen aus den ehemaligen Kolonien gibt, darauf wär ich echt nicht gekommen, war ja auch noch nie in Großbritannien. Ändert allerdings nichts daran, daß das britische Alltagsessen imho eine Zumutung ist. Und das nicht nur für 5 sondern auch für 50 Pfund (essen gehen ist im UK ja nicht immer so ganz billig). Und da haben wir noch nicht mal diese widerliche plörre, die dort als Bier verkauft wird, angesprochen.
Laß mal das mit Öland, geh besser nach England oder Trumpistan, in Ö gibts ja nicht genug Geld zu verdienen.....:-blush
Laß mal das mit Öland, geh besser nach England oder Trumpistan, in Ö gibts ja nicht genug Geld zu verdienen.....:-blush
A) yo dann haben wir da ne andere meinung, für 50 Pfund sehr gut da gegessen und auch schon für 25. Und mehr Auswahl als hier.
Auch die Innenstädte sind noch nicht so verstorben wie hier. Möglicherweise ist es in Bayern ja anders.
B) öland,warum nicht ... Es wird viel gesucht dort. Trump ist doch weg, schade für die Leugner des Klimawandel, aber gewählt ist gewählt. Aber bemerkenswert, dass so jmd so viele Anhänger hat und in ein so hohes Amt kommen kann, hätte ich nie gedacht.
Geld ist für mich nicht das wichtigste im Leben und USA zu wenig sozial und das Gesundheitswesen gefällt mir nicht ... Aber möglicherweise für andere mit hohem Interesse an big money und wenig Interesse an sozialer Gerechtigkeit (kostet ja) interessant.
Sie schaffen es immerhin, die Leute zu impfen ;-)
Wenn die Weiterbildung besser und gerechter organisiert wäre dann wäre Deutschland eigentlich gar nicht so schlecht. Kann es mir dennoch nicht vorstellen von hier wegzugehen.
Christoph_A
12.02.2021, 10:01
A) yo dann haben wir da ne andere meinung, für 50 Pfund sehr gut da gegessen und auch schon für 25. Und mehr Auswahl als hier.
Auch die Innenstädte sind noch nicht so verstorben wie hier. Möglicherweise ist es in Bayern ja anders.
B) öland,warum nicht ... Es wird viel gesucht dort. Trump ist doch weg, schade für die Leugner des Klimawandel, aber gewählt ist gewählt. Aber bemerkenswert, dass so jmd so viele Anhänger hat und in ein so hohes Amt kommen kann, hätte ich nie gedacht.
Geld ist für mich nicht das wichtigste im Leben und USA zu wenig sozial und das Gesundheitswesen gefällt mir nicht ... Aber möglicherweise für andere mit hohem Interesse an big money und wenig Interesse an sozialer Gerechtigkeit (kostet ja) interessant.
Sag doch bitte mal ein traditionell BRITISCHES Gericht, das eßbar ist, damit ich Deinen Geschmack nachvollziehen kann. Irgendwelche pies, Haggis (wobei der noch am ehesten schmeckt) oder Fish and Chips werdens ja wohl nicht sein.
Was die Städte angeht, gibts London, für mich die coolste und internationalste Stadt Europas und den Rest. Vom Rest ist für mich keine Stadt mit meiner Heimatstadt vergleichbar, insbesondere bzgl. Freizeitwert und Klima. Eine Rückkehr nach London hätte ich mir für einige Zeit immer vorstellen können, allerdings ist der NHS so attraktiv wie Pickel am Po.
Christoph_A
12.02.2021, 10:46
Edinburgh :-love
Sehr schöne Stadt, aber das Wetter? Kenn das fast nur im (Niesel)regen, das macht auf Dauer doch depressiv.
Ich habe tatsächlich bisher keinen Regen dort erlebt, war aber auch nur zwei mal im Dezember dort. Letztes Jahr im Juni ist ja aus mir entfallenden Gründen nix geworden. Durch mehrere Monate Irland, was klimatisch ja nicht so weit weg ist, kann ich allerdings sagen, dass ich Regen dort nie so doof fand wie im Rheinland hier. Ja, es regnet fast jeden Tag dort, aber eben mal schauerhaft und dann kommt die Sonne wieder. Wenn es hier morgens trüb und regnerisch ist, weiß man, dass das die nächste fünf Tage mindestens genauso weitergeht. Dort aber gibt es jeden Tag die volle Bandbreite an Wetter, finde ich sehr viel angenehmer. Aber egal, eir kommen dezent vom Thema ab...
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.