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habichnicht
04.01.2009, 09:14
Wir arbeiten 40,5Std/woche und soweit ich weiss, bekommen wir keinen Zuschlag dafür. Ist halt ganz normale Arbeitszeit, auch wenn es im Vertrag anders drin steht
:-oopss

Überstunden werden in Freizeit abgegolten, allerdings haben wir kein System, das besagt, ab wann man Überstunden macht. Wenn ihr laut Dienstplan 40,5 h/Woche arbeitet, obwohl in eurem Tarifvertrag 38,5 h/Woche stehen, macht ihr jede Woche zwei von der Verwaltung angeordnete Überstunden, die ihr meiner Meinung nach gar nicht mehr aufschreiben müsst, weil sie ja in euren Dienstplänen von der Verwaltung vorgegeben worden sind. Diese Überstunden müssten dann bezahlt oder in Freizeitausgleich umgesetzt werden. Lass Dir doch einfach mal Deine Gehaltsabrechnung von eurer Verwaltung genau erklären.

trina1081
04.01.2009, 09:23
Nein, die mein ich auch gar nicht. Was ich meine, sind die Überstunden, die darüber hinaus gehen. Also:

Ich hab offizielle Arbeitszeit von 7:30-16:15Uhr. Ab wann sollte ich dann anfangen, Überstunden aufzuschreiben? Ab 16:30? Oder erst ab 16:45? Oder schon ab 16:15?

Meine Kollegen machen das nämlich alle unterschiedlich. Die eine schreibt erst nach 15Minuten auf, die andere erst ab 20 und die nächste macht das so pi mal Daumen.

Wie macht ihr das?

Sebastian1
04.01.2009, 09:33
Ich dokumentiere exakt, dafür hab ich meinen Dokuzettel im Spind kleben und schreib die Zeit auf, wann ich tatsächlich raus bin. Und man soll sich wundern, wie schnell einiges zusammen kommt, wenn man unvollständige Pausen oder häufig mal nur 15 min länger dokumentiert.

test
04.01.2009, 09:34
Nein, die mein ich auch gar nicht. Was ich meine, sind die Überstunden, die darüber hinaus gehen. Also:

Ich hab offizielle Arbeitszeit von 7:30-16:15Uhr. Ab wann sollte ich dann anfangen, Überstunden aufzuschreiben? Ab 16:30? Oder erst ab 16:45? Oder schon ab 16:15?

Meine Kollegen machen das nämlich alle unterschiedlich. Die eine schreibt erst nach 15Minuten auf, die andere erst ab 20 und die nächste macht das so pi mal Daumen.

Wie macht ihr das?

Bei uns sollen für die Anerkennung alle Überstunden genau dokumentiert werden für jeden Tag inkl. Angabe eines Grundes, warum sie erfolgten. Die so dokumentierten Überstunden müssen dann auch von einer befugten Person (Chefarzt oder von ihm bezeichneter Vertreter dafür) innerhalb einer gewissen Frist (glaube höchstens 2 Wochen nach Ableistung der Überstunden) unterzeichnet werden.
Spätestens alle 6 Monate soll man dann wohl auch alle seine Überstunden immer bei der Verwaltung geltend machen. (wobei das noch nicht heißt, dass sie bezahlt würden ;) )

Aber ich glaube, dass man, wenn man sie tatsächlich wie oben genannt dokumentiert hat, spätestens auf dem Klageweg ganz gute Chancen hat. :-angel

Muriel
04.01.2009, 09:54
Wir haben ein elektronisches Erfassungssystem, in dem auch der normale Dienstplan (Früh-/Spät-/Nachtdienst, WE-Dienste) erfasst werden. Wir müssen jeden Tag die tatsächliche Zeit, zu der wir gekommen und zu der wir gegangen sind, eintragen, jeweils mit einem Grund (Diktate, Visite, Angehörigengespräche etc). Bis vor kurzem musste alles auch von Chef abgesegnet werden, das ist jetzt aber anders. Und zwar muss Chef jetzt bis drei Tage später explizit widersprechen, wenn er Überstunden aus welchem Grunde auch immer nicht akzeptiert, ansonsten sind sie automatisch genehmigt :-) Ob sie ausbezahlt oder in Freizeit ausgeglichen werden, liegt ein wenig an uns. Ich kann meinem OA, der für die Pläne verantwortlich ist, sagen, dass er doch bitte eine Urlaubswoche, die ich genommen habe, als Überstundenfrei einträgt, dann sind die automatisch aus der Rechnung wieder raus. Ansonsten kommt die Verwaltung alle paar Monate mit einer Bezahlung an. Doof ist das dann, wenn man eigentlich frei nehmen wollte und das dann aber ausbezahlt bekommen hat, bevor die Freiwoche gewesen wäre, da müssen wir uns noch mal was zu ausdenken.

kra-
04.01.2009, 10:10
3800€ netto (unverheiratet)


Findest du das wenig?!

Stiles
04.01.2009, 12:05
Findest du das wenig?!

Habe ich mich auch grade gefragt...
Das entspricht doch eigentlich in etwa dem Nettogehalt eines (ledigen) Chefarztvertreters an einem kommunalen Haus - einschließlich des einen oder anderen Dienstes (wenn man sich am Tarifvertrag VKA orientiert). Voraussgesetzt, er darf nicht privat liquidieren. Damit kann man doch eigentlich gut leben, oder etwa nicht?!

Vielleicht sollten manche ihre Gehaltsvorstellungen noch mal revidieren, bevor sie zu viele Wartesemester investieren und dann enttäuscht sind... Nix für ungut. :-nix

McBeal
04.01.2009, 12:13
Mir wurde bei der Hospitation von den zukünftigen Kolleginnen gesagt, dass ich jede Minute aufschreiben solle und der Chef da auch hinterstehe. Außerdem fielen selten welche an, nur, wenn halt um 16.15 Uhr noch eine Aufnahme o.ä. sei oder bei Notfällen. Bin mal gespannt. Genauso bin ich gespannt, ob das Gehalt echt so hoch ist wie ergooglet. Naja, ich werde es ja bald sehen. :-)

LG,
Ally, die jetzt ihr Profil ändern wird

Kathibaby
04.01.2009, 13:06
Wir arbeiten 40,5Std/woche und soweit ich weiss, bekommen wir keinen Zuschlag dafür. Ist halt ganz normale Arbeitszeit, auch wenn es im Vertrag anders drin steht
:-oopss

Überstunden werden in Freizeit abgegolten, allerdings haben wir kein System, das besagt, ab wann man Überstunden macht. Jeder schreibt hier seine Zeiten auf einen Zettel und eine Kollegin sammelt das und behält das ein bisschen im Überblick. Also keine offizielle Abrechnung, wo man angeben muss, wie lange man gearbeitet hat.

Wie macht ihr das denn so? Ab wann lasst ihr euch Überstunden aufschreiben? Ab der ersten Minute, ab 15 Minuten? Wie ist das bei euch geregelt?

Bei uns macht der OA jeden Monat die elektronische Abrechnung fertig, die dann an die Personalabteilung weitergeleitet wird. Da stehen dann die Sollstunden und die geplanten Stunden drin. Soll sind 7,7h/Tag , geplant sind 8 h/Tag, das ist dann die Differenz zu 38,5 h Woche. Diese Zahl wird automatisch in die angeordneten Überstunden übernommen.

Dazu werden dann die Stunden, die man länger da ist oder früher gegangen ist eingetragen. Wir haben im Sekretariat einen Zettel hängen, wo jeder einträgt wann er gegangen ist (wenn es von 16 Uhr abweicht, wo Dienstschluss ist). Aufgeschrieben werden nur angefangene halbe Stunden. Wenn ich bis 16.20 Uhr da bin, schreibe ich 16.30 ein etc. Allerdings gab es neulich Stress vom Chef, dass er es nicht in Ordnung finde, dass wir die erste halbe Stunde aufschreiben, aber z.B. nicht wenn wir früher gehen. Ich schreibe allerdings alle Zeiten ein, weil ich nicht einsehe denen was zu schenken. Und wenn ich um 15.45 Uhr gehe, dann schreibe ich es natürlich nicht auf, man geht ja oft auch 10 Min. später ohne es aufzuschreiben. Ein paar Mal habe ich auch ne halbe Stunde zusätzlich aufgeschrieben, wenn ich keine Mittagspause hatte. Diese Überstunden werden mit einem ZUschlag vergütet und in Freizeit abgeolten. Allerdings ist es bei uns sehr schwierig diese Stunden zusammenhängend zu bekommen, weil der OA sie irgendwie nach Laune zuteilt, naja :-( .

//stefan
04.01.2009, 20:14
Ich finde das ganz und gar nich wenig!

Ich gehöre aber auch zu der Sorte Mensch, die hohe Stundenzahlen und Schichtdienst bzw. Wochenenddienste in Kauf nehmen. Ich höre immer wieder das selbe: "Geld ist okay, ich verdiene etwas weniger, dafür geh ich pünktlich nach Hause und hab weniger Verantwortung." Für mich ist das kein Grund, nicht tzrotzdem studieren zu gehen.

ALs Assi verdient man an meinem haus ca. 1800€, das ist natürlich herzlichw enig. Aber hat man sich erstmal etabliert, ist Facharzt und bekommt ne gute Stelle, dann lässt sich >30 Jahre gutes Geld verdienen.

Ich hoffe nur, dass ich in 20 Jahren immer noch so denke wie jetzt :-oopss .

Ein großer Aspekt bleibt die Freude am Job, und da kann man den ein oder anderen Taler weniger auch verschmerzen...

Mit über 4000€ kannst du dir doch ein bodenständiges, gutes Leben mit Frau und Kindern leisten... So sehe ich das jedenfalls. In 10 Monaten bin ich Krankenpfleger, dann verdien ich knapp 1400€... Wie willste denn damit eine Familie durchkriegen, ohne bei jedem schei** Einkauf/Klassenausflug der Kinder erstmal den Finanzberater konsultieren zu müssen?!?!?

Noch ne Frage, wenn jmd. in "zweifacher" Facharzt ist (hört sich an wie ein Olympiasieger :-)) ), verdient man da eigentlich auch automatisch etwas mehr? Oder überhaupt nicht oder vll. nur in wenigen Häusern als interne Regelung?

McBeal
17.01.2009, 14:54
Ich wollte keinen neuen Thread aufmachen, daher hier die Frage: ich fange zum 1. eines Monats meine Stelle an und weiß, dass dort immer am 15. gezahlt wird.
Bekomme ich dann im 1. Monat nur ein halbes Gehalt? Bekomme ich evtl. noch gar nichts, weil rückwirkend gezahlt wird? Oder bekomme ich mein volles erstes Monatsgehalt dann schon, obwohl ich erst die Hälfte gearbeitet habe?

Ich wollte mal eben auf diese Frage zurückkommen: ich hatte gestern mein volles erstes Monatsgehalt auf dem Konto. :-)

LG,
Ally

Miss
17.01.2009, 17:29
Ich wollte mal eben auf diese Frage zurückkommen: ich hatte gestern mein volles erstes Monatsgehalt auf dem Konto. :-)

LG,
Ally
Gutes Gefühl, oder? :-) V.a. kommt das jetzt monatlich...für mich nach knappen Jahren des Studiums immer noch sehr beruhigend.

Wir kriegen unser Geld übrigens immer ein paar Tage vor Monatsende, also auf jeden Fall immer bevor alle anderen Zahlungen abgehen.

McBeal
17.01.2009, 17:41
Gutes Gefühl, oder? :-) V.a. kommt das jetzt monatlich...für mich nach knappen Jahren des Studiums immer noch sehr beruhigend.

Supertolles Gefühl. :-) Noch frage ich mich echt, wofür ich soviel Geld brauche, aber wahrscheinlich werde ich mich viel zu schnell dran gewöhnen... Außerdem stehen ja auch noch ein paar Ausgaben an.

LG,
Ally

John Silver
17.01.2009, 18:20
Och, sooo viel Geld ist das nun auch wieder nicht. Vor allem am Anfang.

Medimatze
17.01.2009, 18:49
Supertolles Gefühl. :-) Noch frage ich mich echt, wofür ich soviel Geld brauche, aber wahrscheinlich werde ich mich viel zu schnell dran gewöhnen... Außerdem stehen ja auch noch ein paar Ausgaben an.

LG,
Ally

ich kann da nur den kopf schütteln. mal ein kleines beispiel von mir:
verheiratet, 1kind, brutto 3600euro, mal ganz grob gerechnet.
hausfinanzierung 1400euro
versicherungen: 300euro
auto: 300euro
essen: 300euro
sind 2300euro

das ist für die durchschnittlich 60stunden arbeit in der woche alles andere als befriedigend.

ich kann nur den kopf schütteln wenn hier irgendjemand mit seinem gehalt zufreiden ist. das ist absoluter wahnsinn und sehr kurzfristiges denken. ihr könnt euch nicht mit einem studenteneinkommen vergleichen. ihr müsst mal ein paar jahre weiter denken. man kann nicht mit lausigen 3600euro glücklich werden. ich bekomme rund 3300euro mit diensten netto raus, arbeite (mit diensten, 6,8 pro monat) rund 80 stunden die woche. rechnet das doch mal aus. das ist ein witz!!!

Miss
17.01.2009, 18:59
ich kann da nur den kopf schütteln. mal ein kleines beispiel von mir:
verheiratet, 1kind, brutto 3600euro, mal ganz grob gerechnet.
hausfinanzierung 1400euro
versicherungen: 300euro
auto: 300euro
essen: 300euro
sind 2300euro

das ist für die durchschnittlich 60stunden arbeit in der woche alles andere als befriedigend.

ich kann nur den kopf schütteln wenn hier irgendjemand mit seinem gehalt zufreiden ist. das ist absoluter wahnsinn und sehr kurzfristiges denken. ihr könnt euch nicht mit einem studenteneinkommen vergleichen. ihr müsst mal ein paar jahre weiter denken. man kann nicht mit lausigen 3600euro glücklich werden. ich bekomme rund 3300euro mit diensten netto raus, arbeite (mit diensten, 6,8 pro monat) rund 80 stunden die woche. rechnet das doch mal aus. das ist ein witz!!!
Manmanman...schalt mal nen Gang runter. Hat gar niemand gesagt, daß das ein großartiges Gehalt für unsere Arbeit ist...und ich stecke in einer ganz anderen Situation als Du (kein Haus, keine Kinder), dann kann ich doch mal KURZFRISTIG froh sein, daß ich mir nicht mehr jeden Monat Sorgen machen muß, wo das Geld für das Allernötigste herkommt.
Es ging einfach nur darum, daß man überhaupt fest Gehalt bekommt...Himmel!
:-wand

luckyscrub
17.01.2009, 19:09
ich kann da nur den kopf schütteln. mal ein kleines beispiel von mir:
verheiratet, 1kind, brutto 3600euro, mal ganz grob gerechnet.
hausfinanzierung 1400euro
versicherungen: 300euro
auto: 300euro
essen: 300euro
sind 2300euro

das ist für die durchschnittlich 60stunden arbeit in der woche alles andere als befriedigend.

ich kann nur den kopf schütteln wenn hier irgendjemand mit seinem gehalt zufreiden ist. das ist absoluter wahnsinn und sehr kurzfristiges denken. ihr könnt euch nicht mit einem studenteneinkommen vergleichen. ihr müsst mal ein paar jahre weiter denken. man kann nicht mit lausigen 3600euro glücklich werden. ich bekomme rund 3300euro mit diensten netto raus, arbeite (mit diensten, 6,8 pro monat) rund 80 stunden die woche. rechnet das doch mal aus. das ist ein witz!!!


Mein Gott, aber wenn du frisch von der Uni kommst und noch kein Haus gekauft hast, dann ist das schon mal ein nettes Gehalt.....ich freue mich auch drauf......mir fallen allerdings genug Sachen ein, für die ich es verwenden könnte;-)
Ob ich es dann nach 6 Jahren sparen tue, wag ich aber auch schwer zu bezweifeln!

Ehemaliger User 20130505
17.01.2009, 19:16
brutto 3600euro, mal ganz grob gerechnet.

das ist für die durchschnittlich 60stunden arbeit in der woche alles andere als befriedigend.
Geht das schon wieder los? :-))

Geht das schon wieder los? :-))

Brutto 3600 Euro/Monat (für 40 h/Woche) gibt es an den meisten Häusern bereits im ersten WBJ und Du bist doch schon in einem höheren WBJ.
Wenn bei Euch unter Tarif bezahlt wird und Überstunden nicht bezahlt werden, würde ich dort weggehen.

//stefan
17.01.2009, 19:18
Als Krankenschwester musst du mit 2300€ brutto klar kommen :-oopss .

luckyscrub
17.01.2009, 19:25
Als Krankenschwester musst du mit 2300€ brutto klar kommen :-oopss .

und die Lehrjahre sind nicht soooo mager, im Vergleich zu dem, was später kommt;-)

Ergo: man gibt das Geld noch schneller aus.......so wars bei mir zumindest