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Angeletta
15.04.2010, 15:02
und jetzt am Montag schreib ich Deutsch-GK!!!:-oopss
Oha, auch GK?
Willkommen im Club :>

Skyreaver
15.04.2010, 19:53
Morgen ists aus. :)

KoelnerMedizin
15.04.2010, 22:08
Oha, auch GK?
Willkommen im Club :>

Jo...Wenns drankommt, ich nehme auf jeden Fall Sprachtheorien und Törleß, da hatte ich immerhin in den Klausuren 11 bzw. 12 Punkte, der Rest ist mehr oder weniger Käse.

Angeletta
15.04.2010, 22:18
Ich werde wohl Dantons Tod nehmen oder Effi. Karlos, wenn es eine gute Szene ist, vielleicht auch.
Törleß nicht soo gern.
Aber kein Gedicht aus der Nachkriegszeit.

Sait
15.04.2010, 22:42
Ich bereue nur allzusehr, dass ich die Schule nicht gewechselt habe.
Morgen ist mein letzter Schultag und wenn ich so zurückblicke, dann kann ich aufkeinenfall von einer schönen Zeit reden.

So viel Ungerechtigkeit, wie ich sie auf dieser Schule erlebt habe, widerfährt mir hoffentlich nie wieder im Leben. Und noch viel trauriger ist die Tatsache, dass ich auf einer anderen Schule einen noch viel besseren NC gekriegt hätte :(

Zentral Abitur, gleiche Chancen für alle - von wegen, dass ich nicht lache! Es gibt ja immer noch Vornoten.. :/

KoelnerMedizin
15.04.2010, 23:12
Ich werde wohl Dantons Tod nehmen oder Effi. Karlos, wenn es eine gute Szene ist, vielleicht auch.
Törleß nicht soo gern.
Aber kein Gedicht aus der Nachkriegszeit.

Wir müssen ja keine Szenen direkt aus bekannten Werken analysieren, sondern bekommen einen Text epischer, lyrischer Art oder evtl. eine Szene aus einem unbekannten Drama und müssen dann unsere Analyseergebnisse auf ein bekanntes Wer beziehen. Ich hoffe echt auf nen Sachtext...
Dantons Tod? Boah nee, damit kannste mich jagen :-D Aber Effi ist ziemlich einfach und Don Karlos eigentlich auch. Törleß erscheint mir aber irgendwie am schlüssigsten v.a. eben in Bezug auf Sprachkrise. Und ich nehme auch keine Nachkriegslyrik :-D

Lateiner
16.04.2010, 11:09
Nie wieder Schule! :-) :-(

Seid ihr eher froh oder eher traurig, dass der Unterricht nun komplett vorbei ist?

Viele Grüße,
Lateiner

molli123
16.04.2010, 13:44
also abgesehen davon, dass ich nur noch eine woche unterricht habe, bin ich eigentlich ziemlich froh. ich war in den letzten jahren immer einer, der eigl gern zur schule gegangen ist, aber so jetzt in der 13. klasse find ich einige sachen teilweise so sinnlos.. vor allem auch im hinblick auf die abiturprüfungen.
z.B. verstehe ich nicht, warum in deutsch die lehrer eine aufgabe von den 4 vorgeschlagenen aufgaben rausnehmen. wieso dürfen das nicht die schüler entscheiden?
(bin in bradnenburg aufm gymnasium)^^

*milkakuh*
16.04.2010, 14:25
Ihr habts gut! Ich hab noch bis zum 12. Mai Unterricht. Am 12. Mai bekomme ich dann mein Halbjahreszeugnis und die Ergebnisse von den schriftlichen Prüfungen. Im Juni hab ich dann noch die mündlichen Prüfungen.

Sind wir in Hessen eigentich die einzigen, die nach dem Abitur noch reguläre Klausuren schreiben müssen???

Lateiner
16.04.2010, 15:48
@milkakuh: Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine, das auch schonmal von wo anders gehört zu haben..

Vor einer Woche habe ich mich auch noch gefreut, dass die Schule bald endlich aus ist und man viele der sinnlosen Fächer los ist. Aber jetzt, wo sie wirklich rum ist, ist es doch ziemlich blöd zu wissen, dass man die ganzen Leute, die man jahrelang fast jeden Tag gesehen hat, jetzt wahrscheinlich kaum mal wieder sieht. :-(

Nessiemoo
16.04.2010, 17:45
Nie wieder Schule! :-) :-(

Seid ihr eher froh oder eher traurig, dass der Unterricht nun komplett vorbei ist?

Viele Grüße,
Lateiner

Bei uns war die ganze Klasse total traurig, dass die Schule aus war...Ich glaube es war eher eine Massenpsychose. Ich bin total glücklich...nie wieder Kunst und Musik und Geschichte, die waren echt meine Hassfächer.

Obwohl natürlich die 25 Leute waren die einzigen, mit denen ich dann die ganzen Schwierigkeiten unsere Ultra-Freaky-Special-Doppelt-Internationale Schule durchgegangen habe, allen anderen sind die Insider-Witze usw unverständlich...

Ach ja, ich sollte für Mathe LK jetzt lernen. :-kotz

Lightning_Bolt
16.04.2010, 18:15
Wenn interessiert denn die Schule, wenn nach der Lebensphase der tagtäglichen Vorführung von selbsterkorenen Rotstift-Göttern mit Beamtenstatus ein neues Kapitel aufgeschlagen werden kann?

Eine Ellenbogenmentalität, wie man sie in unserer Leistungsgesellschaft vorfindet, findet auch in deutschen Klassenzimmern ihren Fortbestand.

Natürlich darf man nicht pauschalisieren, aber im Grunde genommen sind solche Bedingungen an allen deutschen Schulen vorfindbar - vereinzelt knüpft man sehr gute Kontakte und schließt Freundschaften, aber die wahren Freunde findet man zumeist außerhalb der Klassengemeinschaften und bildet dort nur Zweckgemeinschaften. Aber im Grunde genommen kämpft und stirbt dort jeder für sich selbst.

De facto werde ich der Schulzeit sicherlich keine einzige Träne nachweinen, sondern mit unbändiger Vorfreude, Gespanntheit, aber auch mit dem gehörigen Maß an Respekt meinem künftigen Lebenabschnitt entgegenblicken - Die Selbstständigkeit, eine fremde Umgebung, Wohnungssuche, Berufs-bzw. Studienstress, Erfahrungswerte, die die meisten von uns bis dato noch nicht erfahren haben.

Izutop
16.04.2010, 18:21
True.
Aber es werden Tage kommen, glaube dem ist so, da wirst du deine Schule missen. Seien es die vermeintlichen Lehrer die versucht haben das Gesetz von Pascal in deinen Schädel zu drücken oder dir nur 13 Punkte bei der Rezitation gaben, weil angeblich nicht genug mit dem "Publikum" gearbeitet wurde...

Ich muss sagen, dass meine Schulkameraden nicht die non plus Ultra Freunde sind oder waren, jedoch sind sie TEIL meines Lebens. Bei Klassentreffen wird dir das früher oder später bewusst werden.

Distress Misstress
17.04.2010, 10:05
@Milkakuh: Und ich dachte, ich würde im falschen Bundesland leben... :-kotz Mein Beileid!

Lightning_Bolt: :-top

Habe meinen letzten Schultag zwar erst nächste Woche Freitag, aber man merkt bereits, dass alle nur noch halb in der Schule sind und halb entweder beim Abi oder beim Feiern.

Aber ich glaube genau wie Izutop, dass man doch schon irgendwas vermissen wird. Kurz vor dem Abi habe ich erst eine Person näher kennenlernen dürfen, die ein paar gemeinsame Interessen mit mir teilt und (das beste) auch ein sehr offener Mensch ist und nicht von vornherein sagt, dass Lernen dumm macht. *

Ich wär immer lieber ins Museum oder in eine Ausstellung gegangen, als in der Schule zu hocken, aber diese Person ist für mich der Beweis dafür, dass nicht alle vollkommen ohne Lernerfolg die Schule verlassen. :-)

* Mit Vorbehalt

Lateiner
17.04.2010, 10:37
True.
Aber es werden Tage kommen, glaube dem ist so, da wirst du deine Schule missen. Seien es die vermeintlichen Lehrer die versucht haben das Gesetz von Pascal in deinen Schädel zu drücken oder dir nur 13 Punkte bei der Rezitation gaben, weil angeblich nicht genug mit dem "Publikum" gearbeitet wurde...

Ich muss sagen, dass meine Schulkameraden nicht die non plus Ultra Freunde sind oder waren, jedoch sind sie TEIL meines Lebens. Bei Klassentreffen wird dir das früher oder später bewusst werden.

Genau so geht es mir auch. Unter meinen Schulkameraden waren nur sehr wenige, die ich wirklich als Freunde bezeichnen würde, aber trotzdem sind es alles Wegbegleiter, die jahrelang mit einem zusammen das selbe durchgemacht haben. Und deshalb denke ich schon, dass ich vermissen werde die meisten von ihnen regelmäßig um mich zu haben..:-heul:-nix

cherubin
17.04.2010, 10:50
Also ich muss sagen, ich bin (fast) immer gerne zur Schule gegangen, aber jetzt wo es dem Ende entgegen geht, bin doch auch sehr froh, wenn es alles endlich vorbei ist.
Ich freu mich einfach auf das neue, was kommen wird. Letztendlich denk ich hat sowohl schule als auch studium Vorteile und Nachteile, aber nach 13 Jahren muss mal was neues her.
Und das mit den Freunden geht wohl jedem ähnlich. Letztendlich wird man nur noch mit 5-10 Leuten regelmäßgen Kontakt haben und die anderen jedes Jahr einmal beim Klassentreffen sehen. Aber so ist das nunmal, Menschen kommen und gehen, aber manche bleiben auch.
Naja, jetzt muss ich mich mal an Erde-Lk setzen und mir Europa ins Hirn pauken...

Angeletta
17.04.2010, 15:03
Wir müssen ja keine Szenen direkt aus bekannten Werken analysieren, sondern bekommen einen Text epischer, lyrischer Art oder evtl. eine Szene aus einem unbekannten Drama und müssen dann unsere Analyseergebnisse auf ein bekanntes Wer beziehen. Ich hoffe echt auf nen Sachtext...
Dantons Tod? Boah nee, damit kannste mich jagen :-D Aber Effi ist ziemlich einfach und Don Karlos eigentlich auch. Törleß erscheint mir aber irgendwie am schlüssigsten v.a. eben in Bezug auf Sprachkrise. Und ich nehme auch keine Nachkriegslyrik :-D
Ich habe mich entschlossen, jetzt nichts mehr für Deutsch zu tun.
Man kann sowieso nichts wirklich dafür lernen.
Ich würde ganz arrogant behaupten, dass ich die meisten Dramen von Schiller/Goethe/irgendeinandererbekanntermensch kann und das reicht mir. :-))
Für Psychologie am Freitag kann ich gut lernen, da ist es auch unmenschlich viel.
Mittwoch Englisch, ähnlich wie Deutsch. Bitte Romeo and Juliet oder Utopia.

Mündliche Prüfung Mathe: Wird knorke, hoffentlich.
Physik-/Mathenerdstudent als Freund wird mich vorbereiten.

Du hast Physik/Bio, Deutsch als 3. und Geschichte mündlich, oder?
Hui, zu letzterem hätte ich keine Lust, Respekt :P
Die Menschen bei uns beschweren sich ob des viele Stoffes.

Hippietyp
17.04.2010, 19:59
Viel Stoff ist Geschichte nicht, ich hatte es im LK und konnte alles bequem an einem Tag lernen.
Im Grunde reichte es, die 3 Bücher nochmal zu überfliegen und etwas über 100 Daten zu büffeln.

nostalgia
17.04.2010, 20:28
100 daten zu lernen halte ich für völlig übertrieben.
unsere lehrerin meinte, es reicht, wenn man die 10 wichtigsten weiß. im übrigen sind ja kenntnisse der historischen vorgänge viel wichtiger als eine zahl stumpf auswendig zu lernen, ohne ihre bedeutung tatsächlich zu verstehen.
das geschichtsabi fand ich im übrigen top am donnerstag, richtig gute quellen und aufgaben. :-)

Hippietyp
17.04.2010, 21:32
100 daten zu lernen halte ich für völlig übertrieben.
unsere lehrerin meinte, es reicht, wenn man die 10 wichtigsten weiß. im übrigen sind ja kenntnisse der historischen vorgänge viel wichtiger als eine zahl stumpf auswendig zu lernen, ohne ihre bedeutung tatsächlich zu verstehen.

Dann hätte ich gar nicht lernen müssen. Aber dann hätte ich wiederum ein schlechtes Gewissen gehabt. Außerdem war meine Zielsetzung in Geschichte 14 Punkte oder mehr, und je mehr man in die Spitze geht, desto höher wird der Aufwand.
Wobei ich nun wirklich keinen Aufwand betrieben habe, wie gesagt, ein Tag lernen, die nächsten Tage nur kontrollieren, ob noch alles sitzt, was glücklicherweise der Fall war.

Und wie man bspw. beim Thema Französische Revolution mit 10 Daten auskommen soll, ist mir absolut unklar. Man muss numal wissen, wann welche Verfassung in Kraft trat, wann welche Regierung im Amt war und wann der Krieg wie verlief; in diesem Fall sind die Daten auch essentiell für das Verständnis.