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Skalpella
10.10.2009, 17:25
. . .die schwestern haben die anordnung, bei allen patienten vitalparameter zu messen. bei dieser wurde es nicht getan. wie gesagt, ich war eine woche da. ich sagte zu der schwester: bitte messen sie noch den blutdruck. und sie KEIFTE mich an: WIESO SOLLTE ICH DEN BLUTDRUCK MESSEN? DIE PATIENTIN HAT DOCH BAUCHSCHMERZEN!!!!
was soll man dazu sagen käthe, was soll man dazu sagen? sollte ich ihr erklären, dass es zB bei einer akuten pankreatitis zum schock kommen kann und ich wissen will wieviel der druch und die Herzfrequenz ist? Dass es bei einem mesenterialinfarkt auch dazu kommen kann?
JA, genau das sollst Du darauf antworten! Ehrlich ajmalina, Du schreibst Dich um Kopf und Kragen!

Sabbel
10.10.2009, 17:29
Ja, die fachlichen Dinge sind das wichtigste. Die gesundheit des Patienten ist das wichtigste, und somit die fachliche Kompetenz.


Wie definierst du Gesundheit?
Fachliche Kompetenz ist EIN Teil davon.
Schon mal deine Patienten gefragt, wie sie einen guten Arzt definieren?
Der ist sehr nett, einfühlsam... wirst du als erstes hören, die fachliche Kompetenz kommt später. Für DICH und DEINEN Beruf ist die wichtig, für den Patienten ist durchaus relevant wie du dich ihm und deinen Kollegen gegenüber verhältst?
Und ich denke mehr als dir lieb ist...

ajmalina
10.10.2009, 17:30
So. Jetzt hab ich alles gelesen.
Meine Meinung zur Diskussion: ajmalina hat am Anfang einige Aussagen zum Pflegepersonal gemacht und dabei durchblicken lassen, dass ihre Einstellung bedenklich ist, weil sie offensichtlich die Arbeit, die das Pflegepersonal verrichtet zum Teil nicht wertschätzt. Das ist schade. Und das kommt wahrscheinlich auch im täglichen Ablauf so rum.

Allerdings muss deshalb nicht jede von ihr geschilderte Situation "antiajmalinisch" ausgelegt werden. Man könnte auch nachdenken und sagen: Stimmt, in der von ihr geschilderten Situation war das Verhalten der KKS falsch, so es denn so gewesen ist.
Ein vital bedrohter Patient muss auf Überwachung. Da gibt es keine Diskussion.

Die Abstimmung ist kindisch, ich werde auch nicht abstimmen.

Pflegepersonal jegliche Kompetenz abzustreiten ist genauso dumm, wie alles anzunehmen.

Einige Ansätze, die hier genannt wurden, wären tolle Tipps für ajmalina und für die Arbeit auf Station generell. Die wird sie aber nicht annehmen, wenn ihr jegliche geschilderte Situation als persönliches Versagen ausgelegt wird.

Hallo!
Ich habe NIE gesagt, dass ich diese arbeit nicht wertschätze. wieso werden mir sachen in den mund gelegt, die ich nicht gesagt habe? das ist wirklich nicht fair. ich habe sowas auch nicht durchblicken lassen, weil ich es einfach nicht denke. ich schätze es nicht, wenn jemand faul ist oder vitalparameter fälscht, ja. aber das hat doch nichts mit dem gesamten pflegepersonal zu tun, ich bitte euch.
wieso jede von mir geschilderte situation antiajmalinisch dargestellt wird...liegt wahrscheinlich daran, dass genau das gedacht wird: ich wertschätze das pflegepersonal nicht und um mir eins draufzuhauen, geben wir ihr nicht recht, weil sie wahrscheinlich ein arsch ist. das ist doch quatsch.
ja, die abstimmung ist kindisch....aber genau DAS sind die argumente die ich hier höre...von miezekatze die sagt, auf eine erfahrene schwester kann man hören. von garfield die sagte, die schwester war müde um 4 uhr nachts, deswegen hinterfragte sie meine anordnung. und von evil der sagt, es liegt an den mangelnden führungsqualitäten ( mag ich den arzt, führe ich die anordnung aus ). genau das sind die argumente, die mir hier unterkamen, dementsprechen mache ich eine abstimmung mit diesen argumenten. und plötzlich simmt keiner ab, weil das endprodukt, so wie es dasteht, NATÜRLICH kindisch ist. weil die argumentationen falsch sind und die einzig richtige antwort lautet: Ja, die kks muss die anordnungen des arztes ausführen.

MissGarfield83
10.10.2009, 17:34
Hallo!
Ich habe NIE gesagt, dass ich diese arbeit nicht wertschätze. wieso werden mir sachen in den mund gelegt, die ich nicht gesagt habe? das ist wirklich nicht fair. ich habe sowas auch nicht durchblicken lassen, weil ich es einfach nicht denke. ich schätze es nicht, wenn jemand faul ist oder vitalparameter fälscht, ja. aber das hat doch nichts mit dem gesamten pflegepersonal zu tun, ich bitte euch.
wieso jede von mir geschilderte situation antiajmalinisch dargestellt wird...liegt wahrscheinlich daran, dass genau das gedacht wird: ich wertschätze das pflegepersonal nicht und um mir eins draufzuhauen, geben wir ihr nicht recht, weil sie wahrscheinlich ein arsch ist. das ist doch quatsch.
ja, die abstimmung ist kindisch....aber genau DAS sind die argumente die ich hier höre...von miezekatze die sagt, auf eine erfahrene schwester kann man hören. von garfield die sagte, die schwester war müde um 4 uhr nachts, deswegen hinterfragte sie meine anordnung. und von evil der sagt, es liegt an den mangelnden führungsqualitäten ( mag ich den arzt, führe ich die anordnung aus ). genau das sind die argumente, die mir hier unterkamen, dementsprechen mache ich eine abstimmung mit diesen argumenten. und plötzlich simmt keiner ab, weil das endprodukt, so wie es dasteht, NATÜRLICH kindisch ist. weil die argumentationen falsch sind und die einzig richtige antwort lautet: Ja, die kks muss die anordnungen des arztes ausführen.

Never said that ... lies richtig, oder gehst du auch so mit Dokumenten im KH um ?

ajmalina
10.10.2009, 17:38
JA, genau das sollst Du darauf antworten! Ehrlich ajmalina, Du schreibst Dich um Kopf und Kragen!

denkst du denn, diese patzige antwort hätte die schwester auch dem prof gegeben? oder dem oa? wohl kaum.
es war keine frage von ihr, die eine wirkliche erklärung erwartete. es war einfach nur ein blöder kommentar, weil sie sich vom stuhl erheben musste um was zu schaffen. ich hätte ich doch sonst eine erklärung geben können. es geht nicht darum, dem personal zu erklären, warum er wie handeln soll. ich hätte ihr sagen können, weil sie vielleicht eine amyotrophe lateralsklerose hat und deswegen mit dem druck absinkt. hätte sie es verstanden? nein. oh man.

pieks
10.10.2009, 17:42
ajmalina ,

Das Problem ist nicht prinzipiell WAS Du schreibst sondern das WIE.

Vor lauter "Verteidigung" Deiner - z.T. nicht unrichtigen - Einwände kommt Deine Argumentation in ein falsches Fahrwasser ..

Du blendest bestimmte Informationen der Anderen aus:
Du "hörst" nicht darauf wenn jemand Dir "sagt" " das ist nicht o.K., was das Pflegepersonal in dieser Situation gemacht hat , aber.."

Vielleicht ist genau DAS das Problem, das Du dann auch mit bestimmten Kollegen vom Pflegepersonal hast ?!

ajmalina
10.10.2009, 17:43
mitdenkende Fast-Ex-KS kenne ich auch die andere Seite und den müden Körper und den langsamen Kopf um grade 4h morgens, wenn nochmal die letzte anstrengende Lagerungsrunde bevorsteht und die Frühdienstleute eine ordentliche Station erleben wollen.
Und dann noch um 4h ein schweres Bett schieben?? Am besten noch ein Spezial-Pflegebett mit dickem Motor unten, oder Bettgittern und umso sperriger.. Und du wolltest, dass sie sofort alles stehen und liegen läßt und dies alleine tut, weil du es so sagst?? Hmmm
:-nix


Tut mir leid garfield. sr. steffi hat das gesagt. sorry.

ajmalina
10.10.2009, 17:45
Wie definierst du Gesundheit?
Fachliche Kompetenz ist EIN Teil davon.
Schon mal deine Patienten gefragt, wie sie einen guten Arzt definieren?
Der ist sehr nett, einfühlsam... wirst du als erstes hören, die fachliche Kompetenz kommt später. Für DICH und DEINEN Beruf ist die wichtig, für den Patienten ist durchaus relevant wie du dich ihm und deinen Kollegen gegenüber verhältst?
Und ich denke mehr als dir lieb ist...

Ja klar. Das ist unbestreitbar.

Skalpella
10.10.2009, 17:54
Hallo!
Ich habe NIE gesagt, dass ich diese arbeit nicht wertschätze. wieso werden mir sachen in den mund gelegt, die ich nicht gesagt habe? das ist wirklich nicht fair. ich habe sowas auch nicht durchblicken lassen, weil ich es einfach nicht denke. ich schätze es nicht, wenn jemand faul ist oder vitalparameter fälscht, ja.
Hier, einen Beitrag weiter unten zeigst Du, dass Du KKS überhaupt nicht als medizinisch ausgebildetes Fachpersonal ansiehst:

es geht nicht darum, dem personal zu erklären, warum er wie handeln soll. ich hätte ihr sagen können, weil sie vielleicht eine amyotrophe lateralsklerose hat und deswegen mit dem druck absinkt. hätte sie es verstanden? nein. oh man.

ajmalina
10.10.2009, 17:59
Du hast es nicht verstanden. Autorität ist personengebunden, niemals stellengebunden.

Das ist es, weil es den Grundprinzipien der Führungslehre entspricht.

Du hättest also auch alle Anordnungen, beispielweise des Herrn Pier, ohne Hinterfragen ausgeführt und dich damit ins Übernahmeverschulden begeben, nur weil er der Chef ist[Früher nannte man das auch Kadavergehorsam, das gibt es nicht mal mehr bei den Panzergrenadieren]?

Man kann Begründungen herunterbrechen. Du erklärst also Patienten auch prinzipiell nichts, weil ihnen der Wissenshintergrund fehlt?

Der Zweck der Erklärung ist nicht Lehre. Liest du auch, was ich schreibe?

Abgesehen davon, dass das Arbeitsrecht dergleichen nicht hergibt(aber gegen eine großzügige Abfindung würde ich auf meinen Anspruch auf Weiterbeschäftigung verzichten) zeigt sich damit nur, dass er als Vorgesetzter und Lehrer versagt.

Wenn du meinen Post gelesen und auch noch verstanden(Obacht: Erhöhte kognitive Anforderung) hättest, dann wüsstest du, dass ich das niemals verlangt habe.

Ok. dann wiederholen wir es nochmal, wenn ich doof bin.

autorität ist personengebunden, niemals stellengebunden sagst du.
das heisst, die stelle die ich jetzt habe und die fachliche kompetenz, die ich durch mein studium erworben habe in den letzte jahren, und die autorität die ich dadurch habe, weil ich die kompetenz habe, und die stelle die ich durch meine kompetenz habe, ist personengebunden? und die stelle als ARZT, welche die autorität ausmacht..hä? die person die die kompetenz hat, hat doch die stelle. also ist die autorität sowohl an die person, als auch an die stelle gebunden.
Logisch:
Wenn Herr X heute Chefarzt ist, hat er Autorität gegenüber allen OAs und Assis. Er hat die STELLE als Chefarzt.
Wenn Herr X morgen nur Assistenzarzt ist, hat er keine Autrität mehr, OBWOHL er noch die gleiche person ist. Er hat die STELLE als Assistenzarzt. also ist autorität NICHT personengebunden sondern STELLEGEBUNDEN.

Doch ich erkläre den Patienten alles. Und nach ende der koro aufklärung fragte der patient: was machen wir jetzt? wieder koro??? :-)):-))

Der Zweck der Erklärung ist dann welcher?

ajmalina
10.10.2009, 18:01
ajmalina ,

Das Problem ist nicht prinzipiell WAS Du schreibst sondern das WIE.

Vor lauter "Verteidigung" Deiner - z.T. nicht unrichtigen - Einwände kommt Deine Argumentation in ein falsches Fahrwasser ..

Du blendest bestimmte Informationen der Anderen aus:
Du "hörst" nicht darauf wenn jemand Dir "sagt" " das ist nicht o.K., was das Pflegepersonal in dieser Situation gemacht hat , aber.."

Vielleicht ist genau DAS das Problem, das Du dann auch mit bestimmten Kollegen vom Pflegepersonal hast ?!

Hallo pieks...
bisher kam das leider nur sehr selten...
es gab immer entschuldigungen für das verhalten der kks.

ajmalina
10.10.2009, 18:05
Hier, einen Beitrag weiter unten zeigst Du, dass Du KKS überhaupt nicht als medizinisch ausgebildetes Fachpersonal ansiehst:

Medianab....oh man. das gibts doch nicht.
wenn die krankenschwester mich fragt, warum sie den RR messen soll bei bauchschmerzen......welche medizinische ausbildung hat diese schwester bitte? wenn mir jemand so eine inkompetente frage stellt...wie soll ich mich da von dem hohem wissensstand des medizinisch ausgebildetem fachpersonal beeindrucken lassen?

umr
10.10.2009, 18:05
Ich denke, daß hier zwei Fronten ziemlich verkeilt sind und mit dieser art der Diskussion kommt auch keiner weiter. Ich stelle fest: Die Bedingungen in Ajmalinas Klinik sind klimatechnisch die Katastrophe. Anordnungen werden nicht befolgt, das geht nicht. Daraus ergibt sich ein Frust, den viele von uns sicher auch gut verstehen können (wenn auch mit gewissen Einschränkungen, allerdings glaube ich daß manche "arrogant" erscheinende Äußerung sicher dem Frust entspringt, weil einfach viel zu lange nicht versucht wurde, etwas zu klären. Ich stelle fest, keiner hier kennt Ajmalina und man kann sich deshalb ebenso wenig pauschale Urteile erlauben, wie Ajmalina es über die Pflege kann, die wir ebensowenig kennen. Und mal unterstellt, es sind tatsächlich so die Bedingungen, würde es kaum jemand einfach hinnehmen). So kann das jedenfalls nicht bleiben und ich denke, wenn jeder ein kleines Stückchen von seiner verfahrenen Meinung abrückt, dann kann man vielleicht einen gemeinsamen Weg finden.
Ich kann mich auf keine der beiden Seiten stellen. Ja, Schwestern sind oft erfahren, ja, sie sind oft engagiert, ja, sie denken oft mit, ja, sie machen oft länger als nötig Pause, ja, sie haben manchmal keine Lust zu arbeiten, ja, sie diskutieren manchmal über ihrer fachlichen Kompetenz. Trotzdem ist die Situation wie sie ist und man ist nunmal aufeinander angewiesen, deshalb ist in meinen Augen der richtige Weg: Gemeinsam hinsetzen, notfalls auch mit Liste, erklären was man tut und warum wenn sich die Zeit dazu bietet, akzepztieren, daß man nicht alle Diskrepanzen lösen kann, aber auch mal den Kontakt suchen, wenn die Luft mal gerade nicht brennt, Leistung auch mal registrieren (auch wenn die Schwester dazu verpflichtet ist, weil ärztliche Anordnung - wenn etwas gut war, kann man das auch mal honorieren). Setzt voraus, daß beide Seiten wirklich ein Interesse haben, die Situation erträglicher zu gestalten.

:-meinung

ajmalina
10.10.2009, 18:08
Ich denke, daß hier zwei Fronten ziemlich verkeilt sind und mit dieser art der Diskussion kommt auch keiner weiter. Ich stelle fest: Die Bedingungen in Ajmalinas Klinik sind klimatechnisch die Katastrophe. Anordnungen werden nicht befolgt, das geht nicht. Daraus ergibt sich ein Frust, den viele von uns sicher auch gut verstehen können (wenn auch mit gewissen Einschränkungen, allerdings glaube ich daß manche "arrogant" erscheinende Äußerung sicher dem Frust entspringt, weil einfach viel zu lange nicht versucht wurde, etwas zu klären. Ich stelle fest, keiner hier kennt Ajmalina und man kann sich deshalb ebenso wenig pauschale Urteile erlauben, wie Ajmalina es über die Pflege kann, die wir ebensowenig kennen. Und mal unterstellt, es sind tatsächlich so die Bedingungen, würde es kaum jemand einfach hinnehmen). So kann das jedenfalls nicht bleiben und ich denke, wenn jeder ein kleines Stückchen von seiner verfahrenen Meinung abrückt, dann kann man vielleicht einen gemeinsamen Weg finden.
Ich kann mich auf keine der beiden Seiten stellen. Ja, Schwestern sind oft erfahren, ja, sie sind oft engagiert, ja, sie denken oft mit, ja, sie machen oft länger als nötig Pause, ja, sie haben manchmal keine Lust zu arbeiten, ja, sie diskutieren manchmal über ihrer fachlichen Kompetenz. Trotzdem ist die Situation wie sie ist und man ist nunmal aufeinander angewiesen, deshalb ist in meinen Augen der richtige Weg: Gemeinsam hinsetzen, notfalls auch mit Liste, erklären was man tut und warum wenn sich die Zeit dazu bietet, akzepztieren, daß man nicht alle Diskrepanzen lösen kann, aber auch mal den Kontakt suchen, wenn die Luft mal gerade nicht brennt, Leistung auch mal registrieren (auch wenn die Schwester dazu verpflichtet ist, weil ärztliche Anordnung - wenn etwas gut war, kann man das auch mal honorieren). Setzt voraus, daß beide Seiten wirklich ein Interesse haben, die Situation erträglicher zu gestalten.

:-meinung

:-party[-::-]
Glaube mir, ich wünsche mir nichts lieber, als einfach ein gutes miteinander arbeiten.

pieks
10.10.2009, 18:24
:-party[-::-]
Glaube mir, ich wünsche mir nichts lieber, als einfach ein gutes miteinander arbeiten.


Richtig: DU (und der Rest der Abteilung) leidet unter der Situation.

Das Gespräch mit den OÄ+ der Pflege war ein Versuch, die Situation zu entspannen.

Und genau darum sollte es Dir gehen:
wie können wir alle (wieder) besser zusammen arbeiten.

Das ist nicht einfach, wenn der "Karren" - wie in Deinem Fall - schon ziemlich "verfahren scheint"

Miss
10.10.2009, 18:42
Aber warum haben die meisten Jung-Assis diese Probleme dieser Art nicht oder wenn nicht in dieser Ausprägung? :-nix
Vielleicht hast Du einfach nur verdammtes Pech und alle doofen Pfleger und Schwestern dieser Welt arbeiten alle bei Dir in der Ambulanz oder auf Deiner Station. Langsam kann ich mir das nicht mehr anders erklären.

Nach kleiner Beschnupperungsphase wurde ich ganz normal akzeptiert. Wenn was hinterfragt wurde, ich hab damit kein Problem -in Akutsituationen wird das auch nicht getan- ich begründe das kurz (aber nicht so: "es könnte ja das und das sein, aber das verstehst Du sowieso nicht" ;-)), wenn man etwas begründen kann -oder wenn ich nur die Wahl zwischen unterschiedlichen Sachen habe, sage ich, was ich möchte. Die wissen doch, daß ich der 'Chef' bin und daß ich das auch zu verantworten habe. Wenn es mal brenzlig wird, bekomm ich höchsten ne Hand auf die Schulter gelegt und gesagt "wir schaffen das schon" und mir zugearbeitet und danach "Gut gemacht" -und ich bedanke mich, wenn alles gut klappt, und das läuft alles aber auch nur, weil wir als Team funktionieren :-nix

Wie um alles in der Welt konnte das KH an dem Du arbeitest schon jahrelang so arbeiten, ohne daß es andauernd Katastrophen und Todesfälle gibt?
Die Bsp., die Du z.T. aufführst, sind auf jeden Fall so unmöglich -und das würde ich allerdings auch an Chef und via diesen an die PDL herantragen -so kann man wirklich nicht gut arbeiten. Laß Dir einerseits nicht auf der Nase rumtanzen, behandel die Leute andererseits als Reaktion auf ihr aufsässiges Verhalten aber auch nicht, als ob sie strunzedumm sind (das liest man nämlich fast durchgängig bei Dir zwischen den Zeilen), damit macht man sich nirgendwo Freunde...und das schwappt irgendwann auch auf den Rest über, der Dir vielleicht noch verbunden ist.
Das ist keine kluge Kriegstaktik ;-) sich so viele Feinde auf einmal zu machen.

ajmalina
10.10.2009, 18:47
Lies mein Posting bitte so, wie ich deine lese: Es gibt Entscheidungen des Arztes, die keiner Diskussion bedürfen und das weiß jede Schwester, wie eben die OP-Indikation, deswegen hinterfragt das auch keine. Hingegen gibt es andere Entscheidungen, in denen EInwände durchaus berechtigt sind und letztlich dem Patienten, um den es hier ja geht, helfen können.

Liebe käthe,
das weiss leider nicht jede schwester. wenn schwestern regelmässig sagen ´ den können wir morgen entlassen ´, dann wissen sie es definitiv nicht.

Autolyse
10.10.2009, 18:52
Ok. dann wiederholen wir es nochmal, wenn ich doof bin.
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.

autorität ist personengebunden, niemals stellengebunden sagst du.
das heisst, die stelle die ich jetzt habe und die fachliche kompetenz, die ich durch mein studium erworben habe in den letzte jahren, und die autorität die ich dadurch habe, weil ich die kompetenz habe, und die stelle die ich durch meine kompetenz habe, ist personengebunden? und die stelle als ARZT, welche die autorität ausmacht..hä? die person die die kompetenz hat, hat doch die stelle. also ist die autorität sowohl an die person, als auch an die stelle gebunden.
Du setzt Kompetenz und Autorität gleich. Die sind aber mitnichten deckungsgleich, ein handelsübliches Wörterbuch schafft Abhilfe.

Logisch: Wenn Herr X heute Chefarzt ist, hat er Autorität gegenüber allen OAs und Assis. Er hat die STELLE als Chefarzt.Wenn Herr X morgen nur Assistenzarzt ist, hat er keine Autrität mehr, OBWOHL er noch die gleiche person ist. Er hat die STELLE als Assistenzarzt. also ist autorität NICHT personengebunden sondern STELLEGEBUNDEN.
Irrelevante Annahme, da es sich um einen konstruierten Fall handelt, den es so nie geben wird.

Doch ich erkläre den Patienten alles. Und nach ende der koro aufklärung fragte der patient: was machen wir jetzt? wieder koro??? :-)):-))
Der Zweck der Erklärung ist dann welcher?
Der jeder Erklärung: Verständnis. Die du anscheinend nicht erzielen kannst, das Warum zu beurteilen obliegt nicht mir.

ajmalina
10.10.2009, 19:02
Aber warum haben die meisten Jung-Assis diese Probleme dieser Art nicht oder wenn nicht in dieser Ausprägung? :-nix
Vielleicht hast Du einfach nur verdammtes Pech und alle doofen Pfleger und Schwestern dieser Welt arbeiten alle bei Dir in der Ambulanz oder auf Deiner Station. Langsam kann ich mir das nicht mehr anders erklären.

Nach kleiner Beschnupperungsphase wurde ich ganz normal akzeptiert. Wenn was hinterfragt wurde, ich hab damit kein Problem -in Akutsituationen wird das auch nicht getan- ich begründe das kurz (aber nicht so: "es könnte ja das und das sein, aber das verstehst Du sowieso nicht" ;-)), wenn man etwas begründen kann -oder wenn ich nur die Wahl zwischen unterschiedlichen Sachen habe, sage ich, was ich möchte. Die wissen doch, daß ich der 'Chef' bin und daß ich das auch zu verantworten habe. Wenn es mal brenzlig wird, bekomm ich höchsten ne Hand auf die Schulter gelegt und gesagt "wir schaffen das schon" und mir zugearbeitet und danach "Gut gemacht" -und ich bedanke mich, wenn alles gut klappt, und das läuft alles aber auch nur, weil wir als Team funktionieren :-nix

Wie um alles in der Welt konnte das KH an dem Du arbeitest schon jahrelang so arbeiten, ohne daß es andauernd Katastrophen und Todesfälle gibt?
Die Bsp., die Du z.T. aufführst, sind auf jeden Fall so unmöglich -und das würde ich allerdings auch an Chef und via diesen an die PDL herantragen -so kann man wirklich nicht gut arbeiten. Laß Dir einerseits nicht auf der Nase rumtanzen, behandel die Leute andererseits als Reaktion auf ihr aufsässiges Verhalten aber auch nicht, als ob sie strunzedumm sind (das liest man nämlich fast durchgängig bei Dir zwischen den Zeilen), damit macht man sich nirgendwo Freunde...und das schwappt irgendwann auch auf den Rest über, der Dir vielleicht noch verbunden ist.
Das ist keine kluge Kriegstaktik ;-) sich so viele Feinde auf einmal zu machen.

Hallo miss,
danke für deinen beitrag.
wie gesagt, es sind ja nicht ALLE so. 60 % des personals ist super okay. in der ambulanz gibt es 2 schwestern die nicht ok sind. ( eine die die vitalparameter gefälscht hat ) und die andere die keinen bock hat zu arbeiten, und fragt warum sie den RR messen muss. eine ist super fit, hilft mir wo sie nur kann, die viggo is gelegt wenn ich da bin usw. meinen allergrössten respekt habe ich vor dieser krankenschwester, sie ist toll.
aber eine die die vitalparameter fälscht....entschuldige bitte, noch krasser gehts kaum für eine kks. das ist ja wohl das mindeste was man erwarten kann. und ich bin NICHT zum chef gerannt, weil ich WUSSTE, dass es vielleicht eine abmahnung bringen könnte. böse, böse ajmalina. ich habe ihr gesagt, sowas darf sie nie wieder in ihrem leben machen, wenn ich sie noch einmal dabei erwische, entschuldige ich das nicht mehr. das wird wahrscheinlich von euch nicht gelesen, sondern wieder nur auf mir rumgehackt, wie böse ich zum pflegepersonal bin. als ob ich sie terrorisieren würde mit kot-abwiegen oder sonstigen quatsch.

ja, die beispiele sind wirklich krass. was kann ich dafür, wenn ich diejenige bin, die die schwestern bei sowas erwischt? ich bin halt achtsam. und dass ICH daran schuld bin, dass vitalparameter gefälscht werden, ist ja wohl totaler quatsch und hat auch nichts mit irgendwelchen führungsqualitäten zu tun. nein, so kann man nicht gut arbeiten.
bevor ich da anfing, wurde mir gesagt, die leute fliehen regelrecht vor dieser station. ich glaube, jetzt weiss ich auch warum.
die oberärzte sind super. die kollegen untereinander verstehen sich gut und arbeiten gut miteinander und das pflegepersonal, welches auch wirklich ARBEITET ist super. welches pflegepersonal macht probleme? wie schonmal gesagt: die die vitalparameter fälschen, die die patienten entlassen wollen weil sie keine lust mehr haben zu pflegen und die die auf dem flur wie schweine rumgrunzen. ich bitte euch, sowas ist nicht nicht zu akzeptieren.
viele der jung assis haben diese probleme. auf meiner station alle mädels, die jungs nicht. und komisch: probleme haben die mädels auch nicht mit den MÄNNLICHEN pflegern, mit denen kommen wir super aus, sondern nur mit den weiblichen schwestern zwischen 25 und 40 jahren. komisch, was?

ajmalina
10.10.2009, 19:13
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.

Du setzt Kompetenz und Autorität gleich. Die sind aber mitnichten deckungsgleich, ein handelsübliches Wörterbuch schafft Abhilfe.

Irrelevante Annahme, da es sich um einen konstruierten Fall handelt, den es so nie geben wird.

Der jeder Erklärung: Verständnis. Die du anscheinend nicht erzielen kannst, das Warum zu beurteilen obliegt nicht mir.


Richtig. Die Autorität hat der Arzt in einem Krankenhaus, WEIL er die kompetenz hat. wenn die schwester die kompetenz hätte, hätte sie die autorität. und dass der arzt in medizinischen sachen kompetenter ist als die schwester, brauchen wir hier hoffentlich nicht diskutieren.

Das ist keine irrelevante Annahme. ich habe dir mit diesem beispiel demonstriert, dass du nicht recht hast. übrigens: so konstruiert ist der fall nicht. wir haben bei uns einen assistenzarzt ( facharzt ) welcher vorher an einem anderen krankenhaus oberarzt war. es ist das selbe. die person ist die selbe, die stelle nicht mehr. er hat also die autoriät, die er vorher hatte, verloren. noch fragen?

Verständnis. Es gibt bücher, da kann man reinschauen. dann versteht man es. Meine Aufgabe ist es nicht einer 40 jährigen Schwester zu erklären, warum man bei bauchschmerzen durchaus RR messen sollte. Ich will es nicht, weil es auch der schwester nicht ums verstehen geht, sondern schlicht und einfach um das nicht arbeiten wollen. sie versteht so viele sachen nicht und tut sie trotzdem! sie kennen die medikamente nicht die sie anhängen und tun es trotzdem!