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trialanderror
14.02.2011, 12:00
Hallo nochmal,
erst einmal vielen Dank für Eure Antworten! Ich habe heute gesehen, dass ich nur 4 Punkt auf meine Begründung bekommen habe. Gibt es hier irgend jemanden, der Politikwissenschaft im Erststudium studiert hat (Nebenfach Publizistik) und bei dem es geklappt hat? Wäre Euch sehr dankbar für Hinweise jeder Art!!
Danke & viele Grüße
chuquicamata
14.02.2011, 12:29
unwichtig
MöchtegernZweiti
14.02.2011, 14:05
@MöchtegernZweite: nein, kein KPP, weil du willst ja nicht die Berufsrichtung wechseln. Wenn, dann würde ich eher ein Praktikum in der Krankenhausverwaltung, Gesundheitsministerium, Gesundheits-NGO, etc. machen, irgendetwas Interdisziplinäres halt.
Hast du denn bisher gar nichts in der Richtung gemacht?
Naja, Zivildienst im Seniorenzentrum (Küche/Betreuung). War ganz ok.
chuquicamata
14.02.2011, 16:37
Naja, Zivildienst im Seniorenzentrum (Küche/Betreuung). War ganz ok.
unwichtig
MöchtegernZweiti
15.02.2011, 09:34
Also ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass der Zivildienst dich da viel weiter bringt...
Hast du denn inzwischen mal bei HSS nachgefragt?
Ja. Wie ich vermutet habe: Bei mir ist die Begründung daran gescheitert, dass ich im Laufe des Studiums nichts in Richtung Controlling gemacht habe, aber auf Medizincontrolling argumentiert habe.
Der Frau am Telefon war auch kein Fall bekannt, in dem ein VWLer seine besonderen beruflichen Gründe anerkannt bekommt.
Mit Berufsfeldern die HSS bei Volkswirten sehen will wollte sie auch nicht rausrücken. Ihr wären auch keine bekannt.
Ich habe dann vorgeschlagen, dass z.B. KH-Berater gerne mal Volkswirte sind. Wenn das so wäre, dann solle ich mich vielleicht darauf konzentrieren.
Berufliche Tätigkeiten und Praktika, die auf das zukünftige Berufsfeld hinweisen sollten auch mehrere sein, die auch mehr als nur 1-2 Monate betragen. Das kriegt man doch gar nicht hin bis zur nächsten Bewerbung und ist auch viel zu riskant, wenn hss das einfach nicht reicht.
Ich hatte mir mehr von dem Gespräch erhofft...
chuquicamata
15.02.2011, 11:16
Ja. Wie ich vermutet habe: Bei mir ist die Begründung daran gescheitert, dass ich im Laufe des Studiums nichts in Richtung Controlling gemacht habe, aber auf Medizincontrolling argumentiert habe.
Der Frau am Telefon war auch kein Fall bekannt, in dem ein VWLer seine besonderen beruflichen Gründe anerkannt bekommt.
Mit Berufsfeldern die HSS bei Volkswirten sehen will wollte sie auch nicht rausrücken. Ihr wären auch keine bekannt.
Ich habe dann vorgeschlagen, dass z.B. KH-Berater gerne mal Volkswirte sind. Wenn das so wäre, dann solle ich mich vielleicht darauf konzentrieren.
Berufliche Tätigkeiten und Praktika, die auf das zukünftige Berufsfeld hinweisen sollten auch mehrere sein, die auch mehr als nur 1-2 Monate betragen. Das kriegt man doch gar nicht hin bis zur nächsten Bewerbung und ist auch viel zu riskant, wenn hss das einfach nicht reicht.
Ich hatte mir mehr von dem Gespräch erhofft...
unwichtig
sodbrennen
15.02.2011, 11:16
Kennen die sich da wirklich so grob mit Anträgen aus, was klappen könnte und was nicht? Ich dachte, die kennen vor allem die formalen Rahmenbedingungen, weniger aber die inhaltlichen.
Wie bist du denn an den Sachbearbeiter gekommen?
MöchtegernZweiti
15.02.2011, 12:16
Was machst du denn zur Zeit? Wieso sollte es denn riskant sein, ein Praktikum zu machen?
Ich hab nen Mini-job, den ich für hss nicht gebrauchen kann. Ansonsten bin ich halt als Volkswirt seit gut 6 Monaten auf Arbeitssuche bzw. lote Alternativen wie diese hier aus.
Ich hab den ganzen Vormittag damit verbracht Stellenanzeigen zu finden, die man als VWLer gut für besondere berufliche Gründe gebrauchen kann. Ich hab nur eine als Health Care Manager gefunden. Jemand noch Vorschläge?
Ich hatte ja als Schwerpunkt Finanzierungslehre. Gibt es irgendwelche "Krankenhausfinanzierungs-Jobs"?
Ich meine es könnte riskant sein das Praktikum zu machen, wenn hss mir dann warum auch immer doch keine Punkte gibt. Dann hätte ich in der Zeit auch was besseres machen können.
klytämnestra007
15.02.2011, 22:42
.....
Hallo an alle.
Ich bin sowohl in diesem Forum als auch in der Idee ein Zweitstudium zu beginnen Anfänger. Daher kann ich diesem Forum momentan leider nichts weiter als eine weitere Frage hinzu fügen.
@trialanderror und an den oder die TheaterwissenschaftlerIn
Ich habe Kommunikationswissenschaften (HF), Politikwissenschaften und Soziologie (Magister NF) studiert und möchte mich fürs im Wintersemester 11/12 bewerben. ich würde mich freuen wenn ihr mir mal kurz schildern könntet wie ihr in eurer Begründung argumentiert habt?
Bin noch ziemlich unschlüssig wie genau in meine Begründung angehen soll und welche Möglichkeiten ich da als Geisteswissenschaftlerin habe.
Ich danke euch im Voraus!
klytämnestra007
16.02.2011, 18:16
.....
@klytämnestra007 und alle die sich angesprochen fühlen..
guten morgen und vielen dank für deine rückmeldung. wenn ich dich richtig verstehe hast du wissenschaftliche gründe in deiner begründung geltend gemacht?
hast du also wissenschaftliche gutachten etc. zusammengetragen und vorher in richtung medizin geforscht? ich habe zwar einige veröffentlichungen aber wenig bis keine wissenschaftlichen und wenn dann auch nur sehr sehr entfernt medizinische... also kann ich wissenschaftliche gründe wohl abschreiben.
noch eine verständnisfrage:
muss der argumentativ angestrebte beruf denn zwangsläufig ein primät medizinischer beruf sein? du schreibst "es gibt keinen medizinischen beruf, der voraussetzt, dass man geisteswissenschaften studiert hat" - vielleicht lassen sich aber einige geisteswissenschaftlichen finden, die ein medizinstudium erfordern? zählt das dann nicht?
mich interessiert einfach in welche begründungskategorie sich die geisteswissenschaftler eingeordnet haben und wie sie das in etwa argumentativ aufgebaut haben?
Danke nochmals.
chuquicamata
17.02.2011, 13:00
unwichtig
klytämnestra007
17.02.2011, 13:45
.....
chuquicamata
17.02.2011, 14:33
unwichtig
Meine begründung hatte das ausmaß einer Master-Hausarbeit.
Es gab hier eine Person im Forum, die ungefähr 5 Sätze geschrieben hat. Und damit ihre 7 Punkte bekommen hat. Es ist wohl wirklich keine Frage der Länge.
Ich finde das Vergabeverfahren auch nicht toll. Ich würde jedem einen Studienplatz geben, der tatsächlich als Arzt tätig sein möchte. Was bringen uns noch mehr Wissenschaftler beim Ärztemangel?! Aber das Vergabesystem ist halt anders und damit muss man leben. Es steht ja auch jedem frei sich in einem anderen Land einen Studienplatz zu erkaufen.
sodbrennen
17.02.2011, 15:14
Was ich nicht ganz verstehe: Warum darf jemand Mitte 30 mit Ausbildung und 3,5-Abi sofort studieren und jemand mit 1,5-Abi und Studienabschluss hat teilweise gar keine Chance mehr. :-nix
Natürlich hat Letzterer schon ein Studium, aber Ersterer könnte ja auch ein nicht-NC-Fach studieren. Ich versteh da einfach den Unterschied nicht, zumal man doch lieber einer Person der letzteren Art als Arzt hätte, oder? :-nix
klytämnestra007
17.02.2011, 15:15
.....
klytämnestra007
17.02.2011, 15:17
.....
Was ich nicht ganz verstehe: Warum darf jemand Mitte 30 mit Ausbildung und 3,5-Abi sofort studieren und jemand mit 1,5-Abi und Studienabschluss hat teilweise gar keine Chance mehr. :-nix
Natürlich hat Letzterer schon ein Studium, aber Ersterer könnte ja auch ein nicht-NC-Fach studieren. Ich versteh da einfach den Unterschied nicht, zumal man doch lieber einer Person der letzteren Art als Arzt hätte, oder? :-nix
Weil der Staat nur für eine Ausbildung aufkommt, es sei denn Du hast eben eine sehr gute Begründung.
Aus volkswirtschaftlicher Sicht macht das übrigens auch absolut Sinn :-meinung
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