Rico
27.11.2011, 14:41
Warum ist das ein "gerechtes Verfahren"? Im Bundesrat macht man so eine Bevorzugung nicht.
Land;Einwohner;Stimmen
Bayern;12,56;6
Bremen;0,66;3
Hamburg;1,79;3
Niedersachsen;7,93;6
http://www.bundesrat.de/nn_8328/DE/struktur/stimmenverteilung/stimmenverteilung-node.html?__nnn=trueDa versteh ich jetzt nicht was Du meinst?
Der Bundesrat ist DAS Musterbeispiel schlechthin in unserem Staat für die stärkere Gewichtung kleiner (bevölkerungsärmerer) Länder:
Wie Du oben selber angeführt hast erhalten die Bayern 2x soviele Sitze im Bundesrat wie die Bremer obwohl sie 20x mehr Einwohner haben. Die Stimme eines Bremers bei der Landtagswahl hat also 10x mehr Gewicht als die eines Bayern in Bezug auf den Bundesrat.
Dadurch wird verhindert, dass Bremer Interessen im Bundesrat völlig untergehen, was wohl zu befürchten wäre wenn sie dort tatsächlich nur den Drittelabgeordneten hinschicken dürften, der ihnen rein rechnerisch zusteht.
Und das ist halt ein Wesensmerkmal eines föderalistischen Staats. :-dafür
Land;Einwohner;Stimmen
Bayern;12,56;6
Bremen;0,66;3
Hamburg;1,79;3
Niedersachsen;7,93;6
http://www.bundesrat.de/nn_8328/DE/struktur/stimmenverteilung/stimmenverteilung-node.html?__nnn=trueDa versteh ich jetzt nicht was Du meinst?
Der Bundesrat ist DAS Musterbeispiel schlechthin in unserem Staat für die stärkere Gewichtung kleiner (bevölkerungsärmerer) Länder:
Wie Du oben selber angeführt hast erhalten die Bayern 2x soviele Sitze im Bundesrat wie die Bremer obwohl sie 20x mehr Einwohner haben. Die Stimme eines Bremers bei der Landtagswahl hat also 10x mehr Gewicht als die eines Bayern in Bezug auf den Bundesrat.
Dadurch wird verhindert, dass Bremer Interessen im Bundesrat völlig untergehen, was wohl zu befürchten wäre wenn sie dort tatsächlich nur den Drittelabgeordneten hinschicken dürften, der ihnen rein rechnerisch zusteht.
Und das ist halt ein Wesensmerkmal eines föderalistischen Staats. :-dafür