Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Miniumfrage: Was halten eigentlich Medizinstudenten vom NC?
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Aber Pflegeschüler sind Teil des Stationsteams! Das Krankenhaus ist auf die Auszubildenen angewiesen und zudem - auch wenn es u.U. nicht ganz korrekt ist - werden Pflegeschüler (v.a. Oberkurs) teils als volle Kraft auf der Station angesehen. Ergo arbeiten sie nicht nur zum Zwecke der Ausbildung! Es sind in Relation günstige Arbeitskräfte und vor nicht allzu langer Zeit sah der Stellenmarkt im Pflegebereich auch gar nicht so rosig aus, so dass Krankenhäuser eh nur einen kleinen Teil der Auszubildenen übernehmen konnten.
Das System zwingt doch Abiturienten die den NC nicht erreichen dazu sich eine adäquate Alternative für die Wartezeit zu suchen. Ob das nun optimal ist oder nicht war ja nicht mein anfänglicher Grund für die Diskussion, sondern ob man diese berufliche Qualifikation nun bonieren soll und wenn ja in welchem Maße. Und da bin ich eben anderer Meinung als Mr Pink, da ich sehr wohl denke, dass dies honoriert werden müsste.
MTA´s studieren Medizin, Ärzte gehen in die Wirtschaft - das ist die normale Fluktuation des Arbeitsmarktes - sehe da ehrlich gesagt kein wirkliches Problem. Das ist in allen Bereichen so - warum sollte man also gerade in der Medizin Leuten, die eine höhere Qualifikation anstreben, Steine in den Weg legen indem man ihre bisherige Qualifikation schmälert?
Ob eine Ausbildung nun Vorwissen schafft, welches hilfreich für das Studium ist (ich denke ja), ob die Leute mit Wartezeit motivierter sind und ob sich das ganze in der Physikumsnote wiederspiegelt kann tatsächlich nur eine Analyse zeigen.
Lustig irgendwie.
Ein Arzt studiert und geht danach nicht in den kurativen Bereich. Das wird allgemein als Problem angesehen. Wie kann er bloß? Solche Ärzte brauchen wir nicht.
Ein Krankenpfleger hat seine Ausbildung und studiert danach Medizin. Arbeitet da auch nicht mehr in seinem Berufsfeld. Scheint kein Problem zu sein.
Wieso? Weil wir genügend Pflegepersonal haben? Weil er sich das Recht auf die Ausbildung noch mehr als billige Arbeitskraft 'erkauft' als der Medizinstudent durch Famulaturen und Praktika?
Aber Pflegeschüler sind Teil des Stationsteams! Das Krankenhaus ist auf die Auszubildenen angewiesen und zudem - auch wenn es u.U. nicht ganz korrekt ist - werden Pflegeschüler (v.a. Oberkurs) teils als volle Kraft auf der Station angesehen. Ergo arbeiten sie nicht nur zum Zwecke der Ausbildung!Natürlich verrichtet der da Arbeit, das machen schon Unterkursschüler und Pflegepraktikanten. Und ein Oberkursschüler kann - gerade kurz vor dem Examen - auch schon sehr selbstständig arbeiten.
Nichtsdestotrotz befindet er sich in einem Ausbildungsverhältnis mit dem KH und ist nicht examiniert - und die Arbeit, die er verrichtet dient seiner Ausbildung - und natürlich ein Stück weit auch dem Arbeitgeber, wie bei jedem Ausbildungsberuf.
Es ist müssig, jetzt auseinanderzuklauben, ob z.B. das 100. Lagern eines Patienten jetzt noch der Ausbildung dient oder jetzt schon Arbeit ist.
Ärzte gehen in die Wirtschaft - das ist die normale Fluktuation des Arbeitsmarktes - sehe da ehrlich gesagt kein wirkliches Problem. Das ist in allen Bereichen so - warum sollte man also gerade in der Medizin Leuten, die eine höhere Qualifikation anstreben, Steine in den Weg legen indem man ihre bisherige Qualifikation schmälert?Das kann man nicht wirklich vergleichen:
Ein Arzt, der auf eine entsprechende Stelle in die Wirtschaft wechselt, der wechselt dahin wegen seiner Qualifikation als Arzt. Ohne diese würden sie ihn da nicht nehmen und er arbeitet dort weiter als Arzt - nur eben nicht mehr in der Patientenversorgung. Die Tätigkeitsfelder des Arztes insgesamt nur auf die kurative Tätigkeit zu reduzieren greift eben viel zu kurz.
Ein GuKP, der Medzin studiert verläst aber damit komplett das Feld der Pflege und entwertet damit seine Ausbildung für den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft.
Deshalb ergibt sich schon die berechtigte Frage ob man nicht Alternativen schaffen könnte für diejenigen GuKP-Schüler, die nur den Bonus für's AdH wollen.
Diejenigen, die mit einem Abi jenseits von ca. 2,5 die auf jeden Fall die Wartezeit überbrücken müssen, haben ohnehin keine andere Wahl als eine ausbildung zu machen, da sagt ja auch keiner was dagegen.
Denen würde übrigens eine Bonierung nichts helfen, selbst wenn man die Note um zwei volle Noten anheben würde, würden die trotzdem keinen Platz kriegen, weil die die Vorauswahl zum AdH mit ihrer Ursprungsnote halt nicht packen.
Lustig irgendwie.
Ein Arzt studiert und geht danach nicht in den kurativen Bereich. Das wird allgemein als Problem angesehen. Wie kann er bloß? Solche Ärzte brauchen wir nicht.
Ein Krankenpfleger hat seine Ausbildung und studiert danach Medizin. Arbeitet da auch nicht mehr in seinem Berufsfeld. Scheint kein Problem zu sein.
Wieso? Weil wir genügend Pflegepersonal haben? Weil er sich das Recht auf die Ausbildung noch mehr als billige Arbeitskraft 'erkauft' als der Medizinstudent durch Famulaturen und Praktika?
Verstehe den Kontext jetzt ehrlich gesagt nicht ... außerdem wer sieht es als Problem an wenn ein Arzt in den palliativen Bereich wechselt? Niemand?
Egal... wer die Entscheidung eines Menschen in Bezug auf dessen eigenen beruflichen Werdegang verurteilt und als Problem ansieht, hat so einiges im Leben nicht verstanden.
EDIT @Rico: Das mag ja alles sein, aber ich sehe immer noch kein Problem darin, dass z.B. ich eine 3-jährige Ausbildung zum MTRA gemacht, danach 1 Jahr in einer Radiologie gearbeitet habe und nun seit 2 Jahren Medizin studiere. Klar gehe ich dem Arbeitsmarkt als Vollzeitkraft "verloren" (mache allerdings noch Nacht- und Wochenenddienste), aber das ist nunmal der Lauf der Dinge.... Wenn der Arbeitsmarkt mir nunmal keine ausreichende Perspektive bietet, suche ich mir eine Möglichkeit meine berufliche Perspektive zu verbessern. Genau wie der Arzt der seine brufliche Perspektive in dem genannten Beispiel in der Wirtschaft sucht. Gut das eine ist gesellschaftlich gesehen eine vertikale, das andere eine horizontale Mobilität, aber ich sehe nichts negatives darin nach etwas höherem zu streben.
Eine spezielle Bonierung für Abiturienten die "knapp" keinen Studienplatz bekommen haben gibt es doch in Form des TMS? Mit ihm kann man den Schnitt doch bis zu 0,6 verbessern.
Sonnenschein2
14.06.2011, 21:46
oh doch , genau darum gehts den unis ... Physikum-Ergebnisse und HEx-Ergebnisse. Willkommen in der Realität
vielleicht ist bis jetzt für dich in der Vorklinik dieser Eindruck so entstanden, kann ich auch verstehn, aber ich schrieb, dass es nicht nur um Physikumskohorte geht und das ist zumindest bei uns wirklich so, denn in der klinischen Ausbildung Mr. Pink ist es wirklich so, dass es Vielen darum geht uns zu guten Medizinern auszubilden und nicht darum, ob wir die Hexfragen mit Bravur beantworten
Sonnenschein2
14.06.2011, 21:55
Komm, jetzt bitte nicht erbsenzählen; Du weißt doch genau was er gemeint hat:
Ein Pflegeschüler arbeitet natürlich, aber das ist halt kein Beruf, sondern die notwendige und bedingende Ausbildung zu einem. Die Arbeit des Pflegeschülers ist kein Selbstzweck oder Broterwerb, sondern erfolgt zum zwecke der Ausbildung um ihm nach ebendieser die Arbeit als im Beruf des GuKP zu ermöglichen.
das ist schon richtig, aber es ging doch darum, ob es verschwendete Kapazitäten sind und ich finde nicht, dass man das so sagen kann, denn in den drei Jahren seiner Ausbildung leistet der Pflegeschüler auch eine Menge, hat später unter Umständen eine ganz andere Sicht auf die Pflege, als Leute die nur ein kurzes Pflegepraktikum gemacht haben und das ist dann später für die Arbeit im Team auch von Vorteil
dein Vorschlag auch den Freiwilligendienst zu bepunkten find ich gut, aber gibt es das nicht schon - zumindest einige Unis haben doch auch in der Verganheit schon Punkte für das FSJ vergeben oder irre ich mich da ? Jedenfalls würde dann sicher niemand er ein gutes Abi hat und dem diese Punkte dann reichen würden eine Ausbildung machen, nur um an einen Medizinstudienplatz zu kommen und darum ging es ja hier ursprünglich in der Diskussion
Alchemist
14.06.2011, 22:12
Leute die nur ein kurzes Pflegepraktikum gemacht haben
3 Monate sind für dich "ein kurzes Pflegepraktikum"? :-nix Die Sachen, die man dabei lernen kann, hat man in SPÄTESTENS 2 Wochen drauf. Der Rest der Zeit heißt einfach ausgenutzt werden, ausgenutzt werden, ausgenutzt werden. Und ganz ehrlich, die meisten Leute, die Krankenpflegeausbildung machen und später Medizin studieren, machen die Ausbildung lediglich weil sie keinen Studiumsplatz bekommen haben oder etwa nicht?
Mr. Pink online
14.06.2011, 22:14
und das ist zumindest bei uns wirklich so, denn in der klinischen Ausbildung Mr. Pink ist es wirklich so, dass es Vielen darum geht uns zu guten Medizinern auszubilden
was sich doch hoffentlich auch in den HEx Ergebnissen wiederspiegelt. Keine Ahnung wo du studierst, aber das is nich nur bis zum Physikum so. Wer gute Ergebnisse erzielt brüstet sich gerne damit, hat ja auch bisschen mit Reputation und Studienmitteln zu tun, usw. machen wir uns da mal nix vor.
Mr. Pink online
14.06.2011, 22:18
das ist schon richtig, aber es ging doch darum, ob es verschwendete Kapazitäten sind und ich finde nicht, dass man das so sagen kann, denn in den drei Jahren seiner Ausbildung leistet der Pflegeschüler auch eine Menge, hat später unter Umständen eine ganz andere Sicht auf die Pflege, als Leute die nur ein kurzes Pflegepraktikum gemacht haben und das ist dann später für die Arbeit im Team auch von Vorteil
.... und da kommen wir wieder zum immergleichen Argument der Ex-Pfleger:
"Wir haben vielmehr soziale Kompetenzen!"
Mr. Pink online
14.06.2011, 22:20
3 Monate sind für dich "ein kurzes Pflegepraktikum"? :-nix Die Sachen, die man dabei lernen kann, hat man in SPÄTESTENS 2 Wochen drauf. Der Rest der Zeit heißt einfach ausgenutzt werden, ausgenutzt werden, ausgenutzt werden. Und ganz ehrlich, die meisten Leute, die Krankenpflegeausbildung machen und später Medizin studieren, machen die Ausbildung lediglich weil sie keinen Studiumsplatz bekommen haben oder etwa nicht?
ich hoffe mal du hast die Petition schon unterschrieben!
was sich doch hoffentlich auch in den HEx Ergebnissen wiederspiegelt. Keine Ahnung wo du studierst, aber das is nich nur bis zum Physikum so. Wer gute Ergebnisse erzielt brüstet sich gerne damit, hat ja auch bisschen mit Reputation und Studienmitteln zu tun, usw. machen wir uns da mal nix vor.
Das ist aber Sache der Uni - mit diesen politischen Hintergründen hat man als gemeiner Student doch null zu tun.
Natürlich haben die Unis besonderes Interesse an guten Ergebnissen, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht warum die Physikumsergebnisse usw. hier Thema sind. Machen nur Abiturienten die den NC erreicht haben ein gutes Physikum? Worauf willst du hinaus?
die meisten Leute, die Krankenpflegeausbildung machen und später Medizin studieren, machen die Ausbildung lediglich weil sie keinen Studiumsplatz bekommen haben oder etwa nicht?
Nicht zwangsläufig! Das ist eine Annahme, die zutreffen kann, aber genauso kann es doch der Fall sein, dass jmd. in der Ausbildung feststellt, dass er doch lieber ein tieferes Verständnis für die Medizin hätte und der Beruf des Arztes ihm mehr zusagt.
Im übrigen kann auch der umgekehrte Fall eintreten, dass man studieren möchte, dann aber feststellt, dass einem die Pflege sehr viel Spass macht.
Ich würde da nicht so eindimensional denken. Wichtig ist doch nur, dass jeder das Recht hat seine beruflichen Ziele zu verwirklichen!
Sonnenschein2
14.06.2011, 22:29
3 Monate sind für dich "ein kurzes Pflegepraktikum"?
kurz im Vergleich zu einer dreijährigen Ausbildung
:-nix Die Sachen, die man dabei lernen kann, hat man in SPÄTESTENS 2 Wochen drauf.
klar, aber eine Krankenschwester lernt nun wirklich mehr in ihrer Ausbildung
Und ganz ehrlich, die meisten Leute, die Krankenpflegeausbildung machen und später Medizin studieren, machen die Ausbildung lediglich weil sie keinen Studiumsplatz bekommen haben oder etwa nicht?
die meisten sicher nicht, sondern die meisten können gar nicht studieren (kein Abi oder nur Fachabi) und wollen es auch gar nicht, sondern wollen "nur" einen Beruf erlernen
Mr. Pink online
14.06.2011, 22:34
Das ist aber Sache der Uni - mit diesen politischen Hintergründen hat man als gemeiner Student doch null zu tun.
Natürlich haben die Unis besonderes Interesse an guten Ergebnissen, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht warum die Physikumsergebnisse usw. hier Thema sind. Machen nur Abiturienten die den NC erreicht haben ein gutes Physikum? Worauf willst du hinaus?
klar hat man als Student etwas damit zu tun. Vor allem auch als Bewerber. Die individuellen Auswahlverfahren der Unis zielen nur darauf ab, diejenigen rauszufiltern, die am wahrscheinlichsten möglichst gute Studienerfolge erzielen. Die Uni FFM hat sogar untersucht in wiefern einzelne Oberstufenkurse den Studienerfolg beeinflussen.
Sonnenschein2
14.06.2011, 22:36
.... und da kommen wir wieder zum immergleichen Argument der Ex-Pfleger:
"Wir haben vielmehr soziale Kompetenzen!"
nee, nee so meinte ich das wirklich nicht, sondern nur dass es gut ist, wenn Ärzte auch die Arbeit der Pfleger schätzen können, die meisten tun das sicher, aber wer selbst mal in diesen Beruf gelernt hat, der tut es auf alle Fälle
Ich verstehe immer noch nicht was das Argument HEx Ergebnisse hier zu suchen hat... aus deinen Posts klingt heraus, dass jmd. der über die WZ einen Platz bekommen hat mit höherer Wahrscheinlichkeit ein schlechteres Physikum macht - hast du dazu Studien, die das belegen? Oder verstehe ich dich nur falsch?
Mr. Pink online
14.06.2011, 22:47
nee, nee so meinte ich das wirklich nicht, sondern nur dass es gut ist, wenn Ärzte auch die Arbeit der Pfleger schätzen können, die meisten tun das sicher, aber wer selbst mal in diesen Beruf gelernt hat, der tut es auf alle Fälle
Das kommt aber genau so rüber.
Ich weiss gar nicht wie man zu der Ansicht kommen kann, dass Abiturienten die gleich anfangen zu studieren alle potenzielle Soziophobiker sind, die von Teamfähigkeit und sonstigen sozialen Kompetenzen keine Ahnung haben?!
So wunderbar rosa-regenbogen-blumig gehts in den meisten Schwesternteams auch nicht zu, das hab ich in meinen "kurzen" 3 Monaten KPP zu genüge mitgekriegt.
Es gibt unter Abiturienten Gurken, aber natürlich auch unter Denen die ewig lang gewartet haben und nach einer Ausbildung anfangen zu studieren. Im Endeffekt muss man aber begreifen, dass jemand der zuvor eine Berufsausbildung absolviert und Berufserfahrung gesammelt hat im Regelfall einfach mal etwas mehr im Leben steht und diverse Dinge gesehen, erlebt und erfahren hat, die zur persönlichen Entwicklung beigetragen haben. Sechs Jahre sind sechs Jahre...
Aber eigentlich ist es Makulatur darüber jetzt hier zu diskutieren.
Mr. Pink online
14.06.2011, 22:55
Ich verstehe immer noch nicht was das Argument HEx Ergebnisse hier zu suchen hat... aus deinen Posts klingt heraus, dass jmd. der über die WZ einen Platz bekommen hat mit höherer Wahrscheinlichkeit ein schlechteres Physikum macht - hast du dazu Studien, die das belegen? Oder verstehe ich dich nur falsch?
verstehst mich falsch.
Ich habe gesagt, dass die Ausbildung fürs Studium nix bringt und deshalb machen Ex-Pflegern/Schwestern auch keine besseren/schlechteren Ergebnisse. Warum also qualifiziert dann eine Ausbildung fürs Studium?! Weiss nicht mehr von wem die Behauptung kam. Jedenfalls gings darum. und ich meine eben, dass eine bereits abgeschlossene Ausbildung kein Qualifikationsmerkmal fürs Medizinstudium ist. Ich meine dafür kann man mich jetzt ohrfeigen, weil ich keine Statistik parat habe, die das verifiziert. Ich stütze mich auf die Aussagen und Erfahrungen meiner Kommilitonen die das bereits hinter sich haben. e
Verstehe den Kontext jetzt ehrlich gesagt nicht ... außerdem wer sieht es als Problem an wenn ein Arzt in den palliativen Bereich wechselt? Niemand?In dem Kontext ist das Gegenteil von "kurativ" nicht "palliativ", sondern eher im Sinne von "nicht an der patientenversorgung beteiligt" gemeint.
EDIT @Rico: Das mag ja alles sein, aber ich sehe immer noch kein Problem darin, dass z.B. ich eine 3-jährige Ausbildung zum MTRA gemacht, danach 1 Jahr in einer Radiologie gearbeitet habe und nun seit 2 Jahren Medizin studiere. Ich auch nicht. :-)
Eine spezielle Bonierung für Abiturienten die "knapp" keinen Studienplatz bekommen haben gibt es doch in Form des TMS? Mit ihm kann man den Schnitt doch bis zu 0,6 verbessern.Jetzt wirfst Du aber was durcheinander:
Die Bonierungen - egal ob TMS oder Ausbildung - sind IMMER und AUSSCHLIESSLICH für Leute mit bis knapp unterhalb des NC liegendem Abischnitt.
Jemandem mit einem Abischnitt fernab des NC hat keinen Vorteil von den Boni weil er auch mit denen nicht in die Regionen der Zulassung kommt und für die Wartezeitzulassung hat eine Ausbildung oder Berufserfahrung KEINE Bedeutung!
Wenn wir hier von Boni reden, dann reden wir also IMMER von der Gruppe der Bewerber, die realistische Chancen auf eine Zulassung über das AdH hat, denn alle die schlechter sind - und das sind die Regionen ab 2,5 abwärts - kommen dafür nicht in Frage und haben auch keine Vorteile von Boni.
Und dass die Wartezeiter eine Ausbildung machen um die sechs Jahre zu überbrücken, das hat hier glaub ich nie einer in Frage gestellt.
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