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RS-USER-Katja
12.05.2003, 19:41
Apropos Chauvikasse:
(FSK 16)
"Herr Doktor, ich glaube meine Frau ist tot!"
"Wie, Sie glauben Ihr Frau sei tot? Wie kommen Sie darauf?"
"Naja, der Sex ist wie immer, aber in der Küche stapelt sich das dreckige Geschirr..."
-------------------------------------
Na gut, zurück zur Medizingeschichte:
Zu Bernhard Langerbeck (nicht der mit dem Tierpark, der Neffe vom Konrad, beide Chirurgen) kam ein sehr ängstlicher Patient, der da fragte, ob die OP denn sehr gefährlich sei. Langenbecks Antwort: "Unsinn, für die lächerlichen paar Mark, die ich bekomme, liefere ich überhaupt keine gefährlichen Operationen!"
RS-USER-Hoffi
13.05.2003, 08:21
Das weckt vertrauen. *gg*
RS-USER-Claudi
13.05.2003, 21:07
hat schon was geschichtliches:
auf dem schwarzen Brett einer Londoner Klinik hing eines Tages folgender Zettel:
"Dr. Whilton teilt seinen Mitarbeitern, Patienten und Schülern mit, dass ihm die hohe Ehre zuteil geworden ist, zum Leibarzt Ihrer Majestät, der Königin Victoria, ernannt zu werden."
Am nächsten Tag hatte jemand darunter geschrieben:
"God save the Queen!"
Froschkönig
14.05.2003, 07:22
Ist nicht direkt "geschichtlich"...wirft bei mir aber immer einige Fragen auf :
Lepraerreger lassen sich nur auf der Fußsohle gensupprimierter Mäuse züchten....oder im Gürteltier !!!!
.
.
.
.
.
Wieviele Viehcher haben die bloß DAVOR ausprobiert ???????:-p
DerBlinde
14.05.2003, 11:34
Ich denke, nicht so viele...
Denn wer hatte schon Interesse, die Erreger direkt nachzuweisen?
Froschkönig
14.05.2003, 19:31
Original geschrieben von DerBlinde
Ich denke, nicht so viele...
ach so, daß war dann wohl so ein Geistesblitz
"Hey, laßt uns zur Anzüchtung das gürteltier nehmen...immer nur Hunde, Affen und Mäuse sind doof" oder wie ?
P.S. Es ging nicht um direkten Nachweis, sondern um die Anzucht, die auf Nährmedien nicht möglich ist !:D
RS-USER-Defi Brillator
14.05.2003, 21:22
Nee, das liegt daran, daß das (neunbändige) Gürteltier das einzige natürlich vorkommende Erregerreservoir für Mycobacterium leprae ist (außer dem Menschen natürlich)...
Ich habs mal nachgeschlagen, weil ich die Reihe der genannten Test_Objekte dann doch auch etwas ungewöhnlich fand...;)
RS-USER-Claudi
17.05.2003, 18:31
hab hier ein Bild von einem Op-/Hörsaal aus dem Jahre 1906. Hier wird gerade eine Eröffnung der Schädelhöhle vorgenommen.
Frage mich manchmal wirklich, wie die Leute die unglaublich sterile Umgebung bei den Eingriffen überlebt haben....
Wahrscheinlich waren die alle noch nicht so verweichlicht wie heute :-p
RS-USER-Sani
17.05.2003, 18:37
is des ein OP-Saal oder ein Sektionsaal o.ä.??
ich glaub eher, dass die da an einer Leiche arbeiten...oder irre ich mich ??
steril ?? wasn das??!!?:D :D
"Steril bleibt steril,
auch wenn es auf den Boden fiel !"
DerBlinde
17.05.2003, 18:41
Wenn man sich mal die Trepanationslöcher des Ensheimer Schädels ansieht, fällt man eh vom Glauben (an die moderne Medizin ;)) ab.
Hier eine kurze Erläuterung, worum es sich handelt (kopiert aus dem Uni-Magazin der Uni Freiburg ;) :-p)
Chirurgie lange vor Ötzi
Rund 8000 Jahre ist es her, daß die ersten Bauern und Viehzüchter in unseren Breiten Fuß faßten. Die jungsteinzeitlichen Siedler gründeten Dörfer aus großen Holzhäusern, kochten in Tongefäßen und ernteten ihr Getreide mit Steinmessern. "Bandkeramiker" nennen die Archäologen diese Menschen, von denen weder Sprache noch Stammesnamen überliefert sind. Daß diese einfachen Bauern hervorragende Chirurgen besaßen, konnten die Spatenwissenschaftler nur ahnen. Perfekt trepanierte Schädel aus späteren Epochen der Jungsteinzeit zeigen, daß diese Fertigkeit über Generationen hinweg vervollkommnet worden war. Der Ensisheimer Schädel beweist, daß sich die Steinzeit-Chirurgen sehr früh auch an große Eingriffe wagten. Anders als moderne Operateure vertrauten sie auf die Selbstheilung der Wunden
Der vor ziemlich genau 7000 Jahren etwa 50jährig verstorbene Steinzeit-Mann hatte die blutige Prozedur tatsächlich zweimal über sich ergehen lassen.
Die Knochenneubildung über den sechs und zehn Zentimeter großen Löchern zeigt, daß er die Eingriffe ohne Komplikationen mehrere Jahre überlebte. Nachdem der Schädel zuletzt für längere Zeit zur Abformung im Institut für Anthropologie der Universität Zürich verschwunden war, ist er jetzt wieder zu besichtigen. Bis Ende August liegt er in der Neufundvitrine des Freiburger Museums für Ur- und Frühgeschichte.
RS-USER-Claudi
17.05.2003, 18:49
Original geschrieben von Sani
is des ein OP-Saal oder ein Sektionsaal o.ä.??
ich glaub eher, dass die da an einer Leiche arbeiten...oder irre ich mich ??
du irrst dich :-p .
Es ist tatsächlich eine "ganz normale" neurochirurgische Op.
Drum wird dem Patienten ja auch ganz fürsorglich das Patschhändchen gehalten. Das Bild zeigt übrigens die Uniklinik Berlin.
is scho' de' Hame'.... Wie der Blinde schon schreibt.
RS-USER-Sani
17.05.2003, 18:53
*boah* ...*staun*....
naja...ob der Blinde wohl auch das Patschhändchen des Pat. während der OP hält *gg*....oder macht des der Gasmann ?? :D :confused: :D
Ich käme mir als Pat. da etwas komisch vor...
RS-USER-Claudi
17.05.2003, 19:05
Original geschrieben von Sani
ob der Blinde wohl auch das Patschhändchen des Pat. während der OP hält *gg*....oder macht des der Gasmann ?? :D :confused: :D
Ich käme mir als Pat. da etwas komisch vor...
kriegst du ja dank Narkose glücklicherweise nicht mit :D
RS-USER-Sani
17.05.2003, 19:06
Original geschrieben von Claudi
kriegst du ja dank Narkose glücklicherweise nicht mit :D
zum Glück !!
RS-USER-Claudi
17.05.2003, 19:20
der Witz:
das Bild entstand nicht etwa, um die irren Op-Bedingungen zu zeigen, sondern weil man hackestolz auf den riesen Einmachtopf rechts in der Ecke war. Damit hat man nämlich die Instrumente mit Wasserdampf sterilisiert! Booaaaahhhh!!! :D
RS-USER-DerDings
17.05.2003, 19:43
das waren noch die guten alten zeiten... wo man auch als student noch was wert war... *seufz*:(
RS-USER-Claudi
17.05.2003, 19:57
@DerDings: Du bist auch heute noch viel wert! Zumindest für die Krankenschwestern.... :D
RS-USER-Sani
17.05.2003, 19:59
wo man auch als student noch was wert war
...als billige Arbeitskraft, die man ausbeuten kann :D :(
Wisst Ihr eigentlich, warum die Dermatologie, die Venerologie und früher auch die Andrologie in vielen Ländern eine Fakultät bilden? Ich meine natürlich, ausser dem offensichtlichen Zusammenhang zwischen Pickeln, Männern und Geschlechtskrankheiten...:-p :-p ;)
naja, es hat etwas damit zu tun, dass die Dermatologie als Zweig der Medizin erst im 18.Jahrhundert in den europäischen Grossstädten wie London, Wien, Paris u.s.w. relevant wurde, als jeder Zweite aufgrund der haarsträubenden Hygiene- und Sexualgewohnheiten irgendeinen schlimmen Ausschlag oder schlimmeres mit sich rumschleppte. Und da ganz offensichtlich die meisten Hauterkrankungen ("na, das ist aber ein süsser kleiner harter Schanker, den sie da haben"-ja, nicht? er kann auch schon seinen Namen sagen") damals durch sexuell übertragbare Krankheiten verursacht wurden, haben sich Ärzte wie z.B Daniel Turner 1714 in London und Jean Astruc 1736 in Paris als erste systematisch damit auseinandergesetzt. Wieso die Andrologie, ist dann ja klar, vermute ich mal: ausser den Männern hat sich ja keiner behandeln lassen, Arztkosten für eine Frau? tztz....das war damals nicht Mode...Ausserdem sehen die meisten Effloreszenzen auf einem männlichen Geschlechtsorgan doch viel appetitlicher aus als woanders....*grünimgesichtwerd*:rolleyes:
Da fällt mir noch ein Zitat meines Mikrobiologie-Prof's ein:
"Meine Damen und Herren, das Leben...das Leben ist eine hundertprozentig sexuell übertragbare Krankheit...und endet meistens mit dem Tod"
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