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Relaxometrie
11.03.2012, 10:39
Ich bin schon ein wenig erstaunt darüber, wieviel Akzeptanz den Patienten, die ein akutes Nichts sofort und ohne Wartezeit auch nachts behandelt wissen wollen, hier entgegen gebracht wird.
Ich sage nichts gegen die Patienten, die aus Ahnungslosigkeit heraus mit minimalen Beschwerden kommen und sich für wirklich krank halten. Aber es gibt schon auch Patienten, denen die perverse Anspruchshaltung aus jeder Pore quillt, und denen sollte man meiner Meinung nach tatsächlich erklären, daß die Ambulanz eines Krankenhauses nachts kein Ersatz für den Hausarzt ist, bei dem man vielleicht ein paar Tage auf einen Termin warten muß.
Allerdings bringt die Diskussion, die hier in regelmäßigen Abständen geführt wird, wenig, wenn man das Problem nicht an die höheren Ebenen (Ober-/Chefärzte) weiterleitet. Denn die sind es, die durch klare Anordnungen helfen können, den Teufelkreis zu durchbrechen, in dem man sich als Ambulanzarzt befindet: man schickt den nervenden Patienten mit akutem Nichts nur deswegen nicht unbehandelt nach Hause, weil "Es ja doch etwas sein könnte"......"aus forensischen Gründen machen wir noch Labor, EKG......". Und solange Berufsanfänger nachts alleine in den Ambulanzen arbeiten, ist es kein Wunder, daß dann halt übermäßige Diagnostik "zur Sicherheit" vorgenommen wird, anstatt rein fachlich zu entscheiden, ob die Diagnostik medizinsch gesehen nötig ist.
Wie gesagt: ich bin fast erschrocken darüber, wie leichtfertig diese Zustände von vielen Forennutzern für normal gehalten werden :-nix



Dann muss es anders (siehen scandinavische Länder) geregelt werden. Ich suche ja nach Möglichkeiten...
Wie ist es denn in den skandinavischen Ländern geregelt?

Medimatze
11.03.2012, 10:43
Ähhm. Mit anderen Worten: Du kannst von 16:00 Uhr bis um 3 Uhr schlafen, TV gucken, beischlafen, weiterschlafen und musst dann (evtl.) gegen 3 Uhr mal aufstehen und nach (evtl. vorhandenen) Patienten sehen? LUXUS!!!


Genau, wenn die Stationen versorgt sind, die Intensiv versorgt ist, Briefe geschrieben sind, Gutachten gemacht sind, im OP nichts zu operieren ist und es sonst niemandem schlecht geht, könnte ich um 16Uhr ins Bett gehen.

Solara
11.03.2012, 10:43
Dann muss es anders (siehen scandinavische Länder) geregelt werden. Ich suche ja nach Möglichkeiten...

Dann geh in die skandinavischen Länder oder wechsel wenigstens das Haus, wenn bei euch die pers. Situation so angespannt ist.
Deine Patienten wirst du weder durch eine zusätzliche Gebühr erziehen können noch sonst wie ändern.
Also ändere du dich, in dem du weggehst.
Deine Kinder sind ja noch klein, also sollten sie kein Problem mit einem Umzug haben.

@ Relaxo
Akzeptanz diesen angesprochenen Patienten gegenüber? Kannst ja nix machen, wie willst du sie ändern?
Finde das auch maximal nervig - trotzdem wird matze sie nicht ändern können.
Also hilft nur ein Wechsel, die Stellensituation scheint ja gerade in seinem Haus unterirdisch zu sein.

Medimatze
11.03.2012, 10:48
Ich bin schon ein wenig erstaunt darüber, wieviel Akzeptanz den Patienten, die ein akutes Nichts sofort und ohne Wartezeit auch nachts behandelt wissen wollen, hier entgegen gebracht wird.
Ich sage nichts gegen die Patienten, die aus Ahnungslosigkeit heraus mit minimalen Beschwerden kommen und sich für wirklich krank halten. Aber es gibt schon auch Patienten, denen die perverse Anspruchshaltung aus jeder Pore quillt, und denen sollte man meiner Meinung nach tatsächlich erklären, daß die Ambulanz eines Krankenhauses nachts kein Ersatz für den Hausarzt ist, bei dem man vielleicht ein paar Tage auf einen Termin warten muß.
Allerdings bringt die Diskussion, die hier in regelmäßigen Abständen geführt wird, wenig, wenn man das Problem nicht an die höheren Ebenen (Ober-/Chefärzte) weiterleitet. Denn die sind es, die durch klare Anordnungen helfen können, den Teufelkreis zu durchbrechen, in dem man sich als Ambulanzarzt befindet: man schickt den nervenden Patienten mit akutem Nichts nur deswegen nicht unbehandelt nach Hause, weil "Es ja doch etwas sein könnte"......"aus forensischen Gründen machen wir noch Labor, EKG......". Und solange Berufsanfänger nachts alleine in den Ambulanzen arbeiten, ist es kein Wunder, daß dann halt übermäßige Diagnostik "zur Sicherheit" vorgenommen wird, anstatt rein fachlich zu entscheiden, ob die Diagnostik medizinsch gesehen nötig ist.
Wie gesagt: ich bin fast erschrocken darüber, wie leichtfertig diese Zustände von vielen Forennutzern für normal gehalten werden :-nix



Wie ist es denn in den skandinavischen Ländern geregelt?

Danke für dein Verständnis.

Dort durchlaufen die Patienten ohne ärztlich gesehen zu werden eine ganze Reihe von Untersuchungen (Blut, EKG, Röntgen, teilweise Sono usw) und werden, wenn nötig erst dann ärztlich vorgestellt.

Hier ist, wie du sagst, das Problem des Sicherheitsdenkens. In den ganze Briefen liest man: KEIN dies, KEIN das, KEIN, KEIN, KEIN. Blutentnahme ohne Idee nur zur Absicherung usw. Kann jeder machen wie er will. Aber ist es nicht nervig in eine Ambulanz zu laufen, der Schwester zu sagen "einmal Blutentnahme, einmal Rötngenbild, ein hier, einmal da". Und dann 30-40 Monuten auf die Ergebnisse zu warten?! Ich finde es auch erschrecken wie selbstvertzsändlich das hier alle finden...

Feuerblick
11.03.2012, 10:49
@Relaxo: Das Problem ist doch, dass du diese Patienten nicht loswerden wirst. Weder durch eine Gebühr noch durch nächtliches Diskutieren... Und wenns schon zur Diskussion kommt, biste sowieso wach, hast nen hohen RR vor Ärger und kannst nicht wieder einschlafen. Wenn es ja immer dieselben Patienten wären, würden Diskussionen was bringen. Sind es aber eben in der Regel nicht. :-nix Natürlich wäre es wünschenswert, wenn man genau diesen "Ich hab seit drei Wochen..."-Patienten irgendwie vor Betreten einer Ambulanz klarmachen könnte, dass diese genau DAFÜR nicht gedacht ist. Aber wie willst du den Menschen ihr Anspruchsdenken abgewöhnen? Oder wo willst du festmachen, wer für sein nächtliches Erscheinen zahlen muss und wer nicht? Mit etwas Pech sind auch seit drei Wochen bestehende Beschwerden etwas Ernsthaftes, das dringend behandelt gehört...

@Matze: Warum fragst du nicht mal deine Vorgesetzten, ob man eben jene grundsätzlichen Untersuchungen und eine grobe Anamnese durch gutes Pflegepersonal schon mal durchführen lassen kann? Dann würdest du halt nur für einen Blick auf die Werte geweckt. Finde ich zwar auch gefährlich, aber naja... Wobei ich so eine Schrotschussdiagnostik auch eher für wenig sinnvoll erachte.
Für einige Fachrichtungen, auch und gerade die Augenheilkunde, würde das aber nichts bringen. Wir röntgen selten, wir nehmen selten Blut ab und falls wir irgendetwas davon tun müssen, müssen wir vorher das Auge gesehen haben.

Medimatze
11.03.2012, 10:49
[QUOTE=Solara;1509984]Dann geh in die skandinavischen Länder oder wechsel wenigstens das Haus, wenn bei euch die pers. Situation so angespannt ist.
Deine Patienten wirst du weder durch eine zusätzliche Gebühr erziehen können noch sonst wie ändern.
Also ändere du dich, in dem du weggehst.
Deine Kinder sind ja noch klein, also sollten sie kein Problem mit einem Umzug haben.

nicht die Antwort wert, oder?!

Solara
11.03.2012, 10:52
Dort durchlaufen die Patienten ohne ärztlich gesehen zu werden eine ganze Reihe von Untersuchungen (Blut, EKG, Röntgen, teilweise Sono usw) und werden, wenn nötig erst dann ärztlich vorgestellt.

Hier ist, wie du sagst, das Problem des Sicherheitsdenkens. In den ganze Briefen liest man: KEIN dies, KEIN das, KEIN, KEIN, KEIN. Blutentnahme ohne Idee nur zur Absicherung usw. Kann jeder machen wie er will. Aber ist es nicht nervig in eine Ambulanz zu laufen, der Schwester zu sagen "einmal Blutentnahme, einmal Rötngenbild, ein hier, einmal da". Und dann 30-40 Monuten auf die Ergebnisse zu warten?! Ich finde es auch erschrecken wie selbstvertzsändlich das hier alle finden...

Zum besseren Verständnis für mich:

du kritisiert hier (D) die BE zur Absicherung ohne Idee (zB), aber das skand. Vorbild mit vorab BE (ohne das jemand ärztlicherseits den Patienten überhaupt gesehen hat) ist richtig?

Zu deiner Aussage, ein Umzug sei nicht der Rede wert - dann scheint die Situation nicht so ernst zu sein - dann meckerst du einfach gerne.
Mich würde das aufregen, als Hintergrund so zu arbeiten und ich würde den AG wechseln. Dein Leidensdruck ist scheinbar noch nicht so hoch.
Befindet sich im Umkreis von 100km keine weitere Klinik? Oder was hält dich dort?
Das pünktliche Verlassen des Arbeitsplatzes?

Evil
11.03.2012, 11:06
Bin im Hintergrund, allerdings sind durch Ärztemangel seit 3 Wochen die Honorarärzte im Haus und die gehen um 3 Uhr. Das bedeutet dass ich zwischen 3 und 7 zuständig bin...
Ach, daher weht der Wind, Monsieur Arzt muß arbeiten.


Aber es gibt schon auch Patienten, denen die perverse Anspruchshaltung aus jeder Pore quillt, und denen sollte man meiner Meinung nach tatsächlich erklären, daß die Ambulanz eines Krankenhauses nachts kein Ersatz für den Hausarzt ist, bei dem man vielleicht ein paar Tage auf einen Termin warten muß.
[...]
Wie gesagt: ich bin fast erschrocken darüber, wie leichtfertig diese Zustände von vielen Forennutzern für normal gehalten werden :-nix
Mit einigen Jahren Diensterfahrung kann ich Dir sagen, daß diese wirklich unangenehmen Patienten nach wie vor eine deutliche Minderheit darstellen, von daher relativieren sich "diese Zustände" doch sehr stark. Und wie Funkel schon ausführte, haben die bisher vorgeschlagenen Maßnahmen einerseits relativ wenig Wirkung (vgl die Erfahrungen mit der Praxisgebühr) und andererseits nicht zu unterschätzende UAW.
Die Unterschiede in Skandinavien ergeben sich auch aus einer anderen gesellschaftlichen Mentalität, nicht nur aus einem anderen System.

Und nur weil hier gerade wieder ein vor Selbstmitleid zerfliessender Unfaller eine Krise hat, muß ja nicht alles umgekrempelt werden. Da sind andere Aspekte des Gesundheitssystems dringlicher zu ändern.

MissGarfield83
11.03.2012, 11:09
Ich persönlich bin da auch eher Feuerblicks Meinung - zum einen hätt ich Angst dass mir jemand durch die Lappen ginge der doch was hat ... zum anderen bringt diskutieren doch recht wenig. Nur wie geht ihr mit Patienten um die wirklich ein akutes Nichts bzw. Beschwerden haben die auch eher beim Hausarzt abzuklären gewesen wären bzw. Patienten die ein großes Anspruchsdenken an den Tag legen und dabei nur mit Killefit wie dem berühmten eingewachsenen Zehennagel aufschlagen ( ihr macht doch nicht nachts um 3 ne Emmert Plastik, oder ? ) Geigt ihr denen die Meinung? Verweigert die Behandlung oder macht schnell ein bissel was damit was gemacht ist und der Patient zufrieden von dannen kriechen kann ?

Thomas24
11.03.2012, 17:10
Ähhm. Mit anderen Worten: Du kannst von 16:00 Uhr bis um 3 Uhr schlafen, TV gucken, beischlafen, weiterschlafen und musst dann (evtl.) gegen 3 Uhr mal aufstehen und nach (evtl. vorhandenen) Patienten sehen? LUXUS!!!



Gnaaa...BRUTUS, hier lesen auch Kinners mit:-))



@Matze: Warum fragst du nicht mal deine Vorgesetzten, ob man eben jene grundsätzlichen Untersuchungen und eine grobe Anamnese durch gutes Pflegepersonal schon mal durchführen lassen kann? Dann würdest du halt nur für einen Blick auf die Werte geweckt. Finde ich zwar auch gefährlich, aber naja... Wobei ich so eine Schrotschussdiagnostik auch eher für wenig sinnvoll erachte.

*WieRumpelstilzchenaufundabhüpf* Cave, cave, cave!! Wir stehen sowieso schon mit einem Bein im Knast, und so würde man sich das zweite Bein freiwillig nachholen...Delegation von ärztlichen Leistungen an nicht ärztliches Personal ist nicht nur unter haftungsrechtlichen Aspekten ein: no, no, no! Personalmangel hin oder her, das gäbe nur Scherereien- und wessen A*sch würde der Staatsanwalt im Zweifel grillen? Richtig. Nicht (nur) den eures Chefs. Kinder probiert das nicht zu Hause.

Wenn so ein fiktiver Sachverhalt in einer Strafrechtsklausur drankäme, dann gäbs aber viel zu schreiben...

Feuerblick
11.03.2012, 17:13
*lach* Ich hab nicht behauptet, dass ICH das gut finde oder so machen würde. Irgendwie finde ich Diagnostik besser, wenn ich weiss, wonach ich suche und welche Mittel ich dafür anwenden sollte... ;-)

Thomas24
11.03.2012, 17:17
Weiss ich doch:-)), das hab ich für all jene geschrieben, die sich beim Lesen insgeheim vielleicht gedacht haben mögen: "Hey, mehr Delegation ist doch eine gute Idee?! Das sollte ich auch mal ausprobieren"... Falls euch eine leise Stimme sowas ins Ohr geflüstert haben solltet- guckt mal auf der Schulter nach, ob der Typ Hörner auf dem Kopp und Hufe anstatt Füsse hat.

Medimatze
11.03.2012, 17:20
Ach, daher weht der Wind, Monsieur Arzt muß arbeiten.


Genau das ist der Punkt. Wenn ich wenigsten dafür bezahlt werden würde. Ist ja Breitschaft. Und mal ganz ehrlich: ich fange um kurz vor 7 an, habe durch den OP meist keine Mittagspause, um ca. 2Uhr (nach rund 18Stunden) dann mal die Möglichlkeit zu schlafen... das ist Arbeit. Nicht nur für einen Monsieur.

Feuerblick
11.03.2012, 17:22
Daran sind aber nicht die Patienten sondern dein Arbeitgeber schuld, würd ich mal sagen :-nix

Bille11
11.03.2012, 17:26
Ich persönlich bin da auch eher Feuerblicks Meinung - zum einen hätt ich Angst dass mir jemand durch die Lappen ginge der doch was hat ... zum anderen bringt diskutieren doch recht wenig. Nur wie geht ihr mit Patienten um die wirklich ein akutes Nichts bzw. Beschwerden haben die auch eher beim Hausarzt abzuklären gewesen wären bzw. Patienten die ein großes Anspruchsdenken an den Tag legen und dabei nur mit Killefit wie dem berühmten eingewachsenen Zehennagel aufschlagen ( ihr macht doch nicht nachts um 3 ne Emmert Plastik, oder ? ) Geigt ihr denen die Meinung? Verweigert die Behandlung oder macht schnell ein bissel was damit was gemacht ist und der Patient zufrieden von dannen kriechen kann ?

aus meiner chirurgischen zeit plauder:
wenn ich lust drauf hab, mach ich die auch nachts um 3. gerne auch ohne wesentliche analgetische versorgung. wenn nicht, nö. dann gibts nen verband & am näxten tag wiedervorstellung zur planung der emmert plastik in absehbarer zeit.

Thomas24
11.03.2012, 17:26
Ist das nicht eher Fachimmanent?
Oder gibt es eine U-Ch, wo das anders läuft?

Ich könnt mir denken, dass euer Personalmangel dazu führt, dass das vorhandene (loyal- leidensfähige?) Restpersonal wenigstens oft, gerne und zügig in den Op kommt. Kurz vor sieben anfangen und wg. Ops keine Mittagspause zu bekommen, hört sich immerhin besser an, als "wg. ausuferndem Stations- und Papierkram" nicht zum Essen gekommen.

Tust du dir deswegen diese Klinik noch an, weil du operativ noch profitieren kannst?

Medimatze
11.03.2012, 17:26
Vielleicht rege ich mich auf weils mich betrifft... ansonsten wärs mir auch egal.

Medimatze
11.03.2012, 17:32
Tust du dir deswegen diese Klinik noch an, weil du operativ noch profitieren kannst?

Wie lautet denn dein konkreter Vorschlag?! Du kennst ja den OP-Katalog nehme ich an?! Es ist nicht die Arbeit, auch nicht die Arbeitszeit, auch nicht die wenigen Pausen, es sind die Um-3-Uhr-Nachts-Kommer, die einem das Leben zur Hölle machen!!!

Lava
11.03.2012, 17:37
Ist das nicht eher Fachimmanent?
Oder gibt es eine U-Ch, wo das anders läuft?

Fachimmanent. Wir haben keine Personalprobleme, wir sind voll besetzt und haben mehr Assistenten als irgendeine andere chirurgische Fachabteilung im Haus. Und trotzdem sind die Nächte, in denen man weniger als 2 Stunden schläft häufiger als die, in denen man mehr als 4 Stunden schläft.

Ich reg mich auch gern auf über die Schmerzen ohne Trauma, die um 3Uhr nachts kommen. Aber wenn ich nachfrage, heißt es meistens, dass die Schmerzen jetzt eben besonders schlimm wären, so dass man nicht mehr schlafen könne. Und da hab ich dann doch wieder Verständnis dafür, dass man nach Hilfe sucht. Ich finde nur, dass viel mehr Patienten zum ärztlichen Bereitschaftsdienst gehen könnten. Gott sei Dank haben unsere Damen bei der Anmeldung die Eier, Patienten auch tatsächlich dorthin zu schicken. Je nachdem, wer da Dienst hat, kommen halt doch 90% der Patienten wieder zu uns zurück mit Einweisungsdiagnosen, die sie wahrscheinlich auf dem Glücksrad gelost haben...

Thomas24
11.03.2012, 17:43
@ Matze: Hast du den Katalog denn schon voll und bist (jung-) FA oder gar OA?

Falls ja: mal unverbindlich und leise die Fühler ausstrecken nach einer Stelle, wo du nachts und am WE wirklich im *Hintergrund* bist, und nicht für Unsinn angerufen wirst. Du kennst doch bestimmt genügend Leute, die sich nach einem guten U- Ch alle 10 Finger ablecken würden. Und wenn Sie dich haben möchten, dann bitteschön zu ordentlichen Konditionen.

Falls nein: die Stelle gefällt dir eigentlich, du lernst ne Menge und operierst fleissig und "nur" die 3 Uhr Leute nerven: Katalog schnell vollmachen und sobald du fit bist: siehe oben.