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Medimatze
11.03.2012, 17:53
dass die Schmerzen jetzt eben besonders schlimm wären, so dass man nicht mehr schlafen könne. Und da hab ich dann doch wieder Verständnis dafür, dass man nach Hilfe sucht.
Haben sie bei Schmerzen schon mal an ein Schmerzmittel gedacht?! Nee, ich halte nichts von Schmerzmitteln, das ist ja auch keine Therapie?! Achso, dann wollen sie operiert werden?! NEIN, so schlimm ist das nicht. Also was erwarten sie dann jetzt von mir?! Naja, sie sind doch der Arzt! Schmerzmittel nehmen!!! Dafür hätte ich nicht kommen müssen, ich habe welche zu Hause!!! Was erwarten sie denn jetzt von mir?! Eine Spritze, so machts mein Hausarzt! Achso, ich dachte sie halten nichts von Schmerzmittel?! Sind da Schmerzmittel drin?! Ja! Nee dann lieber einrenken!!! Kann ich nicht!!! Wieso?! Ist doch egal -ich kanns nicht!!! Super, ich frage mich warum ich mich nachts ins Krankenhaus quäle?! Keine Ahnung, quälen sie sich morgen zum Hausarzt! Der Haut Urlaub! Dann zur Vertretung?! Bla, bla, bla...
@Fli: Du versorgst in D Ösi-Patienten ? Abgesehen davon: Wie kannst Du als jemand ohne allgemeinmed. Ausbildung überhaupt beurteilen, was der Allgemeinmed. in Ö in der Wildnis versorgen kann und was nicht?
Nein. Ich versorge in Österreich österreichische Patienten. Und ich stecke mitten in besagter qualifizierender AllgemeinMed-Ausbildung. Also ich würd mal behaupten, ich weiß durchaus wovon ich spreche.
Vielleicht rege ich mich auf weils mich betrifft... ansonsten wärs mir auch egal.
Siehst Du, genau das ist es, was mich bei Dir stört: die Bedingungen, die Situation an sich oder das System sind Dir eigentlich schnurzpiepegal. Du heulst nur über das, was Dich unmittelbar betrifft, nach Dir die Sintflut. Und wirklich was für eine Veränderung tun willst Du auch nicht, "irgendwer" oder "man" soll bitteschön die Situation verändern.
Und deshalb kann ich zu Dir nur sagen: Pech gehabt!
Haben sie bei Schmerzen schon mal an ein Schmerzmittel gedacht?! [...]Dann zur Vertretung?! Bla, bla, bla...
Ja, das mit der Spritze und dem Einrenken hör ich auch immer wieder. Aber: die Menschen wissen es halt nicht besser! :-nix Viel mehr rege ich mich über solche auf, die mit absoluten Banalitäten in die Klinik kommen, um mal einen Arzt drauf gucken zu lassen. "Ich glaub, es ist nicht gebrochen und es wird auch schon wieder besser, aber ich wollt trotzdem mal gucken lassen..." :-wand
Ganz besonders häufig hat man das bei Arbeitsunfällen und nach Verkehrsunfällen. Da kommen die wirklich wegen GAR NIX, nur um irgendwas auf Papier zu haben "falls doch später mal was ist". SOWAS stiehlt einem die Zeit! Und zwar nicht nur nachts, sowas regt mich auch um 9Uhr morgens schon auf. (OK, um die Zeit trink iach auch lieber gemütlich nen Kaffee, als zu arbeiten :-blush)
Medimatze
11.03.2012, 18:04
Siehst Du, genau das ist es, was mich bei Dir stört: die Bedingungen, die Situation an sich oder das System sind Dir eigentlich schnurzpiepegal. Du heulst nur über das, was Dich unmittelbar betrifft, nach Dir die Sintflut. Und wirklich was für eine Veränderung tun willst Du auch nicht, "irgendwer" oder "man" soll bitteschön die Situation verändern.
Und deshalb kann ich zu Dir nur sagen: Pech gehabt!
Mir schon klar, denn deine Argumentation geht gegen mich persönlich und nicht gegen das Problem. (das war aber schon immer dein Problem). Pech gehabt ist natürlich eine Aussage mit der ich enorm viel anfangen kann. Gut wären, und das würde ich, nicht unbedingt von dir, erwarten Vorschläge, konstruktive Kritik. Schade, aber absehbar -zumindest bei dir!
Feuerblick
11.03.2012, 18:07
Ich glaube, solche "Aufreger" findest du in jedem Beruf. Zumindest habe ich in meinem kleinen Abstecher durchaus auch etwas gefunden, über das ich mich täglich aufregen konnte. Aber so ist das nun mal. Nichts ist perfekt. Und wer Arzt wird, der muss leider mit unwissenden, dummen oder unverschämten Patienten zu jeder Tages- und Nachtzeit rechnen. Ob man dafür aber angemessen bezahlt wird und ob man für sich selbst die richtigen Bedingungen vorfindet, hat man zu einem großen Teil immer noch selbst in der Hand. Heulen und Zähneklappern ist da wenig hilfreich :-meinung
ehemalige Userin 24092013
11.03.2012, 18:13
Ganz besonders häufig hat man das bei Arbeitsunfällen und nach Verkehrsunfällen. Da kommen die wirklich wegen GAR NIX, nur um irgendwas auf Papier zu haben "falls doch später mal was ist". SOWAS stiehlt einem die Zeit! Und zwar nicht nur nachts, sowas regt mich auch um 9Uhr morgens schon auf. (OK, um die Zeit trink iach auch lieber gemütlich nen Kaffee, als zu arbeiten :-blush)
Naja das macht ja "irgendwie noch Sinn". Ich muss ja auch in die Notaufnahme und das ganze "zeitraubende Procedere für alle Beteiligten" in Kauf nehmen, wenn ich mir eine Nadelstichverletzung, einen Treppensturz auf Arbeit etc zugezogen hab....eben auch für Zettelchen, falls später mal was ist. Ob ich das dann aich "immer" mache, wenn mir mal Blut ins Auge spritzt, ne fremde Nadel in meiner Haut stecht oder mit ein Monitor auf den Fuss fällt, ist ne ganz andere Frage.
Medimatze
11.03.2012, 18:47
Aber so ist das nun mal
Sagen die Schwestern auch immer: das war schon immer so. Darum muss man auch nichts ändern.
Vielen Dank für die klare Aussage, damit ist mir, und natürlich auch allen anderen Ärzten enrom geholfen. Warum habe ich nicht schon früher darauf gehört. Die Lösung ist manchmal so einfach. Nein, ein Rad brauchen wir nicht, das ging schon immer ohne, das ist nun mal so. Da hilft auch kein Jammern.
Feuerblick
11.03.2012, 18:54
*seufz* Du willst es nicht verstehen, oder? Es IST nunmal so, dass man als Arzt Patienten hat. Und dass man als Arzt in einer Klinik auch NACHTS Patienten hat. Daran wirst du in der Tat nichts ändern. Ist halt ein netter Job... wenn die Patienten nicht wären :-nix
Wenn einen diese Situation aber fertigmacht, dann muss man sich überlegen, was man aus der Situation macht. Patienten abschaffen wird einfach nicht gehen. Nachtdienste und nächtliche Patientenbesuche in der Ambulanz auch nicht. Dazu müsstest du die Mentalität der Menschen und das gesamte Gesundheitssystem ändern. Gute Idee, aber dann musst du auch mehr tun, als angekotzt zu sein und interne "Erziehungsmaßnahmen" zu starten. Wäre außerdem eine doch eher langwierige GEschichte, deren Früchte DU unter Umständen nicht mehr ernten würdest.
Nachtdienste abschaffen dagegen wäre möglich. Stichwort: Praxis, MVZ und Co.
Bessere Bezahlung bekommen wäre auch möglich. Entweder indem du dir eine besser bezahlte Stelle mit günstigeren Konditionen suchst (schrieb dir Thomas24 ja auch schon, hast du wohl überlesen) oder indem du dich in Berufsverbänden und ähnlichem engagierst.
Das einzige, was deine Situation definitiv nicht bessern wird, ist hier einen dicken Hals zu schieben, rumzujammern und alle guten Ratschläge geflissentlich zu überlesen. Mit dem Kopf durch die Wand klappt nämlich nicht :-nix
Aber ich erinnere mich an ähnliche Diskussionen mit dir, bei denen das Ganze genauso lief. Gute Ratschläge wurden auch da geflissentlich überlesen, denn du willst ja an deiner jetzigen Arbeitsstätte für dich alles nach deinem Gusto geändert wissen. Nur nix an DIR ändern oder gar deine berufliche Situation mal ändern. :-nix
dreamchaser
11.03.2012, 20:25
Gäbe ja noch die Variante der Rehaklinik, da kommen auch keine Patienten nachts hin, sondern nur nach Einbestellung. Da fallen halt auch die OPs raus, ist aber sicher nicht schlimm, da du dann auch zum Mittagessen kommst. Ansonsten hat Feuerblick alles schon gesagt.
Naja, man könnte vielleicht schon etwas ändern; zum Beispiel indem man jedesmal eine Selbtbeteiligungsgebühr einfordern würde, wie die 10 Euro in Praxen. Manch einer würde dann unter Umständen schon überlegen, ob ihm eine minimale Beeinträchtigung so was wert ist. Scheinbar konnten hier zumindest im ambulanten Bereich mit solchen Maßnahmen schon einige Kosten eingespart werden.
Medimatze
11.03.2012, 21:01
*seufz* Du willst es nicht verstehen, oder? Es IST nunmal so, dass man als Arzt Patienten hat. Und dass man als Arzt in einer Klinik auch NACHTS Patienten hat. Daran wirst du in der Tat nichts ändern. Ist halt ein netter Job... wenn die Patienten nicht wären :-nix
Wenn einen diese Situation aber fertigmacht, dann muss man sich überlegen, was man aus der Situation macht. Patienten abschaffen wird einfach nicht gehen. Nachtdienste und nächtliche Patientenbesuche in der Ambulanz auch nicht. Dazu müsstest du die Mentalität der Menschen und das gesamte Gesundheitssystem ändern. Gute Idee, aber dann musst du auch mehr tun, als angekotzt zu sein und interne "Erziehungsmaßnahmen" zu starten. Wäre außerdem eine doch eher langwierige GEschichte, deren Früchte DU unter Umständen nicht mehr ernten würdest.
Nachtdienste abschaffen dagegen wäre möglich. Stichwort: Praxis, MVZ und Co.
Bessere Bezahlung bekommen wäre auch möglich. Entweder indem du dir eine besser bezahlte Stelle mit günstigeren Konditionen suchst (schrieb dir Thomas24 ja auch schon, hast du wohl überlesen) oder indem du dich in Berufsverbänden und ähnlichem engagierst.
Das einzige, was deine Situation definitiv nicht bessern wird, ist hier einen dicken Hals zu schieben, rumzujammern und alle guten Ratschläge geflissentlich zu überlesen. Mit dem Kopf durch die Wand klappt nämlich nicht :-nix
Aber ich erinnere mich an ähnliche Diskussionen mit dir, bei denen das Ganze genauso lief. Gute Ratschläge wurden auch da geflissentlich überlesen, denn du willst ja an deiner jetzigen Arbeitsstätte für dich alles nach deinem Gusto geändert wissen. Nur nix an DIR ändern oder gar deine berufliche Situation mal ändern. :-nix
Es ist schade, dass du als Moderator, der mehr Zeit hier im Forum verbringt als kaum ein anderer, nicht objektiv bleiben kannst, und wie ein kleiner Junge dem man sein Spielzeig wegnimmt reagieren musst.
Den Teil von Thomas24 habe ich gelesen und letzteres trifft zu.
Das Problem ist nicht aus der Welt, wenn ich als OA tätig bin, oder die Stelle wechsel. Das Grundproblem bleibt. Patientenerziehung und Patientenführung sind wichtige Stichworte -dir anscheinend fremd.
Lies bitte nochmal mein Einganseintrag. Hier werden sich sicher viele wiedefinden. Nur weil dir konkret nichts einfällt reitest du auf alten Auseinandersetzungen rum. Das ist nicht professionell.
Nur nix an DIR ändern oder gar deine berufliche Situation mal ändern. :-nix
Wie kommst du darauf?! Habe doch meine Stelle gewechselt...
Aus irgendeinem Grund versetzen dich meine Beiträge in deine Kindheit und du fängst an sinnlos umdichzuschlagen. Vielleicht willst du DARÜBER mal reden?!
Naja, man könnte vielleicht schon etwas ändern; zum Beispiel indem man jedesmal eine Selbtbeteiligungsgebühr einfordern würde, wie die 10 Euro in Praxen. Manch einer würde dann unter Umständen schon überlegen, ob ihm eine minimale Beeinträchtigung so was wert ist. Scheinbar konnten hier zumindest im ambulanten Bereich mit solchen Maßnahmen schon einige Kosten eingespart werden.
Nicht wirklich. Ging erst heute durch die Presse, dass die Praxisgebühr nicht zu einem Rückgang der Arztbesuche geführt hat.
Medimatze
11.03.2012, 21:02
Gäbe ja noch die Variante der Rehaklinik, da kommen auch keine Patienten nachts hin, sondern nur nach Einbestellung. Da fallen halt auch die OPs raus, ist aber sicher nicht schlimm, da du dann auch zum Mittagessen kommst. Ansonsten hat Feuerblick alles schon gesagt.
Anästhesie, oder?!
Feuerblick
11.03.2012, 21:06
Ach, Medimatze! Wie süß, dass du mangels besserer Argumente auf die persönliche Ebene wechselst. Und danke für den "kleinen Jungen"... :-)) Interessant übrigens, dass ich nicht die (!!!) Einzige hier bin, die dir zu sagen versucht, dass deine Wunschvorstellungen schwer zu realisieren sein werden. Aber nun gut... Ich denke mal, dass die Diskussion nicht wirklich voran kommt. Ergo werde ich ab jetzt meine Zeit auch besser verbringen als mit Erklärungen an dich, die du offensichtlich nicht hören respektive LESEN willst.
Patientenerziehung???? Kleine Kinder erzieht man, Haustiere erzieht man... Patienten behandelt man!! In dem Fach muss ich im Studium wohl gepennt haben :-nix
@wjsl: Hättest du alle Beiträge gelesen, wüsstest du, dass wir genau DAS schon als eher nicht zielführend ausgeschlossen hatten... :-nix
Na Medimatze, du bist aber auch nicht gerade sehr freundlich gegenüber den anderen. Und wenn ich eines gelernt habe: Auch Mods dürfen hier ihre PRIVATmeinung kundtun. Funkel hat sich nicht als ML Mod geäußert.
Feuerblick
11.03.2012, 21:11
Danke, Trianna... Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass nur Moderator drin ist wenn Moderator druntersteht ;-)
dreamchaser
11.03.2012, 21:13
Anästhesie, oder?!
Anästhesie? Ich? Nee...seit über 4 Jahren Internist.
Dazu gab es unterschiedliche Meldungen; in jedem Fall meine ich, dass eine Art der Selbstbeteiligung, gleich welcher Form, am ehesten noch etwas ändern könnte. Wenn jemand wiederholt kommt, ohne dass es notwendig ist, ihn stationär aufzunehmen, also ohne dass ein bedrohliches Krankheitsbild vorliegt, oder ohne dass Therapiebereitschaft besteht(beispielweise weil Schmerzmittel abgelehnt werden), dann steigen einfach die Beiträge, genau so wie bei jeder anderen Art von Versicherung. Einen Versuch wäre es zumindest wert.
Feuerblick
11.03.2012, 21:19
Das Problem ist, dass die meisten eben NICHT wiederholt kommen. Sondern nur ein einziges Mal und mitten in der Nacht. Und dass die dann am Ende noch die Zahlung einer Gebühr verweigern... Man hat ja an der Praxisgebühr gesehen, dass so etwas schlicht nichts bringt außer Ärger, Organisationsaufwand und Diskussionen.
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