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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fieber unklarer Ursache, was würdet ihr dazu sagen



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Verzweifelt12
04.02.2013, 15:09
So wir haben die Ergebnisse und auch wenn wir wirklich dachten es kommt nichts raus, es ist was herausgekommen. Und ich glaube nichts Gutes :( auch wenn wir nicht mehr komplett im dunklen tappen, aber immer noch nicht wissen woher das jetzt kommen soll?
Also um zum Punkt zu kommen, es gibt keine Hinweiße auf eine Entzündung im Körper, aber die Nebenniere ist verändert und angegriffen und die Schilddrüse verdickt. Wir hatten aber schon jegliche Schilddrüsendiagnostik? Es wurden zig Blutwerte davon genommen und auch immer wieder geschallt.. Aber was uns mehr Sorgen macht ist das Ding mit der NN.. Mensch, sowas kann doch lebensgefährlich werden? Sie hat morgen einen Notfalltermin beim Endokrinologen.. Aber kann eine Nebenniere denn in Zusammenhang mit "Fieber" stehen? Ein spezielles MRT davon soll auch gemacht werden. Ohje, es geht wieder weiter.. aber man hat wenigstens mal einen Anhaltspunkt...

Brutus
04.02.2013, 18:23
Und GENAU deswegen finde ich es schlecht, solche Diagnosefindungen im Internet zu suchen!
Vor Ort beim Arzt kann man die Befunde direkt vernünftig besprechen. Wir schießen hier ins Blaue, denn wirkliche Befunde schreibst Du ja nicht. Und dann verstehst Du evtl. nur einen Bruchteil und alles wird gaaaanz schlimm! Nee, ich kann mich nur den Kollegen anschließen: such Dir einen vernünftigen Arzt, bei dem ALLE Untersuchungen zusammenlaufen und mit dem ihr vernünftig reden könnt.


So wir haben die Ergebnisse und auch wenn wir wirklich dachten es kommt nichts raus, es ist was herausgekommen. Und ich glaube nichts Gutes :( auch wenn wir nicht mehr komplett im dunklen tappen, aber immer noch nicht wissen woher das jetzt kommen soll?
Also: Glauben ist nicht Wissen!!! IHR tappt immer noch komplett im Dunklen! Entweder, weil ihr nicht verstanden habt, was Euch gesagt wurde, oder weil ihr noch nicht richtig mit dem Arzt geredet habt (und umgekehrt)!


Also um zum Punkt zu kommen, es gibt keine Hinweiße auf eine Entzündung im Körper, aber die Nebenniere ist verändert und angegriffen und die Schilddrüse verdickt.
So! Es ist also kein Infektionsfokus im Körper! DESWEGEN habt ihr doch das CT gemacht! Und nun kommt ihr mit einer Nebenniere, die irgendwie verändert und angegriffen sein soll!?!? Heißt was? Hat die jetzt ne Blümchenform oder hat da jemand ein Stück rausgebissen?? Wie wäre es, wenn Du mal den Befund/Bewertung hier abtippen würdest? So ist alles wieder reine Spekulation!


Wir hatten aber schon jegliche Schilddrüsendiagnostik? Es wurden zig Blutwerte davon genommen und auch immer wieder geschallt.. Aber was uns mehr Sorgen macht ist das Ding mit der NN.. Mensch, sowas kann doch lebensgefährlich werden?
Geht mal davon aus, dass, sollte das lebensgefährlich wäre, sie nicht nach Hause gelassen worden wäre, sondern jetzt mit einer schmucken Vollverkabelung auf einer Intensivstation liegen würde...
MENSCH schaltet doch einfach mal einen Gang runter! Bisher haben ALLE Befunde, die Du hier zum Besten gegeben hast, NIX pathologisches gezeigt!


Sie hat morgen einen Notfalltermin beim Endokrinologen.. Aber kann eine Nebenniere denn in Zusammenhang mit "Fieber" stehen? Ein spezielles MRT davon soll auch gemacht werden. Ohje, es geht wieder weiter.. aber man hat wenigstens mal einen Anhaltspunkt...
Ja, geht zum Notfallendokrinologen und macht ein MRT. Wenn es Euch denn einen Gewinn bringt! Nur: Was, wenn der Endokrinologe auch nix findet? Geht ihr solange zu immer anderen Fachärzten, bis ihr irgendwann irgendetwas findet?
Such immer weiter, dann wirst Du auch irgendwas finden. Hat dann zwar nix mehr mit der ursprünglichen Fragestellung zu tun, aber egal...

NOCHMAL: Sucht Euch einen verständnisvollen Hausarzt, der mit Euch die bisher erhobenen Befunde analysiert und seht VOR ALLEM ANDEREN zu, dass Eure Seelen auch wieder gesund werden!

Verzweifelt12
04.02.2013, 18:48
Ich verstehe gerade nicht warum ich so giftig angegangen werde? Ich wollte eigentlich nur eine Rückmeldung geben, das Gespräch war mit dem Professor persönlich, das er nichts genaues gesagt hat sondern den Befund zum Endokrinologen gefaxt hat und unserer noch unterwegs ist, dafür können wir ja jetzt auch nichts und daher nichts abtippen.
Das ganzkörper PET-CT sollte nicht unbedingt eine Entzündung finden, sondern sollte vor allem zur Fokussuche dienen und jetzt wurde ja "irgendwas" gefunden, zumindest mal die Richtung gezeigt....
Der Arzt sagte deutlich das die Nebenniere stark verändert ist, wie sie aussieht hat er leider nicht gesagt, aber er hat dringlich ein MRT und eine Untersuchung beim Endokrinologen veranlasst. Das ganze ist ja nun nicht einfach unsere planlose Idee.

Das unsere Seelen gesund werden, ja das ist gut gesagt. Nur etwas erschwert wenn die Frau zusätzlich nur krank ist. Ich denke sie leidet genug und hat es verdient das ihr jetzt mal eine Diagnose gestellt wird. Und nein wir haben nicht vor immer und immer wieder zum Arzt zu gehen. Wie hier schon mal besprochen haben wir uns einen Arzt gesucht, haben das PET-CT gemacht und wurden jetzt auf etwas hingewiesen dem wir noch nachgehen. Sollte dort nichts rauskommen (was ja eigentlich nicht möglich ist wenn ein Professor auf eine starke Veränderung der Nebenniere und eine verdickte Schilddrüse hinweißt) machen wir wie hier empfohlen noch ein TEE und hoffen auf eine Wunderheilung, mehr können wir dann auch nicht mehr tun.
Ich finde schon das es mit der Fragestellung zutun hat, denn es geht ja um eine Erkrankung UNKLARER Ursache, wenn es nun die Nebennieren sind, was ist denn dann plötzlich anders?

Ich wollte wie gesagt nur bescheid geben, vielleicht einfach noch zu früh. :(

Trotz allem schöne Grüße.

dahema
04.02.2013, 19:55
Ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass ihr diese fürchterliche Situation bald hinter euch habt und eine Diagnose feststeht, die idealerweise dann auch gut behandelbar ist.

Eure Geschichte berührt mich sehr. Es ist unendlich traurig, dass ihr euer Baby verlieren musstet und nun mit solchen Sorgen kämpfen müsst. Wie einige meiner Vorredner aber schon schrieben: Vergesst nicht, dass ihr euch schon vor Beginn der Krankheit in einem absoluten emotionalen Ausnahmezustand befunden habt, und dass psychosomatische Störungen als Reaktion auf den Verlust eines nahestehenden Menschen sehr häufig zu finden sind. Gerade weil euer Baby an einer "unklaren Ursache" verstorben ist, kann ich mir schon vorstellen, dass zumindest ein kleines Stück des Leidens deiner Frau auch psychischer Natur sein könnte.

Ich hoffe sehr, dass ihr bald den Weg aus diesem schwarzen Loch findet, und wünsche euch viel Kraft.

lg
- dahema

Verzweifelt12
04.02.2013, 22:19
@dahema
ich danke dir für deine Wünsche und Anteilnahme.. Klarstellen will ich nur noch mal das sie seit Juli (also um den Zeitraum der Geburt) krank ist, der Todesfall war im November.. also der Zusammenhang wäre ja ausgeschlossen. Trotzdem vielen dank für dein Posting.

Brutus
05.02.2013, 01:35
Ich verstehe gerade nicht warum ich so giftig angegangen werde? Ich wollte eigentlich nur eine Rückmeldung geben, das Gespräch war mit dem Professor persönlich, das er nichts genaues gesagt hat sondern den Befund zum Endokrinologen gefaxt hat und unserer noch unterwegs ist, dafür können wir ja jetzt auch nichts und daher nichts abtippen.
Und genau DAS habe ich vorhin geschrieben! Entweder Ihr habt es nicht verstanden, was der Professor Euch erzählt hat, oder die Kommunikation war von beiden Seiten nicht zufriedenstellend! Nur wieso Du jetzt von "der Professor hat nichts genaues erzählt" zu "ich glaube es ist nix Gutes bei rausgekommen ist" kommst, erschließt sich MIR nicht!


Das ganzkörper PET-CT sollte nicht unbedingt eine Entzündung finden, sondern sollte vor allem zur Fokussuche dienen und jetzt wurde ja "irgendwas" gefunden, zumindest mal die Richtung gezeigt....
Moment, am Anfang hast Du doch erzählt, dass Ihr das PET-CT macht, um den Fokus für die mögliche Infektion sucht... DAS ist die Fokussuche. Und da hat man nichts gefunden. Nebenbefundlich scheint der Radiologe "irgendetwas" anderes gesehen haben.


Der Arzt sagte deutlich das die Nebenniere stark verändert ist, wie sie aussieht hat er leider nicht gesagt, aber er hat dringlich ein MRT und eine Untersuchung beim Endokrinologen veranlasst. Das ganze ist ja nun nicht einfach unsere planlose Idee.
Zitat: "die Nebenniere ist verändert und angegriffen und die Schilddrüse verdickt". Und nun: "dass die Nebenniere stark verändert ist, wie sie aussieht hat er leider nicht gesagt." Wie schon gesagt: Entweder Ihr habt nicht verstanden, was der Herr Professor Euch gesagt hat, oder aber Ihr habt nur gehört, was Ihr hören wolltet. (Was nicht böse gemeint ist, sondern bei vielen Patienten der Fall ist).


Das unsere Seelen gesund werden, ja das ist gut gesagt. Nur etwas erschwert wenn die Frau zusätzlich nur krank ist. Ich denke sie leidet genug und hat es verdient das ihr jetzt mal eine Diagnose gestellt wird.
Deswegen habe ich vorsichtig mal angerissen, dass Ihr vorrangig mal sehen sollt, dass die Seele wieder heile wird! Um es mal ganz klar zu sagen: Sucht Euch parallel zu den ganzen somatischen Spezialisten ganz schnell auch einen Spezialisten für die Psyche! (Haben auch schon einige andere hier geschrieben...) Denn vielleicht sollte man parallel mal alles aus der anderen Richtung sehen. Was ist denn, wenn die Frau krank ist, weil die Psyche krank ist? Und das muss ja nicht mit dem schlimmen Ereignis beim Tod des Kindes angefangen haben. Postpartale Depressionen seien hier nur mal so am Rande mit erwähnt...


Und nein wir haben nicht vor immer und immer wieder zum Arzt zu gehen. Wie hier schon mal besprochen haben wir uns einen Arzt gesucht, haben das PET-CT gemacht und wurden jetzt auf etwas hingewiesen dem wir noch nachgehen. Sollte dort nichts rauskommen (was ja eigentlich nicht möglich ist wenn ein Professor auf eine starke Veränderung der Nebenniere und eine verdickte Schilddrüse hinweißt) machen wir wie hier empfohlen noch ein TEE und hoffen auf eine Wunderheilung, mehr können wir dann auch nicht mehr tun.
Hallo! Ihr geht schon wieder mit einer unglaublichen Erwartungshaltung zum nächsten Spezialisten! "was ja nicht möglich ist, wenn ein Professor auf eine starke Veränderung der NN......" Wenn jetzt der Endokrinologe sagt, dass alles in Ordnung ist, dann fällt die nächste "Welt" in sich zusammen!

FirebirdUSA
05.02.2013, 06:39
Mal zurück zu der Nebenniere, wenn ein Radiologe schreibe diese ist verändert ist in den meisten Fällen die Ursache ein sogenanntes Inzidentalom, also ein gutartiges Adenom der NNR ohne jeglichen Krankheitswert. Dies lässt sich im CT im Nativscan relativ leicht durch den Nachweis von fettisodensen HU-Werten beweisen. Ist kein Nativscan erfolgt (um Strahlendosis zu sparen) wird meist eine weitere Abklärung zur Sicherheit empfohlen, bei jungen Menschen mittels MRT und Endokrinologie. Also erstmal in Ruhe abwarten und sich nicht verrückt machen.
Auch Schilddrüsenveränderungen betreffen einen Großteil der Bevölkerung und die meisten sind harmlos.

Ich kann mich Brutus nur anschließen, eine begleitende Abklärung in einer psychosomatischen Klinik wäre sicherlich sinnvoll. Es geht hier nicht darum zu sagen deine Frau bildet sich das ein oder spielt das nur vor, aber echte Krankheitssymptome können eben auch psychisch ausgelöst oder verstärkt sein. Der ständige Wechsel von einem Facharzt zum anderen oder auch zu anderen Disziplinen (Osteopathie, Hömopathie, etc.) macht nach einer Weile keinen Sinn mehr (irgendeine Normvariante lässt sich immer finden und behandlen). Ich braucht einen Arzt dem ihr vertraut und der mit euch durchgeht was ggf. noch sinnvoll ist und was nur rausgeschmissenes Geld, Zeit und falsche Hoffnungen. Zu einer guten psychosomatischen Abklärung gehört auch immer der Ausschluss möglicher somatischer Ursachen der Symptome, d.h. man würde sich auch erst mal anschauen was ihr schon alles gesammelt habt.

Verzweifelt12
05.02.2013, 07:58
Guten Morgen - nur ganz kurz, stehe unter Zeitdruck:

@Brutus, die Kommunikation war natürlich nur übers Telefon wie erwähnt, heute wird sie den Bericht besprechen, da ergibt sich ja nochmal Klarheit.
- Fokussuche bedeutet ja nicht "nur" eine Infektion, sondern den Grund für ihr schlechtes Wohlbefinden (körperlich) und die Tempertur, hormonbedingte Erkrankungen würden da ja nicht mal so fern liegen wenn man sich ansieht was für beschwerden und vor allem seit wann sie die hat
- Sie ist parallel in psychischer Behandlung und hat vor der Aufarbeitung des ganzen erstmal Benzodiazepine zur Beruhigung bekommen..
Postpartale Depressionen hatte sie nicht.. Das ist ja das.. sie war so glücklich in der Schwangerschaft und bei der Geburt. Da hat sich keine Wesensveränderung gezeigt, erstmal nur das Fieber und die Schwäche die die Ärzte am Anfang immer für eine Gebärmutterentzündung und einen Lochialstau gehalten haben und meine Frau noch gar nicht panisch war weil sie dachte das wird sich leicht mit Antibiosen in den Griff bekommen lassen..
Und wir wollen NICHT das sie Krank ist "nur" das sie eine Diagnose hat! Das hört sich so völlig falsch an, kann die Sicht natürlich auch verstehen, wir wollen ihre Krankheit endlich behandeln lassen, wären aber die glücklichsten menschen wenn wirklich nichts rauskommt und alles nur ein seltsamer Zufall/ etwas "normales" wäre.

@Firebird, anfangs war sie sehr oft bei den verschiedensten Psychiatern usw. weil SIE sich selbst eingeredet hat sie ist psychisch krank, dauernd nach psychosomatischem Fieber gegooglet hat und sogar einen Bericht von dort ausgedruckt und vorgelegt hat. Sie wollte da auch behandelt werden weil sie sich so sicher war das aufgrund der guten Blutwerte nichts sein KANN, wurde aber immer weggeschickt weil man meinte der Körper kann alles vortäuschen aber kein Fieber, das wäre das beste Symptom etwas psychosomatisches auszuschließen. Sie war dadurch fast geknickt, wäre ihr lieber gewesen wenn das echt "nur" psychisch wäre und sie an sich hätte arbeiten können. Glaubt uns, so lustig es sich anhört jeden Tag zu den Ärzten zu hoppeln, es ist wirklich nicht schön und nicht das was wir wollen. Aber wenn der eine Arzt dann immer sagt das andere MUSS ausgeschlossen sein bevor man da an die mysteriösesten Dinge ran kann, dann können wir ja auch nichts anderen tun. Ich denke da will man sich auch einfach absichern.

Jetzt wurde es doch etwas mehr, ich versuche trotzdem nochmal reinzuschauen wenn der Bericht exakt übermittelt wurde um die Missverständnisse aufzuklären.

Ich wünsche euch einen schönen Tag!

Verzweifelt12
05.02.2013, 11:48
So, ich tippe euch noch schnell den Bericht ab! liest sich tatsächlich anders als am Telefon gesagt wurde ;)

Befund:
Kopf/Hals: Ventrikelsystem mittelständig und symmetrisch, keine Raumforderung, keine Mittellinienverlagerung, kein Hirnödem, kein Hinweis auf fokale und/oder flächige intracranielle FDG-Anreicherungen. Halsweichteile symmetrisch, kein Anhalt für pathologisch vergrößerte Lymphknoten mit und oder ohne fokale FDG-Anreicherungen. Die symmetrische Anreicherung des Fettgewebes ist unter Berücksichtigung des Alters der Patientin als physiologisch zu werten.
Suspekte Hypertensität der Schilddrüse ohne relevanten FDG-Uptake.
Zarte Spiegelbildung des Sin. maxillaris beidseits.
Thorax: Homogene Darstellung des Lungenparenchyms, kein Hinweis auf fokale FDG-Anreicherung und/oder CT-morphologisch faßbare Lungenrundherde. Kein Anhalt für pathologisch vergrößerte Lymphknoten mit und oder ohne fokale FDG-Anreicherungen mediastinal, hilär, supraclaviculär und/oder axillär.
Abdomen: Homogene Darstellung der parenchymatösen Organe intraabdominell und retroperitoneal. Kein Hinweis auf fokale FDG-Anreicherungen der parenchymatösen Organe. Kein Hinweis auf auf vergrößerte Lymphknoten retroperitoneal, mesenterial, iliacal und/oder inguinal. Keine freie Flüssigkeit. Nebenniere li. im Nativ CT nicht eindeutig abgrenzbar. Organe des kleinen Beckens unauffällig.
Muskulo-Skelettalsystem: Unauffällige Darstellung i.S. der Fragestellung. Die zusätzl. untersuchten Beine zeigen ebenfalls keine fokalen oder flächigen FDG-Anreicherungen bzw. anderweitige pathologische Befunde.

Beurteilung:
1. Bei suspektiver hypertenser Strukturierung der Schilddrüse ohne relevanten FDG-Uptake empfiehlt sich eine schilddrüsenspez. fachärztliche Abklärung, ggf. SD-Szintigraphie.
2. Sinusitis max. bds.
3. Oberbauch MRT bei nicht eindeutig abgrenzbarer Nebenniere li. empfohlen.
4. Ansonsten unauffällige FDG-PET-CT des gesamten Körpers.

So, also können wir bis auf SD und NN alles ausschließen? Ich weiß, ihr sagt sicher wieder zum Hausarzt, war sie nach dem Endokrinologen der Blut genommen hat und auf die Schilddrüse geschaut hat (Sie sieht verändert aus, wie kann er erst nach den Blutwerten sagen), doch der sagt nichts, weiß nichts, will sie aber in ein Kopf-MRT schicken (bei dem sie schon war und wohl alles unauffällig war) um die Hypophyse zu prüfen. Also wieder ein "reinfall". Jetzt will sie gar nicht mehr zum Arzt. Sie sagte sie macht noch das Oberbauch MRT und dann geht sie nirgends mehr hin. Das ist wohl jetzt ihre Entscheidung, aber kann man dem Befund denn wenigstens entnehmen das alles wichtige ok ist? Für mich ließt sich das so? Das ist eine große Frage von mir an euch, tut mir leid aber wenn die Ärzte sich nicht mal äußern :( kann man es ja versuchen. Es kann ja nicht so sein das die Ärzte die ganzen Untersuchungen immer wieder von vorne anfangen wollen... * seufz* Es hat wohl auch keiner ein TEE oder einen Tuberkulosetest erwähnt, sondern einfach alles nochmal aufrollen und nochmal untersuchen. Das kann es doch nicht sein, laut denen haben wir wohl wirklich gar nichts anderes zu tun..

Liebe Grüße

Peter_1
05.02.2013, 12:52
@dahema
ich danke dir für deine Wünsche und Anteilnahme.. Klarstellen will ich nur noch mal das sie seit Juli (also um den Zeitraum der Geburt) krank ist, der Todesfall war im November.. also der Zusammenhang wäre ja ausgeschlossen. Trotzdem vielen dank für dein Posting.

Nein, der Zusammenhang ist keinesfalls ausgeschlossen. Es kann ja sein, dass sie schon vorher krank wurde oder sich krank gefühlt hat, sie hatte ja auch wirklich eine Entzündung die stat. antibiotisch behandelt wurde und Probleme mit dem Wochenfluss am Anfang. Es kann sein, dass ihr nach dem Ganzen was dann danach passierte in einen Alarmzustand geraten seid aus dem ihr nicht mehr rausfindet, das ist übrigens überhaupt nicht selten. Wir kennen das häufiger zB von Patienten mit Herzinfarkt, manche von denen entwickeln nach wirklicher (!) Krankheit eine Herzangst, eben weil sie somatisch krank waren, diese Patienten werten dann jede Sensation am Herz, der sonst nie Beachtung geschenkt würde, als Herzinfarkt (was es sehr schwierig macht, denn es kann ja wirklich mal ein neuer Herzinfarkt sein).
Es ist schon auffällig, dass alle Befunde hochdramatisch interpretiert werden und man förmlich die Angst fühlen kann, die zwischen den Zeilen durchkommt. Beendet mal die ungezielte Diagnostik/Foren/Internetsuche und lasst euch im echten Leben von einem Arzt beraten bei dem ihr euch aufgehoben fühlt und der sich mal alle Befunde ansieht, die Patientin selber untersucht, befragt.
Zur Diagnostik selber sei gesagt: je mehr man ungezielt untersucht, desto mehr Gefahr besteht eben auch völlig krankheitsunrelevante Zufallsbefunde zu erheben. Medizinische Diagnostik ist niemals 100%ig. Je nach Verfahren kann es sein, dass zB 30% "falsch positive" Befunde herauskommen (dies bedeutet: der Test zeigt eine "Abnormalität" bei 30 % der Gesunden (!) an). Die medizinische Kunst ist: vorher (!) einzugrenzen bei welchen Patienten welches Verfahren sinnvoll ist um sich dann halbwegs sicher zu sein, dass ein aus der Reihe fallender Test auch wirklich bedeutet, dass der Mensch krank ist. Dazu muss das Testergebnis auch wirklich zu den Beschwerden (da braucht es eben ärztliche Efahrung) passen, man muss die Güte des Testverfahrens kennen, man sollte den Patienten mal gesehen haben usw..
Ich will damit sagen: es ist (leider) nicht sinnvoll einfach alle möglichen Diagnoseverfahren ungezielt zu durchlaufen, ohne dass dieser Prozess geleitet wird. Es ist auch sinnvoll, dass dies wenn möglich nur ein (!) Arzt macht, da sonst alles doppelt und dreifach gemacht wird.

dahema
05.02.2013, 13:18
Ich kann mich Brutus nur anschließen, eine begleitende Abklärung in einer psychosomatischen Klinik wäre sicherlich sinnvoll. Es geht hier nicht darum zu sagen deine Frau bildet sich das ein oder spielt das nur vor, aber echte Krankheitssymptome können eben auch psychisch ausgelöst oder verstärkt sein. Der ständige Wechsel von einem Facharzt zum anderen oder auch zu anderen Disziplinen (Osteopathie, Hömopathie, etc.) macht nach einer Weile keinen Sinn mehr (irgendeine Normvariante lässt sich immer finden und behandlen). Ich braucht einen Arzt dem ihr vertraut und der mit euch durchgeht was ggf. noch sinnvoll ist und was nur rausgeschmissenes Geld, Zeit und falsche Hoffnungen. Zu einer guten psychosomatischen Abklärung gehört auch immer der Ausschluss möglicher somatischer Ursachen der Symptome, d.h. man würde sich auch erst mal anschauen was ihr schon alles gesammelt habt.

Lieber Verzweifelt12, dem Zitat kann ich mich nur anschließen. Mit eurem angelesenen medizinischen Halbwissen und eurem labilen seelischen Zustand ständig von Facharzt zu Facharzt zu laufen, von denen sich bestimmt keiner ganzheitlich deiner Frau und ihren komplexen Problemen annimmt, wird nie zum Ziel führen. Den Zustand "jetzt haben wir alles Erdenkliche abklären lassen, wir können uns endlich entspannen" werdet ihr nicht erreichen, da ihr immer weiter nach möglichen (schlimmen) Erklärungen für ihren Zustand sucht. Recherchiert mal ein wenig zum Thema Hypochondrie! Der Einfluss der Psyche auf den Körper ist größer, als man meint. Vielleicht steckt wirklich ein rein körperliches Problem hinter den subfebrilen Temperaturen, das mag ich gar nicht abstreiten. Ich glaube aber, dass der ganze psychische Stress (Welche schlimme Krankheit passt zu meinen Symptomen?) und die ständige Selbstbeobachtung maßgeblich zur Verstärkung der Beschwerden beitragen. Ihr klingt verzweifelt - bitte sucht euch Rat bei einem Arzt, der euch als Ganzes sieht.

lg
- dahema

Nessiemoo
05.02.2013, 17:48
Ich würde noch dazu schreiben: eine Diagnose kriegt sie auch aus psychosomatische Behandlung... psychosomatik ist eben nicht rein psychotherapie, sondern beinhaltet durchaus die aufklärung von endokrinologischen, gynäkologischen und alle anderen "wirklichen" körperliche symptome. Deshalb heisst die fachdisziplin psychosomatik, weil es Innere und Psychiatrie vereinigt. Es macht wenig nur wenig sinn beruhigungsmittel einnehmen während man von Facharzt zu Facharzt läuft. ;)

Frank-Walter
06.02.2013, 03:27
Hallo Verzweifelt12,

falls wirklich keiner auf TBC untersuchen will, Du es aber für sinnvoll erachtest, kannst Du das auch selbst bezahlen. Mit Blutkulturen geht das z.B. auch, und sogar mit einem TEE (Edit: Ich meinte damit, dass man das auch selbst zahlen kann, und nicht, dass man damit auf TBC untersuchen kann).
Ich will Dir nicht alle möglichen Untersuchungen aufschwatzen, aber wenn Ihr Euch schon ein PET-CT leistet, sind die anderen Untersuchungen, die hier ja auch von Leuten empfohlen wurden, die schlauer sind als ich, geradezu ein Schnäppchen.

Ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass Ihr einen Hausarzt findet, der sich gut um Euch kümmert, und statt "ich weiß nichts" eher sagt "ich weiß zwar im Moment noch nichts, aber ich klemme mich zusammen mit anderen Ärzten dahinter und bleibe am Ball, bis ich etwas weiß".

Gruß
F-W
P.S.:
Hast Du es absichtlich so eingestellt, dass Du keine PNs empfangen kannst?

Verzweifelt12
06.02.2013, 13:32
Hallo!

Erstmal zur Psychosomatik. Da sie ja in dem Gebiet vom Fach ist und sowas eigentlich selbst gelernt hat zu behandeln und zu diagnostizieren macht die Sache schwerer. Was natürlich nicht heißt das kein Psychologe psychisch Krank werden kann und kein Chirurg davor geweiht ist sich die Knochen zu brechen. Aber ein Arzt kann bei sich sicher auch schneller erkennen in welche Richtung seine Krankheit geht, ob er eine leichte Grippe hat oder die Gefahr droht sich eine Lungenentzündung zu entwickeln. Und anfangs - habe ich ja schon geschrieben - war sie so überzeugt das es psychisch sein MUSS, da ja nichts gefunden wird, hat alles gemacht was sie auch anderen in der Situation raten würde, sich selbst behandelt und beobachtet. Es hat sich nichts geändert und sie hat mehrere Psychiater aufgesucht die meinten sie hat nichts mit der Psyche, sie soll zum Facharzt gehen denn als Psychiater können sie ihren Körper nicht behandeln und auch ihrer Meinung hat nichts in irgendein somatisches Krankheitsbild passt (bis auf die Erschöpfung, die sie aber den Problemen mit dem Fieber und der Gewichtsabnahme in Verbindung gebracht haben). Und sie sagt das mittlerweile auch, sie sagt es ist 100% nicht die Psyche die ihren Körper so fertig macht, das einzige was ihr dazu einfällt ist das Chronische Erschöpfungs Syndrom, bei dem sie meint das ist aber keine wirkliche psychische Krankheit, auch wenn es sich so anhört. Na ja, ich habe den Bericht vom PET-CT und die Meinung eines neuen Arztes ja geschrieben, der wohl leider auch wieder der falsche ist. Wir werden nochmal eine Bekannte Ärztin aufsuchen, mit ihr alle Berichte durchgehen und sie ausdrücklich bitten irgendetwas zu unternehmen, da der Zustand sich täglich verschlechtert. Sie kann nicht mal mehr längere Telefongespräche führen weil sich ihre Nackenmuskulatur so sehr verspannt das sie starke Schmerzen bekommt. Jetzt ein Ärztehopping zu führen und zu hoffen irgendein Arzt wird der richtige sein ist nicht der Weg den wir führen wollen und können, da sie dazu auch keine Kraft mehr hat. Borreliose war übrigens Negativ, Gott sei Dank.

@Frank-Walter, danke für deinen Tipp aber ich bin mir nicht sicher ob es eine gute Idee ist sowas zuhause zu machen und nicht in Händen von erfahrenen Ärzten die das richtig auswerten. Die einzige "skurrile" Idee die mir einfällt die Ärztin darauf anzusprechen ihr mal Cortison zu geben und schauen ob sich etwas verändert. Das wäre ja ein Hinweis auf eine Autoimmunkrankheit, auch wenn bei ihr die getesteten Werte nicht auffällig waren, aber es gibt ja sicher auch noch unerforschte Gebiete. Aber da werden wir uns beraten lassen, nicht das wir damit etwas verschlimmern würden.

Die PN Funktion habe ich weder ein noch ausgeschaltet, bin ja neu hier und werde das gleich mal überprüfen, danke für den Hinweis!

Liebe Grüße an euch

epeline
06.02.2013, 15:53
wie diagnostiziert man denn mit einem tee eine tbc?

Frank-Walter
06.02.2013, 17:11
Hi,

sorry, da hatte ich den Satz wohl etwas unglücklich formuliert. Ich meinte, dass man diese Untersuchungen auch selbst bezahlen kann, wenn die behandelnden Ärzte sie nicht für erforderlich erachten. Ich hab das jetzt oben auch in Klammern dazu geschrieben, nicht dass ich damit noch mehr Leute verwirre.

Gruß
F-W

Malisa
06.02.2013, 19:46
Ich finde es von eurem "neuen Arzt" gar nicht so dumm nochmal Richtung Hypophyse zu suchen. Die Hypophyse ist sehr wichtig zur Regelung des Hormonhaushaltes und beeinflusst auch indirekt die Körpertemperatur... Steht im engen Zusammenhang mit Schilddrüse, Nebenniere, Menstruationszyklus usw.

Wie ist denn der Menstruationszyklus deiner Frau? Regelmäßig?

Ich wünsche euch noch ganz viel Kraft, gute Ärzte und eine baldige Diagnose!!!

Leelaacoo
06.02.2013, 19:56
Jetzt noch mal ich: Falls es in Vergessenheit geraten sein sollte...die MAXIMALE gemessene Temp. betrug rektal NACH Anstrengung 38°C. Sonst immer darunter, und nachts immer normal. Auch wenn vorher im Rahmen von nfp (ich kenne mich damit aus) die Temp. um 36,5°C lag (was schon innerhalb des Zyklus nicht konstant ist, weil 2-3 Tage nach der Ovulation die Temp. um bis zu 1° ansteigt)..und nach einer Geburt + Abstillen + Stress ist das durchaus noch möglich. manche Frauen benötigen nach dem Absetzen der Pille oft mehrere Monate bis hin zu einem Jahr, um normale Zyklen zu haben. Was also vorher war ist jetzt nicht zwangsläufig die Messlatte!

So haben wir ja nicht mal "Fieber"...sondern eine gefühlte Befindlichkeitsstörung (die ich auch sehr gut nachvollziehen kann)...
Ich sags nochmal: lasst mal alles sein und fahrt in Urlaub.

Inzwischen bin ich mir nicht mal sicher, ob der Fall echt ist....(wenn er es ist, sorry)

LG Lee

Verzweifelt12
06.02.2013, 20:59
leelaacoo O.O um gottes willen, ich falle fast vom stuhl. wie meinst du, ob der fall überhaupt echt ist? das darf nicht dein ernst sein..

Verzweifelt12
06.02.2013, 21:02
Allen anderen, der Zyklus ist normal. Mit der Hypophyse gebe ich natürlich recht :) danke auch für den Hinweis. Ich meinte damit eher das ja schon mal ein Kopf MRT gelaufen ist. Dort wäre ja dann etwas auffällig gewesen? Puh bin immer noch etwas geschockt. Und nein, die Temperatur beträgt nicht nach Anstrengung 38 rektal gemessen, sondern sobald sie wach ist im Ohr gemessen bis zu 38,4