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janis02
05.04.2015, 21:16
ahh coool, hier gibt es noch so ein thread. ja, nach der pharmazie wartet noch ein Medizinstudium auf mich. Ich hoffe so sehr, dass sich dieses NC problem in drei Jahren geklärt ist und man einfacher da rein kommt... XD (hoffnungsloser fall)

davo
05.04.2015, 21:46
Über BWL habe ich auch schon nachgedacht. Nochmal einen Bachelor ranhängen, würde ja auch nicht schaden. Aber ob ich dann später noch Lust habe oder gleich Geld verdienen will, werde ich dann sehen. Wahrscheinlich will ich aber auch erstmal Berufserfahrung sammeln.

Gerade bei BWL ist ein ganzer Bachelor aber einfach Zeitverschwendung. Da würd ich eher einen BWL-Master machen - dauert viel kürzer und bringt gleich viel.

Morphium
05.04.2015, 21:48
echt? Wieso ist ein MA da schon wertvoller/ nützlicher?

davo
05.04.2015, 22:06
Von 6 Semestern BWL-Bachelor sind in der Regel 1/3 bis 1/2 der ECTS-Credits VWL, Mathe, Statistik, Recht, Englisch, Bachelorarbeit, usw. Zusätzlich nehmen dann noch fortgeschrittene Spezialisierungen (Schwerpunktmodule/Wahlpflichtmodule) einiges an Zeit ein. Wenn man primär daran interessiert ist die Grundlagen der BWL für die Führung einer Apotheke zu lernen, ist ein Master deshalb IMHO die schlauere Variante (selber Lerneffekt, weniger Verdienstentgang).

Morphium
05.04.2015, 22:14
Okay, danke für den Tipp. Ist zwar noch hin und auch nicht sicher, ob ich nochmal so lange studieren will, aber trotzdem gut zu wissen. Hast du nach der Pharmazie nochmal BWL studiert? :-)

davo
06.04.2015, 18:55
Nein, ich hab vor der Medizin VWL studiert :-))

luckyluc
06.04.2015, 19:05
Nein, ich hab vor der Medizin VWL studiert :-))

krasse Vergangenheit ;) Ne finde ich stark. So eine Kombination ließt man nicht alle Tage

Phosphorsalzperle
08.04.2015, 20:55
krasse Vergangenheit ;) Ne finde ich stark. So eine Kombination ließt man nicht alle Tage

Ich habe schon öfter von der Kombi: Pharmazie und danach noch BWL oder anderes herum gehört. Daher finde ich Medizin/ VWL nun nicht total speziell.

janis02
12.04.2015, 17:43
Bringt es dann was fürs Medizinstudium bzw. danach, VWL zu studieren? Für mich ist das nun auch ne spezielle Kombi,muss ich ja zugeben.

luckyluc
12.04.2015, 20:58
Bringt es dann was fürs Medizinstudium bzw. danach, VWL zu studieren? Für mich ist das nun auch ne spezielle Kombi,muss ich ja zugeben.

Wenn du damit vielleicht in die Gesundheitsökonomie oder in ein großes Unternehmen einsteigen willst, bringt es sicherlich was. Alleine die Tatsache, dass man sich mit so einem Abschluss von der breiten Masse abhebt, trägt doch schon einen Gewinn mit sich.

Morphium
12.04.2015, 22:50
Das klingt wirklich sehr spannend. Hast du dann auch den Master gemacht oder hat dir da der BA gereicht? Total klasse! Das inspiriert mich, davo. :-)

davo
13.04.2015, 17:26
Naja, so entfernt sind die beiden Fächer voneinander gar nicht. Ein Teilbereich von VWL ist ja die Gesundheitsökonomik. Ich hab auch vorher in diesem Bereich gearbeitet, hab neue Operationstechniken und Medikamente gesundheitsökonomisch evaluiert, hab ein paar Sachen zur Gesundheitssystemforschung geschrieben, usw. Wer VWL studiert kann nachher garantiert gut Statistik und Englisch - und beides ist ja auch für Medizin ganz hilfreich, da im Medizinstudium wenig präsent.

Ich selbst habe Diplom und PhD gemacht, letzteren in England.

Phosphorsalzperle
14.04.2015, 20:47
Hallo Davo,

das klingt wirklich ganz interessant. VWL war bei mir bislang als etwas ziiiiemlich langweiliges im Kopf. An den Querschnittsbereich zur Pharmakoökonomie hatte ich gar nicht gedacht. Ich kürzlich ein Blockseminar zur PÖ und PE. Entgegen aller Erwartungen haben mich die Themen auch sehr interessiert. Mir kam schon der Gedanke darüber evtl eine Masterarbeit zu schreiben. Man kann ja schon an einigen Unis einen Master in Pharmazie machen.

Angii_ka
19.04.2015, 18:44
wow nicht schlecht. :D das klingt alles echt interessant. habe gerade auch nicht den bezug zur medizin gesehen, aber nach deiner erklärung ist es ja einleuchtend.
also meinen respekt an alle die sich nochmal an ein zweitstudium wagen. ich muss erstmal überhaupt eins schaffen. :D

janis02
19.04.2015, 19:20
Es gibt tatsächlich so viele Möglichkeiten sich weiterzubilden und -entwickeln, das war mir noch gar nicht so bewusst.
und wenn man dann schon so weit ist und aufzählen kann, was man hier und da noch so gemacht hat, dann ist das so coool. das fasziniert mich, weil ich im leben auch nicht nur bei der pharmazie bleiben will, sondern auch noch mit etwas anderem gekoppelt. die MA studiengänge habe ich mir neulich auch mal angeguckt. Wenn es mit der Medizin nicht klappt, mache ich auch noch nen Master. Die Fächer klingen unheimlich interessant und sehr speziell und spezifisch.

Morphium
26.04.2015, 21:34
Genau so sehe ich das auch! Mit der Pharmazie kann man wirklich sehr viel anfangen und finde die Idee, nicht nur in der Apotheke arbeiten zu können, sehr gut. Man kann immer noch viele Sachen ranhängen und dann noch spezialisierter sein! Also BWL/VWL in Kombi mit der Pharmazie, top! *gefaelltmir*

janis02
03.05.2015, 16:38
Ich finde ja die Kombi pharmazie und Medizin top. :-D find es voll cool, dass hier welche im Forum sind, die das machen / gemacht haben. Das zeigt mir , dass ich auch noch ne Chance habe. :-D

cavalorn
05.05.2015, 08:58
Medizin als Zweitstudium wird von Jahr zu Jahr schwerer. Die Chance zugelassen zu werden besteht natürlich - wie auch die Chance auf die 90 Millionen am Freitag.
Erkundige dich bei ernsthaftem Interesse rechtzeitig über die Hochschulstart-Modalitäten bzgl. Zweitstudium, da eine Zulassung für Pharmazeuten meiner Meinung nach nur durch wissenschaftliche Gründe erlangt werden kann. Und darauf kann man ja in seinem Lebenslauf rechtzeitig Einfluss nehmen.

StuartProwerFaktor
07.05.2015, 16:35
Medizin als Zweitstudium wird von Jahr zu Jahr schwerer. Die Chance zugelassen zu werden besteht natürlich - wie auch die Chance auf die 90 Millionen am Freitag.
Erkundige dich bei ernsthaftem Interesse rechtzeitig über die Hochschulstart-Modalitäten bzgl. Zweitstudium, da eine Zulassung für Pharmazeuten meiner Meinung nach nur durch wissenschaftliche Gründe erlangt werden kann. Und darauf kann man ja in seinem Lebenslauf rechtzeitig Einfluss nehmen.

Dem kann ich mich nur anschließen. Wurde selbst als einer (vermutlich) der letzten Pharmazeuten ohne "harte" Gründe zugelassen. Ich denke mittlerweile geht da ohne sehr guten Abschluss und vernünftige wissenschaftliche Gründe eher nichts mehr. Hier sollte man dann beispielsweise ein Diplom oder so während des PJs anstreben oder eine Promotion in einem schnellen Fach (zB Techno), in deren Verlauf dann auch idealerweise ein paar Veröffentlichungen rum kommen.

Morphium
09.05.2015, 21:05
Könnte man sich eventuell nicht für höhere Semester bewerben, wenn einen die Scheine angerechnet werden? Chemie, Bio, Physik und die anderen Basics könnten wenn man Glück hat, angerechnet werden. Meint ihr, es ist genauso schwer im höheren Semester angenommen zu werden als im ersten? Ich habe mich nie damit beschäftigt, wäre aber mal interessant zu wissen. Zeigt einem ja auch mehr Möglichkeiten/ Perspektiven auf. :-)