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Lissminder
03.09.2015, 10:43
die Arbeit im Entwicklungsdienst finde ich sehr stark, aber ich glaube, dass man sich das nicht zu einfach vorstellen darf.
@ Minoo. Wenn es dir darum geht nur noch Mal ins Ausland zu gehen, solltest du dir das gut überlegen. Ich glaube, dass du wirklich Bock auf die Arbeit haben musst. Du bist dann schließlich in Krisengebieten und wirst dich nicht viel im Land bewegen oder davon etwas sehen werden.
Phosphorsalzperle
17.09.2015, 13:55
Ich hätte nach ein paar Jahren Berufserfahrung auch schon Lust auf eine eigene Apotheke.
Mich reizt es mein eigener Chef zu sein und auch betriebswirtschaftlich eigene Entscheidungen treffen zu können.
Trotzdem macht mir der Gedanke um den ganzen Papierkram auch Respekt. Vielleicht wäre es sinnvoll daher zu Beginn nur als Filialleiter zu arbeiten.
Ich kann mir immer gar nicht vorstellen, dass man sich das ganze know-how um die Führung eines Betriebes selber aneignen kann. Wir haben schließlich nur Pharmazie studiert. Oder kann man das schon an externe Anbieter wie Steuerberater abgeben?
luckyluc
20.09.2015, 15:09
Ja das denke ich auch. Oder man absolviert während der ersten Berufsjahre noch eine Ausbildung zum Betriebswirt.
Wenn man einen netten Chef hat unterstützt der einen vielleicht sogar.
Als Filialleiter anzufangen halte ich auch für eine gute Idee, so hat man immer noch mal jmd. im Rücken, den man im Zweifelsfall fragen kann.
Wie stehen denn die Chancen eine Apotheke, die zum Verkauf steht zu finden?
Ich lese an und ab mal die Stellenanzeigen, aber eine Annonce über eine Übernahme kam mir noch nicht unter.
Wie stehen denn die Chancen eine Apotheke, die zum Verkauf steht zu finden?
Ich lese an und ab mal die Stellenanzeigen, aber eine Annonce über eine Übernahme kam mir noch nicht unter.
Habe ich auch noch nicht gehört oder gelesen. Gibt es aber bestimmt auch oft genug. Meist bleibt es ja in der Familie. Tochter,Sohn, Enkel o.a. übernehmen doch häufig die Apotheke.
Dann liest du die falschen Zeitschriften. ;-)
Guck mal in die DAZ und Pharmazeutische Zeitung, da sind immer viele drin. Ist halt ne ordentlich hohe Investition.
MineBiene
20.09.2015, 22:24
Entweder man arbeitet ein paar Jährchen oder hat halt schon Apotheker oder andere Quellen in der Familie, die da gerne investieren würden. :-)
StuartProwerFaktor
21.09.2015, 12:45
Dann liest du die falschen Zeitschriften. ;-)
Guck mal in die DAZ und Pharmazeutische Zeitung, da sind immer viele drin. Ist halt ne ordentlich hohe Investition.
Also mit sowas wäre ich aber sehr sehr vorsichtig ... Gescheite Apotheken bekommste eigentlich nur über Kontakte bzw. den Großhandel. In diesen Zeitungen tummeln sich ja auch eher solche < 2 Millionen € Umsatz - Buden, die nichts taugen.
Wer sich heute noch mit weniger als 2 Millionen € (spezielle Konstellationen mal außer Acht gelassen) selbstständig macht, der scheint mir nicht ganz knusper zu sein ... Denn in dieser Größenordnung rangieren die "Buden", die mittelfristig sterben werden / sollen. Außerdem muss man in dieser Größe eher davon ausgehen, selbst ordentlich klotzen zu müssen, denn viel Personal (insbes. Approbierte) wird man sich nicht leisten können - und wer will schon 40-50h die Woche im HV stehen?
Lissminder
21.09.2015, 19:08
Stimmt, so ist mein eindruck auch. Wenn mal eine Apo zum Verkauf steht, scheint das der letzte Versuch vor der Insolvenz zu sein.
Im Grunde wäre es auch nicht so wild, müsste man für den Kauf tief in die Tasche greifen. Mit einem gescheiten Kredit und einer durchdachten Finanzierung ist das möglich.
Viel wichtiger ist nur,dass der Laden dann auch das abwirft, was er soll. Und dabei wären wir wieder bei der 2 Mio Bude, die schwer zu finden ist.
luckyluc
26.09.2015, 10:51
Es muss doch sicher Berater geben, die ungefähr kalkulieren, ob sich der Standort lohnt oder nicht. Ich glaube man darf nur nicht in de Glauben daran gehen und meinen, dass man alles selber kann.
Wir sind eben Naturwissenschaftler und keine Betriebswirte. Also erstmal an den richtigen Quellen informieren und dann entscheiden.
Wir sind eben Naturwissenschaftler und keine Betriebswirte. Also erstmal an den richtigen Quellen informieren und dann entscheiden.
ganz schön doof, dass man ein pharmaziestudium abschließt und keine ahnung hat, wie man den laden führen soll.
Naja, willst du etwas nebenbei noch BWL-Vorlesungen besuchen?
Das Pharmaziestudium ist doch schon proppe-voll.
Außerdem will auch nicht jeder eine eigene Apotheken führen und glaube mir im PJ bekommt man schon einiges mit.
Der Rest ergibt sich auch durch die Berufserfahrung. Ehrlich gesagt finde ich es sogar ganz gut, dass man immer noch was dazu lernt und nicht jetzt schon das Gefühl hat ausgelernt zu haben.
Morphium
04.10.2015, 19:39
Sehe ich auch so. Jetzt nebenbei nochmal schön BWL.. Ne muss echt nicht sein. Auch wenn das mal ganz interessant wäre, aber die Semester sind stressig genug. Würde nur Sinn machen, wenn man zwei Semester ranhängt. Aber wer will denn ein Jahr länger studieren?! ;-)
MineBiene
04.10.2015, 19:56
Ein Jahr länger wäre ja ncht sooo schlimm, als wenn man zB ein BWL Studium anhängt, weil man keine Ahnung hat. Aber eigentlich sollte es ja auch ohne gehen, ich mein bisher haben es ja auch so viele Apotheker schon geschafft, ne Apotheke aufzumachen. :-D
StuartProwerFaktor
04.10.2015, 21:10
Es gibt übrigens auch noch berufsbegleitende Studiengänge wie den Apothekenbetriebswirt, da lernt man dann apothekenspezifische Dinge. Allgemeine BWL macht ja nur Sinn, wenn man eher außerhalb der Apotheke was machen will.
Davon wusste ich noch gar nicht. Wäre aber dann sowas wie ein Master oder? Werde auch mal dahingehend recherchieren.
luckyluc
10.10.2015, 12:32
Mich würde mal interessieren wie man Lehrer an einer PTA-Schule wird. Ich habe mal gehört, dass man ähnlich wie bei einem Fachapotheker berufsbegleitend diese Ausbildung macht. Ich kann mir nur gar nicht vorstellen, wie das genau geht und was man für Fächer hat.
Sicherlich muss man einiges noch an Pädagogik und Didaktik belegen. Weiß darüber jemand mehr?
Oh das wäre auch interessant. Dachte aber immer, dass man dafür Lehramt studieren muss?!
Um PTA-Lehrer zu werden, muss man eine Weiterbildung zum Fachapotheker für Theoretische und Praktische Ausbildung machen.Soweit ich weiß, können die Weiterbildungsstunden berufsbegleitend oder in Vollzeit geleistet werden. In der Regel muss man diese an einer PTA-Schule absolvieren.
Kann man sein PJ eigentlich auch in der PTA Schule machen?
Kann man sein PJ eigentlich auch in der PTA Schule machen?
Habe ich noch nie gehört. Theoretisch aber schon, denn es kommt nur darauf an, dass ein Apotheker dich betreut und die Arbeit aus pharmazeutischen Tätigkeiten besteht.
Rein praktisch stelle ich mir das aber schwer vor.
Was soll ein PJ-ler da schon wirklich machen. Ich denke nicht, dass es zum eigenständigen Unterrichten befugt ist. Dafür bedarf selbst ein fertiger Apotheker noch eine Weiterbildung.
Vielleicht könnte man wie als "Hiwi" die Schüler im Labor betreuen. Frage doch einfach mal nach, falls du eine PTA-Schule kennst.
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