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StuartProwerFaktor
10.05.2015, 09:59
Könnte man sich eventuell nicht für höhere Semester bewerben, wenn einen die Scheine angerechnet werden? Chemie, Bio, Physik und die anderen Basics könnten wenn man Glück hat, angerechnet werden. Meint ihr, es ist genauso schwer im höheren Semester angenommen zu werden als im ersten? Ich habe mich nie damit beschäftigt, wäre aber mal interessant zu wissen. Zeigt einem ja auch mehr Möglichkeiten/ Perspektiven auf. :-)

Ne das geht geht eher nicht. Zum einen werden nicht genug Scheine anerkannt (durch das LPA) und zum anderen sind die Unis selber da maximal unkooperativ was das Anerkennen von Scheinen angeht, da man ja nicht noch mehr Bewerber etc will. Meines Wissens nach gibt es da nur selten Ausnahmen / Glücksfälle, die das tatsächlich geschafft haben.

janis02
10.05.2015, 19:23
Ja habe ich auch schon gehört/ gelesen. Würde es trotzdem ausprobieren. Finde es ehrlich gesagt ein bisschen frech, dass man einiges nicht anerkannt kriegt. Sind ja doch viele Ähnlichkeiten was die Fächer im Grundstudium betrifft. Man könnte doch etwas kulanter sein. -.-

MineBiene
17.05.2015, 21:22
Kommt ja auch immer auf das Prüfungsamt an und inwiefern das kombinierbar ist. Ich denke; dass wir Anatomie oder Physiologie bestimmt nicht so detailliert haben wie du Mediziner. Bei uns war anatomie nur histologie und weniger bis kaum makroskopisch.. Also einige Fächer wie Chemie sollten auf jeden Fall gehen aber bei anderen würde es eher schwer sein, denke ich. Nachfragen und versuchen kann man ja trotzdem! :D

janis02
17.05.2015, 21:56
ja stimmt auch, hast recht. Ich werde es irgendwann nach dem Pharma Studium probieren und mich bis dahin noch besser informieren. sonst muss ich schonmal sparen und dann wird im Ausland studiert. Ist doch auch ganz nett, bis auf die vielen Kosten, die dabei entstehen. :-P

MineBiene
24.05.2015, 21:33
Wenn du ein paar Jahre erstmal als Apotheker arbeitest oder besser noch in der Industrie, dann haste das Geld für ein Auslandsstudium schon zusammen. Hat ja auch Vorteile Apotheker zu sein, wa ?! ;-)

Hanno04
25.05.2015, 12:59
ja stimmt auch, hast recht. Ich werde es irgendwann nach dem Pharma Studium probieren und mich bis dahin noch besser informieren.

was probieren? ein medizinstudium? sollte das großer traum sein, dann mache das. wo ein wille ist, usw.
wie rosig sieht den eigentlich die berufliche zukunft für die mediziner aus? man hört immer nur "gut", aber bei den vielen medizinstudenten bezweifle ich das manchmal. für dich wäre das mit der doppelqualifikation pharmazie / medizin sicher egal :)

EVT
25.05.2015, 22:26
Gibt ja auch viele Arbeitsplätze. ;-)

Lissminder
26.05.2015, 20:01
Ich denke auch. Da müssen sich weder die Pharmazeuten noch die Mediziner großer Sorgen machen. Ich beschäftige mich gerad mit der Stellensuche und bin ganz zufrieden, was der Arbeitsmarkt hergibt. Zudem bin ich ganz schön überrascht, dass so wenig Interesse auf die Abschlussnote gelegt wird. War der ganze Stress sinnlos.

janis02
31.05.2015, 17:29
Was echt? Wonach gehen die dann? Also was sind denn dann die Kriterien ? Hauptsache fertige Apotheker/in? Habe auch häufiger schon gesehen, dass Apotheken ne Stelle ausgeschrieben haben. Denke auch, dass wir auf der sicheren Seite sind. ;-)

Morphium
12.07.2015, 17:39
Naja mir ist auch aufgefallen, dass Apotheken ständig ne Stelle ausgeschrieben haben. Denke, dass man in der Apotheke auch einen Job kriegt, wenn die Noten nicht so super gut waren. An der Uni kann das aber schon ganz anders aussehen...

Hanno04
12.07.2015, 17:43
aber das sind oft nur 20-30 stunden stellen. anscheinend arbeitet kaum jemand vollzeit in der apotheke.
trotzdem hört man von allen seiten, dass der arbeitsmarkt für pharmazeuten gut ist und die arbeitslosigkeit so gering wie in fast keiner anderen branchen ist.

mit dem hintergrund wissen pauke ich mir den trockenen stoff gerne rein.

Minoo
23.07.2015, 13:29
Also ich kenne auch genügend Apotheker, die eine 40 h Woche haben.
Durch die langen Öffnungszeiten, die eben 40 h in der Woche übersteigen, ergeben sich ganz automatisch Stellen mit weniger Stunden. Dazu kommen dann noch Not- und Wochenenddienste.
Das hat erstmal nichts mit einem schlechten Arbeitsmarkt zu tun. Im Gegenteil: für viele (besonders Frauen) wird der Job dadurch sehr attraktiv. Familie und Job lässt sich so gut vereinbaren.

Phosphorsalzperle
25.07.2015, 19:57
Hi Minoo,

oh jaaaa. Familienfreundlich ist der Job auf jeden Fall. Deshalb liegt der Frauenanteil wohl auch bei ca. 80 %.
Was mich trotzdem stört, sind die langen Öffnungs- und damit Arbeitszeiten und die Arbeit am Samstag.
Viele Apotheken haben inzwischen schon bis 29 Uhr auf. Das ist doch wirklich ätzend. Dann ist man um halb neun oder noch später zu Hause.
Ich muss mir wohl später doch eine Landapotheke fern ab von großen Einkaufscentern suchen.

*Neuritis Ulcerosa*
25.07.2015, 21:23
Viele Apotheken haben inzwischen schon bis 29 Uhr auf.

:eek: Da würde ich auch nicht arbeiten wollen! :-)) ;-)

Lissminder
26.07.2015, 11:43
hihi..die rund um die Uhr Apotheke. Ist doch praktisch, dann hörst du fünf Stunden nachdem du angefangen hast zu arbeiten mit deiner Arbeit auf und arbeitest dennoch noch weiter. Freizeit und Job fusionieren so doch zu einer wunderbaren Symbiose.

Nun aber mal Spaß bei Seite. Ich glaube wir können uns schon darauf einstellen, dass in nahe Zukunft Apotheke bis 21 / 22 Uhr geöffnet haben. Und das wir bald nicht mehr zum Telefon rennen, sondern Headsets tragen. Das wird kommen!

davo
26.07.2015, 11:55
In Kanada hatte meine Apothekenkette Mo-Fr 9-21h und Sa-So 10-18h offen. Sehr praktisch und, aufgrund höherer Bezahlung am Abend und am Wochenende, bei vielen Angestellten auch sehr beliebt. Man arbeitet ja nicht länger, nur weil die Apotheke länger offen hat ;-) Und in den USA gibts natürlich tatsächlich viele 24h-Apotheken. In Kanada gibts fast keine "Nur-Apotheken" mehr, das sind meistens Drogeriemärkte (mit dem Apotheker als Franchise-Nehmer) mit großem Sortiment, auch ein paar Lebensmitteln, ot einer Post-Filiale, usw., weshalb solche Geschäfte dann v.a. in der Nähe großer Durchzugsstraßen oder Autobahnauffahrten besonders gut gehen.

Minoo
27.07.2015, 18:49
ach tatsächlich? und wie fühlt man sich in so einer Supermarkt-Apotheke, kommt man sich da nicht noch mehr als Verkäufer vor?
Ich kann mir das gar nicht richtig vorstellen. Fährt man dort auch mit einem Einkauswagen? Die rezeptpflichtigen Medikamente sind wohl die einzigen dann, zu denen nur der Apotheker Zugang hat. Hm. Ich hoffe davon bleibt Deutschland noch lange verschont

davo
27.07.2015, 19:47
Das ist einfach so wie eine große dm-Filiale in der es u.a. auch einen breiten Apothekenschalter gibt. Ja, man kann mit dem Einkaufswagen herumfahren. Die rezeptfreien Medikamente stehen wie in Kanada üblich einfach im Regal (in der Nähe des Apothekenschalters), und enn man ein rezeptpflichtiges Medikament oder Beratung für ein rezeptfreies Medikament braucht (oder seinen Blutdruck gemessen haben möchte oder sonstwas), wendet man sich an den Apotheker oder den pharmacy technician (PTA) am Apothekenschalter. Ich studiere ja Humanmedizin und nicht Pharmazie, aber finde diesen Ansatz gar nicht schlecht. Enorm kundenfreundlich, und gerade im ländlichen Raum sicher ein guter Weg, um finanziell rentabel zu bleiben.

Photo so eines Apothekenschalters: https://financialpostcom.files.wordpress.com/2013/04/shoppers_earns.jpg

Photos des restlichen Geschäftes:

http://www.thestar.com/content/dam/thestar/business/2014/02/06/shoppers_drug_mart_reports_smaller_fourth_quarter_ profit/shoppers_drug_mart.jpg

http://static.theglobeandmail.ca/3a1/report-on-business/article10539685.ece/ALTERNATES/w620/shoppers-cosmetics29rb1.JPG

http://www.canadiangrocer.com/wp-content/uploads/2013/09/Shoppers-food-0913.jpg

Gibt dort mindestens drei, vier solcher großen Ketten überall im Land.

Jetzt bekomm ich gerade Fernweh :-?:-))

Minoo
01.08.2015, 17:20
Ach ich weiß nicht. Meins wäre das nicht. Ich liebe diesen alten Apothekerschränke und ich ziehe auch lieber Schubladen auf als das ich Medikamente in Regale räume.
Ob das nun sehr viel rentabler ist, bezweifle ich auch. Letztendlich ist es nur eine andere Art der Logistik.
Was sich meiner Meinung nach wirklich lohnt, ist ein Kommissioniere. Aber dazu muss man auch erst Mal das nötige Kleingeld haben. Damit spart man aber wirklich mehrere PKA's/ PTA's ein

Phosphorsalzperle
02.09.2015, 09:02
Hallo,

Ich habe mich mal über die Arbeit der Apotheker ohne Grenzen informiert und habe dabei auch etwas über die Arbeit in der Entwicklungshilfe gelesen. Es st korrekt, dass man dafür mehrere Jahre Berufserfahrung braucht.

Außerdem muss man dafür einige Vorbereitungsseminare, mind. ein Jahr vorher belegen und auch selbst bezahlen.
Wenn du das also wirklich vorhast, solltest du jetzt schon mit der Planung beginnen.

Es gibt natürlich auch noch viele andere Organisationen, bei denen man auch ohne Berufserfahrung tätig werden kann. Diese Programme sind i.d.R etwas kürzer.

Auf der Seite von der deutschen Entwicklungsdienst (http://www.entwicklungsdienst.de/) viele hilfreiche Links.