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Famulatur in Malawi

Bericht vom Zomba Central Hospital zwischen Juli und September 1999

Christian Kuhn

 

Meine Motivation für eine Famulatur in Afrika entstand zum einen aus dem bereits seit langem vorhandenen Wunsch, das medizinische Arbeiten einmal unter völlig anderen, eben einfacheren Bedingungen erleben zu wollen. Zum anderen wollte ich die Arbeit und das Leben in einer anderen Kultur kennenlernen und auch erfahren, wie sehr man sich für das Miteinander mit Menschen so unterschiedlicher Mentalität anpassen und darauf einlassen kann.

Als ich im Oktober `98 mit der Planung begann, wurde ich auf ein Projekt aus Jena aufmerksam, das nun genau das Zomba Central Hospital unterstützt, in einem Land das ich bis dahin auch noch nicht gehört hatte, nämlich Malawi. Ich erkundigte mich bei den beteiligten Ärzten nach der Möglichkeit einer Famulatur und erhielt die Adresse des Krankenhauses, denn mit der Vergabe von Famulaturplätzen hat das Projekt leider nichts zu tun. Ich bewarb mich direkt bei dem deutschen Arzt, der zu dieser Zeit im Krankenhaus arbeitete, und auch offiziell beim SMS (senior medical superintendent) des Krankenhauses.
Postadresse des Krankenhauses:

Zomba Central Hospital
P.O. Box 21
Zomba
Malawi
e-mail Adresse:  [email protected]

Vorbereitung

Die wichtigste und beste Vorbereitung auf meine Famulatur in Malawi waren mit Sicherheit die vielen Treffen mit Leuten, die bereits an diesem Krankenhaus gearbeitet haben. Dazu gehörten Kranken –schwestern, die im Austausch mit malawischen Schwestern das dortige Leben kennengelernt hatten, und ich hatte sogar das Glück, dass gerade während meiner Planung im Nov./Dez.`98 zwei Mitarbeiter des Zomba Central Hospital, eine OP-Schwester und ein „Arzt“(s.u.) an der Uniklinik Jena waren. So konnte ich schon Bekanntschaft schließen, mit Menschen, die ich im Sommer in Malawi wiedersehen sollte. Auch konnte ich mich mit zwei Ärzten treffen, unter anderem mit dem Arzt, der gerade von seinem dreijährigen Einsatz an diesem Krankenhaus zurückgekehrt war. So habe ich sehr viel über das Land erfahren, Bilder gesehen und Krankenhaus- und Reiseberichte gehört, wodurch sich auch schon vor der Reise ein sehr enger Bezug zu Krankenhaus und Land aufgebaut hat!
Ich habe keine Seminare oder Veranstaltungen besucht, und kann nur wiederholen, dass persönliche Treffen in ganz kleinen Gruppen mit Leuten die bereits in dem Land waren, das Wichtigste überhaupt ist!Es gibt drei verschiedene Bücher über Malawi, u.a. das „lonely planet“, die unterschiedliche Schwer- punkte auf Landschaft, Kultur oder Reise setzen. Man sollte in alle mal reinschnuppern, um das Geeignetste für sich zu finden, aber mindestens eines dabei haben, da sie (v.a.lonely planet) zum Teil wertvolle Tips fürs Reisen oder das tägliche Leben geben.

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