c. Vollständigkeit der Datenerhebung. Die Idealforderungen:
sind schwer zu erreichen. (Krönung ist dann häufig die fast obligatorische Frage eines bedeutenden, ansonsten aber ahnungslosen Zuhörers während des Kolloquiums, wie denn nun die Ergebnisse bei der Gruppe von Patienten aussehen, die gerade nicht Gegenstand der Untersuchung waren.). Hilfreich sind CRF und SOP:
Gelauscht (Foren)
Beispiel: Auch hier wieder der Hinweis, dass die meisten Protein- und DNA-Chip-Untersuchungen zu diagnostischen Zwecken (lediglich) explorativen Charakter haben, da eine klare, eindeutige Hypothese häufig unmöglich ist.
Biometrie und Statistik sind also wichtige und hilfreiche Instrumente für alle Phasen eines medizinischen Forschungsprojektes. Das richtige Maß zu finden bleibt Ihnen überlassen - vielleicht hilft es weiter, folgende Frage zu stellen: "Statistisch signifikant - auch relevant für den Patienten?"
Literatur:
Kuhlemann H, Majerus J, Möller J: Trugschlüsse biometrischer Methoden. Deutsches Ärzteblatt 93 (1996), A-2206-A-2212
Seegenschmiedt MH, Herrmann Th. (Hrsg.): Hurra, p<0,05! Fragen zum Wert klinischer Studien. InFoOnkologie Suppl. 1, 1999
Sachs L: Statistische Methoden: Planung und Auswertung. 7. überarbeitete Auflage. Springer-Verlag Berlin - Heidelberg - New York (1993)
Weiterführende Hinweise finden Sie unter http://www.acomed-statistik.de