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Prüfung
1. Staatsexamen
Fach
Biochemie
Ort
Marburg
Prüfer
Wilhelm
Geschrieben am
15.09.2014
Anatomie bei Prof. Wilhelm:
1) Magen(Aufbau Wand im MAgen-Darm-Trakt, spezielle Zellen und Epithel des Magens)&Nebenhodenkopf(Lage&Aufgabe, Unterschied zwischen Ductuli efferentes und epididymis);
Plexus brachialis (N. radialis zeigen und sensible Hautinnervationsgebiete benennen), Niere(Höhe des Hilums, Hüllen, Was kann passieren, wenn infolge von starker Magersucht die Capsula adiposa abgebaut wird?-Hilum knickt ab, weil Niere nach unten rutscht.)
2) Hypophyse (Zellarten mit produzierten Hormonen inkl. Pituizyten, kurz Pfortadersystem) & Lunge (Aufbau Luftleitendes System, Blut-Luft-Schranke);
N. femoralis am Präparat zeigen und was er innerviert inkl. Hautgebiet, Rektusscheide
3) Gallenblase (Verlauf Gallengänge und Sphinctermechanismus) & ?;
Omentum majus & minus, Zugänge zur ...
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1) Wie ist ein Nerv aufgebaut, Nerventypen, Ruhemembranpotenziel inkl. Goldman-Hodgekin-Katz-Gleichung, Gleichgewichtspotenzial mit Nernst-Gleichung, Ablauf eines AP, von welchen Kanälen es getragen wird(spannungsabhängige Natriumkanäle in drei Funktionszuständen), was gibt es für Kaliumkanäle(z.B. Leckkanäle)
2) Erregungsweiterleitung über Nerven, Praktikum C-Nerv mit Summenaktionspotenzialen(wie viele Elektroden hatten wir, was wurde gemessen, wie veränderte sich die Messung bei Veränderung der Elektroden), Reflexe (Eigen- & Fremdreflex mit Beispielen, Ablauf eines Reflexes)
3) Sehen(Aufbau Auge, welche lichtbrechenden Strukturen gibt es, wie funktioniert Akkomodation, was ist der Normalzusatnd(Dunkelstrom), was passiert bei Belichtung, Welche Neurone gibt es, grob Bipolarzellen), Schmerz wie ...
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1) Magen(Aufbau Wand im MAgen-Darm-Trakt, spezielle Zellen und Epithel des Magens)&Nebenhodenkopf(Lage&Aufgabe, Unterschied zwischen Ductuli efferentes und epididymis);
Plexus brachialis (N. radialis zeigen und sensible Hautinnervationsgebiete benennen), Niere(Höhe des Hilums, Hüllen, Was kann passieren, wenn infolge von starker Magersucht die Capsula adiposa abgebaut wird?-Hilum knickt ab, weil Niere nach unten rutscht.)
2) Hypophyse (Zellarten mit produzierten Hormonen inkl. Pituizyten, kurz Pfortadersystem) & Lunge (Aufbau Luftleitendes System, Blut-Luft-Schranke);
N. femoralis am Präparat zeigen und was er innerviert inkl. Hautgebiet, Rektusscheide
3) Gallenblase (Verlauf Gallengänge und Sphinctermechanismus) & ?;
Omentum majus & minus, Zugänge zur ...
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Zu Beginn der Prüfung waren wir in der Demosammlung und wurden von Frau Bähr betreut. Als Histo-Präparate hatte ich den Ovar mit Gelbkörper und die Milz.
Nach dem Mikroskopieren ging es in den Präpsaal, dort ging es dann auch fast sofort los. Ich beschreibe hier mal in kurzen Stichworten, was so dran kam und worauf Prof. Jaszai viel Wert gelegt hat:
Bewegungsapparat: Extensoren Unterschenkel (legte großen Wert auf Abspaltung des M. extensor digitorum longus als M. fibularis tertius) zeigen und benennen, Fibularisgruppe alle Muskeln zeigen und benennen mit Wirkungen auf ...
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Prof. Deuten hat getreu den Altprotokollen nach als erstes Thema jeweils eines der Histopräperate gefragt und als zweites Thema einen Abschnitt der Sinnesphysiologie.
1. Thema: Ausgangspunkt Milz: Er wollte etwas zum Thema Seiten stechen wissen, davon hatte ich leider keine Ahnung, er blieb aber standhaft bei diesem Thema und wollte gern wissen wie der Zusammenhang zur Milz ist. Nach langem hin und her, wo er mich fragte was außer Bindegewebe in der bindegewebigen Kapsel der Milz sei und dann plötzlich auf Hohlorgane kam und wissen wollte, wieso sich diese zusammen ...
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Bei Prof. Dieter konnten wir, wie die Altprotokolle uns vorher gesagt hatten, ein Thema frei wählen und darüber sprechen, er meinte aber, er könnte auch gleich mit den Fragen anfangen, wenn wir das wünschen würden.
Wir hatten unsere Themen vorher abgesprochen, damit es zu keiner Doppelung kommen würde. Vor dem Beginn wollte er von allen das Thema wissen. Mein gewähltes Thema war Citratzyklus. Ich erzählte etwas darüber, warum es ein wichtiger Knotenpunkt des Stoffwechsels ist (Mündung von KH, Protein, Fett in Acetyl-CoA) und durch welche Wege das grob passiert. Dann kam ...
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Frau Dr. Rost hatte im Gegensatz zu den anderen Prüfern für jeden Prüfling eine ganze Liste an Fragen vorbereitet, wobei am Ende immer eine Pathofrage kam. Zwischendurch hat sie immer wieder Feedback und und auch einige Hilfestellungen gegeben, wenn man etwas nicht genau wusste. Zunächst wollte sie wissen woraus CoA besteht und wofür man CoA benötigt. Daraufhin die Reaktion zur Aktivierung von Acyl-resten mittels der Thiokinase über Acyl-AMP. Weiterhin fragte sie welche Bindung sich zwischen 2 Phosphatresten befindet (Säureanhydridbindung). Nächstes Thema war die Transkription, wobei sie den Ablauf und die ...
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Ganz entgegen unserer Erwartungen aufgrund anderer Altprotokollen war Daut ein wirklich sehr fairer und netter Prüfer. Zunächst kam er als Prüfungsvorsitzender zu spät und ist während der anderen Fächer mal kurz weg genickt :D. Wenn man etwas nicht wusste bzw. ein Thema nicht gut konnte, ist er zu einem neuen Thema gewechselt und hat auch positives Feedback gegeben, wenn es ihm gefallen hat, wie man das etwas erklärt hat. Wirklich sehr angenehm!
Zum Einstieg gab es die Frage, welche hemmenden Transmitter es gibt (GABA und Glycin), wie sie wirken und wie ...
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Präparate: Spinalganglion und Funiculus Spermaticus (teilweise andere Nummerierung mit Edding)
Schütz war ein sehr ruhiger Prüfer. Manche Fragen waren komisch gestellt, aber er versucht es anders zu formulieren, wenn er merkt, dass man nicht weiß worauf er hinaus will. Auch bei akuten Wortfindungsproblemen ;) gibt er kleine Tipps, damit einem das gesuchte Wort wieder einfällt.
Beim Mikroskopieren sollten die Schützprüflinge einen vorbereiteten Zettel ausfüllen mit Organdiagnose, Zeichnung, Funktion des Organs und besondere Zellen/Strukturen. Letztendlich hat er sich diese Zettel gar nicht wirklich angesehen. Man konnte den Zettel aber gut als Leitfaden zum ...
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HISTO:
Bei uns hat Frau Nimtschke den Histologieabschnitt betreut. Sie hat am Anfang nochmal genau erklärt, wie alles abläuft und dann konnten wir auch schon loslegen. Wir hatten nur 25min Zeit (anstatt der von mir gedachten 30min), aber es war alles gut zu schaffen. Die Zeit wird auch angesagt.
Als Präparate hatte ich Auge und Harnblase. Beim Auge habe ich eine Übersichtszeichnung angefertigt und dann dazu noch die Kornea, beides mit kompletter Beschriftung. Und Bei der Harnblase das gleiche Spiel, mit einer Detailzeichnung zum Urothel.
Nach der makroskopischen Anatomie bekommt man nochmal ein ...
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PHYSIOLOGIE:
Los ging es in der Physiologie zum Thema Ventrikelfunktionskurve, von der ich bis zur Prüfung noch nichts gehört habe. Netterweise hat er mir dann Unwissen meinerseits die Achseneinteilung der Ventrikelfunktionskuve verraten, wodurch man dann iimmerhin etwas damit anfangen kann (X-Achse: Zentralvenendruck/Vorhofdruck; Y-Achse: Schlagvolumen/HZV). Daran lässt sich besonders gut der Frank-Starling-Mechanismus erklären.
Danach ging es weiter mit der Frage, was für Mechanismen zur Herzfüllung beitragen. Ich hab ihm da Muskelpumpe, Arteriovenöse Kopplung, Venenklappen und Verlagerung der Ventilebene erklärt. Am Ende wollte er aber darauf hinaus, dass der Druckunterchied zwischen Vorhof und Kammer ...
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BIOCHEMIE:
Bei Prof Dieter beginnt man die Prüfung immer mit einem selbst ausgewählten Thema. Währenddessen macht er sich Notizen zu allem gesagten und fragt dann dazu.
Ich hab mir als Einstiegsthema die Hämbiosynthese rausgesucht. Nach ca. zwei Minuten hat er mich dann unterbrochen und dann gings los durch die halbe Biochemie. Hier jetzt nur mal ne Auflistung der Themen/Fragen:
- Eisenstoffwechsel (Aufnahme, Transport in Zellen und im Blut...)
- Vorkommen Cytochrome
- Atmungskette
- oxidative Phosphorylierung und Substratkettenphosphorylierung
- chem Ursache in den Bindungen für hohes Gruppenübertragungspotenzial
- wo kommen überall Lipide vor
- Wirkungsmechanismus des Choleratoxins
- ein bisschen ...
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Frau Rost war selber total nervös und hat sich auch mal verhaspelt. Generell ist sie auch sehr lieb, nur ziemlich unflexibel was die Fragen angeht. Sie hat sich für jeden Prüfling die Fragen aufgeschrieben und arbeitet die so ab. Sie gibt zwischendurch immer Feedback, was sehr angenehm ist.
Ich sollte am Anfang was zu Vitamin C sagen: wie ist es aufgebaut, wofür braucht der Körper es, warum können Menschen es nicht selbst synthetisieren (welches Enzym fehlt? War ne Altprotokollfrage) Katecholaminsynthese und Kollagensynthese (die konnte ich nicht so gut, war aber ...
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Daut war der Prüfungsvorsitzende und kam erstmal zu spät :D Wir hatten alle ziemlich Angst vor ihm, total unbegründet! Er muss wohl einen guten Tag gehabt haben, denn er war super nett, hat sehr viel geholfen und auch relativ schnell das Thema gewechselt, wenn man nichts wusste. Auch seine Fragen waren eigentlich ziemlich verständlich und er hat auch ziemlich viel Feedback zwischendurch gegeben.
Meine Einstiegsfrage war: Was wissen Sie zum EEG? Ich hab dann erstmal erzählt, was man da so ableitet, dann wollte er noch wissen, in welcher Einheit und Größenordnung ...
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Präparate: Substantia nigra und Appendix
Während der Vorbereitungszeit hatten wir so Zettel, die wir ausfüllen sollten mit Organdiagnose, Zeichnung, Funktion des Organs, besondere Zellen. Hat er sich aber nicht angeschaut.
Man sollte am Anfang sagen, welche Präparate man hatte und er hat dann gesagt, mit welchem man anfangen soll. Meins war Substantia nigra, ich sollte zuerst auf dem Histo-Präparat die Substantia nigra zeigen und was man da sonst noch so sieht. Dann was ist das besondere Melanin-und Eisenhaltige Zellen. Was liegt in der Gegend der Subst. Nigra? VTA, Dopamin, projiziert ...
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Schmidt:
Parasymphatikus und Symphatikus am Herzen – sehr genau!!
lusitrop, inotrop, dromotrop, chronotrop
mit Signaltransduktion und genauen zellulären Prozessen
Ohr – Funktion äußere Haarzellen
Werden die innerviert? Und wie?
Prestin! ( da war er total begeistert :-) )
PD Dr. Schmidt war auch ein freundlicher Prüfer. Hat oft gelacht und war gut drauf. Manchmal war es etwas schwer zu verstehen, was genau er in dem Moment hören wollte, aber sonst alles super. ...
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Brylla:
Sprunggelenk mit Bewegungen und Bändern
Muskulatur bei Supination und Pronation
Liquorräume
Hirnhäute mit Blutungen
Schilddrüse mit Versorgung und Innervation
Mikro: Schilddrüse, Tuba uterina
Dr. Brylla war sehr lieb zu uns Prüflingen und hat auch bei kleineren und größeren Verhasplern immer weitergeholfen – eine Prüferin, wie man sie sich nur wünschen kann! ...
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Prof. Birkenmeier
Ikterus – prähepatisch, hepatisch, posthepatisch
Mechanismen mit Krankheitsbeispielen und allem drum und dran
UDP-Glucoronyltransferase, direktes und indirekts Bilirubin, löslich machen
Hämoxygenase mit Reaktionsprodukten
Vitamin K – Gamma Carboxylierung
den Mechanismus wollte er sehr genau wissen, da musste ich passen, fans er aber gar nicht schlimm im Nachhinein
Prof. Birkenmeier hatte uns vor der Prüfung zuerst begrüßt und war sehr freundlich. Während der Prüfung hat er allerdings sein bekanntes Pokerface und verunsicherte uns schon ein wenig mit seinen kühlen Einwürfen. Aber nach der Prüfung war er sofort wieder super drauf. ...
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Wir hatten ein Vorgespräch bei allen 3 Professoren, diese haben uns zwar beruhigt, jedoch nicht besonders viel verraten.
Prof Leichert hat mit Biochemie angefangen und alle 3 Prüflinge nacheinander geprüft. Fragen wurden bei keinem der Professoren weitergegeben.
Prüfling 1: Alkoholabbau mit Strukturformeln, Verstoffwechselung der Endprodukte, Kann man sich allgemein nur von Zuckern/Fetten/Proteinen ernähren?, Stoffwechsel allgemein, Lipoproteine, Fettverdauung
Jeder Prüfling bekam am Anfang einen mikroskopischen Schnitt und durfte vor seiner eigenen anatomischen Prüfung mikroskopieren. So hatte man circa 15 min. Prof Wang war nett und auch gut zu verstehen. Er hat sich immer Haken auf seinen Karteikarten gemacht.
Prüfling 1: Histo: Gallenblase, allgemeiner Aufbau GI-Trakt,
Makrosk. Unterschied zwischen Jejunum und Ileum ( Jejunum heller wegen Gefäßarkade), Versorgung Dura mater (welche Arterie woher), Epiduralraum
Prüfling 2: Histo: Urether,
Leber mit Bändern, portokavale Anastomosen, Grenze zwischen Lobus dexter und sinister, Embryologie: fetaler Kreislauf
Prüfling 3: Histo: Pankreas, wo seröse/muköse/gemischte ...
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1. Thema: Ruhemembranpotenzial & Gleichgewichtspotenzial, was ist das und wie setzt es sich zusammen. Wie kann man RMP berechnen, Nernst Gleichungen aufschreiben und erklären (Wo kommen die 60mV her?), elektrischer, chemischer, elektrochemischer Gradient erklären, Triebkraft für Kalium & Natrium
2.Thema: Atmung Lungenvolumina aufmalen und erklären, wie misst man Residualvolumen, obstruktive & restriktive Lungenfunktionsstörung (welche Parameter verändern sich, welche Symptome haben Patienten), Compliance erklären und Kurve dazu aufzeichnen, daneben Kurve zeichnen wie sich die Compliance bei einer restriktiven Störung verändert. Was passiert bei Lungenfibrose (nur ganz grob). Surfactant (was macht ...
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Zum Einstieg sollte ich erstmal zu Kohlenhydraten erzählen was mir so einfällt. Glucose mit Galaktose & Mannose vergleichen, Glucose und Mannose zeichnen. Was ist der kleinste Zucker den wir aufnehmen können oder so, Pentosen. Verdauung von Lactose – zu was wird es gespalten, wo, welches Enzym, wie werden die Monosaccharide in Darm und dann Blut aufgenommen. Lactoseintoleranz erklären. Galaktosestoffwechsel, in welchen Zellen befindet sich Galaktokinase, Weg zur Lactosebildung und Weg zum Glucose-1-Phosphat. Wo braucht man Galaktose noch (Schutz vor abbau, Blutgruppensystem) Wie wird glykosyliert und an welchen AS, co und ...
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Anatomie: Präparate Auge & Primäre Sehrinde
Meine gesamte Prüfung ging nur übers Auge. Sie wollte beim Auge Präparat nur auf Retina & Cornea eingehen und hat das auch von vornherein gesagt. Alles ganz genau mit einzelnen Schichten und Zellen (wollte Zellen genau erklärt und gezeichnet haben). Beim Hirnschnitt nicht so viel Histo, wollte nur kurz den Aufbau erklärt haben (v.a. Gennari Streifen, was ist das & wieso ist das da). Dann gings um die Sehbahn, das auch sehr genau mit Bezeichnung jeder Bahn. Sensible Versorgung der Cornea ...
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Harnstoffzyklus vollständig aufzeichnen– je detaillierter, desto besser! Da könnt ihr schon mal ordentlich Eindruck schinden, also die wichtigen Zyklen solltet ihr definitiv im Schlafe beherrschen! Musste dann noch was erzählen zur Regulation vom Harnstoffzyklus (warum gerade N-Acetyl-Glutamat?), Lokalisation, Verbindung zur Pyrimidinbiosynthese und Unterschiede (Lokalisation & Herkunft Aminogruppe), wo Arginin direkt in Citrullin umgewandelt wird (eNOS), Definition, allgemeiner Aufbau und Beispiele für proteinogene und nicht proteinogene AS, Selenocystein -> Synthese an tRNA durch Modifikation von Serin, wo kommt Selenocystein vor?, wann wird es eingebaut & welches Codon steht dafür?, Translation ...
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Histo
1. Hypophyse: Neurohypophyse – alle Hormone aufzählen, woher & aus welchen Kernen stammen Hormone?, sichtbare Zellkerne? -> Pituizyten; Adenohypophyse – welche Zellen sind basophil und welche azidophil?, gonadotrope Hormone, glandotrope vs. Effektorhormone, Pfortaderkreislauf, Releasing- und Inhibiting Hormone, chromophobe Zelle im Mikroskop eingestellt -> was ist das und wofür sind die da? (Stammzellen oder entleerte Drüsenzellen – noch nicht endgültig geklärt), Wirkung der Hormone, Oxytocin stimuliert Myoepithelzellen der Brustdrüse -> was für Zellen sind das und welche Intermediärfilamente haben Myoepithelzellen? (Desmin & Zytokeratinfilamente)
2. Glandula submandibularis: seromukös, Unterschiede seröse und muköse ...
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Herr Heckmann befragte mich zu EMG, was ist das, wie groß ist die Amplitude, wie groß sind die Ströme, die über eine Membran fließen, Ionenkonzentrationen und Gleichgewichtspotentiale, Amplitude eines AP, wie können Zellen hyperpolarisieren, Einfluss Kalium auf Ruhemembranpotential
Weiter ging es mit Atmung: Atemmechanik, Drücke in der Lunge und im Pleuraspalt, obstruktive Lungenerkrankungen, Atemwegswiderstand & wie man diesen messen kann, wie der Körper diesen beeinflusst (Sympathikus/ Parasympathikus) und Auswirkungen von Medikamenten (Betablocker), wie kann man den Spitzenfluss bei forcierter Exspiration messen, was ist eine Lungenembolie und wie entsteht diese, welche Auswirkungen ...
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Eine nette und wohlmeinende Prüferin. Es ging bei mir etwas kreuz und quer um Blutdruckregulation in Niere und Lunge, RAAS, ADH, tubuloglomeruläres Feedback, Bayliss-Effekt, Gauer-Henry-Reflex; dazu wollte sie relativ viele Kurven haben, das fiel mir persönlich nicht so leicht, sie hat mir aber weitergeholfen, wenn ich gestockt habe. Zum Abschluss Orthostase und Pressorezeptorenreflex. ...
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Frau Hempel ist eine nette Prüferin, die klare Fragen stellt, gerne mal thematisch hin und herspringt, aber es schätzt, wenn man Bezüge erkennt und umfassend antwortet. Es ging bei mir um die Aufschlüsselung der Proteine im GIT, Resorption, Enzymkaskade (Pepsin, Enteropeptidase, Trypsin etc.). Dann "Was können Sie mir zu Magnesium sagen?", danach Gesamtüberblick zu Tyrosin, Protonenpumpenhemmer und wo sie ansetzen, in diesem Zusammenhang, wo eine veränderte Protonensekretion noch eine Rolle spielt (Knochen). Mehr fällt mir gerade nicht mehr ein :) Ich hatte aber das Gefühl, mich mit ihr zu unterhalten, ...
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Herr Prof. Funk ist ein sehr ruhiger, angenehmer Prüfer, der mir von vornherein meine Aufregung genommen hat und mich hat reden lassen (und unterbrochen hat, wenn es ihm zu sehr ins Detail ging). Meine Histopräparate waren Epiphyse und Ileum; die 25 Minuten Zeit haben gut ausgereicht. Im Präpaal ging ging es zunächst an die Modelle; das waren bei mir das Kniegelenk (Klassifizierung, Funktion, Bänder, beteiligte Muskeln, Menisci, Ligg. cruciata...) und ein plastiniertes Gehirn (Pyramidenbahn mit Kollateralen, Kreuzungen,...); bei meinen Kollegen Hüftgelenk und Kehlkopf. An der Leiche wollte er dann das ...
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