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Famulatur in Santander/Spanien

Marques de Valdecilla Hospital August 2000

Nicolin Datz

 

Motivation für eine Famulatur in diesem Land :
Seit 2 Jahren lernte ich bereits Spanisch am Fremdspracheninstitut derUniversität in Göttingen. Um meine Sprachkenntnisse auch endlich einmalpraktisch anzuwenden entschloss ich mich im Januar diesen Jahres, mich beimdfa um einen Famulaturplatz in Spanien zu bewerben.

Außerdem wollte ich gerndas, was ich bisher über Land und Leute nur aus Büchern erfahren hatte,selbst kennen lernen.

Vorbereitung:
Vorbereitet habe ich mit dem Sprachkurs und einer Auffrischung meinerVokabelkenntnisse.

Tätigkeitsbeschreibung:
Das „Marques de Valdecilla-Hospital“ in Santander ist auf 2 Häuseraufgeteilt: Die Pädiatrie und die Gynäkologie sind in einem Extrahaus dem„Residencia Hospital“ untergebracht. Dieses ist von der Austattung und derEinrichtung her relativ alt und dunkel. Da auf der Kinderstation bereitsein anderer Student zur Famulatur untergebracht war, bin ich nach einigemhin und her in der Nephrologie - Ambulanz untergekommen. Der dort für michzuständige Arzt ging nach 2 Tagen erst mal für 14 Tage in den Urlaub, wasfür mich bedeutete, dass ich die folgenden 2 Wochen in der Kinder-Orthopädieverbrachte.
Die Arbeitszeiten in Spanien unterscheiden sich wesentlich von denen inDeutschland. Angefangen wurde morgens um 9.00 und um spätestens 15.00 Uhrwar Feierabend. In der Orthopädie waren 2 Oberärzte und 2 Residents tätig,denen ich abwechselnd gefolgt bin. Mein Tätigkeitsbereich beschränkte sichauf das Zusehen. Neben Gipswechseln, wurden sowohl prae- als auchpostperative Untersuchungen der zwischen 0 und 15 jährigen Kinderdurchgeführt. Die Krankheitsbilder waren Hüftgelenksfehlstellungen undandere angeborene orthopädische Erkrankungen. Nachdem die Arbeit in derAmbulanz beendet war, begaben wir uns zur Visite auf die Station. Operiertwurde nur Mittwochs. In der Nephrologie war ein Oberarzt für michzuständig, der zusätzlich eine Resident in seiner Ambulanz hatte. Sowohlihre als auch meine Aufgaben bestanden hier aus zuhören und gucken,gelegentlich konnten wir auch ein Kind untersuchen. Neben Kindern mitNierenerkrankungen gehörten auch Stoffwechselkrankheiten zum täglichenBild. Insgesamt empfand ich die Arbeit in der Orthopädie interessanter, dassie durch den Stationsbesuch und die Operationen abwechslungsreicherwar.

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