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Selbes Haus, aber anderes Fach. Wiederbewerbungen bei Abteilungen, die mich schon einmal nicht wollten, haben bei mir ehrlich gesagt nie so recht funktionieren wollen. (...) Das kann man m.E. nach ein paar Jahren mit neu gemischten Karten tun.
Sehe ich auch so und schonmal falsch gemacht.
Ich hatte nur zwei Gespräche und zwei Zusagen. Den Rest hab ich dann abgesagt weil ich schon einen Vertrag am Wunschhaus hatte. Ja, örtlich gebunden war ich nicht.
Cool!
Aber die Türen stehen da nicht so weit offen wie in anderen Fächern.
Laut Ärzteblatt (halbwegs repräsentativ): 7 WB-Stellen Radio und 59 Innere, Psychiatrie 22 (ich kenne aber Dauerausschreibungen)
GelbeKlamotten
22.03.2021, 20:49
Ich hatte nur zwei Gespräche und zwei Zusagen. Den Rest hab ich dann abgesagt weil ich schon einen Vertrag am Wunschhaus hatte. Ja, örtlich gebunden war ich nicht.
Wohl einfach Glück gehabt. Oder an Unikliniken bekommt man einfacher eine Radiostelle. Bin mir ziemlich sicher, dass ich nirgendwo wegen schlechten Unterlagen/Referenzen abgelehnt wurde, sondern schlicht deshalb, weil man keine Stelle für eine Anfängerin hatte. An Unikliniken habe ich mich gezielt nicht beworben.
Das kann natürlich sein. Generell sind an Nicht-Unis die Stellenschlüssel natürlich andere und die Abteilungen eher kleiner. Bei Abteilungen mit >60 Ärzten ist eigentlich immer eine Stelle frei, wenn es 10 Radiologen ist das natürlich seltener der Fall.
An meiner Uni gibt es regelmäßig Anfänger in der Radiologie. Sowohl einige ehemalige Kommilitonen als auch mehrere Leute, die ich als PJler auf Station hatte, arbeiten in dieser Abteilung.
Irgendwo müssen ja schließlich auch in der Radiologie die Leute mal anfange :-nix
GelbeKlamotten
22.03.2021, 22:35
An meiner Uni gibt es regelmäßig Anfänger in der Radiologie. Sowohl einige ehemalige Kommilitonen als auch mehrere Leute, die ich als PJler auf Station hatte, arbeiten in dieser Abteilung.
Irgendwo müssen ja schließlich auch in der Radiologie die Leute mal anfange :-nix
Selbstverständlich gibt es die. Das sagt aber nichts über das Verhältnis von Bewerbern zu Stellen aus. Es wird mitunter schon in den Ausschreibungen angemerkt, dass CT-Fachkunde vorausgesetzt wird (das bedeutet etwa 1,5 Jahre Berufserfahrung), bevorzugt wird es bei den meisten.
Besonders in mittelgroßen Abteilungen, die Präsenzdienste haben, wird es sonst oft einfach schwierig, die Dienste zu besetzen. Wenn z.B. von 10 Assistenzärzten nur 5 fachkundig sind, dann ist die Dienstbelastung für diese 5 schon relativ hoch.
Es behauptet ja niemand, dass es unmöglich wäre als Neueinsteiger in der Radiologie eine Stelle zu finden. Aber so leicht wie in der Inneren ist es bei weitem nicht.
Selbstverständlich gibt es die...
Es behauptet ja niemand, dass es unmöglich wäre als Neueinsteiger in der Radiologie eine Stelle zu finden. Aber so leicht wie in der Inneren ist es bei weitem nicht.
Genau, da hat gk mal vollkommen Recht.
Nicht nur innere.. Auch manch anderes Bettenfuhrendes Fach. .
"Auf anderen Stellen" warten kann aber auch nach hinten losgehen - mein Eindruck ist, dass nichts so schlecht ankommt wie zu viele Wechsel in zu kurzer Zeit. Selbst mit Begründung.
Ob eine Wiederbewerbung innerhalb kurzer Zeit Sinn macht kann man dagegen so pauschal glaube ich nicht sagen - bei den privaten Klinikketten kommt es ja scheinbar durchaus auch kurzfristig vor dass erst ausgeschrieben und dann plötzlich doch ein Einstellungsstopp bundesweit verhängt wird - der gilt dann auch dort wo das Personal maximal knapp ist.
Es scheint mehr an Ressourcen zu hängen als am tatsächlichen Personalbedarf - und in Bezug darauf, ökonomisch, scheint sich COVID ja nicht unbedingt positiv ausgewirkt zu haben um es mal vorsichtig auszudrücken - so paradox das auch erstmal klingen mag.
Mal eine Frage zum Thema. Wie soll man eigentlich Bewerbungen/initiativbewerbungen zusenden? Wie sollten die zusammengestellt sein?
Ich schicke meine z.B per E-Mail bei Initiativ und Stellenausschreibungen. Meißtens dann noch Sekretariat in CC.
Habe dann einmal ein Deckblatt mit Foto als .pdf und eine zusammengestellte .pdf mit Anschreiben, Lebenslauf, Approbation, Diplom und Arbeitszeugnis.
Kurz und knappe E-Mail mit persönlicher Vorstellung.
Leider wenig Rückmeldungen :(
(2 Jahre Berufserfahrung aber mit Lücken)
Empfehlungen?
Feuerblick
29.03.2021, 10:02
Es ist nicht ungewöhnlich, dass man auf Initiativbewerbungen nichts hört oder erst nach Monaten eine Antwort bekommt. Zu Zeiten, als man das Ganze noch im Papierformat an die Chefs geschickt hat, hat man wenigstens bei fehlendem Interesse noch seine Unterlagen zurückbekommen.
Ich habe in aller Regel in der E-Mail genau den Text genommen, der auch im Anschreiben stand.
Übrigens: „Meistens“ schreibt man mit „s“ nicht mit „ß“. Nicht böse gemeint, aber du schreibst das Wort so oft in deinen Beiträgen, da fällt es auf. ;-)
Mal eine Frage zum Thema. Wie soll man eigentlich Bewerbungen/initiativbewerbungen zusenden? Wie sollten die zusammengestellt sein?
Ich schicke meine z.B per E-Mail bei Initiativ und Stellenausschreibungen. Meißtens dann noch Sekretariat in CC.
Habe dann einmal ein Deckblatt mit Foto als .pdf und eine zusammengestellte .pdf mit Anschreiben, Lebenslauf, Approbation, Diplom und Arbeitszeugnis.
Kurz und knappe E-Mail mit persönlicher Vorstellung.
Leider wenig Rückmeldungen :(
(2 Jahre Berufserfahrung aber mit Lücken)
Empfehlungen?
Als E-Mail möglichst viele Kliniken, die Email kostet dich nix und das Anschreiben muss man je nach Klinik verändern.
a) Anschreiben, das du jedes Mal veränderst/individualisierst je nach Klinik
b) Lebenslauf und Anhang (Zeugnisse, Urkunden)
Viele Kliniken wollen auch, dass du über das Bewerberportal gehst.
Als E-Mail möglichst viele Kliniken, die Email kostet dich nix und das Anschreiben muss man je nach Klinik verändern.
a) Anschreiben, das du jedes Mal veränderst/individualisierst je nach Klinik
b) Lebenslauf und Anhang (Zeugnisse, Urkunden)
Viele Kliniken wollen auch, dass du über das Bewerberportal gehst.
Habe jetzt grade 2 telefonisch kontaktiert, weil ich nach 3 Wochen immer noch nichts zurück gehört habe.
1- E-Mail ist an falsches Postfach gegangen, das nicht geprüft worden war. (müssen unbedingt auf der website aktuallisiert werden).
2- Der Chef ist erst nächsten Dienstag wieder da.
Ein anderes ist über ein Bewerbungsportal gegangen. Bei den anderen warte ich noch bisschen ab.
Nur so wenige...nicht 10-20 Kliniken möglich?
Endoplasmatisches Reticulum
29.03.2021, 11:56
Ich hatte als E-Mail immer einen einfachen Zweizeiler genommen. Bis auf Anrede, Zweck der Mail (Bewerbung, duh ...), ggf. Verweis aufs Stelleninserat (sofern nicht initiativ) und Verweis auf die angehängten PDFs habe ich da nie mehr rein geschrieben. Als Anhänge ein PDF mit Deckblatt, formellem Anschreiben in Briefform sowie Lebenslauf. In einem zweiten PDF Zeugnisse und Bescheinigungen.
Die Rückmeldequote lag insgesamt gefühlt zwischen 80 und 90 %. Absagen bei fehlender Vakanz kann es natürlich immer geben. Knallhart ignoriert wurde ich nur an einigen Unikliniken oder wenn der Brief mangels bekannter E-Mail-Adresse an die Personalabteilung statt an den Chef gehen musste.
Ich hab im Moment eine Quote von ~60%. Teilweise werd ich innerhalb von 0-3 Tagen angerufen, teilweise bekomm ich nach Wochen eine Absage, in 40% überhaupt keine Rückmeldung. Tu mich schwer, da eine Regelmäßigkeit zu finden.
Von Initativbewerbungen über Bewerberportale kann ich aber ganz konkret abraten. Die leiten die Bewerbung nicht weiter, sondern speichern sie nur, um sie mit zukünftigen Ausschreibungen zu matchen. Wenn es keine gibt, erfährt der Chef davon nichts.
Noch ein paar Kleinigkeiten: Deckblatt lass ich immer weg, weil es keinen Mehrwert hat. Der Chef will eh direkt den CV sehen. Approbation lass ich auch immer weg, denn dass ich eine hab, sollte klar sein und den Nachweis braucht erst die Personalabteilung. Damit kann ich aber auch falsch liegen. Wichtig ist vermutlich, alles in ein gemeinsames PDF zu packen.
Eine Frage hab ich auch noch: Was, wenn man wegen fehlender Vakanz eine Absage bekommen hat, man aber nach ein paar Monaten immer noch auf der Suche ist? Nochmal bewerben? Anrufen und nachhaken? Die Chefs werden die Bewerbung ja abgehakt haben und nicht von sich aus darauf zurück kommen.
Manchmal wird gefragt ob die Bewerbung gespeichert werden darf, und dann kann es sein dass man nochmal was hört falls sich neue Stellen ergeben. Ansonsten kann man sich auf neue Ausschreibungen einer solchen Klinik aber sicher nochmal neu bewerben,einen Versuch ist es jedenfalls wert, verlieren kann man nichts. Falls nichts ausgeschrieben wird und sich niemand meldet würde ich aber auch nicht mehr nachfragen.
Falls überhaupt keine Rückmeldung kommt würde ich übers Sekretariat nochmal nachfragen, am besten telefonisch. Das geht am schnellsten.
Wovon ich abraten würde sind Vermittlungsagenturen. Das wirkt auf den ersten Blick so als ginge es da schneller, aber das täuscht. Irgendwie kam da bei mir noch nie was zu Stande. Wenn ich mich konkret bei einer Klinik beworben habe ging das dagegen viel besser, man hat eine Rückmeldung und Einladung bekommen, aber bei den Agenturen verlief sich das irgendwie im Sand. Keine Ahnung was die ihren Auftraggebern überhaupt weitergeleitet hatten.
Nur so wenige...nicht 10-20 Kliniken möglich?
Ich bin in einem relativ kleinen Fach und habe in der Vergangenheit gelernt, dass man eher nicht erst umziehen sollte bis man die Klinik wirklich als angestellter kennengelernt hat. Bin zur Zeit bereit 1h+ zu fahren was den Radius zwar erweitert aber trotzdem nicht so viele Kliniken produziert.
ca. 6 Bewerbungen. Wenn das nicht klappt, muss ich mir was anderes überlegen.
Mein Fehler war, dass ich gekündigt hatte ohne Jobzusage. Das sollte man im nachinein doch nie machen. In meiner Erfahrung dauert der Bewerbungsprozess für unseren Beruf echt lange. Vor allem, wenn die "besten" Stellen durch Initiativbewerbungen gedeckt werden.
Hier auch das Conundrum. Ausgeschriebene Stellen sind meistens echt mies und bei guten Arbeitgebern stapeln sich die Initiativbewerbungen. Natürlich heißt das nicht, dass viele Initiativbewerbungen = guter Arbeitgeber. Meistens aber guter Arbeitgeber = viele Initiativbewerbungen.
Also muss man mit langem Anlauf schon planen.
(..) eher nicht erst umziehen sollte bis man die Klinik wirklich als angestellter kennengelernt hat. Bin zur Zeit bereit 1h+ zu fahren was den Radius zwar erweitert aber trotzdem nicht so viele Kliniken produziert.
ca. 6 Bewerbungen. Wenn das nicht klappt, muss ich mir was anderes überlegen.
Mein Fehler war, dass ich gekündigt hatte ohne Jobzusage. Das sollte man im nachinein doch nie machen. In meiner Erfahrung dauert der Bewerbungsprozess für unseren Beruf echt lange. Vor allem, wenn die "besten" Stellen durch Initiativbewerbungen gedeckt werden.
a) Es geht um Reha? Also ich habe damals nur Einladungen bekommen von Kliniken an der Nord- und Ostsee sowie in einer ländlichen Region, ist aber auch >5 Jahre her. Ja da hätte man für umziehen müssen, wobei die Kliniken dabei auch helfen. Für den Anfang tut es sicherlich ein billiges Apartment, und wenn man bleiben möchte dann etwas besseres.
b) Ja kann man auch so machen. Nach 6 Bewerbungen folgt dann die zweite Runde.
c) Wenn möglich, sollte man sich immer aus einer festen Stelle bewerben. Kündigung dann erst nach schriftlicher Stellenzusage.
d) In Rehakliniken sind die Arbeitsbedingungen laut Erzählungen nicht so mies. Ich denke da muss man weniger Angst haben.
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