Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was haltet Ihr von Homöopathie?
Seiten :
1
2
[
3]
4
5
6
7
8
9
10
Blackeneier
27.04.2004, 22:21
Was habt Ihr gegen den Placeboeffekt?? Unabhängig von Schul-und Alternativmedizin ist das ja wohl eines der wirksamsten Mittel der Medizin überhaupt. Und darauf kommt es ja wohl an.
Original geschrieben von eleni
@test
klar kann ich deinen Standpunkt verstehen. Ich bin ja auch nicht gegen das Impfen allgemein, sondern finde nur dass es individuell betrachtet werden muss. Und dass es für das Kind u.U. besser sein kann später oder mit Einzelmitteln geimpft zu werden. Und die Entscheidung ob man das Risiko der Erkrankung oder das Risiko der Impfschäden für sein Kind eingeht müssen die Eltern und nicht der Arzt entscheiden. Die Eltern leben dann damit. Nur um diese Entscheidung treffen zu können müssen die Eltern erstmal wertfrei aufgeklärt werden( was allein aus Zeitgründen nicht möglich ist in der Praxis)
ich bin immer noch der Meinung, diejenigen Impfungen die von der STIKO empfohlen sollten alle Kinder in dem vorgesehenen Schema bekommen. Ich weiß nicht wieviel Prozent der Kinder nach dem Schema geimpft werden ich schätze mal 70-80% keine Ahnung ob das stimmt und wieviele Impfschäden gibt es?? Ich habe in meinem Bekanntenkreis noch von keinem einzigen gehört. Das sind absolute Einzelfälle. Da kann man genauso sagen ich benutze keinen elektrischen Strom mehr ich könnte ja nen Schlag bekommen. :-meinung
eloge1953
27.04.2004, 23:31
@ Blackeneier
... aderlass hat mit homöopathie absolut nichts zu tun.
-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
homöopathen arbeiten auch nicht mit pendeln oder ähnlichem schnick-schnack, diese ansicht geistert durch viele vorstellungen.
Sorpresa
28.04.2004, 10:35
zu den tieren, bei denen die homöopathie doch so gut wirkt:
wie schon geschrieben wurde, sie bekommen eine stärkere zuwendung, was an sich schon positiv wirkt,
dann wäre da noch der rosenthal effekt... (auch wenns euch vielleicht ankotzt mit den effekten)
und der placebo- und rosenthal-effekt sind bewiesen, homöopathie- wirkungen nicht!!!
für mich ist das nur geldschneiderei...
ach ja, vielleicht mal genau lesen, eloge:
aderlass war nur ein anderes beispiel, hat also nix mit homöopathie zu tun...
nur dass es bei homöopathie keine nw gibt...
dazu zitat aus meinem pharmabuch:
"ein arzneimittel," (auch homöopathische) "von dem behauptet wird, dass es keine nebenwirkungen habe, steht im dringenden verdacht, auch keine hauptwirkung zu besitzen."
eloge1953
28.04.2004, 11:15
hast recht, Sorpresa, war ein anderes beispiel.
aber mit den nebenwirkungen ist das so eine sache.
generell lässt sich nicht sagen, dass homöopathie keine nebenwirkungen hat. lycopodium, beispielsweise, kann bei unpassender oder zu langer anwendung zu leberschäden führen. auch wechsel- und nebenwirkungen von johanniskraut sind mittlerweile bewiesen.
Sorpresa
28.04.2004, 15:25
johanniskraut hat auch sehr wenig mit homöopathie zu tun...
es ist ein pflanzliches arzneimittel welches durchaus wirkungen hat... viele medikamente basieren auch schließlich auf pflanzlichen wirkstoffen...
Ich verstehe nicht wieso so viele Leute da solch eine Glaubensfrage draus machen. Für mich ist die Sache ganz einfach wenn eine Behandlung oder Mittel Evidenz basiert Wirkung zeigt, also in korrekt durchgeführten Studien dann hat sie auch bei absoluter Unerklärbarkeit eine Berechtigung. Trifft dies jedoch nicht zu ist es einfach Betrügerei. :-meinung
Sorpresa
28.04.2004, 18:07
Original geschrieben von test
Ich verstehe nicht wieso so viele Leute da solch eine Glaubensfrage draus machen.
is doch ganz einfach... ohne glaube scheint homöopathie net zu wirken... (oder sollte man sagen ohne glaube kein placeboeffekt) :-))
ansonsten voll deiner meinung!
http://www.uni-leipzig.de/presse2003/homoeopathie.html
da steht ein bisschen was über den Beweis dass es wirkt.
@test
Es ist ja meistens so dass man sich in bestimmten Kreisen bewegt. Ausserdem ist es (wie bereits erwähnt) ne Definitionssache der Impfschäden. Aber ich kenn einige Kinder , die nach Impfungen entweder zu stottern anfingen, bei einem stockte die Sprachentwicklung komplett für 9 Monate, oder sich veränderten, andere wurden aggressiv. Ich stimme Dir zu dass es wenig von den "starken" Impfschäden gibt aber diese "Kleineren" können die Entwicklung auch ganz schön doll beeinflussen.
@blackeneier
mit über den Tellerrand schauen meinte ich ja auch dass man offen für was neues ist- aber natürlich nicht blindes Vertrauen in alles neue. Es gibt wirklich genug Therapierichtungen, die total seltsam scheinen und es gibt immer ein paar die davon überzeugt sind.
Nur bei der Homöo kenn ich halt wirklich viele, bei denen das funktioniert. Allerdings muss ich fairerweise zugeben ich kenn nur wenige die bei klassischen Homöopathen waren und mehr die bei Praktikern waren, die die Arzneimittelfindung auf anderem Weg erledigen. (was klassische Homöopaten ablehnen) Und wenn man halt erlebt hat dass es manchmal wirkt freut man sich. Immer wirkt das natürlich nicht. Aber auch die Schulmedizin wirkt nicht immer. Ich kann z.B. mir ASS reinpfeifen soviel ich will- wird mir nur schlecht, aber nach der ersten Paracetamol sind die Kopfschmerzen weg.
Ich hab mich halt nur ein bisschen aufgeregt über Leute die einfach erstmal alles ablehnen, weil es nicht Schulmed ist und über Leute die einfach impfen weil die STIKO das toll findet.
Original geschrieben von eleni
@test
Es ist ja meistens so dass man sich in bestimmten Kreisen bewegt. Ausserdem ist es (wie bereits erwähnt) ne Definitionssache der Impfschäden. Aber ich kenn einige Kinder , die nach Impfungen entweder zu stottern anfingen, bei einem stockte die Sprachentwicklung komplett für 9 Monate, oder sich veränderten, andere wurden aggressiv. Ich stimme Dir zu dass es wenig von den "starken" Impfschäden gibt aber diese "Kleineren" können die Entwicklung auch ganz schön doll beeinflussen.
.
Das mit der Belladonnaverdünnung kenne ich. Wenn es mehr von der Sorte gäbe würde es mich eher überzeugen.
Also meiner Meinung nach gibt es überhaupt keinen Zusammenhäng zwischen den von dir genannten Problemen bei der Kindesentwicklung und Impfungen. Sorry aber das ist meiner Meinung nach absoluter Blödsinn. Wie kommst du denn darauf die Impfung sei die Ursache dafür???????????
eloge1953
28.04.2004, 22:20
@Sorpresa - zu johanniskraut möchte ich sagen, dass es ein vortreffliches homöopathisches mittel ist, um postoperative schmerzen zu lindern. sollte es für den patienten geeignet sein, wird es in diesem fall meistens in der dosierung D4 gegeben.
... dies aber bitte jetzt nicht verallgemeinern...
**************************************************
homöopathische arzneimittel sind sehr oft pflanzlichen ursprungs, ausserdem werden mineralien, tierische produkte, z.b. bienen-, wespen- oder schlangengifte eingesetzt, desweitern kommen in einzelnen fällen auch nosoden zum einsatz.
das trifft in erster linie auf die klassische homöopathie zu.
mir scheint, dass die grössten probleme im verständnis der dosierungen, bzw. potenzierungen, liegen.
aber welcher arzt gibt seinem patienten pures aconitum? auch in der schulmedizin werden die ursubstanzen aufbereitet und verdünnt.
erfahrungswerte sind immer mit fragezeichen versehen, gerade weil der beweis des "wie" fehlt. trotzdem kann ich aus meiner erfahrung heraus sagen, dass es wirkt - und es ist nicht nur der glaube daran oder der überstrapazierte begriff des placebo-effekts. allein die veränderung der dosierung, ohne dass es der patient weiss, kann zu völlig anderen ergebnissen führen.
klassische homöopathische arzneimittel sind nicht teuer, wie es oft behauptet wird. teuer kann es werden, wenn man zu kombi-produkten greift oder zu umstrittenen mitteln wie haifischknorpel, was ich persönlich ablehne.
Original geschrieben von eloge1953
erfahrungswerte sind immer mit fragezeichen versehen, gerade weil der beweis des "wie" fehlt. trotzdem kann ich aus meiner erfahrung heraus sagen, dass es wirkt - und es ist nicht nur der glaube daran oder der überstrapazierte begriff des placebo-effekts. allein die veränderung der dosierung, ohne dass es der patient weiss, kann zu völlig anderen ergebnissen führen.
Das "wie" ist ziemlich egal so lange die WIRKUNG bewiesen ist. Und durch Erfahrung ist sie das nun mal nicht. Aber das wurde ja schon mindestens 10 mal gesagt.
Sorpresa
29.04.2004, 15:46
reines johanniskraut wie man es verwendet ist kein homöopathisches arzneimittel sondern ein phytotherapeutikum....
ob man in der homöopathie irgendwelche d`s von johanniskraut herstellt und es so "verdünnt" (ich erlaube mir mal diesen begriff zu verwenden) is was anderes... macht man ja mit vielen mittelchen in der homöopathie...
und bitte net pflanzl. wirkstoffe mit homöopathie gleichsetzen, das is einfach falsch... :-lesen
Sorpresa
29.04.2004, 15:55
Original geschrieben von eloge1953 [/i]
auch in der schulmedizin werden die ursubstanzen aufbereitet und verdünnt.
ja allerdings basiert die herstellung von den arzneimitteln der "schulmedizin" auf wissenschaftlich fundierten grundlagen und werden so aufbereitet, dass die wirkung so effektiv wie möglich und die nachteile so gering wie möglich sind... erarbeitet in evidenz basierten studien die u.a. einen wirksamkeitsnachweis erbracht haben (das is nur in der homöopathie net notwendig, sonst würde es wohl keine geben... :-)) )
Blackeneier
29.04.2004, 18:31
Und die Entscheidung ob man das Risiko der Erkrankung oder das Risiko der Impfschäden für sein Kind eingeht müssen die Eltern und nicht der Arzt entscheiden. Die Eltern leben dann damit
Einspruch!! Nicht die Eltern leben damit, sondern die Kinder! Daher finde ich es eine Stufe "schlimmer", wenn ein Arzt in diesem Fall die Entscheidung der Eltern leichtfertig akzeptiert als in vielen anderen Fällen.
Nur um diese Entscheidung treffen zu können müssen die Eltern erstmal wertfrei aufgeklärt werden.
Da bin ich natürlich voll dafür. Denn wenn man ausführlich aufgeklärt wurde, d.h. das Risiko eines Impfschadens im Vergleich zu den Krankheiten kennt, wird man sich, Zurechnungsfähigkeit mal vorausgesetzt, für die Impfung entscheiden.
(Es gibt natürlich auch ein paar Kontraindikationen für Impfungen, z. B. AIDS bei einigen. Gerade diese Menschen würden natürlich davon profitieren, wenn sich alle Gesunden, die ein kaum meßbares Risiko bei der Impfung eingehen, impfen ließen, denn gewisse Krankheiten könnten eben durch eine 95%-Durchimpfungsrate ausgerottet werden. Insofern könnte man eine Impfverweigerung im gewissen Sinne als „asozial“ bezeichnen, obwohl ich das auch nicht unbedingt tun möchte.)
Also: ideal wäre eine sehr ausführliche Information, aber es können nun einmal nicht alle Eltern von Adam und Eva angefangen einen Virologiekurs belegen, einen Biomathekurs und letztendlich als Grundlage die halbe Vorklinik und ein Abitur... was man eben braucht, um das Risiko wirklich selbst abschätzen zu können. Ist traurig, aber wahr. Man muß also versuchen, die Eltern, die eine Impfung ablehnen, besser zu informieren, denn als Optimist glaube ich einfach mal, daß eine bessere Information zu einer höheren Impfrate führt. (Dagegen, wenn die Eltern von vorneherein mit der Impfung einverstanden sind, erwähne ich kurz die Risiken und das wars... ein tieferes Verständnis der Impfung wär zwar schön, aber beim besten Willen nicht durchzuführen... abgesehen davon, daß es viele dann auch doch gar nicht interessiert.)
Das Problem ist nicht, daß zuviel geimpft wird, sondern zu wenig, besonders in Deutschland. Aber obwohl wir da völlig unterschiedlicher Ansicht sind, sind wir uns wenigstens im Vorgehen einig: bessere Information!
Blackeneier
29.04.2004, 18:46
Original geschrieben von test
Also meiner Meinung nach gibt es überhaupt keinen Zusammenhäng zwischen den von dir genannten Problemen bei der Kindesentwicklung und Impfungen. Sorry aber das ist meiner Meinung nach absoluter Blödsinn. Wie kommst du denn darauf die Impfung sei die Ursache dafür???????????
Damit sollte man natürlich vorsichtig sein. Oder was meinst Du mit „deiner Meinung“? Es erscheint dir unplausibel? Es widerspricht deinen Erfahrungen? Das sind ja grundsätzlich keine ausreichenden Kriterien, waren wir uns ja eigentlich einig... kenn ich mich überhaupt nicht aus mit diesem Thema, aber könnte ja sein, daß es einfach noch nicht in einer großen Studie untersucht wurde?! Im Übrigen halte ich es sogar für gar nicht soo unwahrscheinlich , daß das Setzen einer schmerzhaften Spritze durch einen fremden Arzt in einer fremden Umgebung bei einem sagen wir mal „psychisch labilen“ Kind zum Ausbruch von im weitesten Sinne psychosomatischen Problemen führt/beiträgt, vorsichtig formuliert... oder?
Hallo auch,
also ich sehe ehrlich gesagt nicht den Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Impfschaden, der da aufgeführt wurde, und habe auch noch nie in irgendwelcher Literatur von derartigen Impfschäden gelesen. Natürlich ist meine Erfahrung nicht repräsentativ aber der dargestellte Fall ist einfach extrem unglaubwürdig, dass das auf der Impfung beruhen soll. Deine Hypothese könnte stimmen. Aber das könnte jede ärztliche Behandlung erreichen oder jedes traumatisches Ereignis (wie auch eine Krankheit). Meiner Meinung nach ein bisschen weit hergeholt, abgesehen davon traumatisiert meiner Meinung nach eine Blutabnahme (die vermutlich bei jedem Kind durchgeführt wird) viel mehr als eine intramuskuläre Impfung.
Es kann einfach nicht sein, dass es bei Impfungen solche schlimmen Impfschäden in nennenswerter Zahl gibt, da sie seit vielen Jahren einfach Standardmethode ist und solche schwerwiegenden Fälle ja an die Öffentlichkeit dringen würden. Jaja ich weiß jhetzt kommen wieder die Verschwörungstheoretiker, dass das nur alles von der Impf Mafia unterdrückt wird ;-)
Blackeneier
29.04.2004, 20:35
mal ein bißchen was anderes, allgemeineres: Schulmedizin... was heißt das überhaupt? Laut Pschyrembel die 258ste „Bez. für die allg. anerkannte u. an den med. Hochschulen gelehrte Medizin i. S. einer angewandten Naturwissenschaft.“ Das heißt, Johanniskraut (im Sinne der Phytotherapie bei Depressionen, nicht im Sinne der Homöopathie bei sonstwas) ist also Bestandteil der Schulmedizin, oder? Ich denke, viele benutzen den Begriff „Schulmedizin“ in einem anderen Sinn, oder wie steht es mit Euch? => Wie die Begriffe „Homöopathie“ und „Naturheilkunde“ wird also auch der Begriff „Schulmedizin“ ungenau verwendet.
Ich halte diese Definition ohnehin für ziemlich ungenügend („allg. anerkannt“, was heißt das genau? angewandte Naturwissenschaft, was heißt das genau?). Und ich möchte mich in diesem Sinne auch nicht als Anhänger der Schulmedizin bezeichnen. Eher als Anhänger der möglichst Evidenz basierten Medizin. Wo das nicht möglich ist, oder es noch keine Studien gibt, muß man sich auf seinen gesunden Menschenverstand und die Naturwissenschaft (und am allerwenigsten auf seine Erfahrung) verlassen. Sagen wir, ich habe einen krassen Tumor und es gibt keine Behandlung, für die eine Wirksamkeit erwiesen ist. Es gibt aber ein paar Möglichkeiten:
a) ein Pharmakologe erzählt mir, er hat etwas, das den gleichen Tumor bei der Maus heilt
b) ein Biochemiker erzählt mir, er hat einen neu entwickelten Antikörper gegen Protein XY, das bei der Tumorprogression eine große Rolle spielt.
c) einer erzählt mir, er kann meinen Tumor durch Handauflegen heilen. Er spürt dann den magnetischen Fehlschluß in meinem Körper und kann ihn ändern. Hat er schon oft gemacht und viele davon geheilt.
d) einer erzählt mir, man soll similia similibus heilen und die Substanz noch schön potenzieren, was also heißt, verdünnen und schütteln, bis nichts mehr von der Ausgangssubstanz da ist.
e) einer erzählt mir, daß ich mich mal defibrillieren lassen soll, weil er dadurch schonmal nen Tumor geheilt hat.
Alles ist wie gesagt bis jetzt nicht bewiesen, aber wenn ich mich entscheiden müßte, würde ich a) nehmen, da erwiesen ist, daß was bei der Maus wirkt in einem gewissen Prozentsatz auch beim Menschen wirkt oder b), weil eine plausible naturwissenschaftliche Theorie dahintersteht. (Mal abgesehen davon, daß man in so einer Situation möglicherweise nach jedem Strohhalm auch c)-e) greift, aber das hat mit Rationalität nichts mehr zu tun.)
Was anderes wäre es eben, wenn es eine 10000-er randomisierte kontrollierte Studie gezeigt hätte, daß e) hochsignifikant wirkt. Dann würde ich es machen, noch vor a) und b), auch wenn es keine Erklärung dafür gibt...
worauf wollte ich eigentlich hinaus? weiß ich jetzt auch nicht mehr.
Sorpresa
29.04.2004, 20:40
dank diversen impfgegnern wissen wir dann vielleicht bald wie eine echte diphtherie aussieht... (etc.) ;-)
grundsätzlich nicht impfen ist einfach grob fahrlässig...
kann ich einfach net nachvollziehen... :-meinung
Ich glaube vor allem das Bild in der Öffentlichkeit von der Schulmedizin ist ein falsches. Dort wird Schulmedizin gleichgesetzt mit chemischer Keule und radikalem Vorgehen und meiner Meinung nach wird ihr auch häufig Feindlichkeit gegenüber alternativen Methoden unterstellt. Dabei kenne ich keinen Mediziner, der nicht alternativen Behandlungsmethoden offen gegenüber ist wenn sie, wie du bereits sagst, Evidenz basiert Wirkung zeigen.
Da aber meiner Meinung nach Schulmedizin die Medizin ist, die an Universitäten gelehrt wird ist sie nicht automatisch als Gegensatz zu alternativer Behandlung zu sehen, sondern eher als Versuch wissenschaftlich bereits belegte Methoden und alternative Methoden zu überprüfen und unter einen Hut zu bringen. Natürlich ein wenig idealistisch aber ich denke nicht, dass die "Schulmedizin" immer als Gegensatz zu Naturheilkunde und anderen alternativen Behandlungsmethoden zu sehen ist.
Powered by vBulletin® Version 4.2.3 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.