Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Einstiegsgehalt Assistenzarzt
alley_cat75
26.07.2007, 21:48
So, ich jetzt auch mal off topic - Mibuschi Evo 124 oder so ähnlich... püh! Motorrad fahren, Jungs, Motorrad fahren! Meins steht im Museum of Modern Art! Mibuschi hab ich da noch net gesehn. :-D
:-dafür Ducati Monster :-dafür
Kann man sich sogar von einem mickrigen AssiGehalt kaufen, um mal wieder zum Thema zu kommen.
Super-Doc
26.07.2007, 23:02
:-oopss
um dann in nem mickrigen Gipskorsett zu liegen?
Kackbratze
27.07.2007, 05:47
Durch frühzeitiges Ableben den Rentenfonds der Kollegen anheben, damit die wenigstens im Alter was haben ;-)
Jetzt mal Klartext, ich bin mit dem, was ich angeblich bald verdienen werde (die Kirche zahlt immer erst 2 Monate später...) schon jetzt soweit zufrieden, weil es mehr ist, als nix.
Und irgendwann wird es noch mehr. Wenn ich als Berufseinsteiger gleich 4000netto verlangen würde....da würde doch JEDER einen Lachkrampf bekommen.
Porschefahrer
27.07.2007, 06:19
In Jura mit nem Einserexamen gehe ich zu McKinsey und nehme >100.000 pro Jahr mit nach hause (das ich das nicht muss steht natürlich außer frage), während der mit ner vier oder was auch immer seine Kanzlei im Wohnzimmer eröffnet und mit Glück 20.000 pro Jahr macht.
Fatman, Du bist schlecht informiert. War selbst bei McKinsey, da macht man vielleicht 80,000 Euro als Associate, im ersten Jahr aber nur einen Teil dieser Summe = Einarbeitungszeit/Probezeit. Die Arbeitsbedingungen sind ausserdem sowas von :-kotz , jeden Tag mindestens 14 Stunden arbeiten an total langweiligen Themen, Mo bis Do in irgendeinem Hotel in Buxtehude beim Kunden abhocken. Und dann wird einem noch staendig Druck gemacht mit Evaluationen, ganz nach dem Motto up or out...
Verglichen mit den Berater-Voelkern geht es uns Aerzten zu Beginn im Krankenhaus doch supi-gut. Empfinde ich zumindest so. Immerhin kann man nach der Arbeit Freund/Freundin sehen und muss nicht an der Hotelbar abhocken. Dass Problem ist leider, dass der Evaluationssieger bei McKinsey als Partner irgendwann vielleicht ne halbe Mio macht (immer noch totaler Stress, weil Kunden akquiriert werden muessen), waehrend man im deutschen Krankhaussystem hauptsaechlich verschimmelt ohne Karriereoptionen und bei relativ ueberschaubarem Einkommen.
Kackbratze
27.07.2007, 07:34
Du solltest fatman nicht widersprechen. Seine langjährige Erfahrung in allen Bereichen macht ihn zu einer Koryphäe in allen Belangen...
Dr. nobo
27.07.2007, 08:53
Fatman, Du bist schlecht informiert. War selbst bei McKinsey, da macht man vielleicht 80,000 Euro als Associate, im ersten Jahr aber nur einen Teil dieser Summe = Einarbeitungszeit/Probezeit. Die Arbeitsbedingungen sind ausserdem sowas von :-kotz , jeden Tag mindestens 14 Stunden arbeiten an total langweiligen Themen, Mo bis Do in irgendeinem Hotel in Buxtehude beim Kunden abhocken. Und dann wird einem noch staendig Druck gemacht mit Evaluationen, ganz nach dem Motto up or out...
Verglichen mit den Berater-Voelkern geht es uns Aerzten zu Beginn im Krankenhaus doch supi-gut. Empfinde ich zumindest so. Immerhin kann man nach der Arbeit Freund/Freundin sehen und muss nicht an der Hotelbar abhocken. Dass Problem ist leider, dass der Evaluationssieger bei McKinsey als Partner irgendwann vielleicht ne halbe Mio macht (immer noch totaler Stress, weil Kunden akquiriert werden muessen), waehrend man im deutschen Krankhaussystem hauptsaechlich verschimmelt ohne Karriereoptionen und bei relativ ueberschaubarem Einkommen.
:-meinung
sehr schön geschrieben! :-top
Du solltest fatman nicht widersprechen. Seine langjährige Erfahrung in allen Bereichen macht ihn zu einer Koryphäe in allen Belangen...
http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,479180,00.html
Der Artikel auf den ich mich bezogen habe. (Ich weiß, aus der Bildzeitung der Pseudointellektuellen)
Und ja, McKinsey taucht da nicht auf...
habichnicht
27.07.2007, 11:27
Und ja, McKinsey taucht da nicht auf...Wenn wir nun schon bei McKinsey gelandet sind, möchte ich auch nochmal an die sagenhaften Einstiegsgehälter der Ingenieure erinnern.
Und ja, dort taucht McKinsey auf... :-))
Quellen: online-Umfrage von McKinsey (http://www.studentenspiegel1.de/03010.php#)
und ein Bericht darüber in Spiegel special 2/2007 (http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,479194,00.html):
Rosig sind die Zeiten immerhin für Ingenieure, Naturwissenschaftler oder Wirtschaftswissenschaftler. Auch Mathematiker und Informatiker sind gut dran. So werden zum Beispiel bei Siemens in Deutschland vornehmlich Absolventen aus eben diesen fünf Fächergruppen eingestellt, und die können sich laut Unternehmenssprecher Marc Langendorf über ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von etwa 3300 brutto freuen, wer von der Fachhochschule kommt, kann mit 3100 Euro rechnen. "Wir suchen natürlich querbeet", sagt Langendorf, "aber das sind schon die primären Fachgebiete." Viel Platz für Exoten gibt es auch bei Siemens nicht. Von den 2300 Jungakademikern, die im vergangenen Jahr bei Siemens angefangen haben, waren allein 1700 Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler.
Bei kleineren Firmen sieht die Sache allerdings ganz anders aus. "Für Ingenieure ist in größeren Konzernen durchaus ein Anfangsgehalt von 42.000 Euro und mehr drin, in kleinen Unternehmen weicht das aber meist stark nach unten ab", sagt Jürgen Bühler, Mitarbeiter bei Alma Mater in Ludwigsburg bei Stuttgart, einer Karriereberatung speziell für akademische Nachwuchskräfte.
Die Gehaltsfrage hänge von so verschiedenen Faktoren ab, dass viele Absolventen kein Gefühl dafür hätten, was sie tatsächlich verlangen könnten, sagt Bühler. Wo einige zu sehr tiefstapeln würden, setzen andere viel zu hoch an. "Manche haben einfach Flausen im Kopf und rechnen sich aus dubiosen Quellen ein angemessenes Gehalt von 48.000 Euro zusammen, da müssen wir sie schnell wieder auf den Boden zurückholen
Vor allem den Satz:
"Für Ingenieure ist in größeren Konzernen durchaus ein Anfangsgehalt von 42.000 Euro und mehr drin, in kleinen Unternehmen weicht das aber meist stark nach unten ab"
kann ich bestätigen. Und es gibt eben Ingenieure mit Einserexamen, die zwar eine Stelle bei Siemens etc. haben könnten, aber aus Rücksicht auf die Familie zu einem kleineren Unternehmen gehen.
Womit wir wieder beim Nettostundenlohn von 10 bis 11 Euro wären. ;-)
Dr. nobo
27.07.2007, 12:05
Vor allem den Satz:
"Für Ingenieure ist in größeren Konzernen durchaus ein Anfangsgehalt von 42.000 Euro und mehr drin, in kleinen Unternehmen weicht das aber meist stark nach unten ab"
kann ich bestätigen. Und es gibt eben Ingenieure mit Einserexamen, die zwar eine Stelle bei Siemens etc. haben könnten, aber aus Rücksicht auf die Familie zu einem kleineren Unternehmen gehen.
Womit wir wieder beim Nettostundenlohn von 10 bis 11 Euro wären. ;-)
:-meinung
Das kann ich auch bestätigen. Ich kenne sehr viele, die ein Einstiegsgehalt irgendwo zwischen 33 000 - 43 000 (Schwerpunkt so bei 40 000) haben (Informatiker, Ingenieure, Mathematiker).
"Für Ingenieure ist in größeren Konzernen durchaus ein Anfangsgehalt von 42.000 Euro und mehr drin, in kleinen Unternehmen weicht das aber meist stark nach unten ab"
Ich finde das stützt meine Argumentation. Es sollte hierbei nicht darum gehen, dass Ärzte im allgemeinen zu wenig verdienen, sondern darum, dass "alle" Ärzte, egal was sie für Studienleistungen haben und wo sie dann anfangen und wieviel man dort arbeitet, in etwa gleich viel verdienen. Und schon wieder haben wir ein Beispiel dafür, dass das in anderen Fachrichtungen nicht so ist.
Dr. nobo
27.07.2007, 13:28
"durchaus mehr als 42.000" heißt noch nicht, dass es bei allen um die 100.000 sind! Das bedeutet, dass es auch mal etwas (ein paar tausend) mehr sein kann.
@fatman: warum studierst du dann Medizin bzw. warum willst du dann klinisch arbeiten?! Mach Medizin und geh danach zu McKinsey, wenn du so viel Geld verdienen willst.
Du kannst dir's ja raussuchen: Klinisch tätig sein oder eben etwas mehr Geld bekommen in der freien Wirtschaft, wo du nicht mehr an die Tarifverträge gebunden bist. Aber beides zusammen geht eben nicht. Du gehst ja auch nicht ins Geschäft und möchtest eine Banane, die die Form eines Apfels hat, oder?!
"durchaus mehr als 42.000" heißt noch nicht, dass es bei allen um die 100.000 sind! Das bedeutet, dass es auch mal etwas (ein paar tausend) mehr sein kann.
reden wir hier irgendwie aneinander vorbei? Es ging nie um absolute Zahlen, sondern darum, dass es zwischen den Gehältern in der Medizin, zumindest bei Anfängern keine Unterschiede gibt. Deswegen hatte ich Jura als ein krasses Gegenbeispiel herausgesucht.
Hier im Thread gab es nunmal geteilte Meinungen darüber, ob das Gehalt für Ärzte angemessen ist, bzw. ob man zufrieden ist. Und da hatte ich die Frage in den Raum geworfen, ob die Unzufriedenheit einiger damit zu erklären ist, dass sie sich auch im Vergleich zu anderen unterbezahlt fühlen, weil sie, wenn sie in anderen Branchen arbeiten würden, eben auch mehr verdienen würden als ihre Kollegen (da sie die entsprechenden Qualifikationen haben). Und wir haben hier ja fast nur Anfänger, deswegen habe ich mich auf Einstiegsgehälter bezogen.
Das war die Frage. Eine Antwort habe ich darauf noch von niemandem bekommen.
@fatman: warum studierst du dann Medizin bzw. warum willst du dann klinisch arbeiten?! Mach Medizin und geh danach zu McKinsey, wenn du so viel Geld verdienen willst.
Ich studiere Medizin, damit ich gerade nicht zu McKinsey muss. Ich habe niemals behauptet, dass ich soviel Geld verdienen will (natürlich wäre ich nicht abgeneigt, aber als Assistent finde ich 40.000 durchaus angemessen, danach, na ja, aber das hatte ja schon jemand anders angesprochen)
Dr. nobo
27.07.2007, 14:12
reden wir hier irgendwie aneinander vorbei? Es ging nie um absolute Zahlen, sondern darum, dass es zwischen den Gehältern in der Medizin, zumindest bei Anfängern keine Unterschiede gibt.
Ok, wenn du es so meinst:
Das gibt es aber in anderen Bereichen auch (z.B. Lehrer). Dann darf man z.B. auch nicht in einer Naturwissenschaft promovieren. Dort ist man ebenfalls an den Tarifvertrag gebunden!
Ich studiere Medizin, damit ich gerade nicht zu McKinsey muss. Ich habe niemals behauptet, dass ich soviel Geld verdienen will (natürlich wäre ich nicht abgeneigt, aber als Assistent finde ich 40.000 durchaus angemessen, danach, na ja, aber das hatte ja schon jemand anders angesprochen)
Was regst du dich dann auf? :-nix
Kackbratze
28.07.2007, 18:11
Ich hab heute meine erste Gehaltsabrechnung bekommen. Ich bin ja fast schon Spitzenverdiener in dieser Statistik...
Super-Doc
28.07.2007, 18:17
heute? meine kommt am montag oder dienstag.
dann kann ich endlich auch hier mitreden :-)
Super-Doc
31.07.2007, 20:13
ausreichend! :-top
Bin seit gestern auch schlauer und auch zufrieden :-)
Super-Doc
01.08.2007, 21:08
willkommen im Club. Ist ein richtig gutes Gefühl, endlich, nach so langer Zeit!
Der eigen Hände Arbeit.
oh, pathetisch, ich hör ja schon auf :-top
Kackbratze
02.08.2007, 05:21
Du steckst doch nur n Schlauch rein...die Arbeit ist auf der anderen Seite des Vorhanges.... :-))
Super-Doc
02.08.2007, 08:15
EY!
des überhör ich jetzt mal :-peng
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