gkl34
01.02.2016, 14:18
Hallo ihr Lieben,
ich bräuchte bitte auch ein wenig Bewerbungsnachhilfe.
Ich habe für's Medizinstudium deutlich über Regelstudienzeit gebraucht, u.a. weil ich mich für viel nebenher interessiert und mir auch ein wenig Zeit gelassen habe, ehrenamtliche Tätigkeiten ausgeübt, Afrikawissenschaften für 1 Jahr studiert und auch nebenbei gearbeitet (zwei Jahre in einer Praxis & ein Jahr mehrmals wöchentlich als Kinderbetreuung für einen Grundschüler).
Würdet ihr das alles so in den Lebenslauf hineinschreiben? Bisher hab ich es auf die medizinisch relevanten und die ehrenamtlichen Tätigkeiten reduziert, würde aber gerne auch zeigen, dass ich eben nicht nur herumgetrödelt und Party gemacht habe. Die Noten während des Studiums sind zum Glück ganz passabel.
Zum Thema Zeugnisse: Ich habe nur ein "Standard"-PJ-Zeugnis aus meinem Wahl- und Wunschfach, in dem im Großen und Ganzen nur die Abteilung beschrieben wird und dass man eh anwesend war. Die anderen Tertiale habe ich im Ausland gemacht und von dort keine Zeugnisse bekommen (bzw. auf Spanisch, aber macht es Sinn das hinzuzufügen?). Die Famulaturzeugnisse sind schon mindestens 4 Jahre alt und da find ich's persönlich wenig sinnvoll die noch mitzuschicken.
Wahlfächer (also quasi Extravorlesungen/-seminare): angeben oder nicht? Akupunktur, Anatomie, Forensische Medizin,... auch lieber nur die für die Stelle relevanten?
Sprachnachweise: ich war fürs PJ in englischsprachigen und spanischsprachigen Ländern, reicht das oder braucht man da tatsächlich irgendwelche Zertifikate?
Ich danke euch schon mal für eure Hilfe! Bewerbungen für Famulaturen waren so viel einfacher.
stehe gerade vor einem ähnlichen Problem. Deutlich über Regelstudienzeit, da nebenher noch was anderes studiert (aus Interesse) plus zeitaufwändige Labor-Arbeiten für Doktorarbeit (die trotzdem stagniert). Noten sind auch eher Durchschnitt und vor allem habe ich natürlich genau in DEM Fach, das ich machen will, eine 4 drin stehen (habe grundsätzlich in exakt den Fächern, die mich am meisten interessiert haben, die schlechtesten Noten bekommen und umgekehrt, warum auch immer). Wenigstens Ehrenamt, Auslands-PJ und passendes Wahlfach (und Famulaturen) hab ich, aber eigentlich denke ich mir "die sortieren dich doch sofort aus".
Fast alle Kliniken meiner Region schreiben "keine offenen Stellen" auf ihre Homepage, bei ein paar hab ich trotzdem mal vorsichtig (grundsätzlich) angefragt, und siehe da, bei einer davon läuft eine Ausschreibung und ich soll mich schnellstmöglich bewerben. Einerseits toll, andererseits hatte ich bisher noch nicht mal Zeit, aktuelle Bewerbungsphotos zu machen und bin jetzt panisch dabei, Lebenslauf zu aktualisieren, Unterlagen einzuscannen usw...
werde wohl Anschreiben, Approbationsurkunde, die Zeugnisse der drei Staatsexamina und eine Bescheinigung über mein ehrenamtliches Engagement mitschicken.
Ein PJ-Zeugnis hab ich dummerweise nur vom Innere Tertial, im Wahlfach ging das leider im Umzugschaos usw. unter und wurde dann vergessen. "Fachfremdes" Zeugnis trotzdem beilegen? Dass das Zeugnis nach Entschlüsselung exorbitant positiv ist, würde ich bezweifeln, aber wirklich schlecht dürfte es auch nicht sein. Aber irgendwie halt auch irrelevant, was interessiert den Chefarzt A von Fach X das PJ-Zeugnis von Chefarzt B aus Fach Y?
Sprachnachweise hab ich keine besonderen, mein Chirurgie-Tertial war halt in Kenia, aber da hab ich jetzt keinen besonderen "Nachweis" für...in Kenia spricht man halt englisch ;)
bei "Ehrenamt" sollte man ja vermutlich auch immer für alles schriftliche Bestätigungen haben, oder? Auch wenn die Tätigkeit nur 4 Wochen, fachlich irrelevant, 10 Jahre her und auf einem anderen Kontinent war und eigentlich nur im Lebenslauf steht, damit der Abschnitt "Ehrenamt" 2 Einträge hat? ;-)
----
@knusperkeks:
was ist denn bei dir am Ende rausgekommen? Was hast du mitgeschickt und war das dann ok? eMail oder Post?
ich bräuchte bitte auch ein wenig Bewerbungsnachhilfe.
Ich habe für's Medizinstudium deutlich über Regelstudienzeit gebraucht, u.a. weil ich mich für viel nebenher interessiert und mir auch ein wenig Zeit gelassen habe, ehrenamtliche Tätigkeiten ausgeübt, Afrikawissenschaften für 1 Jahr studiert und auch nebenbei gearbeitet (zwei Jahre in einer Praxis & ein Jahr mehrmals wöchentlich als Kinderbetreuung für einen Grundschüler).
Würdet ihr das alles so in den Lebenslauf hineinschreiben? Bisher hab ich es auf die medizinisch relevanten und die ehrenamtlichen Tätigkeiten reduziert, würde aber gerne auch zeigen, dass ich eben nicht nur herumgetrödelt und Party gemacht habe. Die Noten während des Studiums sind zum Glück ganz passabel.
Zum Thema Zeugnisse: Ich habe nur ein "Standard"-PJ-Zeugnis aus meinem Wahl- und Wunschfach, in dem im Großen und Ganzen nur die Abteilung beschrieben wird und dass man eh anwesend war. Die anderen Tertiale habe ich im Ausland gemacht und von dort keine Zeugnisse bekommen (bzw. auf Spanisch, aber macht es Sinn das hinzuzufügen?). Die Famulaturzeugnisse sind schon mindestens 4 Jahre alt und da find ich's persönlich wenig sinnvoll die noch mitzuschicken.
Wahlfächer (also quasi Extravorlesungen/-seminare): angeben oder nicht? Akupunktur, Anatomie, Forensische Medizin,... auch lieber nur die für die Stelle relevanten?
Sprachnachweise: ich war fürs PJ in englischsprachigen und spanischsprachigen Ländern, reicht das oder braucht man da tatsächlich irgendwelche Zertifikate?
Ich danke euch schon mal für eure Hilfe! Bewerbungen für Famulaturen waren so viel einfacher.
stehe gerade vor einem ähnlichen Problem. Deutlich über Regelstudienzeit, da nebenher noch was anderes studiert (aus Interesse) plus zeitaufwändige Labor-Arbeiten für Doktorarbeit (die trotzdem stagniert). Noten sind auch eher Durchschnitt und vor allem habe ich natürlich genau in DEM Fach, das ich machen will, eine 4 drin stehen (habe grundsätzlich in exakt den Fächern, die mich am meisten interessiert haben, die schlechtesten Noten bekommen und umgekehrt, warum auch immer). Wenigstens Ehrenamt, Auslands-PJ und passendes Wahlfach (und Famulaturen) hab ich, aber eigentlich denke ich mir "die sortieren dich doch sofort aus".
Fast alle Kliniken meiner Region schreiben "keine offenen Stellen" auf ihre Homepage, bei ein paar hab ich trotzdem mal vorsichtig (grundsätzlich) angefragt, und siehe da, bei einer davon läuft eine Ausschreibung und ich soll mich schnellstmöglich bewerben. Einerseits toll, andererseits hatte ich bisher noch nicht mal Zeit, aktuelle Bewerbungsphotos zu machen und bin jetzt panisch dabei, Lebenslauf zu aktualisieren, Unterlagen einzuscannen usw...
werde wohl Anschreiben, Approbationsurkunde, die Zeugnisse der drei Staatsexamina und eine Bescheinigung über mein ehrenamtliches Engagement mitschicken.
Ein PJ-Zeugnis hab ich dummerweise nur vom Innere Tertial, im Wahlfach ging das leider im Umzugschaos usw. unter und wurde dann vergessen. "Fachfremdes" Zeugnis trotzdem beilegen? Dass das Zeugnis nach Entschlüsselung exorbitant positiv ist, würde ich bezweifeln, aber wirklich schlecht dürfte es auch nicht sein. Aber irgendwie halt auch irrelevant, was interessiert den Chefarzt A von Fach X das PJ-Zeugnis von Chefarzt B aus Fach Y?
Sprachnachweise hab ich keine besonderen, mein Chirurgie-Tertial war halt in Kenia, aber da hab ich jetzt keinen besonderen "Nachweis" für...in Kenia spricht man halt englisch ;)
bei "Ehrenamt" sollte man ja vermutlich auch immer für alles schriftliche Bestätigungen haben, oder? Auch wenn die Tätigkeit nur 4 Wochen, fachlich irrelevant, 10 Jahre her und auf einem anderen Kontinent war und eigentlich nur im Lebenslauf steht, damit der Abschnitt "Ehrenamt" 2 Einträge hat? ;-)
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@knusperkeks:
was ist denn bei dir am Ende rausgekommen? Was hast du mitgeschickt und war das dann ok? eMail oder Post?