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KriZzy
15.02.2010, 13:33
hallo? das war vo 3 jahren und die machen jetzt schon einen film? irgendwie find ich kann man es auch übetreiben O.o
aus der MoPo wird das Morgenblatt und aus dem UKE das ,,Henrietten-Stift''
der jörg freut sich bestimmt auch und kann es nicht erwarten den film zu sehen... :-(

KriZzy
02.03.2010, 17:26
http://fernsehfilm.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,2101149_idDispatch:9426575,00.html

Die Niere
02.03.2010, 21:23
http://fernsehfilm.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,2101149_idDispatch:9426575,00.html
Oh mein Gott...die Zusammenfassung liest sich ja schon wie ein Stück Kaugummit, das jemand vom Asphalt abkratzt und sich in den Rachen wirft, nachdem bereits 200 Leute darauf rumgetrampelt sind. Dafür sollte man seine GEZ-Gebühren zurückfordern dürfen...gibt es denn niemanden mehr, der merkt, wenn er ******** produziert?

gruesse, die niere

Kackbratze
02.03.2010, 22:21
Ich verweise mal freundlich auf:
"Contergan" - Der Film

Noch Fragen?

Eule
03.03.2010, 15:16
Es gibt auch falsche Piloten: klick (http://www.focus.de/reisen/fliegen/amsterdam-falscher-pilot-fliegt-auf_aid_486296.html) - ich weiss nicht, ob ein falscher Arzt oder ein falscher Pilot "gefährlicher" ist... :-nix

Ehemaliger User 05022011
03.03.2010, 15:45
Es gibt auch falsche Piloten: klick (http://www.focus.de/reisen/fliegen/amsterdam-falscher-pilot-fliegt-auf_aid_486296.html) - ich weiss nicht, ob ein falscher Arzt oder ein falscher Pilot "gefährlicher" ist... :-nix
na doch wohl eindeutig der falsche Arzt, Autofahren kann man auch ohne Fahrerlaubnis gelernt haben ( und warum dann nicht auch fliegen), aber Medizin ohne Studium geht nun mal wirklich nicht

Die Niere
03.03.2010, 16:27
na doch wohl eindeutig der falsche Arzt, Autofahren kann man auch ohne Fahrerlaubnis gelernt haben ( und warum dann nicht auch fliegen), aber Medizin ohne Studium geht nun mal wirklich nicht
Es gibt genug Jobs im ärztlichen Bereich, die ohne ein komplettes Studium mit handwerklichem Geschick und Motivation sehr gut zu bewältigen sind...gleiches gilt für den Piloten in einem Flugzeug. Erklär mir mal bitte den Unterschied...

Ehemaliger User 05022011
03.03.2010, 18:50
Es gibt genug Jobs im ärztlichen Bereich, die ohne ein komplettes Studium mit handwerklichem Geschick und Motivation sehr gut zu bewältigen sind...gleiches gilt für den Piloten in einem Flugzeug. Erklär mir mal bitte den Unterschied...

"mit handwerklichem Geschick" - meinst du die Chirurgen ? Denen wird ja oft nachgesagt, eher nur ein "Handwerk" zu betreiben, aber ich denke, niemand hier wird wohl ernsthaft bezweifeln wollen, dass die ein Medizinstudium benötigen, um ihren Job gut und verantwortungsvoll zu machen oder ?

Also bitte erklär du mir, woran du denkst, wenn du meinst "im ärztlichen Bereich" gibt es "genug Job's" die ohne ein komplettes Studium sehr gut zu bewältigen sind .

Kackbratze
03.03.2010, 21:37
Alle.
"Monkey see, monkey do".

Wenn man lange genug zuschaut, kann man Verhalten und Anordnungen imitieren, ohne sie wirklich zu verstehen.
Und man muss eine Menge falsch machen, um einen Menschen wirklich umzubringen.
Da ist genug Platz für Leute, die keine Ahnung haben.

Die Niere
03.03.2010, 21:46
"mit handwerklichem Geschick" - meinst du die Chirurgen ? Denen wird ja oft nachgesagt, eher nur ein "Handwerk" zu betreiben, aber ich denke, niemand hier wird wohl ernsthaft bezweifeln wollen, dass die ein Medizinstudium benötigen, um ihren Job gut und verantwortungsvoll zu machen oder ?

Also bitte erklär du mir, woran du denkst, wenn du meinst "im ärztlichen Bereich" gibt es "genug Job's" die ohne ein komplettes Studium sehr gut zu bewältigen sind .
Von verantwortungsvoll können wir natürlich in einem Beispiel bei dem sich ein Arzt seinen Abschluss fälscht nicht reden, das habe ich ja auch nicht behauptet.

Was "man" Chirurgen nachsagt, mag ich hier auch nicht gross diskutieren, denn über Pauschalisierungen brauchen wir uns hier auch nicht auszulassen.

Aber du wirst irgendwann merken dass Ärzte in vielen Bereichen (und damit meine ich nicht nur den Traumatologen oder Orthopäden) ein sehr eingeschränktes Betätigungsfeld haben, in deren Grenzen man sich mit Motivation und Fleiss die Fähigkeiten aneignen kann, die für den täglichen Arbeitsablauf nötig sind, ohne dafür die anderen medizinischen Nebenschauplätze lerntechnisch besucht haben zu müssen. Ein Orthtopäde kann ein begnadeter Operateur sein und noch nie was vom HELLP-Syndrom gehört haben, deswegen kann er trotzdem Röntgenbilder adäquat befunden, die OP-Indikation stellen, die OP technisch durchführen und die postoperative Behandlung übernehmen, wenn er sich einfach auf diesem "engen" Gebiet auskennt.

Ein Psychater kann die verschiedensten psychatrischen Erkrankungen behandeln und keine Ahnung von der Pathophysiologie eines Diabetes oder den physiologischen Abläufen bei der Diurese in der Niere haben.

Ein Dermatologe kann hervorragende Differentialdiagnosen aufstellen und Hauteffloreszenzen perfekt beschreiben und einordnen ohne zu wissen, was eine Weber-C-Fraktur ist, wie ein akutes Abdomen aussieht oder in der Lage sein einen Röntgenthorax adäquat zu befunden.

Und nun erklär mir, warum das Studium unbedingt nötig ist, wenn ich Arzt spielen möchte (ohne dabei moralische Gesichtspunkte in den Vordergrund zu rücken).

gruesse, die niere

Ehemaliger User 05022011
04.03.2010, 07:05
Und nun erklär mir, warum das Studium unbedingt nötig ist, wenn ich Arzt spielen möchte (ohne dabei moralische Gesichtspunkte in den Vordergrund zu rücken).

gruesse, die niere

Liebe Niere, jetzt versteh ich gar nichts mehr. Warum willst du Arzt spielen, ich dachte immer du bist Arzt. Nee im Ernst: Ein Studium ist nötig, weil wir eben gerade nicht vom Arzt "spielen " sondern von ärztlicher Tätigkeit sprachen, also vom Arzt sein.

Eine Rechtsanwaltsgehilfin, die einen alten Schriftsatz ihres Chefs nimmt und ihn auf einen gleichen Sachverhalt anpasst, macht damit auch noch lange keine juristische Tätigkeit.

Hoppla-Daisy
04.03.2010, 07:12
Na na na, wird hier wieder diskutiert nur um des Diskutierens willen? ;-)

Ehemaliger User 05022011
04.03.2010, 07:14
Na na na, wird hier wieder diskutiert nur um des Diskutierens willen? ;-)

na na na, wird hier gepostet nur des Postens willen ?:-)

Hoppla-Daisy
04.03.2010, 07:16
Ich wirke doch nur moderierend. Da darf ich das :-D

Ehemaliger User 05022011
04.03.2010, 07:19
Ich wirke doch nur moderierend. Da darf ich das :-D

Ich schreibe doch nur Post's und als Mitglied hier darf ich das :-?

Kackbratze
04.03.2010, 09:22
Und ich bin von so einem Geposte genervt, weil das absolut am Thema vorbeigeht. :-meinung

Ehemaliger User 05022011
04.03.2010, 12:33
Und ich bin von so einem Geposte genervt, weil das absolut am Thema vorbeigeht. :-meinung

und damit sind wir nun schon zu dritt, die am Thema vorbei posten :-wow

Die Niere
04.03.2010, 15:04
Da anscheinend kein echtes Interesse daran besteht, das Thema adäquat zu diskutieren, bitte ich als Moderator von weiteren OT-Kommentaren abzusehen. Posts zum Thema sind natürlich weiterhin gerne willkommen.

gruesse, die niere

Ehemaliger User 05022011
04.03.2010, 15:22
Und nun erklär mir, warum das Studium unbedingt nötig ist, wenn ich Arzt spielen möchte (ohne dabei moralische Gesichtspunkte in den Vordergrund zu rücken).

gruesse, die niere



Ein Studium ist nötig, weil wir eben gerade nicht „vom Arzt spielen " sondern von ärztlicher Tätigkeit sprachen, also vom Arzt sein.

Eine Rechtsanwaltsgehilfin, die einen alten Schriftsatz ihres Chefs nimmt und ihn auf einen gleichen Sachverhalt anpasst, macht damit auch noch lange keine juristische Tätigkeit.

Wenn sich jemand als Arzt ausgibt und damit letztlich auch vorgibt ein komplexes Wissens zur Heilung von Menschen zu haben (es geht ja nicht nur darum, niemanden umzubringen, wie K. es einschränkte) und dies gerade nicht hat, sondern nur ein paar abgeschaute Dinge beherrscht, dann - liebe Niere - wirst du doch nicht ernsthaft bezweifeln wollen, dass er eine Gefahr für die Menschen, die sich ihm auf Grund der von ihm vorgegaukelten ärztlichen Fähigkeiten anvertraut haben, ist und dass er, um das zu leisten, was er vorgibt leisten zu können für den Menschen, ein Studium hätte absolvieren sollen. (und hierbei steht keinesfalls ein irgendwie gearteter moralischer Gesichtspunkt im Vordergrund)

Die Niere
04.03.2010, 16:37
Das Problem ist wahrscheinlich, dass du die Realität manchmal nicht kennst.

Es geht nicht um ein paar abgeschaute Dinge, sondern darum, dass man die Fähigkeiten, die auf einem engen medizinischen Gebiet mit weniger Nebendiagnosen wie zum Beispiel in der inneren Medizin, der Nephrologie, Pädiatrie oder Haematologie, nötig sind, um im Arbeitsalltag adäquat zu funktionieren, zu erlernen sind und man damit in seiner Tätigkeit den Patienten garnicht mal unbedingt gefährdet.

Ob er dabei gefährlich ist, steht ausser Frage (aber dies ist halt wirklich nur ein moralischer Gesichtspunkt), aber es ist auch nicht klar, ob ein Studium da soviel weiterhilft. Die realen Verhältnissen in der Medizinwelt von heute haben mich dahingehend eines besseren belehrt.

Ausserdem sprach ich von Jobbewältigung...nicht von verantwortungsvollem Arbeiten und Patienten gefährden. Wenn ein Patient im CT abstellt und die einzige Massnahme des Radiologen ist, den REA-Sucher zu betätigen und dieser durchaus studiert hat, wünscht man sich vielleicht in dieser Situation jemanden, der nicht studiert hat, aber die einfachen REA-Algorythmen auswändig kann.

gruesse, die niere