PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wegen welcher Beschwerden kommen Eure Patienten nachts in die Notfallambulanz?



Seiten : 1 2 3 4 5 [6] 7 8 9 10 11

sodbrennen
05.03.2011, 21:29
Allgemeine KV-Dienst-Nummer, Praxisnummer -> AB, meine Nummer

Sry für offtopic, aber gibst du da wirklich deine Nummer an? Hast du keine Angst, dass sich jemand die Nummer merkt und bei einem Problem einfach so wieder anruft, weil er dann ja nen Augenarzt an der Leitung hat? :-nix

Kackbratze
05.03.2011, 22:28
Wer sagt, dass sie nicht auch ein "Diensthandy" hat?

McBeal
06.03.2011, 07:39
Interessanterweise kommen die wirklich kranken Kinder meistens noch am Abend. Nachts nur der nicht-notwendige kleinkrams.

Das kann ich zum Glück nicht unterschreiben. Zwar sind auch immer wieder GEs, einfacher Husten sowie Dreimonatskoliken (da tun mir die Eltern immer richtig Leid), aber genauso oft sind es "echte" Notfälle wie Fieberkrämpfe, heftige Pseudokrupps, obstruktive Bronchopneumonien mit Dyspnoe etc. Hatte auch schon nachts eine Erstmanifestation Typ 1-Diabetes, eine Purpura, einen V.a. Lungenembolie und ein Nephrotisches Syndrom.
Nervig und völlig unnötig sind allerdings die jugendliches Alkis... Wobei ich ja die böse, böse Ärztin bin, die zwar Blut abnimmt, aber keine Infusion dranhängt, damit die Kids auch ordentliche Kopfschmerzen bekommen. :-))

LG
Ally

WackenDoc
06.03.2011, 07:55
Hihi- Infusion gibt´s bei mir auch nur in Ausnahmefällen. Es sei denn, das Assistenzpersonal war mal wieder schneller und hat das gleich bei der Blutentnahme erledigt.

Fino
06.03.2011, 13:45
Das kann ich zum Glück nicht unterschreiben. Zwar sind auch immer wieder GEs, einfacher Husten sowie Dreimonatskoliken (da tun mir die Eltern immer richtig Leid), aber genauso oft sind es "echte" Notfälle wie Fieberkrämpfe, heftige Pseudokrupps, obstruktive Bronchopneumonien mit Dyspnoe etc. Hatte auch schon nachts eine Erstmanifestation Typ 1-Diabetes, eine Purpura, einen V.a. Lungenembolie und ein Nephrotisches Syndrom.
Nervig und völlig unnötig sind allerdings die jugendliches Alkis... Wobei ich ja die böse, böse Ärztin bin, die zwar Blut abnimmt, aber keine Infusion dranhängt, damit die Kids auch ordentliche Kopfschmerzen bekommen. :-))

LG
Ally

Jepp. Bei mir gibt's auch weder Infusion noch Antiemetikum. Und ich bin dann auch nicht ganz so nett...
Nachts kommt bei mir auch viel Pillepalle: Husten, einmal gespuckt, ein heulendes Kind, einmal weihcer Stuhl. Und ganz oft: Verstopfung (typischerweise seit 3 Wochen keinen Stuhlgang gehabt und nicht compliant, tauchen dann um 0300 oder wahlweise 0400 in paed. NA auf und verlangen eine sofortige Loesung des Problems.)

Ich hatte allerdings im Nachtdienst auch :

-neu diagnostizierte ALL
-neuer IDDM mit DKA
-Bewusstseinstruebung bei, wie sich dann herausstellte, Intoxikation mit Benzos und Cannabis bei einerm 23 Monate alten Maedchen
-14 Jaehriger, der von seinem Onkel im Schlaf mit 8 Messerstichen traktiert worden war und trotz Schockraumbehandlung, an der unzaehlige Aerzte und Schwestern mitwirkten, verstarb

Gott sei Dank nicht alles auf einmal, aber es gibt sie, die Nachtdienste, wo man eine Katastrophe nach der anderen 'reinbekommt..:-((

EKT
07.03.2011, 16:57
Gar nicht so selten und letzte Nacht wieder um 1 Uhr:
Akuter Liebeskummer -> damit geht man heutzutage mal eben in die Psychiatrie!:-oopss

Giant0777
07.03.2011, 17:45
bei uns mal eine dame, die von einem tier angefallen wurde. nach "eingehender" anamnese wars ne katze. ohne erkennbare äussere verletzungen. der vorschlag einer umfassenden gewebsentfernung führte aber dazu, dass sie auch schnell wieder weg war.:-nix

Muriel
07.03.2011, 20:06
Sry für offtopic, aber gibst du da wirklich deine Nummer an? Hast du keine Angst, dass sich jemand die Nummer merkt und bei einem Problem einfach so wieder anruft, weil er dann ja nen Augenarzt an der Leitung hat? :-nix

Es war tatsächlich meine private Handynummer, was mir anfangs auch sehr unangenehm war, so dass ich überlegte, eine Prepaidkarte für solche Dinge zu besorgen. Alle meiner Kollegen haben aber einhellig gemeint, nicht einmal in langen Jahren, die sie diese Dienste mit diesem Verfahren leisten, außerhalb des Dienstes mal "belästigt" worden zu sein, so dass mir der Aufwand dann doch zu groß war.

jatina
08.03.2011, 09:21
Gar nicht so selten und letzte Nacht wieder um 1 Uhr:
Akuter Liebeskummer -> damit geht man heutzutage mal eben in die Psychiatrie!:-oopss

Das.
Plus: Suizidgedanken, nicht in der Planungsphase (gerne im alllllohollllisierten Zustand, am nächsten Morgen bei Nüchternheit Spontanheilung- alternativ seit Wochen bestehend aber JETZT besonders schlimm....analog zu Kopfschmerzen in der Inneren). Wobei man das schon auch ernst nehmen sollte, kann ja auch spontan in entsprechendem Affekt draussen nach hinten losgehen.
Rumborderlinern (ich bin so angespannt, wenn ich nicht aufgenommen werde schneide ich mich GANZ schlimm.....wäre an sich ja halb so wild, aber die jeweiligen Damen und Herren kommen in der Regel aus Wohneinrichtungen für psychiatrische Patienten UND mit selbigem Anliegen gefühlt jeden Tag).
Einsamkeit die depressiv macht.
OFW sein............
Oder einfach um durch "quer über die Notaufnahme kommen" den Aufnahmetermin auf der von ambulant geplanten Station zu beschleunigen (gerne bei Suchtpatienten).
Und natürlich- ja, auch um die Uhrzeit- gerne Patienten die seit mindestens einer Woche im Orbit der angekündigten Einweisungen schweben und es vorher nicht geschafft haben.......... *Kommentar verkneif*

Alle anderen um die Uhrzeit meist per PsychKG und entsprechend drauf. :-))
Und- ja auch in der Psychiatrie gibt es das Phänomen- an den Wochenenden auch gerne geriatrische Patienten aus Pflegeeinrichtungen, die zum Wochenende natürlich schlagartig und gar nicht seit Längerem bestehend total verwirrt sind und Fehlhandlungen begehen= genau wie in der Inneren unter anderer Diagnose einfach überfordertes Pflegepersonal.

Aber ich nehms mit Humor. Da die meisten eh Wiederkehrer sind hat das fast was Heimeliges...... nach einigen kann man die Uhr stellen.

Brutus
08.03.2011, 14:41
Mittlerweile recht häufig Patienten mit banaler Erkältung / Grippe. Leider ein Phänomen der "ach so tollen" Notfallpraxen. Die bisher krasseste Erklärung seitens eines Patienten war: Anruf KV-Dienst wg. eben o.g. Beschwerden. Antwort: Dafür kommen wir nicht raus! Gehen sie in die nächste Notfallambulanz. Da die aber 25km entfernt ist, wird die 112 angerufen und das KH im gleichen Ort angefahren! Ob man so Kosten sparen kann???

FirebirdUSA
08.03.2011, 15:44
Als AA in der Neuroradiologie seh ich ja immer nur einen kleinen Teil der Patienten mit denen sich unsere Chirurgen, Internisten, Neurologen rumschlagen müssen. Neben den tatsächlichen "Notfällen" mit V.a. auf SAB (häufig auch seit 4 Wochen Kopfschmerzen, jetzt aber gaaanz schlimm), Apoplex und Verkehrsunfall, insbesondere viele Stürze und Z.n. Prügelei... dabei gliedert sich das ganze in zwei Zeitabschnitte: Ab 20:00 - ca. 23:00 Uhr Stürze von alten Damen und Herren, meistens um die 90 Jahre, die bei Demenz nicht mehr richtig antworten, evtl. auf den Kopf gefallen sind und deswegen auf jedenfall ein CCT brauchen. Ab 23 Uhr dann die verprügelten mit Monokelhämatom, meistens hohen C2-Spiegel und die Frage ist der jetzt nicht mehr ganz ansprechbar da er zuviel Alkohol hat oder weil er eine Blutung hat.
Ganz besonders störend finde ich eigentlich nur die um 23 Uhr notfallmäßige Routinekontrolle die am Tag vergessen wurde. Auf den Hinweis, dass es dann ja auch am nächsten Tag reicht wird schnell eine Notfallindikation hinter her geschoben (ja aber jetzt hat er eine leichte Armschwäche rechts neu, o.ä.). Ganz frech fand ich die um 16:30 Uhr beim Abendessen (!) gestürzte Patientin die mir um 24 Uhr dann notfallmäßig zum Ausschluß Blutung/Fraktur gebracht wurde, obwohl noch nicht einmal eine Prellmarke zu sehen war.
Unangenehm sind auch Dienste in denen man gleichzeitig einen Lysekandidaten und einen Schockraum zu versorgen hat... oder wie in meinem letzten Dienst 3 Lysekandidaten innerhalb von 15 Minuten auf der Stroke Unit aufgenommen wurden. Nach gut 45 Minuten Stress pur mit CT fahren, rekonstruieren, KM auffüllen, buchen, Bilder anschauen ging es dann noch 3h in die Angio zur Behandlung mit dem zuständigen Hintergrund-OA, so dass man dann um 3:30 Uhr endlich bei seiner Rufbereitschaft schlafen gehen konnte.
Dadurch, dass wir offiziell nur Rufbereitschaft haben, arbeiten wir Spätschicht, Nachtdienst und am nächsten Tag wieder Spätschicht weiter mit im schlimmsten Fall 4h Schlaf zwischen 8:00 und 12:00 Uhr. Dafür ist die Bezahlung besser (Nachtzuschlag, keine Verrechnung mit Frei nach Dienst).

Espressa
08.03.2011, 16:33
Unsere Dienste sind ausschließlich über Rufdienste abgedeckt. Den Tag vorher und nachher arbeitet man auch ganz normal.
Besonders ätzend dann wenn man nachts rausgerufen wird. Und richtig nervig wenn es wegen einer Lappalie ist.
Die frechen Vorstellungen finden aber oft auch am Abend oder am WE untertags statt, oft natürlich genauso unnötig. Am Sonntag hab ich einen Patienten echt ausgeschimpft, hat schon seit Monaten immer wieder Gerstenkörner, ist aufgeklärt über die Erkrankung und Therapiemöglichkeiten, mit Tabletten und Salben und Tropfen versorgt, kommt aber weil es "jetzt besonders drückt". Ich hab dann gesehen dass seine letzten Besuche alle im Notdienst waren - die plastische Sprechstunde hat nämlich keine Kassenzulassung, da muss er 30 Euro löhnen und kriegt ein Privatrezept. Klar, lieber kommt man am WE, da kostet es nur 10 und das Rezept geht auf Kasse...

WackenDoc
08.03.2011, 17:35
Was bei uns irgendwie zunimmt, sind Patienten, wo eine Aufnahme durchaus gerechtfertigt ist- diese aber schon unter der Woche zu christlichen Zeiten und der vollen Möglichkeit von diagnostischen Möglichkeiten und anwesendem OA hätten kommen können. Solche Patienten kommen grundsätzlich Samstags abends.

Und manchmal frag ich mich, was die Niedergelassenen sich bei den Einweisungen denken. :-(
Einen hab ich mit "seit Wochen zunehmende AZ-Verschlechterung" bekommen- so weit so gut- irgendwann geht´s halt tatsächlich nicht mehr. ABER- diese Verschlechterung hatte er schon VOR dem letzten Aufenthalt und dieser Aufenthalt war genau deswegen (und zwar Entlassung 2 Wochen zuvor). Vom Patienten nicht zu eruieren, was das akute Problem war.
Also keine Ahnung, warum man den kassenärztlichen Notdienst gerufen hatten oder warum dieser den Patienten zu uns geschickt hatte.

Muriel
23.06.2011, 19:30
Und hier mal das Gegenbeispiel:
Unsere Tagesmutter rief gerade an, ob es möglich wäre, unsere Tochter morgen zu Hause zu lassen, ihre eigene Tochter sei krank. Hintergrund: Das Mädel hat seit mittlerweile drei Tagen starke Bauchschmerzen, hat sich am Dienstag und am Mittwoch beim HA vorgestellt, der sie mit Ibuprofen und "das wird schon wieder" versorgte. Fieber ist mittlerweile dazu gekommen und die Schmerzen sind so stark, dass sie sich als vierzehnjähriges robustes Mädel krümmt und heult. Unser Anraten: "Schnapp sie Dir und stell Dich bitte in der Ambulanz vor" wurde mit: "Nee, das kann ich doch nicht machen an einem Feiertag und dann noch abends" kommentiert. Naja, wir haben sie so weit, dass sie fährt. Schön, wenn ihr wirklich "nur ein Furz quer sitzt", aber das wäre dumm, nicht zu fahren, wenn da mehr hintersteckt.

dreamchaser
23.06.2011, 20:03
Leider gab es bei uns letztes eine tragische Geschichte: eine junge Frau (Jahrgang 63) hat sich beim hausärztlichen Notdienst vorgestellt, weil es ihr nicht gut ging und sie Fieber hatte. Wurde mit Cefuroxim versorgt und mit der Diagnose Bronchitis weggeschickt. Es ging ihr am nächsten Tag deutlich schlechter, höheres Fieber, rezidivierende Kollapszustände - HA angerufen und gebeten, vorbeizukommen - sie solle in die Praxis kommen, kommt nicht vorbei. Pat. war in der Zwischenzeit schon zur Mutter gegangen, weil sie sich alleine nicht mehr versorgen konnte. Am nächsten Tag weiterhin hohes Fieber, trotz fiebersenkenden Medikamenten und weitere Kollapszustände und Verwirrtheit - Mutter ruft in ihrer Verzweiflung Rettungsdienst. RD bringt Pat. zu uns auf Intensiv mit dem Bild der fulminanten Sepsis mit unklarem Fokus. Pat. wird reapflichtig, bekommt bei AV-Block III pass. Schrittmacher, bei akutem Nierenversagen und Anurie Hämofilter. Pat. stirbt noch in der Nacht weniges Stunden nach Aufnahme. Vielleicht hätte es verhindert werden können, wenn sie vorher jemand eingewiesen hätte.

pieks
23.06.2011, 23:50
Man ist immer wieder erstaunt WIE unterschiedlich Eltern mit den "Beschwerden" ihrer Kinder umgehen:

Extrembeispiel 1: Nachts um 1 Uhr in der Notfallambulanz auftauchen, weil der 11jährige eine Zecke hat, die der Doc entfernen soll ... (ähmmm.. warum schläft ein 11jähriger nachts um 1 Uhr noch nicht? und wer sucht nachts um 1 Uhr bei seinem Kind nach Zecken? und warum kann man bei seinem Hund ne Zecke selbst entfernen beim Kind aber nicht ???) und dann ne Diskussion beginnen, warum ich es prinzipiell nicht sinnvoll finde, die Zecke auf Borrelien untersuchen zu lassen .....

Anderes Extrembeispiel:
Anruf einer Mutter abends um 23 Uhr, sie habe ne Fragen wegen eines Zäpfchens ... (nachher eruierbar: sie wollte wissen, ob sie das Cortisonzäpfchen der Schwester dem 3jährigen geben könne, er atme etwas angestrengt). Im Hintergrund hörbar: Deutlichster inspiratorischer Stridor ... Ähm... : Bitte sofort den Notarzt rufen und sofort in die Klinik....
Kind kam dann 15 Minuten später mit nem Pseudokrupp III° im RTW -


Waren aber echt nette und nicht irgendwie unverantwortungsvolle oder einfach gestrickte Eltern ...aber man ruft ja nicht gleich den Krankenwagen und will nicht den Doc nerven....

P.S. : der Notarzt hatte den Kleinen mit Salbutamol inhalieren lassen (was komischerweise nicht half) und kein Predni supp. gegeben .. er dachte der Junge habe ne pulmonale Obstruktion .. "ach so .. DAS war ein Pseudokrupp"?

Dem Kleinen gings nach Inhalation und Cortisongabe schnell besser





Und hier mal das Gegenbeispiel:
Unsere Tagesmutter rief gerade an, ob es möglich wäre, unsere Tochter morgen zu Hause zu lassen, ihre eigene Tochter sei krank. Hintergrund: Das Mädel hat seit mittlerweile drei Tagen starke Bauchschmerzen, hat sich am Dienstag und am Mittwoch beim HA vorgestellt, der sie mit Ibuprofen und "das wird schon wieder" versorgte. Fieber ist mittlerweile dazu gekommen und die Schmerzen sind so stark, dass sie sich als vierzehnjähriges robustes Mädel krümmt und heult. Unser Anraten: "Schnapp sie Dir und stell Dich bitte in der Ambulanz vor" wurde mit: "Nee, das kann ich doch nicht machen an einem Feiertag und dann noch abends" kommentiert. Naja, wir haben sie so weit, dass sie fährt. Schön, wenn ihr wirklich "nur ein Furz quer sitzt", aber das wäre dumm, nicht zu fahren, wenn da mehr hintersteckt.

Ersa
24.06.2011, 13:00
P.S. : der Notarzt hatte den Kleinen mit Salbutamol inhalieren lassen (was komischerweise nicht half) und kein Predni supp. gegeben .. er dachte der Junge habe ne pulmonale Obstruktion .. "ach so .. DAS war ein Pseudokrupp"?


Bei uns ist das leider auch nach Stellen der richtigen Diagnose "Pseudokrupp" Standard. Vielleicht haben die ja einfach kein Adrenalin an Bord...

Alzheimer
24.06.2011, 16:12
Supra hat jeder auf dem RTW. Es ist jedoch nicht immer bekannt in welchem Verhältnis man es mit NaCl mischt und wieviel ml der Lösung dann inhaliert werden sollen. Wäre klasse, wenn die Kinerärzte unter euch dazu nochmal was schreiben könnten.
Danke und ggf. verschiebt den Beitrag in Fachsimpelei.

Ersa
24.06.2011, 18:07
Je nach Größe des Kindes und Ausprägung der Symptomatik inhalieren wir 4-8 mg Epinephrin. Entweder verdünnt 1:1000 oder eben das Fertiginhalat InfektoKupp (das sind dann 7-14 Hübe). Bei schwerer Symptomatik oder wenn Unsicherheit mit der Inhalation besteht und deswegen drauf verzichtet wird: Rektodelt.

Alzheimer
24.06.2011, 20:14
Danke Ersa
Rectodelt gebe ich bei einem Pseudokruppanfall immer. Jedoch finde ich es toll für die sofortige Wirkung Infectokrupp zu haben. Leider ist dies vom NEF runtergenommen wurden, so dasss selbst mischen angesagt ist.