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Flemingulus
08.01.2009, 13:50
Ich sehe die Problematik aber auch noch auf einer ganz anderen Ebene: wenn nämlich das Gefühl der Leidenschaft nicht erst auf der fachlichen Seite geweckt wird sondern sogar in der eigenen Person oder z B. dem Verhältnis mit den Patienten schon angelegt ist, oder man sich von den Kollegen benutzen lässt oder auch vom Chef irgendwo eingeführt wird, dann kann die Auffassung von Medizin als bloße Berufung auch mal dazu führen, dass man dann nach sieben Jahren sagt: "Mist!" *nur mal so anmerk!*

leks
08.01.2009, 14:19
Kommt drauf an :-))...gibts auch n Lap Dance?

ahja sicherlich... moment ich poliere grade noch die stange (die aus metal, zum dran strippen - nur keine falschen gedanken bitte) und hol das babyöl
irgendwelche musikwünsche?


ok zurück zur topic:

meine persönliche meinung zu leidenschaft im beruf wäre ja wie folgt:
Für mich (wie für viele andere wahrscheinlich auch) hat leidenschaft ja immer n bisschen wat mit jefööhl un´emotionen zu tun.
Wenn ich aber mit so heiklen dingen wie patientenwohl oder -leben zu tun hätte (hab ich aber eben noch nicht, deswegen is das ja alles nur graue theorie)
würde ich mir wünschen, dass gefühle und emotionen - bzw. sich daraus speisende einstellungen/herangehensweisen - mein handel möglichst wenig bestimmen.
dazu zähle ich eben auch leidenschaft.

meiner meinung nach schließt meine haltung aber nicht aus, dass ich später im beruf anderen menschen mit ausreichend empathievermögen begegne
oder meiner arbeit gerne und mit freuden nachgehe. das sind 2 paar schuh um noch ne kleine plattitüde rauszuhauen.

Tse Tse
08.01.2009, 14:42
Birko: "Begabung die im Abi nicht greift, aber später im Studium greifen soll?"
Mebahel: "die Eignung als guter Mediziner stellt sich nicht in seinem NC, seiner Begabung oder seiner Disziplin zur Schau, sondern in einem der stärksten Gefühle die in uns lebt, die Leidenschaft."

Wenn dies die Kernaussagen des Threads waren, dann denk ich, das nicht jeder von Haus aus schon mit 12 Jahren oder bereits mit 3 ½ Jahren begriffen hat, dass es im Leben oftmals nur darum geht Qualifikationen in Form eines Wischs zu erhalten, den man zugegebener Zeit vorzeigen muss, damit sich für einen die nächste Tür öffnet.
Und manche hatten möglicherweise kein Interesse an der Schule entwickelt (oder erst spät) oder Lehrern, die mal in eine Psychotherapie gehört hätten/Mitschülern oder sonst etwas, was einem die Lust vermiesen kann.
Gründe und Entschuldigungen gibt's sicher zahlreiche dafür.
Aber dafür an anderen Dingen um so mehr Gefallen gefunden und in ihrer Freizeit z.B. "leidenschaftlich" gerne Kernfusionsreaktoren gebastelt haben oder was man sonst so treibt, wenn der Tag lang ist und waren dabei aber dann "voll bei der Sache".
Ich will auch gar nicht wissen wie viele Taxifahrer in ihrer Führerscheinprüfung schlecht abgeschnitten haben und nachher locker im Film "Transporter" die Stunts machen könnten *übertreib* ;)
Und das umso mehr, da das Abi ganz und gar nicht die "Führerscheinprüfung" eines Mediziners darstellt.
Aber ich stimme zu, dass ein Student mit einem guten Abi, es vermutlich leichter haben wird (besseres Schulwissen, ist gewohnt zu lernen etc).

Ich denke, dass Leidenschaft ein etwas hochtrabender Begriff ist.
Interesse an einer Sache und der damit verbundene Wille "mehr" darüber zu erfahren, reicht voll und ganz und dieses Interesse benötigt man vermutlich im
Studium und darüber hinaus, gerade in einer Disziplin wie der Medizin, in der man sicher sein ganzes Arbeitsleben dazulernen kann. :-nix

stud_tir
08.01.2009, 15:02
*seufz* Ihr streitet euch hier nur über das Wort "Leidenschaft" (beziehungsweise dessen Bedeutung). Ursprünglich ist Leidenschaft ein durchaus negativer Begriff - übersteigerte Emotion, welche das Gehirn ausschaltet. Und in seiner ursprünglichen Bedeutung sollte niemand "leidenschaftlich" arbeiten - Workaholic und Arbeitsfehler wären die Folge.
In der "neudeutschen" Bedeutung ist es mehr ein "Freude an der Arbeit haben" - und das ist sicher nicht verkehrt (weder in der Medizin noch sonstwo). Es schließt aber auch keine Routine aus.
Übrigens ist Leidenschaft an sich kein Gefühl..

Und warum man nicht *nur* aus "Leidenschaft" einen Beruf ergreifen sollte? Weil die Leidenschaft schnell der Vernunft weichen muss (sonst brennt man aus). Ist nicht gut, nein nein.

So. Und jetzt schnell wieder zurück zum lustigen Teil und dem Ektoplasma-catchen - Hat jemand popcorn? Biete Nic Nac.

Ehemaliger User 05022011
08.01.2009, 15:13
Übrigens ist Leidenschaft an sich kein Gefühl..

.
Kein Gefühl? Was meint du denn, was Leidenschaft ist - ein biochemischer Vorgang im Gehirn oder eine Bewegung des Herzmuskels? Jetzt bin ich doch ziemlich ratlos, wohin wir die hier so viel beschimpfte Leidenschaft einordnen sollen.

ehemalige Userin 24092013
08.01.2009, 15:24
Ein Zustand vielleicht?

Ich fühle mich leidenschaftlich......hmmm naja... :-nix

Evil
08.01.2009, 15:36
Manchmal erkennen Menschen nur das, was für sie wertvoll erscheint.
Das faßt Deine Attitüde sehr treffend zusammen. Schön, daß Du Erleuchtung gefunden hast, und möge die Macht mit Dir sein!

Mebahel
08.01.2009, 15:47
Das faßt Deine Attitüde sehr treffend zusammen. Schön, daß Du Erleuchtung gefunden hast, und möge die Macht mit Dir sein!

Du kannst wohl keine objektive Sichtweise deines Charakters ertragen, aber mehr will ich jetzt nicht dazu schreiben.
Trotzdem alles Gute dir, Evil :-party

Ehemaliger User 05022011
08.01.2009, 15:49
Ein Zustand vielleicht?

Ich fühle mich leidenschaftlich......hmmm naja... :-nix

ja, aber was für einer - ein seelischer oder ein körperlicher ????? :-nix

und mit dem "ich fühle mich" bitte vorsichtig sein, ein Gefühl soll es ja nicht sein, wie stud tir meinte

und sagt man nicht eher auch "ich bin leidenschaftlich"?

Mebahel
08.01.2009, 15:50
Nachtrag an Evil:

"“What we get from this adventure is just sheer joy. And joy is, after all, the end of life. We do not live to eat and make money."

:-oopss

ehemalige Userin 24092013
08.01.2009, 16:25
und sagt man nicht eher auch "ich bin leidenschaftlich"?

Eben deswegen Zustand und kein Gefühl.

Ehemaliger User 05022011
08.01.2009, 16:30
Eben deswegen Zustand und kein Gefühl.

o.k. - nun müssen wir uns nur noch auf seelischen oder körperlichen Zustand einigen - was meinst du ( oder auch gern andere oder mebahel als Leidenschaftexperte sozusagen ) ?

stud_tir
08.01.2009, 16:38
Leidenschaft kann Gefühle verursachen (Glück, Angst, Wut, Hass) ist aber - wie Kaddel es so treffend beschrieb - ein Zustand. Und wenn dann doch eher ein seelischer Zustand.
Wobei .. körperliche Leidenschaft? *grübel*

ehemalige Userin 24092013
08.01.2009, 16:41
Ein seelischer Zustand, der dann entweder "seelisch" bleibt oder körperlich umgesetzt wird: Sex, Mord, Sport.....

alley_cat75
08.01.2009, 17:06
"“What we get from this adventure is just sheer joy. And joy is, after all, the end of life. We do not live to eat and make money."

Und Englisch kann er auch noch. :-love Ich ziehe mich gleich nackt aus...

Ehemaliger User 05022011
08.01.2009, 17:19
Ich ziehe mich gleich nackt aus...


Mensch das Jahr beginnt ja leidenschaftlich, ausziehen wollt sich doch wenn ich es richtig in Erinnerung habe Leks auch schon ( der dürfte jatzt aber schon beim angekündigten Nackttanz sein - frag doch mal, ob er auch zum Paartanz bereits ist)

Hellequin
08.01.2009, 17:20
Ich ziehe mich gleich nackt aus...
*rammtsichprophylaktischzweiBleistifteindieAugen*
Aua!!!! :-))

Sebastian1
08.01.2009, 17:20
Flemingulus, jetzt wirds doch noch was mit dem Sex im Thread....
Nachdem Mebahel Evil objektiv Persönlichkeitsinternetfernanalysiert hat allerdings erst. Wie es weitergeht, erfahren sie nach dem folgenden Seelenstriptease.

Ehemaliger User 05022011
08.01.2009, 17:21
Ein seelischer Zustand, der dann entweder "seelisch" bleibt oder körperlich umgesetzt wird: Sex, Mord, Sport.....

ich glaub das ist gut - nun brauchen wir nur noch die Absicherung von Mebahel, ob das bei ihm so durchgehen könnte

Sebastian1
08.01.2009, 17:25
Sex, Mord, Sport, Arzt sein? In der Reihenfolge? Naja, ich weiss ja nicht. Ich bleib lieber leidenschaftslos ;)