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DeKl
14.01.2009, 14:05
noten sind dennoch das beste indiz, ob jemand ein guter student ist, oder nicht. die meisten mit schlechten noten und einer myriade wartesemestern, die schaffen es doch so oder so nicht, die sind vielleicht abschnittsweise zwischendurch mal ganz gut, aber sobald es ans eingemachte geht, bleiben die auf der strecke, wenn wir ehrlich sind, haben wir doch alle diese beobachtung schon gemacht.

ehem-user-02-08-2021-1033
14.01.2009, 14:41
Auch wenn die Abi-Diskussion schon zum xten mal geführt wurde,
der Notendurchschnitt kann nur als ein "Anhaltspunkt" dienen.

Begründung:
- Abhängigkeit vom Bundesland
- Abhängigkeit von den Lehrern ( es gibt doch erst seit einigen Jahren in NRW das Zentralabitur und selbst in Bayern sind ca 80% der Leistungen abhängig von den Lehrern und den von ihnen gestellten Klausuren)
- Abhängigkeit von den gewählten Leistungskursen

Hätten wir deutschlandweit eine einheitliche Abschlussprüfung, welche einzig und allein zählt, wäre ich anderer Meinung.


Allerdings gilt es im Umkehrschluss nicht zu behaupten:
Ich war schlecht im Abi und bin/werde deswegen ein guter Arzt.

:-meinung

Hellequin
14.01.2009, 14:54
Ich fordere eine Vergabe der Studienplätze nach PISA-Quote.
Und da in Hamburg und Bremen die Doofies der Nation ihr Abi
machen, dürfen die dann kein Medizinstudium mehr aufnehmen.
Die nehmen dann nur den Elite-Abiturienten aus Sachsen und Bayern
die Studienplätze weg.





*zumlachenindenKellergeh* :-dance :-))

Shakespeareslady
14.01.2009, 14:54
noten sind dennoch das beste indiz, ob jemand ein guter student ist, oder nicht. die meisten mit schlechten noten und einer myriade wartesemestern, die schaffen es doch so oder so nicht.

da könnte ich ja wieder kot+++.

wie viele leute gibt es hier unter uns, die vor 10 jahren ein abi von 2,0 und "schlechter" gehabt haben und direkt einen platz bekommen haben? und mittlerweile warten selbst einser-kandidaten teilweise eine "ewigkeit" von 8 semestern auf den heiss begehrten platz. aber hauptsache, die schaffen es dann so oder so nicht.
immer diese verallgemeinerungen.., da vergeht einem wirklich der spass dran, hier im "medizinerforum" als "kleine krankenschwester" mit bald 8 wartesemestern mit zu lesen.

Evil
14.01.2009, 14:57
da werdet ihr euch einfach mal damit abfinden müssen, dass die sich über bestimmte Sachen noch "keine Vorstellung " machen können, aber trotzdem hier ihr Meinung schreiben
Daß einige User umfangreiche Postings über Sachverhalte schreiben, von denen sie nicht die geringste Ahnung haben, ist nicht zu übersehen.
Aber schön, daß Du einsichtig bist ;-)

ehem-user-02-08-2021-1033
14.01.2009, 15:18
@Hellequin
Du lenkst meinen Beitrag in eine Richtung, in die ich garnicht lenken wollte...
Lesekompetenz ?

Mir ging es darum, aufzuzeigen, dass das Abitur nicht einheitlich ist.

Stelle dir vor, du würdest ein das Abitur als Experiment betrachten.
Die Abiturnote, stellt nun deinen Messwert dar.
Wie wäre es um die Validität deiner Messwerte (Abiturnote) bestimmt ?
Wie wäre es mit der Vergleichbarkeit (Abiturnote) bestimmt ?


Schlussendlich eine Frage:
Habe ich erwähnt in welchem Bundesland ich mein Abitur gemacht habe ?
Nein, denn das ist auch nicht Gegenstand einer sachlichen Diskussion.

Ehemaliger User 05022011
14.01.2009, 15:33
da könnte ich ja wieder kot+++.

wie viele leute gibt es hier unter uns, die vor 10 jahren ein abi von 2,0 und "schlechter" gehabt haben und direkt einen platz bekommen haben? und mittlerweile warten selbst einser-kandidaten teilweise eine "ewigkeit" von 8 semestern auf den heiss begehrten platz. aber hauptsache, die schaffen es dann so oder so nicht.
.

hast ja recht, aber vielleicht war mit schlechten Noten auch eher die 2,8-und-schlechter-Kandidaten gemeint und wenn ja, dann muss ich auch sagen, dass ich leider die Beobachtung auch gemacht habe, das die es oft ( Betonung liegt auf oft, also ich meine nicht immer) nicht schaffen

qwert
14.01.2009, 15:34
Wie auch immer meiner Meinung nach ist der Abischnitt nun kein gutes indiez ob man ein guter Student ist oder nicht.Kenne viel auch außerhalb von den medis die in der Schule naja waren und im Studium richtig gut sind.

Das ist er meiner Meinung nach sehr wohl. Die besten Abiturienten bekommen den gewünschten Studienplatz, die anderen müssen warten und haben die Chance, evtl. über Zusatzqualifikationen einen zu bekommen. Was ist falsch an diesem System? Die Anzahl der Studenten mit sehr guten Leistungen und ehemals schlechtem Abi (wobei wir das mal definieren sollten) sind eher dünn gesiedelt. :-meinung Einige wenige haben es über vorherige Ausbildungen oder Berufserfahrung geschafft, im Studium richtig gut zu sein. Wenn Du erfolgreiche Ärzte in Forschung und leitenden Positionen fragst, wie die früher in der Schule waren, wirst Du wohl kaum einen finden, der Dir erklärt er sei mittelmäßig gewesen. Das ist einfach eine Tatsache. Auch jetzt im PJ merkt man die Inkohärenz zwischen den Assistenten - Abinoten und Zulassungsvoraussetzungen sind irgendwie ein beliebtes Diskussionsthema beim Essen :-)) Ich könnte genau vorhersagen, wer von denen ein sehr gutes Abi hatte und wer nicht. Eine einstige Lerneinstellung zieht sich bei den meisten Menschen wie ein roter Faden durch das ganze Leben. :-meinung

Hellequin
14.01.2009, 15:35
@Hellequin
Du lenkst meinen Beitrag in eine Richtung, in die ich garnicht lenken wollte...
Wie kommst du drauf das dein Beitrag gemeint ist?;-)


Lesekompetenz ?
:-lesen Brauch ich nicht.



Schlussendlich eine Frage:
Habe ich erwähnt in welchem Bundesland ich mein Abitur gemacht habe ?
Nein, denn das ist auch nicht Gegenstand einer sachlichen Diskussion.
Ich hab ja auch nicht erwähnt das ich in Sachsen Abi gemacht habe. :-))

Ehemaliger User 05022011
14.01.2009, 15:37
@Hellequin
Du lenkst meinen Beitrag in eine Richtung, in die ich gar nicht lenken wollte...
Lesekompetenz ?



ja, ja die Lesekompetenz die wird -wie man hier im Forum leider oft feststellen muss - in vielen Bundesländern nicht ausreichend während der Schulzeit ausgeprägt (nicht nur in Hamburg und ? was war das andere)

Ehemaliger User 05022011
14.01.2009, 15:40
.


Ich hab ja auch nicht erwähnt das ich in Sachsen Abi gemacht habe.

hät ich an deiner Stelle auch nicht, den Sachsen ist ja erst seit neusten bei den Spitzenreitern und erst seit dem letzten Jahr auf Platz eins, deine Abizeit dürfte etwas länger zurück liegen :-)) ( also nicht mit falschen Federn schmücken!)

Hellequin
14.01.2009, 15:43
hät ich an deiner Stelle auch nicht, den Sachsen ist ja erst seit diesem Jahr auf Platz eins, deine Abizeit dürfte etwas länger zurück liegen
Zu meiner Zeit gabs noch nicht mal eine PISA-Studie. :-))
Aber zumindestens hat man uns damals noch Rechtschreibung und Grammatik beigebracht.

John Silver
14.01.2009, 16:40
Wer sich ordentlich reinkniet, schafft einen guten Abi-Schnitt, auch ohne eine sonderlich herausragende Intelligenz. Und ein solcher Schüler wird sich dann auch als Student reinknien und es auch schaffen. Aber. Um ein wirklich guter Arzt zu werden, reicht es nicht, sich reinzuknien und zu büffeln. Ein guter Arzt ist einer, der in der Lage ist, Zusammenhänge zwischen Informationen zu erkennen. Das ist eine Phrase, die sehr häufig bemüht, aber nicht häufig verstanden wird. Vor allem Anwärter und Studenten sollten diesen Satz wirklich verstehen, bevor sie anfangen, die Klappe aufzureißen und allerlei Tiefsinniges über die Medizin zu schwafeln.

Dann wird uns unter anderem auch das seltsame Leidenschafts-Geplapper erspart, mit welchem diese Diskussion angefangen hat. Die vielzitierte Leidenschaft ist nichtig. Einen guten Arzt erkennt man nicht an irgendwelchen leidenschaftlichen Zügen. Man kann nicht jahrelang leidenschaftlich an eine Sache herangehen. Geht einfach nicht. Das denken nur romantisch verklärte Grünschnäbel, die keine Ahnung haben, was Medizin ist, und wie ein Arzt arbeitet. Einen guten Arzt erkennt man daran, daß er in der Lage ist, in kurzer Zeit alle notwendigen Informationen zu sammeln, Zusammenhänge zu erkennen, richtige Schlußfolgerungen zu machen und die richtige Vorgehensweise zu wählen (die "menschliche" Seite, die neudeutsch "interpersonal skills" genannte Fähigkeiten lasse ich trotz offensichtlicher Wichtigkeit mal außer Acht). Das ist es, was einen guten von einem schlechten Arzt unterscheidet. Ein schlechter Arzt sammelt Informationen, sieht aber keine Zusammenhänge; deswegen entgehen ihm wichtige Informationen; deswegen macht er falsche Schlußfolgerungen; und deswegen wählt er auch eine falsche Vorgehensweise. Ein schlechter Arzt kann aber durchaus mit Leidenschaft dabei sein.

Fino
14.01.2009, 17:48
Wer sich ordentlich reinkniet, schafft einen guten Abi-Schnitt, auch ohne eine sonderlich herausragende Intelligenz. Und ein solcher Schüler wird sich dann auch als Student reinknien und es auch schaffen. Aber. Um ein wirklich guter Arzt zu werden, reicht es nicht, sich reinzuknien und zu büffeln. Ein guter Arzt ist einer, der in der Lage ist, Zusammenhänge zwischen Informationen zu erkennen. Das ist eine Phrase, die sehr häufig bemüht, aber nicht häufig verstanden wird. Vor allem Anwärter und Studenten sollten diesen Satz wirklich verstehen, bevor sie anfangen, die Klappe aufzureißen und allerlei Tiefsinniges über die Medizin zu schwafeln.

Dann wird uns unter anderem auch das seltsame Leidenschafts-Geplapper erspart, mit welchem diese Diskussion angefangen hat. Die vielzitierte Leidenschaft ist nichtig. Einen guten Arzt erkennt man nicht an irgendwelchen leidenschaftlichen Zügen. Man kann nicht jahrelang leidenschaftlich an eine Sache herangehen. Geht einfach nicht. Das denken nur romantisch verklärte Grünschnäbel, die keine Ahnung haben, was Medizin ist, und wie ein Arzt arbeitet. Einen guten Arzt erkennt man daran, daß er in der Lage ist, in kurzer Zeit alle notwendigen Informationen zu sammeln, Zusammenhänge zu erkennen, richtige Schlußfolgerungen zu machen und die richtige Vorgehensweise zu wählen (die "menschliche" Seite, die neudeutsch "interpersonal skills" genannte Fähigkeiten lasse ich trotz offensichtlicher Wichtigkeit mal außer Acht). Das ist es, was einen guten von einem schlechten Arzt unterscheidet. Ein schlechter Arzt sammelt Informationen, sieht aber keine Zusammenhänge; deswegen entgehen ihm wichtige Informationen; deswegen macht er falsche Schlußfolgerungen; und deswegen wählt er auch eine falsche Vorgehensweise. Ein schlechter Arzt kann aber durchaus mit Leidenschaft dabei sein.

Schliesse mich voll und ganz an - bin zu faul, selber was zu formulieren :-D

Kackbratze
14.01.2009, 18:57
Jeder, der schonmal richtig leidenschaftlichen, aber schlechten Sex hatte, wirds auch verstehen... :-))

Ehemaliger User 05022011
14.01.2009, 19:32
Jeder, der schonmal richtig leidenschaftlichen, aber schlechten Sex hatte, wirds auch verstehen... :-))

so'n Quatsch, dass schließt sich gegenseitig aus, wenn du das noch nicht gemerkt hast, dann weißt du nicht, was richtig leidenschaftlicher Sex ist - tut mir leid, aber das musste ich jetzt hier mal schreiben, obwohl mir und sicher auch anderen dein ständiges Sexgeschwafel eigentlich auf die Nerven geht

Shakespeareslady
14.01.2009, 21:13
Also ich schliesse mich da an...für mich beinhaltet der "leidenschaftliche Sex" schon, dass er gut ist. Alles - wie immer- einfach nur Interpretationssache. :-oopss

Talelady
14.01.2009, 21:20
so... nach tagelangem Mitlesen gieß ich auch mal etwas Öl in die Kerze:
Jeder, der schonmal richtig leidenschaftlichen, aber schlechten Sex hatte, wirds auch verstehen... :-)) :-dafür, hört sich ganz nach "befriedigend" aber "nicht ausreichend" an :-))

so'n Quatsch, dass schließt sich gegenseitig aus, wenn du das noch nicht gemerkt hast, dann weißt du nicht, was richtig leidenschaftlicher Sex ist - tut mir leid, aber das musste ich jetzt hier mal schreiben, obwohl mir und sicher auch anderen dein ständiges Sexgeschwafel eigentlich auf die Nerven gehtEs ist nicht wirklich so, dass jeder Vollpfosten immer merkt, ob die gerade gelaufene Nummer für das Gegenüber gut oder schlecht war... für ihn mag es ja LEIDENSCHAFTLICH gewesen sein :-meinung

Kackbratze
14.01.2009, 21:23
Wenn sich jemand "leidenschaftlich" an einem verausgabt, ohne zu merken, dass das nix bringt, ist das falsch geleitete Leidenschaft.
Egal ob im Bett oder im Krankenhaus. ;-)

Warum wird eigentlich mit Leidenschaft immer etwas positives assoziiert?
Stalker sind auch leidenschaftlich bei der Sache die sie tun...

Shakespeareslady
14.01.2009, 21:36
Warum wird eigentlich mit Leidenschaft immer etwas positives assoziiert?
Stalker sind auch leidenschaftlich bei der Sache die sie tun...


Schöner Gedanke, den hatte ich noch garnicht. Schon das Wort an sich klingt nicht sonderlich positiv. ;-)

P.S.: "ohne zu merken, dass das nichts bringt?" Kommunikation ist alles, auch im Bett :-oopss