Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leidenschaftliche Mediziner
Hey, was ist denn hier passiert? :-))
@Muriel, Ally, Feuerblick: ich liebe Euch alle und Eure statements hier sind echt klasse. :-top Schade, dass es nicht mehr Kollegen mit dieser derart gesunden Einstellung zum Arztberuf gibt. Dafür bin ich jetzt 4 Wochen ganz lieb. :-love
@Mehabel: ausgerechnet Leidenschaft sollte man nicht mit in den Arztberuf bringen. :-meinung Interesse, Spaß, Beharrlichkeit - auf jeden Fall! Ich schlafe leidenschaftlich gern mit meinem Mann, ich fahre leidenschaftlich gern Motorrad und nerve Leute wie Dich leidenschaftlich gern im Forum. Und nein, Leidenschaft macht eben keinen guten Arzt. Mit Leidenschaftlichkeit verbinde ich persönlich auch immer ein bischen Verlust meiner Selbst, weil ich mich einer bestimmten Sache ganz hingebe. Wie fatal, wenn mir das als Arzt passieren würde. Du darfst natürlich, wie den anderen vorab, auch mir jetzt eine lange Rückantwort mit isotherisch angehauchten Ratschlägen schicken, aber schon während des Studiums wirst Du einen anderen Blick auf diese ganze Medizinwelt werfen und genau verstehen, was wir eigentlich meinen.
Ich sehe keinen Grund dir einen Ratschlag zu geben, Menschen sehen den Beruf einfach aus verschiedenen Blickwinkeln. Deine Einstellung ist halt, nicht nur in der Medizin, ein weit verbreitetes Phänomen.
Sich einer Sache hinzugeben, erfordert einfach ein besonderes Gefühl, das man mit sich trägt, genau das veranlasst einen dann zu besonderen Entscheidungen und Leistungen, und gibt einem auf lange Zeit das Selbstvertrauen, die Freude und den Sinn den wir Menschen suchen,wie weit das für dich Notwendig ist, kann ich nicht beurteilen.
Du kannst auch Leidenschaftliche Alkohol konsumieren, solange dich das erfüllt und du am Ende deines Lebens dir ehrlich sagen kannst, genau so und nicht anders :-heul
"Leute wie Dich", wie genau kann ich das verstehen? Wie sind Leute wie ich? Was machen wir, was "Leuten wie dir" nicht passt?
Mr. Pink online
05.01.2009, 14:57
... also Dr. House helfen da immer Drogen!^^
Sich einer Sache hinzugeben, erfordert einfach ein besonderes Gefühl, das man mit sich trägt, genau das veranlasst einen dann zu besonderen Entscheidungen und Leistungen, und gibt einem auf lange Zeit das Selbstvertrauen, die Freude und den Sinn den wir Menschen suchen,
Woher nimmst du eigentlich diese Weisheit, wenn ich fragen darf?
Menschen leben uns doch etwas vor, an ihren Geschichten können wir teilnehmen, wenn man sich die Zeit nimmt, und ihnen Gehör schenkt.
Sie zeigen uns die Erfahrungen und ihren Weg den sie genommen haben, um ihre Grenzen zu überschreiten, ob es Erfolg brachte ist eine andere Sache, was aber eigentlich nicht ausschlaggebend ist.
Natürlich ziehe ich auch Schlüsse aus meinem eigenen Leben, was wohl in einer viel zu kleinen Dimension steht, das Leben meiner Eltern, der Familie, Freunde und Bekannten.
Wenn man sich die Zeit nimmt, hat alles eine Geschichte Lava.
Mit vielen Ärzten hast du wohl noch nicht gesprochen :-))
Sebastian1
05.01.2009, 15:56
Ich finds total schön, wie herrlich überzeugt (leidenschaftlich?) man mit absoluter Konsequenz so einen Dünnsinn über etwas erzählen kann, was man irgendwann mal machen möchte. Dabei dann noch Leute darüber zu belehren, die das, was man selbst vielleicht erst in vielen Jahren erreicht bereits seit Jahren erreicht haben, ist schon echt grandios.
@Alley_cat: Dein Posting rahm ich mir ein und häng es an die Wand :-))
Ich geh Popcorn holen...
wann gehtsn weiter? *hibbel*
LaTraviata
05.01.2009, 18:42
*Kasten Bier reinstellt*
Plopp, Plopp----> ich warte.... :-))
Linda.1001
06.01.2009, 07:32
Hey, was ist denn hier passiert? :-))
Dafür bin ich jetzt 4 Wochen ganz lieb. :-love
Passender Ticker schon eingerichtet, wie ? :-))
In wiefern bezieht sich denn die Leidenschaft auf das Fach Medizin?
Mit Leidenschaft alleine ist es nicht getan.
:-nix
Kann mir mal jemand von Euch, ohne gleich abgrundtief beleidigt zu sein, erklären, woher man mit 8 Wartesemestern die Gewissheit nimmt, für das Medizinstudium geeignet zu sein? Dass die Abinote nicht zu 100% mit den geistigen Fähigkeiten korreliert, weiß ich. Doch die Grundvoraussetzung für das Medizinstudium ist die Fähigkeit, sich binnen kurzer Zeit Massen an Wissen dauerhaft eintrichtern zu können - ob es interessiert oder nicht. Bei 8 Wartesemestern scheint es bereits auf dem Gymnasium nicht gut um diese Fähigkeit bestellt zu sein. :-meinung
Ehrlich gesagt ist das wirklich saubescheuert (Entschuldigt den Ausdruck) und v.a. dermaßen anmaßend. Man wird ja z.T. schon mit ner DN von 1,X nicht zugelassen, da muß man dann genauso 8 oder mehr Semester warten.
Also ich halt mich, nur weil ich jetzt mal doch schon Arzt bin, nicht für so dermaßen schlauer als so ein 1,X oder 2,X Wartender, vor ein paar Jahren wars nur auch ein bißchen leichter mit der Zulassung, man sollte die Vergangenheit und die eigene Person vielleicht nicht ganz verklären :-meinung
Mit meinen Hormonen ist übrigens auch alles bestens in Ordnung :-D
Prophetenalarm :-D
Danke, mir wird gerade die Ambulanz versüßt ;-)
Skalpella
06.01.2009, 11:35
@Mebahel: schon mal daran gedacht, Theologie oder ähnliches zu studieren? Würde, glaube ich, passen bei so viel Selbst- und Fremdreflexion. . .
:-music
Ich finds total schön, wie herrlich überzeugt (leidenschaftlich?) man mit absoluter Konsequenz so einen Dünnsinn über etwas erzählen kann, was man irgendwann mal machen möchte. Dabei dann noch Leute darüber zu belehren, die das, was man selbst vielleicht erst in vielen Jahren erreicht bereits seit Jahren erreicht haben, ist schon echt grandios.
@Alley_cat: Dein Posting rahm ich mir ein und häng es an die Wand :-))
Ich geh Popcorn holen...
Nicht so traurig werden.
Natürlich sind neue Erkenntnisse nicht immer einfach zu akzeptieren und man endet dann subjektiv in einem Gefühl der Wut oder Verzweifelung.
Nur, haben wir Menschen ja die Fähigkeit uns selbst zu reflektieren, darüber dann Schlüsse zu ziehen und sie einem neuen Lebensbild anzugleichen.
Vielleicht hilft es auch einfach mal ein wenig objektiver die Sachlage zu bewerten, dafür brauchst du auch kein Popcorn Sebastian :-party
@Lava
Im Krankenhaus, teilen die Ärzte ihre Gedanken gerne mit.
Von Zehn Ärzten wünschen sich sieben einen andere Arbeit? Was mich jedesmal bestürzt wenn ich sowas höre, Ärzte die jeden Tag mit solch eine Verantwortung durch das Krankenhaus ziehen aber zu jeder Sekunden unglücklich sind.
@medianab
Gott steht in keiner Beziehung zu mir ;-)
Coxy-Baby
06.01.2009, 12:01
Nicht so traurig werden.
Natürlich sind neue Erkenntnisse nicht immer einfach zu akzeptieren und man endet dann subjektiv in einem Gefühl der Wut oder Verzweifelung.
Nur, haben wir Menschen ja die Fähigkeit uns selbst zu reflektieren, darüber dann Schlüsse zu ziehen und sie einem neuen Lebensbild anzugleichen.
Vielleicht hilft es auch einfach mal ein wenig objektiver die Sachlage zu bewerten, dafür brauchst du auch kein Popcorn Sebastian :-party
Gott steht in keiner Beziehung zu mir ;-)
Das Gott in KEINER Beziehung zu dir steht kannst du gar nich wissen.
Ansonsten bleibt nur zu sagen der Dünschiss fließt in Strömen, denn ich könnte mich immer totlachen wenn Jüngere (?) mir versuchen die Welt zu erklären und das man doch bitte als "Dr. Quinn, Ärztin aus Leidenschaft" durch die Gegend zu rennen habe..(Gibts da eigentlich auch ein Ähnlich gutes männliches Bsp. Dr. Stefan Frank???)
...denn ich könnte mich immer totlachen wenn Jüngere (?) mir versuchen die Welt zu erklären..
Nun, das macht mich wirklich traurig, wenn man im 21 Jhr. nicht in der Lage ist, Meinungen von jüngeren Menschen, zu betrachten, nur weil es deinen, dir womöglich vorgelebten Prinzipien, widerspricht und das einzige was du entgegenbringen kannst ist Wut.
Zum Glück, und wirklich zum Glück für die Menschheit, haben nicht alle Menschen diese Einstellungen, wenn dein "alter" Geist sich mal mit der Geschichte beschäftigen würde, würdest du schnell feststellen, in welcher Welt wir leben würde, wenn jeder auf solch eine Einstellung beharrt.
:-lesen
Und...
Was Gott angeht, in welcher Relation ich Gott in mein Leben lasse, kannst du "alter", "weiser" Mensch, leider am wenigstens beurteilen :-party
Coxy-Baby
06.01.2009, 12:12
Nun, das macht mich wirklich traurig, wenn man im 21 Jhr. nicht in der Lage ist, Meinungen von jüngeren Menschen, zu betrachten, nur weil es deinen, dir womöglich vorgelebten Prinzipien, widerspricht und das einzige was du entgegenbringen kannst ist Wut.
Zum Glück, und wirklich zum Glück für die Menschheit, haben nicht alle Menschen diese Einstellungen, wenn dein "alter" Geist sich mal mit der Geschichte beschäftigen würde, würdest du schnell feststellen, in welcher Welt wir leben würde, wenn jeder auf solch eine Einstellung beharrt.
:-lesen
Entschuldige aber das ist die Art von Philosophie/Psychologie die man für gewöhnlich auf nem Abrisskalender findet....
Leider muß ich jetzt zur Arbeit aber ich werde nochmal
über meine verbitterte alte Einstellung nachdenken....
.....wenn ich denn dafür Zeit habe.
Wie man sich aus seiner eigenen Verdrossenheit rausschlingen kann :-blush
Da du heute, vielleicht ein paar Sekunden, während deiner Arbeitszeit über diese Beiträge nachdenken wirst, wahrscheinlich erstmal aufgeregt und zum Ende hin endet es in Gleichgültigkeit.
Dafür sind "Abrisskalender", wie ich ja da :-sleppy
Ich verstehe nur nicht, warum man sich so sehr gegen "Leidenschaft" in seinem Beruf sträubt, wir schweifen ja grundsätzlich vom Thema ab, von den Bewerberzahlen etc ,über die Leidenschaft in der Medizin, zu irgendwelchen Lebensphilosophien, was überhaupt nicht meine Absicht war. :-?
@Lava
Im Krankenhaus, teilen die Ärzte ihre Gedanken gerne mit.
Von Zehn Ärzten wünschen sich sieben einen andere Arbeit? Was mich jedesmal bestürzt wenn ich sowas höre, Ärzte die jeden Tag mit solch eine Verantwortung durch das Krankenhaus ziehen aber zu jeder Sekunden unglücklich sind.
Genau das kann ich bestätigten und finde es auch sehr haarsträubend.
Zumal dies ja auch nicht mit der viel zitierten Leidenschaft zusammenhängend, die man, so viele hier, nicht für den Beruf braucht, bzw. nicht haben sollte.
Ich habe bisher noch keinen Berufsstand gesehen, in dem so viele Angestellte sich einen anderen Job wünschen würden. :-???
Ich kann Dir auch sagen, warum dem so ist: Weil dieser Beruf so dermaßen verklärt wird, dass man dann, in der Realität angekommen, wenn man merkt, dass es ja eben doch nur ein Beruf ist und mehr nicht, völlig desillusioniert ist. Diejenigen, die mit einer völlig normalen Einstellung an alles herangegangen sind damals (Mich interessiert die Medizin, ich habe keine Probleme mit kranken Menschen, sie anzufassen macht mir nichts aus, Arzt könnte was für mich sein), werden glücklich in ihrem Beruf. Diejenigen, die etwas von Leidenschaft, von Berufung, von absoluter Erfüllung, Menschen helfen etc erzählen, sind genau die, die am Ende völlig fertig dastehen werden, weil sie eben erfahren müssen, dass Arztsein etwas völlig Anderes ist. Und dann kommt der Frust, der Unmut, die Depression. Säße ich in einer Jury bei Auswahlgesprächen würde ich keinen Bewerber zulassen, der mir etwas von Leidenschaft und Menschen helfen erzählt, denn das sind genau die, die die Medizin nicht gebrauchen kann und die nur unglücklich werden :-meinung
Ich finde es einfach sehr schwer, die Arbeit mit Menschen so abgeklärt zu sehen wie du, was du schließlich beschreibst ist in einer so festen Schiene eingefahren, dass man überhaupt nicht raushören kann, in welcher Beziehung du als Arzt zu deinen Patienten stehst.
Ich glaube einfach, da steckt viel mehr Verantwortung dahinter, dieses Roboter-Verhalten, bewirkt einfach Gänsehaut, vor allem wenn es jemand schreibt der schon im Beruf als Arzt steht.:-?
Für dich, als "Jurymitglied", reicht es also, dass man Interesse an der Medizin hat und gleichermaßen kranke Menschen anfassen kann?
Allein sowas zu lesen macht unglücklich
:-meinung
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