Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Baby mit amerikanischem Namen in Deutschland?
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Ach Menno, hier werden ja alle schönen Namen zerrissen. :-D Wie sollen wir den unseren Sohn jetzt noch nennen, wenn ihr alle Marvin, Justin, Dustin und Kevin doof findet... *heul* :-)) :-D
LG
Ally
Mach wie Du willst, aber nur keinen Linus, dann noch lieber nen Tschesen...
Linda.1001
10.09.2011, 11:41
weiß nicht, ob's schon war:
http://de.uncyclopedia.org/wiki/Kevinismus
Hanna kombiniert?! Verdammter Kevinismus, einen sooooo schönen Namen zu verschandeln. :-)):-)):-))
:-blush
Moorhühnchen
10.09.2011, 12:37
Mach wie Du willst, aber nur keinen Linus, dann noch lieber nen Tschesen...
Da wird hier gleich eine protestieren.... :-D
Ähm, selbst demjenigen der seinem Kind den Namen "Linus" gegeben hat, muß aufgefallen sein, daß er damit nicht allein steht. Allein in meinem näheren Verwandten- und Bekanntenkreis sind es mind. drei Buben, die in den letzten 7 Jahren geboren wurden.
Nachdem die alle aus der gleichen sozialen Schicht kommen, wird in, von der gehobenen Mittelschicht frequentierten, Grundschulen in den nächsten 1 1/2 bis 3 Jahren jedes dritte Kind "Linus" heissen. Ob man seinem Sohn damit einen Gefallen getan hat, bleibt den Eltern überlassen.
So nehme ich es zumindest wahr.
Moorhühnchen
10.09.2011, 13:17
Hmm, ich fand's zu Schulzeiten nicht schlimm, daß es außer mir noch 3 Mädels mit gleichem Namen im Jahrgang gab! :-oopss
Alexanders hatten wir auch 4 und ich find den Namen immer noch schön. Ich glaube, die Kinder werden mit der Häufigkeit ihres Namens weniger Probleme haben als diejenigen, die exotische - aber seltene - Namen haben.... Kreativste Neuschöpfung in meinem Bekanntenkreis war "Siana", wobei ich auch diesen Namen nicht wirklich *schlimm* finde. Solang das Kind nicht Klothilde heißen muß...... :-meinung
Ich glaube, Cosma Shiva hat mit ihrem Namen mehr schiefe Blicke als Linus geerntet. In 20 Jahren wird Linus vielleicht ein ähnlich zeitloser Name sein wie heute Alexander.
Wahrscheinlich haste recht und es ist gar nicht so schlimm.
In 20 Jahren wird Linus vielleicht ein ähnlich zeitloser Name sein wie heute Alexander.
Das glaube ich allerdings nicht.
Feuerblick
10.09.2011, 13:37
Es wird in jedem Jahrgang "Modenamen" geben. Manche davon sind schön, manche davon findet man weniger schön. So ist das nun mal :-nix
Mein Name war schon immer einer der seltener vergebenen. Sein männliches Pendant dagegen gibts wohl häufiger. Gemocht habe ich den Namen als Kind überhaupt nicht. Heute finde ich ihn okay. :-)
Moorhühnchen
10.09.2011, 13:55
Namen sind auch ein wenig das, was man daraus macht. Meine Schwester (heute 40) hat den (wie ich finde wunderschönen und für die damalige Zeit seltenen) Namen Natalie. Meine Oma war total entsetzt, wie meine Mutter ihrer Tochter bloß einen solch gräßlichen Namen geben konnte - "Na-dahl-je" - womit wir wieder beim "Ofen" wären.....
Ich glaube, jeder von uns hatte mal so eine Phase, in der er seinen Namen nicht leiden konnte und lieber anders gehießen hätte. Bei mir war das in der Grundschule Silke, weil meine beste Freundin so hieß....... :-oopss
Manche Namen können furchtbar verunstaltet werden, eine schwäbische Lehrerin an meiner Schule hat eine Astrid (Asch-tritt) damals soweit gebracht, daß diese eine Namensänderung in Andrea durchsetzte. Und wenn man so will, ist "Kevin" nicht wirklich so ein furchtbarer Name - auch wenn ich mein eigenes Kind wohl nie so nennen würde... Dafür fiele mir vielleicht ein anderer Name ein, den ich supertoll finde, die meisten Forumsmitglieder aber nur mit dem Kopf schütteln und "Das arme Kind" denken.
Dabei muß ich mal anmerken, daß ich auch nicht jeden der Forumsbaby-Namen persönlich schön finde, aber trotzdem sind es alles keine "schlimmen" Namen, von denen ich denke, daß die Kinder später mal drunter leiden werden!
Verdammt, ich schweife ab..... :-blush
Mir schwebt momentan Elenora vor. Fragt mich nicht warum, ich find der Name klingt gut und ist eher selten. :-))
Mein Name ist kürzer, und meine Oma, nach der ich auch mit benannt bin, heißt etwas anders, aber ich kann damit gut leben :-) früher fand ichs sehr altmodisch -und wäre lieber eine Steffi oder Miriam gewesen.
Das ist aber auch schwierig, wie soll man denn ahnen, was nicht Trend wird, aber auch nicht total Panne 13-20 Jahre später ist (Schul- und Teenagerzeit) :-nix
Öy, nix gegen Linus hier :-D
Naja, meiner ist ja immerhin schon 12, da ist der Name net sooo arg häufig; in der Grundschule gabs noch einen anderenund die beiden sind auch weiterhin zusammen im Fußballteam und im Gymnasium gabs noch einen anderen Linus, mit dem er ein Jahr in der Klasse war. Ansonsten wars das hier, jüngere gibts aber sicher auch. Und die anderen Linusse, die man so kennt, sind dann eher ab 80 aufwärts^^
Heute waren die Männer allerdings bei einem Fußballspiel und in der gegnerischen Mannschaft gab es einen Günter, einen Albin und einen Dankwart. Wohlgemerkt in der D-Jugend :-)) :-keks :-))
Mein Name ist kürzer, und meine Oma, nach der ich auch mit benannt bin, heißt etwas anders, aber ich kann damit gut leben :-) früher fand ichs sehr altmodisch -und wäre lieber eine Steffi oder Miriam gewesen.
Ich finde Deinen Namen total schön. Ein Name, der in jedem Alter passt. Das ist sehr häufig nicht der Fall. Es gibt Namen, die finde ich für Kinder wirklich nett, aber spätesens im jungen Erwachsenenalter denke ich mir, dass das irgendwie nicht für einen ausgewachsenen Menschen passt.
Günter in der D-Jugend find ich stark!
@Miss: Wie heisst Du denn?
Bärbel :-))
(ich schreib Dir ne PN! bin da ein bißchen eigen, gerade, weil mein Name net soooo häufig ist)
Moorhühnchen
10.09.2011, 22:17
Es gibt Namen, die finde ich für Kinder wirklich nett, aber spätesens im jungen Erwachsenenalter denke ich mir, dass das irgendwie nicht für einen ausgewachsenen Menschen passt.So geht's mir mit Mia....... meine Schwester hatte damit allerdings kein Problem, ihre Tochter so zu nennen!
So geht's mir mit Mia....... meine Schwester hatte damit allerdings kein Problem, ihre Tochter so zu nennen!
an den gleichen namen hab ich jetzt auch gedacht ^^
@meuli
in meiner päd-famu hab ich einige "linusse" gesehen, u gar nciht gewusst, dass das unter den senioren weit verbreitet ist.
find den namen jetzt auch nicht schlimm oder furchtbar.
ist halt nur blöd, dass immer so viele auf den zug mit aufspringen und durch die masse dann so eine anti-haltung entsteht...
@miss
jetzt will ich aber auch wissen, wie du heißt...^^
ansonsten find ich auch so spitznamen als richtige namen irgendwie blöd
Jule, Thommy etc... man kann seinen kindern doch auch einen namen nennen, mit denen man sie als erwachsener ernst nimmt und dann mit dem spitznamen rufen.... :-nix
emergency doc
14.09.2011, 21:57
Ich finde es immer ein bisschen platt so arrogant auf den "Kevinismus"-Trend zu schimpfen. Kevin, Justin oder Dustin sind in anderen Ländern ganz normale Namen ohne den geringsten Hauch von dem, was wir da immer rein dichten.
Der Kevinismus-Effekt beschreibt ja übrigens auch nur, daß Kinder mit bestimmten Namen von Lehrern diskriminiert werden, was IMHO der eigentliche Skandal ist, und nicht, daß diese Namen überhaupt verwendet werden.
Naja, jeder so, wie er es mag, wie die Namen in 20 Jahren rezeptiert werden weiss ja sowieso keiner...:-nix
Achja: ich habe weder einen Kevin noch eine Schantalle zu Hause...;-)
Der Kevinismus-Effekt beschreibt ja übrigens auch nur, daß Kinder mit bestimmten Namen von Lehrern diskriminiert werden, was IMHO der eigentliche Skandal ist, und nicht, daß diese Namen überhaupt verwendet werden.
:-)):-)):-)):-)):-)) Man hat ja auch sonst nix zu tun, als sich alle 250 Schülernamen, die man jede Woche hat, zu merken :-)
Aber komisch, dass man den Namen gewisser Schüler direkt nach der 1. Stunde kennt und komischerweise sehr oft verwenden muss.
Und jaaa, Kevin ist da ziemlich oft dabei. Und bei uns im Land gilt das als "ganz normaler Name", wobei Kevin in den letzten Jahren seltener geworden ist.
Es gibt auch brave Kevins, ich hatte schon einen braven, und auch Kollegen wissen von diesem Phänomen aus eigener Erfahrung zu berichten :-)):-)):-bee:-party
Ich hoffe, dass ich dieses Jahr keine "Mariana" bekomme, da hab ich bisher in 100% der Fälle negative Erfahrungen gemacht...hatten alle ne sehr hohe, äh, Kommunikationskompetenz mit Banknachbarn und recht kreativ in der Unterrichtsunterbrechung. :-)
Bei uns sind aber zur Zeit eher die Joels die neuen Kevins :-) *Ironiemodus aus*
Aber ich denke, wünschen würden wir uns alle, dass dieses Schuljahr so wenig Probleme mit sich bringt, dass man Zeit hat, sich mit solchen Gedanken und Diskussionen zu befassen. Aber ich befürchte, es wird, wie jedes Jahr, wieder stressig, schwer Verkraftbares zu schlucken sein, viel hilflos nach 1000 Versuchen und Einbeziehen von 1000 anderen Fachrichtungen/Berufen/Therapieansätzen die Schultern zucken und traurig zusehen, wie wieder jemand zuGrunde geht, weil er nicht will, es besser weiss, "keine Lust hat" oder es den Eltern egal ist.
Naja, das ist ein anderes Thema....sorry für OT
Gast26092018
24.09.2011, 10:56
Was haltet ihr von "Mary-Lou"(Mary-louise)? Finde ich nicht schlecht:-)
Hello Mary-Lou (http://www.youtube.com/watch?v=zLkCWT2neuI&feature=related):-))
Marie-Louise find ich OK, Mary-Lou nur wenn das Kind in Alabama oder Georgia zur Welt kam.
Marie-Lou war hier vor 40-50 Jahren recht häufig, heute werden einige Mädchen dann einfach auf "Lou" getauft.....wem's gefällt....
Befremdlich finde ich "Angel" (englisch ausgesprochen) als Vornamen. Und soooo selten scheint dieser Jungenvorname anscheinend nicht zu sein....
Was hier sehr populär ist, und was ich auch schön finde, ist Yannick für einen Jungen.
Cheyenne geht, muss aber nicht sein....
Loïc ist auch viel häufiger geworden.
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