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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verhaeltnis zum Pflegepersonal



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ajmalina
11.10.2009, 11:40
:-))

ach komm.
man sieht doch, dass viele hier einfach nichts positives sehen. es wird gesehen: ajmalina gegen pflege. nur weil ich oftmals einfach mal gesagt habe wie es ist. es wird so dargestellt, als ob ich dem pflegepersonal an den karren will, um jeden preis. das ist doch quatsch.
wieso hat keiner gesagt, hey, ist super, dass du die, die die temperatur gefälscht hat, nicht verpfiffen hast. nö, hat keiner was gesagt. irgendwo kam ein kleines ´oh da ist urkundenfälschung, wieso wird damit so lasch umgegangen?`aber dann kam man wieder auf mich die böse zurück und eine mal, endlich wichtige aussage, wurde nicht mehr beachtet. wieso gab es keine aufschreie als ich sagte, dass anordnungen von einer kollegin durch eine schwester durchgestrichen wurden? ist sie etwa auch selber daran schuld? das ist doch wahnsinn. stattdessen gab es aufschreie als ich sagte, ich habe keine lust immer alles zu erklären. kommt leute, das ist doch lächerlich. ich habe dieses beispiel hier genannt, um eben zu zeigen, dass ich kein arsch bin, sondern einfach nur möchte, dass die dinge gut laufen, ohne irgendjemanden in die pfanne hauen zu wollen.
wieso ist denn niemand darauf eingegangen als ich sagte, dass es mit den männlichen pflegern gar keine probleme gibt? weder bei mündlichen, noch bei schriftlichen anordnungen. ist doch klar, dass das kein zufall ist.
und es ist auch kein zufall, dass es sich bei den schwestern die so rumzicken um junge exemplare handelt ( durch die reihe weg ) und auch nicht, dass diejenigen die rumzicken auch diejenigen sind die schon abmahnungen im haus haben und rumheulen sobald beim frühstück irgendein patient klingelt. das sind so offensichtliche sachen...hat sie denn keiner hier wahrgenommen?
schwestern über 50, die pfiffig sind und sich nicht darüber beschwerden, dass es gerade klingelt wenn sie essen....mit denen gibts üüüüberhaupt keine probleme. wie auch, wie schon gesagt, mit den männlichen pflegern nicht.wäre schön, wenn dies auch gelesen würde, und nicht nur wenn ich über die pflege ( zurecht ) schimpfe.


Ich habe darum gebeten, auf diesen Post einzugehen.
Wieso hat das keiner getan? Weil ihr mir vielleicht sonst recht geben müsstet? Dass darauf nicht geantwortet wurde sagt doch schon alles.

ajmalina
11.10.2009, 11:44
Ajmalina, Neid scheint dein zentrales Lebensthema zu sein.... wie groß muss ein Minderwertigkeitskomplex sein, um diesen damit zu kompensieren, indem man allen und jedem Neid unterstellt?!

Du bist offensichtlich ständig auf der Suche nach Bestätigung. Bist du dir dessen bewusst? Jeder muss deine ach so großen Leistungen stets und ständig anerkennen. Klar, jeder sucht ab und mal die Bestätigung, dass die eigene Leistung gut war/ist. Aber mit solch einer Vehemenz hab ich das bisher nicht wahrgenommen wie gerade jetzt hier in diesem Thread.

Und die bösen Pflegekräfte erkennen deine Leistung (deiner Meinung nach) nicht an, also wird ihnen Sozialneid unterstellt. Sorry, ich komm aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus.


Liebe Daisy,
Neid ist nicht mein zentrales lebensthema. Aber dass du mir solche sachen unterstellst, bin ich ja von dir schon gewohnt. so viel gehässigkeit....wieso? ich denke nicht, dass ich dich persönlich angegriffen habe. Und ich suche nicht ständig nach bestätigung.
die pflegekräfte müssen meine leistung nicht anerkennen, liebe daisy. diejenigen, welche anerkannt werden wollen, SIND doch die pflegekräfte. ich bin nicht diejenige die sich darüber beschwert, dass meine leistung nicht wertgeschätzt wird. ich will einfach nur meinen job machen. woher nimmst du diese unterstellungen?

tortet
11.10.2009, 11:44
Du bist offensichtlich ständig auf der Suche nach Bestätigung.

Mehr ist dazu nicht zu sagen.

roger rekless
11.10.2009, 11:46
Ich habe darum gebeten, auf diesen Post einzugehen.
Wieso hat das keiner getan?

Vielleicht weil es keinen interessiert? Dein Geltungsbedürfnis finde ich bemerkenswert, aber auch bedenklich. Aber der autobiographische Background passt da ja wie die Faust aufs Auge.

ajmalina
11.10.2009, 11:49
Vielleicht weil es keinen interessiert? Dein Geltungsbedürfnis finde ich bemerkenswert, aber auch bedenklich. Aber der autobiographische Background passt da ja wie die Faust aufs Auge.

Ach sooooo.....
Argumente die meine These unterstützen, interessieren keinen? Hallo? Was soll das denn jetzt?

ajmalina
11.10.2009, 11:50
Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Wenn ich ständig auf der Suche nach Bestätigung wäre, hätte ich die Schwester die die Vitalparameter gefälscht hat verpfiffen, ok? ( Wir wahrscheinlich wieder nicht gelesen, weil dann müsste man zugeben, ajmalina ist doch nicht so böse ).

umr
11.10.2009, 11:54
Vielleicht solltest Du Dir die Beiträge nochmal unter einem anderen Aspekt durchlesen. Viele hier können Dein prinzipielles Problem verstehen, darauf wurde auch schon oft genug eingegangen. Ich denke keiner hier will Dich persönlich angreifen, sondern Dir einfach aufzeigen, daß man über die Art und Weise geteilter Meinung sein kann (mancher schießt sicherlich übers Ziel hinaus). Viele hier haben weit mehr Erfahrung, als Du, viele kennen Deine Probleme in anderer oder/und milderer Form und haben gute Kommentare abgegeben. Daraus können sich für Dich wunderbare Lösungsansätze ergeben - wenn Du Dich darauf einläßt.

roger rekless
11.10.2009, 11:54
Man könnte genauso mutmaßen, dass du die nicht verpfiffen hast, um dauerhaft mehr Macht über sie zu haben. Schön so etwas als Gutmenschentum darzustellen. Nice try!

Hoppla-Daisy
11.10.2009, 11:57
Ich schlage vor, dass wir das Thema mal ruhen lassen. Ajmalina, du wirst hier offenbar niemanden überzeugen können, dass du richtig handeltest. Und hier wird auch niemand Ajmalina überzeugen können, dass sie evtl. doch ziemlich falsch liegt.

In diesem Sinne, schönen Sonntag noch :-winky

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11.10.2009, 11:58
Bitte closen.

Das Thread-Konstrukt hier ist inzwischen weit von jedweder akzeptablen sachinhaltlichen Auseinandersetzung entfernt.
Ferner ist es -entschuldigung- ebenso erbärmlich User anhand nicht überprüfbarer teil-biographischer Auszüge einfach abzufertigen - auch wenn man anderer Meinung ist oder einem die Schwingung mißfällt.

Sonntäglicher Gruß
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roger rekless
11.10.2009, 12:01
Bitte closen.

Das Thread-Konstrukt hier ist inzwischen weit von jedweder akzeptablen sachinhaltlichen Auseinandersetzung entfernt.
Ferner ist es -entschuldigung- ebenso erbärmlich User anhand nicht überprüfbarer teil-biographischer Auszüge einfach abzufertigen - auch wenn man anderer Meinung ist oder einem die Schwingung mißfällt.

Sonntäglicher Gruß
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Naja, Informationen die der User selbst bereitstellt, müssen ja nicht nochma extra überprüft werden. Trotzdem hast du unterm Strich recht, das ganze führt zu nichts, ist aber amüsant =)

ajmalina
11.10.2009, 12:04
Vielleicht solltest Du Dir die Beiträge nochmal unter einem anderen Aspekt durchlesen. Viele hier können Dein prinzipielles Problem verstehen, darauf wurde auch schon oft genug eingegangen. Ich denke keiner hier will Dich persönlich angreifen, sondern Dir einfach aufzeigen, daß man über die Art und Weise geteilter Meinung sein kann (mancher schießt sicherlich übers Ziel hinaus). Viele hier haben weit mehr Erfahrung, als Du, viele kennen Deine Probleme in anderer oder/und milderer Form und haben gute Kommentare abgegeben. Daraus können sich für Dich wunderbare Lösungsansätze ergeben - wenn Du Dich darauf einläßt.


Ich habe mich doch darauf eingelassen ( s. Beitrag von John Silver ).
ich habe gesagt, john silvers beitrag ist ein sehr guter, der mich und andere bestimmt zum nachdenken angeregt hat.
Genau das ist mein Wunsch gewesen...über die Art und Weise zu reden, und zwar vernünftig. Dies sollte keine ´Pflegehass-Thread´sein, und genau so wird es dargestellt, was absolut nicht des wahrheit entspricht. das sollten sich alle mal klarmachen. niemand, weder ich noch sonstjemand, hat gesagt, dass die pflege nicht wertgeschätzt wird, gehasst wird, oder sonstwas.

Einige haben mehr erfahrung...aber es gibt auch einige, die noch studieren ( wie gesagt, während meiner studienzeit gab es diese probleme nicht ) und eben überhaupt keine erfahrung haben, und auch einige die eine kks-ausbildung gemacht haben und sich angegriffen fühlen.
Ich wiederhole mich: Auf meinen Post in dem ich schildere WER die probleme in der klinik macht, geht NIEMAND ein, sondern wird auch noch frecht gesagt, dass es keinen interessiert.
Und wenn ich jemanden nicht verpfeiffe sagt dann jemand, ich tue das nicht, um sie in der hand zu haben. das ist doch absoluter quatsch, ich habe sie nicht verpfiffen, damit sie keine probleme bekommt. natürlich hoffe ich, das passiert nicht nochmal, und WENN wäre es KEINE persönliche genugtuung, sondern resignation und trauer darüber, dass einige einfach kein verantwortungsbewusstsein haben.

ajmalina
11.10.2009, 12:10
Ich schlage vor, dass wir das Thema mal ruhen lassen. Ajmalina, du wirst hier offenbar niemanden überzeugen können, dass du richtig handeltest. Und hier wird auch niemand Ajmalina überzeugen können, dass sie evtl. doch ziemlich falsch liegt.

In diesem Sinne, schönen Sonntag noch :-winky


Ich habe keine bestätigung gebraucht dafür, dass ich richtig handelte oder nicht, wir sind hier kein gericht. was heisst ich habe falsch gehandelt? in welcher situation? habe ich jemals gesagt, dass ich pflegepersonal beschimpft habe, angeschrien, dass ich sie verarsche indem ich sie mit sinnlosen sachen beschäftige, dass ich sie nicht wertschätze etc. sowas habe ich NIE gesagt und würde ich auch niemals tun. dafür respektiere ich die menschen zu sehr, als dass ich so mit jemandem umgehen würde.
jemandem sachen zu unterstellen ist wohl eher dein bereich, daisy.

wieso bist du so gehässig?

Sabbel
11.10.2009, 12:15
Liebe Ajmalina,

warum bist du Ärztin geworden?

Und warum nimmst du nicht Hilfe in Anspruch, wenn es dir (offensichtlich) schlecht geht, sondern verbringst die letzten zwei Tage ausnahmslos in diesem Forum? Ist doch schade um deine (eh schon sehr gering vorhandene) Freizeit, oder?

Wenn Anweisungen durchgestrichen, Papiere gefälscht usw werden,... findest du es ist kollegial da zu schweigen? Und was ist mit der Loyalität deinem Vorgesetzen gegenüber? Den interessiert das sicher, wenn das passiert, der muss seinen Kopf da auch hinhalten. Ich bin mir nicht sicher, dass du Gutes tust, das nur der Schwester wegen zu verheimlichen. Vor allem, wenn da medizinsich was schief geht als Folge, können die Ärzte den Kopf hinhalten. Du überlegst dir hier nicht, was der Effekt deiner Handlung sein könnte. Mittwissen und Nichtssagen kann auch ein Vergehen sein. Eine so genannte White Lie.

Daniel Golemann hat sehr gute Bücher über Social Intelligence und Emotional Intelligence geschrieben, die kann ich nur empfehlen, weil man auch lernt, wie Menschen in allen Sparten agieren.

Stelle es dir andersherum vor: Du hast einen Professor, ein weiser berühmter Mann (ja, solche gibt es noch), traditionell wie aus einem Bilderbuch und all Arbeit, die du machst und sehr gut machst, ist für ihn selbstverständlich so. Du hast ihn auf gute Ideen gebracht, die er dann als seine verkauft, und dich im Gefecht der Hitze sogar mal angreift, ob du kapierst, was du machst. Du bist die mit der Erfahrung hier, einer ganz speziellen, er war nur der Supervisor. (wie zB bei Doktorarbeiten)

Nun hast du einen zweiten Professor, genauso berühmt, erfahren, ein Mann von Ruhm. Dieser hört dir zu, diskutiert mit dir und lässt deine Ideen zu, bespricht sie mit dir und sagt dir freundlich, ruhig und respektvoll, warum er was wünscht. Er lobt dich für deine Einwände und Erkenntnisse.

Wer ist dir lieber?
Das ist dasselbe nur in der Hierarchie auf anderer Stufe.
Man muss allen Menschen und immer das gefühl geben, dass sie und ihre Arbeit wichtig sind und sie respektieren. Nicht nur ihnen gegenüber, sondern in der persönlichen Einstellung. "Schwestern sind mir unterlegen im Wissen", solche Gedanken, fördern das nicht. Das brauchst du nicht auszusprechen, die merken bald, wie du tickst und können das auch sicher gut aufpuschen (wie alle Menschen in Gruppen, das hat mit dem Berufsstand an sich nix am Hut). Auch wenn es ein Faktum ist, dass du am Papier eine Ausbildung und mit Titel (weiß ich bei dir nicht) hast, am erfolgreichsten wirst du sein, wenn du einsehen kannst, dass jeder in diesem System "Krankenhaus" eine für die Funktion wichtige Aufgabe hat, denn sonst wären sie nicht da.
Und die Putzfrau ist in Ihrer Aufgabe (glaube mir!) genauso wichtig wie der Arzt in der seinen. Sei froh, dass DU die Aufgaben haben kannst, die DU machen möchtest.:-meinung

ajmalina
11.10.2009, 12:15
Man könnte genauso mutmaßen, dass du die nicht verpfiffen hast, um dauerhaft mehr Macht über sie zu haben. Schön so etwas als Gutmenschentum darzustellen. Nice try!


haha...hätte ich sie verpfiffen, wäre gekommen: boah, sowas hättest du auch unter 4 augen regeln können. ich abe sie nicht verpfiffen, kommt dann: das hast du nur getan um dauerhaft macht über sie zu haben.
sag mal gehts noch mit den unterstellungen? sowas würde mir nie in den sinn kommen. so würdest du es wahrscheinlich machen, oder? glückwunsch für diabolische gedankenzüge.

ajmalina
11.10.2009, 12:25
Liebe Ajmalina,

warum bist du Ärztin geworden?

Und warum nimmst du nicht Hilfe in Anspruch, wenn es dir (offensichtlich) schlecht geht, sondern verbringst die letzten zwei Tage ausnahmslos in diesem Forum? Ist doch schade um deine (eh schon sehr gering vorhandene) Freizeit, oder?

Wenn Anweisungen durchgestrichen, Papiere gefälscht usw werden,... findest du es ist kollegial da zu schweigen? Und was ist mit der Loyalität deinem Vorgesetzen gegenüber? Den interessiert das sicher, wenn das passiert, der muss seinen Kopf da auch hinhalten. Ich bin mir nicht sicher, dass du Gutes tust, das nur der Schwester wegen zu verheimlichen. Vor allem, wenn da medizinsich was schief geht als Folge, können die Ärzte den Kopf hinhalten. Du überlegst dir hier nicht, was der Effekt deiner Handlung sein könnte. Mittwissen und Nichtssagen kann auch ein Vergehen sein. Eine so genannte White Lie.

Daniel Golemann hat sehr gute Bücher über Social Intelligence und Emotional Intelligence geschrieben, die kann ich nur empfehlen, weil man auch lernt, wie Menschen in allen Sparten agieren.

Stelle es dir andersherum vor: Du hast einen Professor, ein weiser berühmter Mann (ja, solche gibt es noch), traditionell wie aus einem Bilderbuch und all Arbeit, die du machst und sehr gut machst, ist für ihn selbstverständlich so. Du hast ihn auf gute Ideen gebracht, die er dann als seine verkauft, und dich im Gefecht der Hitze sogar mal angreift, ob du kapierst, was du machst. Du bist die mit der Erfahrung hier, einer ganz speziellen, er war nur der Supervisor. (wie zB bei Doktorarbeiten)

Nun hast du einen zweiten Professor, genauso berühmt, erfahren, ein Mann von Ruhm. Dieser hört dir zu, diskutiert mit dir und lässt deine Ideen zu, bespricht sie mit dir und sagt dir freundlich, ruhig und respektvoll, warum er was wünscht. Er lobt dich für deine Einwände und Erkenntnisse.

Wer ist dir lieber?
Das ist dasselbe nur in der Hierarchie auf anderer Stufe.
Man muss allen Menschen und immer das gefühl geben, dass sie und ihre Arbeit wichtig sind und sie respektieren. Nicht nur ihnen gegenüber, sondern in der persönlichen Einstellung. "Schwestern sind mir unterlegen im Wissen", solche Gedanken, fördern das nicht. Das brauchst du nicht auszusprechen, die merken bald, wie du tickst und können das auch sicher gut aufpuschen (wie alle Menschen in Gruppen, das hat mit dem Berufsstand an sich nix am Hut). Auch wenn es ein Faktum ist, dass du am Papier eine Ausbildung und mit Titel (weiß ich bei dir nicht) hast, am erfolgreichsten wirst du sein, wenn du einsehen kannst, dass jeder in diesem System "Krankenhaus" eine für die Funktion wichtige Aufgabe hat, denn sonst wären sie nicht da.
Und die Putzfrau ist in Ihrer Aufgabe (glaube mir!) genauso wichtig wie der Arzt in der seinen. Sei froh, dass DU die Aufgaben haben kannst, die DU machen möchtest.:-meinung

Hallo!
Weil ich es gerade so will.

Mir ist bewusst, dass ich mich in diesem Moment den Vorgesetzten gegenüber nicht loyal verhalten habe. Aber es hat mir Leid getan und hoffe darauf, dass sie froh darüber ist, dass es nicht rauskam, ihre lektion gelernt hat, und es einfach nicht mehr tut. ich appelliere an das gute im menschen.

Mir ist schon bewusst, dass es solche Profs noch gibt, wieso die Klammer mit dem Kommentar `( ja, solche gibt es noch)` ? wie auch immer...

Das Beispiel....ich würde nie die ideen anderer als meine verkaufen und jemanden ankeifen und fragen ob er kapiert was er macht, habe ich auch noch nie getan und würde ich auch nicht tun...dementsprechend passt das beispiel hier nicht so ganz. und ich SAGE ja auch, wenn ich etwas super finde. ich habe NUR keine lust faulheit und unverschämtheiten zu entschuldigen, was der zweite prof in deinem beispiel sicherlich auch nicht tun würde, oder?

Ich verstehe wieder nicht, warum hier sachen unterstellt werden, die ich weder denke, noch gesagt habe.
die putzfrau sagte letzte woche zu mir, dass ich eine der wenigen bin, die sie auf dem flur grüsst, wenn ich auf die arbeit komme, ok? ich esse ganz normal mit den putzfrauen am tisch, KEINE meiner kolleginnen macht das sonst. darum geht es doch gar nicht mensch. ich weiss doch, dass jeder seine aufgabe hat und ich respektiere auch jede arbeit, einfach weil ich den menschen an sich respektiere.
man hätte genausogut einen thread aufmachen können mit ärzten die ihren arsch nicht aus dem bett kriegen wenn sie um 4 uhr morgens angerufen werden. hab ich schonmal gesagt, sowas regt mich genauso auf. und wenn ich schreiben würde `die ärzte, die ihren arsch nicht aus dem bett kriegen und ewig brauchen bis sie beim patienten sind´..da hätten sich dann irgendwelche leute gefunden die gesagt hätten ´es ist verdammt schwer mitten aus dem schlaf sofort top-fit zu sein´oder sonst irgendwelche kommentare. es ist doch IMMER so. einige hätten das unterstützt, andere würden das entschuldigen und womöglich die schuld bei der krankenschwester suche, die die ´situation am telephon´wohl nicht richtig geschildert hat, und der arzt dachte, er muss da nicht sofort runter. für jede situation gibt es entschuldigungen und ausreden.

Sabbel
11.10.2009, 12:35
Ich habe das Beispiel gewählt, um einen zu haben, der dir überlegen ist und dir Anweisungen gibt um zu zeigen, wie man sich in so einer Situation fühlt.

Ich habe nicht gesagt, dass DU unmöglich bist, ich wollte nur eine Situation schaffen, die in der Medizin wahrscheinlich ist, wo du der wissensmäßig Unterlegene bist, damit du das nachfühlen kannst, wie sich Schwestern dir gegenüber fühlen können/müssen.

Du hast die Frage mit der Berufswahl nicht beantwortet und ich kann auch verstehen, dass du das öffentlich nicht willst, hoffe aber, dass mehr dahinter steckt als das Geschriebene.
Ich kann dir nur empfehlen, was für dich zu tun, denn so wie es jetzt ist, wirst du nicht glücklich und in einem Forum ewig darüber zu disktuieren, macht es da auch nicht. Vielleicht wäre ein Stellenwechsel ein guter Neuanfang um von Anfang an die Pflege von dir zu überzeugen, denn wenn die einmal eine Meinung von dir haben, hast du es sicher nicht leicht.
Denn wenn es dir weiter so geht, kriegst du noch einen Herzkasperl...
Nutz den Sonntag, geh an die Frische Luft und entspanne dich bei einem Movie, gönne dir was Schönes, iß was Gutes... und fahr den PC runter. ;-)

ajmalina
11.10.2009, 12:48
Ich habe das Beispiel gewählt, um einen zu haben, der dir überlegen ist und dir Anweisungen gibt um zu zeigen, wie man sich in so einer Situation fühlt.

Ich habe nicht gesagt, dass DU unmöglich bist, ich wollte nur eine Situation schaffen, die in der Medizin wahrscheinlich ist, wo du der wissensmäßig Unterlegene bist, damit du das nachfühlen kannst, wie sich Schwestern dir gegenüber fühlen können/müssen.

Du hast die Frage mit der Berufswahl nicht beantwortet und ich kann auch verstehen, dass du das öffentlich nicht willst, hoffe aber, dass mehr dahinter steckt als das Geschriebene.
Ich kann dir nur empfehlen, was für dich zu tun, denn so wie es jetzt ist, wirst du nicht glücklich und in einem Forum ewig darüber zu disktuieren, macht es da auch nicht. Vielleicht wäre ein Stellenwechsel ein guter Neuanfang um von Anfang an die Pflege von dir zu überzeugen, denn wenn die einmal eine Meinung von dir haben, hast du es sicher nicht leicht.
Denn wenn es dir weiter so geht, kriegst du noch einen Herzkasperl...
Nutz den Sonntag, geh an die Frische Luft und entspanne dich bei einem Movie, gönne dir was Schönes, iß was Gutes... und fahr den PC runter. ;-)

Hey...
ich bin wissensmässig der unterlegene, jedes mal wenn ich mit den oberärzten und dem chefarzt visiten machen. wieso habe ich kein problem damit, wenn der CA uns mal sachen fragt, die wir nicht beantworten können und er dann sagt...schlagt mal wieder ein buch auf?! ich hab kein problem damit. ich denke mir: stimmt. das hätten wir wissen müssen. ich fühle mich nicht schlecht in gegenwart eines menschen, der mehr weiss als ich. habe ich kein problem mit. auch wenn der CA sagen würde: sowas müssten sie wissen. denke ich nicht ´du arsch ´, sondern: stimmt. da hat er recht. sowas müsste ich wissen.

Tut mir leid, ich wusste nicht, dass du die frage wirklich beantwortet haben wolltest. warum? weil es ein faszinierender, interessanter beruf ist, mit derwichtigsten materie die es gibt: der gesundheit eines menschen. weil man ausschliesslich handelt um gutes zu tun. um leben zu erhalten, zu schützen und zu verlängern. über sich selbst hinauswachsen kann. man wird immer intelektuell herausgefördert. und er ist mehr oder weniger krisensicher.
job wechseln...klar. nur weil 5 von 30 kks ein problem damit haben, dass ich bestimmte sachen nicht durchgehen lasse. ähmm....

Leelaacoo
11.10.2009, 17:10
Tut mir leid, ich wusste nicht, dass du die frage wirklich beantwortet haben wolltest. warum? weil es ein faszinierender, interessanter beruf ist, mit derwichtigsten materie die es gibt: der gesundheit eines menschen. weil man ausschliesslich handelt um gutes zu tun. um leben zu erhalten, zu schützen und zu verlängern. über sich selbst hinauswachsen kann. man wird immer intelektuell herausgefördert. und er ist mehr oder weniger krisensicher.

ja ja, das erste Jahr...ich hoffe für dich, der Fall wird nicht zu tief.

LG Lee (morgen geh ich mit MEINEM Lieblingspfleger aufs Gaydelight:-)) ... das macht Laune:-top )

John Silver
11.10.2009, 17:29
Mit Deiner Einstellung schießt Du Dir selbst ins Knie. Du handelst infantil, indem Du mit den Füßen stampfst und "ich will aaaabeeer!" schreist (und genau das tust Du). Eine radikale Einstellung, egal welcher Art, führt selten zum Erfolg. Du solltest versuchen, Dich in Deine Kontrahenten hineinzuversetzen. Nur wenige Schwestern sind von Anfang an und für alle Zeiten zickig. Die meisten werden zickig - und das ist ein guter Grund, um die Frage nach dem Grund zu stellen. Meine Erfahrung zeigt, daß Schwestern meist zickig werden, wenn sie sich nicht gleichwertig behandelt fühlen; und zwar gleichwertig im Sinne der Anerkennung der Arbeit, die sie leisten. Sie wollen gar nicht zeigen, daß sie Dir im medizinischen Wissen gleichwertig oder gar überlegen sind; nein, sie wollen lediglich, daß Du Respekt für Ihre Arbeit zeigst. Respekt zu empfinden, ist nicht genug. Die Menschen möchten nun mal a bissl gebauchpinselt werden.

Es fällt Dir kein Zacken aus der Krone, wenn Du das tust. Die Fähigkeit, Menschen im richtigen Umfang zu bauchpinseln, um ihre Motivation und ihre Identifikation mit der Aufgabe zu steigern, ist eine sehr wichtige Eigenschaft, die Du Dir unbedingt erarbeiten solltest, es sei denn, Du möchtest für immer Assistenzärztin bleiben und strebst weder eine Praxis- noch eine Oberarztstelle an. Es geht dabei nicht darum, die eigene Integrität aufzugeben und vor anderen zu kriechen. Es geht darum, diejenigen, die Ihre Arbeit ordentlich machen, zu belohnen, und andere dazu zu motivieren, ihre Arbeit ebenfalls ordentlich zu machen. Der große Vorteil eines Vorschußes an Bauchpinselei liegt darin, daß Du gleichzeitig einen Vorschuß in Sachen Arschtreten erwirbst.

Es ist nämlich so, daß Kritik und negative Äußerungen zunächst von jedem Menschen als Angriff wahrgenommen werden; auch wenn die Kritik berechtigt ist, nimmt ein Mensch, der in scharfem Ton kritisiert wird, automatisch eine defensive Stellung ein. Das Problem daran ist, daß jemand, der eine defensive Stellung bezieht, darauf bedacht ist, alles niederzuballern, was in Schußdistanz kommt. Kritik, ob konstruktiv oder nicht, wird grundsätzlich abgelehnt, und dem "Angreifer" gegenüber ist ein defensiv aufgestellter Mensch grundsätzlich nicht freundlich gesinnt. Dein Beispiel mit Deinem Chef und dessen Äußerungen kann gut als Anschauungsmaterial herhalten: Wenn Dein Chef die richtige Mischung aus Lob und Kritik findet, und Kritik dabei respektvoll anbringt, ohne Dir das Gefühl zu geben, eine Idiotin und ein Stück Dreck unter seinen Füßen zu sein, fühlst Du Dich nicht angegriffen, und nimmst die Kritik an. Wenn allerdings kaum Lob geäußert wird; wenn stattdessen immer nur kritisiert wird, und zwar in einem Ton und mit einer Wortwahl, für die man in wohlerzogenen Kreisen die Fresse poliert bekommt, dann nimmst Du eine solche Kritik, so gerechtfertigt und konstruktiv sie auch sein mag, einfach nicht an. Da helfen auch gelegentliche Anbiederungs- und Fraternisierungsversuche á lá "ich hab die Schwester nicht verpfiffen, als sie Vitalparameter gefälscht hat" überhaupt nicht.

Ich nenne Dir mal ein Beispiel aus meiner Erfahrung. Ich hatte einen Oberarzt. Er ist ein sehr netter Mensch, das ist meine ehrliche Meinung. Es ist ein guter und kompetenter Arzt. Er ist ein guter Operateur. Er geht beispielhaft mit Patienten um. Und ich habe es meistens schlicht gehaßt, mit ihm Visite zu machen oder im OP zu stehen. Klingt paradox, liegt aber lediglich daran, daß dieser Oberarzt notorisch nicht in der Lage ist, Kritik konstruktiv zu äußern. Kritik, die aus seinem Munde kam, war meist durchaus berechtigt; aber er äußerte diese Kritik in einem Ton und mit einer Wortwahl, die mir stets das Gefühl gaben, daß er mich für den schlechtesten Assistenten aller Zeiten hält - dabei ist das keineswegs so, das weiß ich. Er meinte nichts böses, aber allein der Ton hat so sehr die Musik gemacht, daß alles andere weitgehend bedeutungslos wurde. Er wollte ehrlich konstruktiv sein, aber was dabei rumkam, war immer ein Anschiß.

Dieses Beispiel ist weitgehend auf Dich übertragbar. Die Schwestern wissen nicht, daß Du sie respektierst, wenn Du es nicht zeigst. Das Decken einer Schwester, die Mist baut, ist kein Zeichen von Respekt. Dagegen hören die Schwestern von Dir stets Kritik, und ich bin mir sicher, daß sie die Art und Weise, wie diese Kritik geäußert wird, als Angriff empfinden. Und das ist der Hauptgrund für Deine Probleme, da verwette ich einen Hunni drauf. Mit der Approbation erwirbst Du in den Augen der Schwestern nicht automatisch das Recht, sie zu kritisieren. Zunächst mußt Du schon demonstrieren, daß Du ihre Arbeit schätzt, und die Probleme, mit denen sie tagtäglich zu kämpfen haben, verstehst. Das ist so, und es wird Dir nicht helfen, Dich auf Deinen weißen Kittel, höhere Position in der Nahrungskette oder sonst etwas zu berufen. Erst wenn sie wissen, daß Du sie respektierst, werden sie Kritik Deinerseits akzeptieren. So läuft der Hase nun mal. Akzeptiere es und mache daraus vernünftige Schlußfolgerungen, oder sei auf immer dazu verdammt, es den Danaiden gleichzutun und ein Faß ohne Boden zu füllen. Dixi.