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ajmalina
09.10.2009, 18:57
:-party

Im Grunde ein guter Ansatz.
Und was man tun kann, damit weiterhin Anordnungen durch die Bänke hindurch nicht gemacht werden...weiterhin alle Augen zudrücken, bloss nicht motzen ( sonst arrogant ) und als Assistenzarzt auch mal selber das Essen austeilen, da bricht man sich doch nichts dabei ab!!!

Schönen Abend noch.

ajmalina
09.10.2009, 19:00
Kleine Anmerkung am Rande:

wenn ich als mittlerweile Altassistent sehe, daß eine neuer Kollege bei einem BZ von 15 mg/dl nicht schnurstracks selber eine G40 spritzt und dann eine G10 anhängt, zieh ich dem die Ohren lang!
Das ist eine lebensbedrohende Situation wo der Patient zumindest kurzzeitig ärztlich überwacht gehört; da ist nicht anordnen und dann verpissen!

Klar, würde ich genauso machen. Aber besser wäre es der Assi spritzt die G40 während die KKS die G10 fertig macht, oder?

Evil
09.10.2009, 19:02
Klar, würde ich genauso machen. Aber besser wäre es der Assi spritzt die G40 während die KKS die G10 fertig macht, oder?
Nein, besser ist, die Schwester kabelt den Patienten an den Monitor und mißt Vitalzeichen, während der Assi anstatt dumm rumzustehen sich nützlich macht und dabei die Situation im Auge behält.

ajmalina
09.10.2009, 19:04
Ja, das ist auch eine möglichkeit, klar. Und wenn die Schwester sagt sie hat keine Zeit zum ankabeln?

Hoppla-Daisy
09.10.2009, 19:08
Du wirst es nie einsehen, daher ist eigentlich eine weitere Diskussion müßig :-sleppy

Mach doch so weiter, aber dann beschwer dich auch nicht ;-)

Miss
09.10.2009, 19:16
Liebe alley_cat 75,
klar, köpfe zusammenstecken ist wichtig, natürlich. trotzdem denke ich, dass ich keine besprechung mit den chefs einleiten muss, wenn eine KKS mich nicht auf dem Flur grüsst. die haben genug andere, wichtigere dinge zu tun, findest du nicht?
selbstverständlich halte ich besprechungen mit dem pflegepersonal nicht für albern...und listen natürlich auch nicht. vielleicht kam das nicht so richtig rüber wie die situation gewesen ist...ich fragte meinen OA ob da jeder eine liste mitbringen soll. das war ERNST gemeint. und ER sagte nein, nein, wir sind ja nicht beim gericht. also habe ich KEINE liste mitgebracht.
was solls...im grossen und ganzen finde ich es schade, dass solche ´konflikte´sein müssen. es ist wie eine art konkurrenz-kampf...obwohl doch sowas total sinnlos ist. jeder hat seinen aufgabenbereich. wie gerne würde ich meine nachtdienste abgeben...aber eine KKS kann sie nicht machen. natürlich kann ich die arbeit der KKS machen...aber es ist nunmal nicht meine. ist es gemein, wenn ich sowas sage? ist es arrogant? nein ist es nicht! es ist die realität.
manchmal habe ich den eindruck die KKS denken, die patienten seien im krankenhaus wegen der pflege. ihnen ist manchmal wohl nicht ganz klar, dass der grundpfeiler eines krankenhauses immer noch die medizin ist, und nicht die pflege. das hat nichts mit arroganz zu tun. es ist ganz einfach so.
natürlich ist es beschissen, dass eine krankenschwester essen austeilen muss. für sowas kann man zivis nehmen oder sonstirgendjemanden der einen namen lesen kann und ein tablett tragen. auch das bettflaschen und steckbetten säubern...dafür braucht es keine krankenschwester, dafür braucht es keine ausbildung. ich verstehe den frust...es ist schwer und nicht gerecht, ich weiss.
aber dennoch: das argument, welches ich schon so oft von KKS gehört habe `wir können nicht ohne euch, aber ihr könnt auch nicht ohne uns`...ist falsch. keiner von uns ärzten hat im studium gelernt: ihr seid auf krankenschwestern angewiesen. keiner. ein krankenhaus gibt es, weil es ärzte gibt. menschen kommen dorthin, weil es dort ärzte gibt. ich habe manchmal den eindruck, einigen schwestern ist dies nicht ganz klar und hier liegt das problem. an der selbstüberschätzung, an frust, an der krankenschwester die heimlich ihr ganzes leben davon geträumt hat arzt zu sein und manchmal die ärztlichen ambitionen mit ihr durchgehen...
Doch, das ist sogar verdammt arrogant :-meinung Gott, das glaubst Du nicht wirklich, oder? Ein Krankenhaus ohne Pflege wäre kein Problem? aaaah ja...
Ich befürchte, das ist ist wirklich Deine Überzeugung.

Was ist wichtiger: Dass sich irgendwelche 2 Leute auf dem Flur grüssen oder dass die Patienten ihre Medikamente zu der Zeit kriegen, zu der sie sie nehmen sollen? Die Antwort kannst du dir selber geben.
Ich bin ja der Meinung, wenn das eine klappt, wird das andere hundert Mal leichter ;-)

Manche Sachen mögen ja stimmen, ich bin auch mal am Schimpfen über die Pflege von 3 A (fiktive Station ;-)), aber insgesamt versuch ich die Leute alle mit Respekt zu behandeln, höflich, freundlich, wenn die was für mich machen, bedanke ich mich, wenn was nicht gemacht wurde, schimpf ich auch oder sag, warum das für mich wichtig ist...irgendwie klappt das besser, als wenn ich wie 'ein halbgöttlicher Traum in weiß' erscheine und alle anderen wie niederes Fußvolk behandle :-meinung

ajmalina
09.10.2009, 20:33
hmm.....irgendwie kommt nicht richtig rüber was ich sagen will :-heul

wildcoyote
09.10.2009, 21:24
Nun gebe ich auch meinen Senf dazu


Liebe Papiertiger,
ich halte die Arbeit nicht für überflüssig, im Gegenteil. Das habe ich auch nie behauptet. Sie ist sogar sehr wichtig! Sonst würde, wie du schon gesagt hast, alles nicht funktionieren. Das was ich versuche zu vermitteln ist, dass der Grundpfeiler eines KKH die Medizin ist. Und nicht die Pflege.

Das ist ja nu vollkommender Murks. Die Schwestern haben nun mal mehr Kontakt zum Patienten, und wenn man meint dass während der Visite oder Mittagsvorstellung oder wie auch immer alles geklärt wird ist es schlicht und ergreifend falsch. 60% der Mediziner drücken sich nun mal für einen "Normalsterblichen" unverständlich aus, sie es das "Lateinfachliche" oder aber auch das "Deutschakademische", beides ist für einen Patienten unklar.Die Schwestern (zumindest unsere) stellen diese wichtige Schnittstelle zwischen Arzt und Patient dar. Ohne die Schwestern gäbe es viel mehr unzufriedene Patienten da mehr Aufklärungsbedarf - und das würde mehr Arbeit für die Ärzte sein.


Es geht nicht um überflüssig, sondern darum, anschauliches Beispiel: Was ist wichtiger: Dass ein Patient jetzt sein essen bekommt beim Essen austeilen, oder dass einem anderen Patienten rasch eine 500 ml Glukose drangehängt wird weil er einen BZ von 15 hat.

Es ist nicht eine Schwesternaufgabe sich um einen beihnahe abgerauschten Patienten zu kümmern. Wenn da was schief geht ist es eindeutig überschreiten der Kompetenzen bzw. absolut inkorrektes deligieren, wurde aber bereits diskutiert.


Eine KKS die viel zu tun hat und ihre arbeit zu ende machen will sagt: Ich habe jetzt keine Zeit, ich muss essen austeilen. Machs selbst.

Leider ist es in diesem Bereich so geregelt, zumindest in D, dass das Essen von examinierten Fachpflegern ausgeteilt wird. Vollkommend bescheuert, ist jedoch nicht zu unterschätzen - die machen IHRE Arbeit, ist auch richtig so.


Und wenn man dann meckert, wird man als arrogant abgestempelt.

Ist auch richtig - DIE machen IHRE Arbeit. Und das seit Jahren. Und wissen wie sie das einteilen. Oder bringst Du für sie die Pfannen weg?


Klar kann man es selber machen. Aber wie schon gesagt: Man kann ( wir können ) alles selber machen. Ich denke dieses Beispiel bringt es auf den Punkt.

Wieder falsch - damit nimmt man den Schwestern die Arbeit weg. Es geht hierbei nicht um die Arbeitsteilung sondern um "das funktionieren miteinander". Wenn die Schwestern sehen dass du für sie da bist dann gibt es nie Probleme. Nur als Beispiel - unser leitender OA lagert im OP die Patienten immmer mit, hilft beim Aufbauen, wenn ihm langweilig ist und kein Personal da ist instrumentiert er auch. Obwohl er sich nu wirklich nicht beweisen muss und keinem sonstwo einkriechen. DAS nennt man "Teamwork"

Es ist das gleiche wenn ein Notfllpatient kommt und viel los ist - ich hab gar kein Problem den Blutdruck bei ihm/ihr zu messen, obwohl es auch nicht meine Aufgbe ist. Und wo die Eiskrawatten liegen weiss ich auch. Und der Schwesternkaffee kocht sich auch nicht von allein. Genauso wie der Abendbrottisch sich im Dienst nicht selber deckt....

P.S: hab hier noch was entdeckt :


aber dennoch: das argument, welches ich schon so oft von KKS gehört habe `wir können nicht ohne euch, aber ihr könnt auch nicht ohne uns`...ist falsch. keiner von uns ärzten hat im studium gelernt: ihr seid auf krankenschwestern angewiesen. keiner. ein krankenhaus gibt es, weil es ärzte gibt. menschen kommen dorthin, weil es dort ärzte gibt.

Hallo???? die Menschen kommen ins Krankenhaus weil die Hilfe erwarten (zugegeben, manchmal bei jeder Kleinigkeit) und nicht weil Du oder Ich oder sonst ein Arzt da ist. Die Patienten mit den speziellen Bedürfnissen nach besonderen Personen kommen in die P-Sprechstunde, diese wirst du noch nicht haben.



ich habe manchmal den eindruck, einigen schwestern ist dies nicht ganz klar und hier liegt das problem. an der selbstüberschätzung, an frust, an der krankenschwester die heimlich ihr ganzes leben davon geträumt hat arzt zu sein und manchmal die ärztlichen ambitionen mit ihr durchgehen...

das ist nu absoluter Quatsch. Ein Arztjob ist ja nu wirklich nicht das gelbe vom Ei - objektiv betrachtet. Haufen Verantwortung, Dienste, wenig Freizeit, relativ schlechte Bezahlung für die Länge der Ausbildung. Das einzig wirklich lukrative sind die Förderungen der geistigen Materie, sprich "man wächst mit seinen Aufgaben" - und das dauert bis man seinen Zenit erreicht hat. Dies jedoch nur nüchtern betrachtet : An für sich sollte man doch den Menschen helfen....

Und nu zurück zum Thema - mit der Einstellung kommt man echt nicht weit. Die "Halbgott in weiss"-Zeiten sind längst vorbei. Das Krankenhaus ist längst zu einem "funktionierenden" Finanzunternehmen, spätestens seit der Einführung der DRGs, mutiert - es ist nicht mehr der Hippokratische Grundgedanke der durch die Häuser schwirrt, vielmehr wird der Alltag von Aufnahmen, Notfällen, Verlegungen, Entlassungen sowie Besprechungnen, Schulungen, Coachings, Briefings, Fortbildungen, Konferenzen und anderem Mist definiert. Die Zeit für den Patientenkontakt ist wirklich Mangelware geworden - nicht weil wir es so wollen, sondern weil es vorgeschrieben wird. Man soll froh sein dass es noch Leute gibt die einem beiseite stehen und auf jedes Klingeln reagieren, damit der Patient "bestmöglichste" Versorgung erhält.

John Silver
09.10.2009, 22:07
Na endlich. Nach vielen Seiten fast ausschließlich argumentativ hochwertiger Diskussion kommt jemand, trägt Musik in die Bude und sagt, was Sache ist. :-))

Aber mal Ernst beiseite: Das Argument, eine altgediente Krankenschwester habe viel Erfahrung, und man solle deswegen auf sie hören, ist ein zweischneidiges Schwert. Klar sollte man sich die Erfahrung der Leute zunutze machen; dabei sollte man aber nie vergessen, den eigenen Kopf einzuschalten. Erfahrung ist hilfreich, jedoch tun sich bisweilen tiefe Abgründe der Unwissenheit auf, wenn man die üblichen Sprüche hinterfragt. Altgediente Pflegekräfte geben gern Ratschläge, müssen aber nicht den Kopf hinhalten, wenn etwas schiefgeht. Deshalb muß man ab und an auch solche Leute überstimmen und mit etwas Nachdruck klarmachen, wer das Sagen hat. Doch wenn man das machen muß, ist es taktisch sehr ungeschickt, auf den Tisch zu hauen und den Dicken raushängen zu lassen. Wesentlich geschickter ist es, eine fundierte Erklärung beizusteuern. Auf diese Weise demonstriert man Respekt für die Pflege und festigt gleichzeitig die eigene Reputation.

MissGarfield83
09.10.2009, 23:15
Na endlich. Nach vielen Seiten fast ausschließlich argumentativ hochwertiger Diskussion kommt jemand, trägt Musik in die Bude und sagt, was Sache ist. :-))

Aber mal Ernst beiseite: Das Argument, eine altgediente Krankenschwester habe viel Erfahrung, und man solle deswegen auf sie hören, ist ein zweischneidiges Schwert. Klar sollte man sich die Erfahrung der Leute zunutze machen; dabei sollte man aber nie vergessen, den eigenen Kopf einzuschalten. Erfahrung ist hilfreich, jedoch tun sich bisweilen tiefe Abgründe der Unwissenheit auf, wenn man die üblichen Sprüche hinterfragt. Altgediente Pflegekräfte geben gern Ratschläge, müssen aber nicht den Kopf hinhalten, wenn etwas schiefgeht. Deshalb muß man ab und an auch solche Leute überstimmen und mit etwas Nachdruck klarmachen, wer das Sagen hat. Doch wenn man das machen muß, ist es taktisch sehr ungeschickt, auf den Tisch zu hauen und den Dicken raushängen zu lassen. Wesentlich geschickter ist es, eine fundierte Erklärung beizusteuern. Auf diese Weise demonstriert man Respekt für die Pflege und festigt gleichzeitig die eigene Reputation.

Jup. :-meinung

EzRyder
09.10.2009, 23:39
hmm.....irgendwie kommt nicht richtig rüber was ich sagen will :-heul

Doch, das tut es! manche wollen es halt nicht verstehen.
ajmalina [-::-]

Toll war es mal wieder im OP, die OP-Pflege fabrizierte die ganze OP nur mist kannte Instrumentennamen nicht und war wirklich sehr begriffsstutzig. Als ich dann zunähen durfte(und der Chef weg war!) gings dann los. Es wurde in einem patzigen Ton Kuchen eingefordert und rumgenörgelt dass nun ihre Mittagspause kürzer werden würde, da ich ja so langsam nähe.
Dann noch mal zum schluss: "Das mit dem Kuchen ist angekommen, ja?"
"Ja." [LMA]

Vielen tausend dank, liebe Pflege dass ihr so gütig seid und den Ärzten gestattet dem nachwuchs das nähen beizubringen. Ihr seid die Besten.

Ich bin immer sehr höflich, freundlich und reiße nicht die Klappe auf. Als Assi werde ich mir aber nicht alles gefallen lassen. Das mit dem wie es in den Wald hinein... gilt eben nicht immer. Zu soft und die machen mit einem was sie wollen.
Und Arroganz? Schönes Beispiel dafür bietet sich wenn die Arzthelferin sich nur bei der OA Vorstellung blicken läßt, bei nem Assi oder gar Student braucht man ja nicht anzureichen, die beißen mit ihren Milchzähnen schon nicht.

Kackbratze
10.10.2009, 05:40
bei nem Assi oder gar Student braucht man ja nicht anzureichen, die beißen mit ihren Milchzähnen schon nicht.

Streich das Assi. Es betrifft nur PJs und Famulanten. Assis im ersten Lehrjahr oder ohne Rückgrat sind eine 2. gesonderte Gruppe.

ajmalina
10.10.2009, 11:56
Doch, das tut es! manche wollen es halt nicht verstehen.
ajmalina [-::-]

Toll war es mal wieder im OP, die OP-Pflege fabrizierte die ganze OP nur mist kannte Instrumentennamen nicht und war wirklich sehr begriffsstutzig. Als ich dann zunähen durfte(und der Chef weg war!) gings dann los. Es wurde in einem patzigen Ton Kuchen eingefordert und rumgenörgelt dass nun ihre Mittagspause kürzer werden würde, da ich ja so langsam nähe.
Dann noch mal zum schluss: "Das mit dem Kuchen ist angekommen, ja?"
"Ja." [LMA]

Vielen tausend dank, liebe Pflege dass ihr so gütig seid und den Ärzten gestattet dem nachwuchs das nähen beizubringen. Ihr seid die Besten.

Ich bin immer sehr höflich, freundlich und reiße nicht die Klappe auf. Als Assi werde ich mir aber nicht alles gefallen lassen. Das mit dem wie es in den Wald hinein... gilt eben nicht immer. Zu soft und die machen mit einem was sie wollen.
Und Arroganz? Schönes Beispiel dafür bietet sich wenn die Arzthelferin sich nur bei der OA Vorstellung blicken läßt, bei nem Assi oder gar Student braucht man ja nicht anzureichen, die beißen mit ihren Milchzähnen schon nicht.

Guten Morgen!
Aber warum wollen es manche nicht verstehen?
Das tut mir Leid, dass Du die geschilderte Situation erleben musstest und ich kann ich nachvollziehen. Wundert mich wirklich nicht.
Wenn hier bei meinem, zugegeben direkten Ton, sich Menschen finden die sagen ´wie es in den Wald klingt..´...wissen nicht, dass ich, genau wie du, immer freundlich bin, höflich und gerne lache. ich habe die leserlichste schrift auf der gesamten station...weil ich anderen keine mühe und ärger machen will mit meiner schrift entziffern. ich schildere hier meine REAKTIONEN auf ein gewisses verhalten. ich würde nie mit einer schwester in einem harten ton reden, wenn sie mir VORHER nicht auf den schlipps tritt. das beschissene verhalten des pflegepersonals ( einiger ) hat nichts damit zu tun, dass ich irgendeinen ton draufhabe. der ton kam, NACHDEM die anfingen ******** zu sein. junge ärztin, hässlich isse auch net, der zeigen wir wo es langgeht.


Ich hoffe nur, dass du auf ein super team triffst, dass dir sowas gar nicht mehr passiert als assi. :-party

Evil
10.10.2009, 12:01
Eine Runde Mitleid für die bekanntermaßen sensiblen Kollegen aus der Chirurgie :-))



Ja, das ist auch eine möglichkeit, klar. Und wenn die Schwester sagt sie hat keine Zeit zum ankabeln?
Und DAS ist eine Unterstellung, die fast schon den Tatbestand der üblen Nachrede erfüllt.
Sei vorsichtig mit sowas, sonst ist das, was Du bisher erlebt hast, lächerlich im Vergleich mit der Bauchlandung, die Dir noch bevorsteht.

ajmalina
10.10.2009, 12:07
Na endlich. Nach vielen Seiten fast ausschließlich argumentativ hochwertiger Diskussion kommt jemand, trägt Musik in die Bude und sagt, was Sache ist. :-))

Aber mal Ernst beiseite: Das Argument, eine altgediente Krankenschwester habe viel Erfahrung, und man solle deswegen auf sie hören, ist ein zweischneidiges Schwert. Klar sollte man sich die Erfahrung der Leute zunutze machen; dabei sollte man aber nie vergessen, den eigenen Kopf einzuschalten. Erfahrung ist hilfreich, jedoch tun sich bisweilen tiefe Abgründe der Unwissenheit auf, wenn man die üblichen Sprüche hinterfragt. Altgediente Pflegekräfte geben gern Ratschläge, müssen aber nicht den Kopf hinhalten, wenn etwas schiefgeht. Deshalb muß man ab und an auch solche Leute überstimmen und mit etwas Nachdruck klarmachen, wer das Sagen hat. Doch wenn man das machen muß, ist es taktisch sehr ungeschickt, auf den Tisch zu hauen und den Dicken raushängen zu lassen. Wesentlich geschickter ist es, eine fundierte Erklärung beizusteuern. Auf diese Weise demonstriert man Respekt für die Pflege und festigt gleichzeitig die eigene Reputation.

Hallo!
In dem was du sagst gebe ich dir recht. klar ist es geschickter eine fundierte erklärung beizusteuern als auf den tisch zu hauen. ABER: Ich muss mich für meine profesionellen Handlungen nicht rechtfertigen, ausser vor meinem Chef. Und in dem Moment, dem Du gefragt wirst, warum machst du es nicht so wie ich es will, kommt es keiner erklärung gleich, sondern einer rechtfertigung. und in der position in der du bist, musst du das absolut nicht tun. klar, man kann es, wenn man zeit hat. aber die haben wir in der regel nicht.

MissGarfield83
10.10.2009, 12:09
der ton kam, NACHDEM die anfingen ******** zu sein. junge ärztin, hässlich isse auch net, der zeigen wir wo es langgeht.

Irgendwie hat das nen Unterton von " Die haben versucht mir mein Förmchen wegzunehmen, dafür diss ich die jetzt mal ... "

ajmalina
10.10.2009, 12:15
Eine Runde Mitleid für die bekanntermaßen sensiblen Kollegen aus der Chirurgie :-))



Und DAS ist eine Unterstellung, die fast schon den Tatbestand der üblen Nachrede erfüllt.
Sei vorsichtig mit sowas, sonst ist das, was Du bisher erlebt hast, lächerlich im Vergleich mit der Bauchlandung, die Dir noch bevorsteht.

Evil..es gab Situationen in denen ich eine KKS ÜBERZEUGEN MUSSSTE warum eine kaltschweissige Patientin mit Schmerzen in linken Arm, die auf Station lag, welche ein EKG kriegen sollte und noch Blut abgenommen, in die Überwachung geschoben werden MUSSTE ( den Flur entlang, in den Aufzug, nach unten fahren, wieder den Flur entlang und in die Überwachung) weil just in dem Moment ( es war 4 Uhr morgens ) eine andere Patientin mit Z.n GI-Blutung in der Überwachung einen Druck von 70/40 hatte und ich nicht an 2 Orten gleichzeitig sein konnte. Solche Sachen passieren und sind KEINE üble nachrede. ich hätte weder die eine, noch die andere patientin alleine lassen können. zu der einen musste ich schnell runter, und die andere, welche dann auch noch einen HI hatte, hätte jeden moment anfangen können zu flimmern oder was weiss ich was. und ich musste meine zeit damit verschwenden der schwester zu erklären, warum ich sie nach unten holen will. Ich bitte Dich...

ajmalina
10.10.2009, 12:18
Irgendwie hat das nen Unterton von " Die haben versucht mir mein Förmchen wegzunehmen, dafür diss ich die jetzt mal ... "

Sag mal miss Garfield...
ach quatsch.
was würdest Du denn tun, wenn du siehst, dass du verarscht wirst, obwohl du NETT bist und RICHTIG in den wald hineinbrüllst?

Evil
10.10.2009, 12:22
Nimm's mir nicht übel, ajmalina, aber derartige Geschichten kaufe ich Dir nicht ganz ab.
So blöd, unterlassene Hilfeleistung und fahrlässige Körperverletzung zu begehen sind nichtmal die schlimmsten Stationsdrachen, denn dann rollen Köpfe.

ajmalina
10.10.2009, 12:26
Das ist Urkundenfälschung - da würd ich ziemlich fuchsig werden und denjenigen zur Verantwortung ziehen ...

Das hat den Unterton von ´da hat mir jemand mein Förmchen weggenommen, den diss ich jetzt ´.....könnte ich genauso sagen.

Echt? Du würdest fuchsig werden? was würdest du denn tun? sagen `meine liebe, mach das bitte nicht mehr nächstes mal´. wow, damit hättest du totalen erfolg, wirklich. Zur Verantwortung ziehen? Wie denn? Sag mir mal, was du, jetzt in deiner Situation als dritt-Semestlerin, tun wirst, wenn du denn irgendwann mal Ärztin sein solltest, und dich mit solchen unglaublichen sachen rumschlagen musst.