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Narcanti
09.03.2011, 14:19
Ich denke auch, dass man sich da ein dickes Fell zulegen muss.
Meine Erfahrung in diversesten medizinischen Praktika, Famulaturen, arbeiten als studentische Aushilfe war eigentlich insgesamt postiv.
Allerdings habe ich mich auch wirklich reingekniet und habe auch bei Famulaturen mal unaufgefordert Schränke aufgefüllt, Blut ins Labor gebracht, Infusionen angehängt (das natürlich mit Aufforderung;-)etc.
Auch mal kurz zu fragen, bevor man geht, ob man noch was helfen kann, ist immer gerne gesehen.
Ach ja, bei Leuten die keine Ahnung haben, aber trotzdem ne große Klappe haben (gab's in meinem RS Praktikum zuhauf...) einfach mal fragen : "Wie genau wirkt denn jetzt Adrenalin, Akrinor etc? Was macht das denn genau im Körper?"...und sich im Stillen über das "Rumgedruckse" freuen ;-)
Mein Eindruck war , dass Rd'ler wenigstens nett waren, trotz großer Klappe, während es unter den Schwestern schon echt fies wurde.Vielleicht ein geschlechtsspezifisches Problem? Mit Pflegern bin ich immer bestens ausgekommen und die hatten auch wirklich Ahnung.
ehemalige Userin 24092013
09.03.2011, 14:55
Naja, es gibt ja auch seeeeehr viel mehr Schwestern als Pfleger, das erhöht natürlich die Zahl der Zicken und Dummbrote ;-).
Mein Tip, der hier höchstwahrscheinlich auf massiven Widerspruch stoßen wird:
Grundsätzlich das Pflegepersonal siezen! Und zwar nicht aus Hochmütigkeit, sondern - ganz paradox? - aus Respekt. Es schafft aus meiner Erfahrung (und in meinem Fachgebiet) eine nicht zu verachtende professionelle Distanz, die unter anderem in Momenten von Krisen/Meinungsverschiedenheiten zwischen Arzt und Pflege die Gefahr allzu persönlicher Verwicklung und Kränkung mindern kann. Gleichzeitig wird dies auch sehr fein von Patienten wahrgenommen und geschätzt (über die Gründe mag man spekulieren...)
In dieser "Siez-Distanz" kann man übrigens sehr wertschätzende und herzliche Verhältnisse zum Pflegepersonal unterhalten!
Allerdings ist dies heute durchaus ungewöhnlich, z. T. verpönt, so daß man zumindest für den Anfang eine gewisse innere Stärke zum Durchhalten dieser Strategie benötigt.
Naja, es gibt ja auch seeeeehr viel mehr Schwestern als Pfleger, das erhöht natürlich die Zahl der Zicken und Dummbrote ;-).
Naja, einige "Brüder" stehen ihren "Schwestern" aber in Punkto rumzicken in nichts nach!
Aber ganz allgemein: wie war das mit dem locker durch die Hose atmen???
Seien wir doch mal ehrlich. Da kommt man nach 6 Jahren Studium in der Klinik an und im besten Fall weiß man "alles" und kann "nichts"... Wer bringt uns denn die tägliche Arbeit bei? Der OA, der keine Zeit hat, weil er für den Chef irgendwas erledigt? Die anderen Kollegen? Wiederum: im besten Fall ja! Aber wenn ICH mal ehrlich bin: Narkoseführung habe ich von unserem Anästhesiepflegepersonal gelernt! Willst Du nicht mal langsam das Gas ausdrehen? Sonst sitzen wir morgen noch hier! Oder in dieser Art... Und diese Jungs wussten das auch und haben trotzdem nicht überheblich reagiert oder bösartig. Natürlich gab es auch Zicken. Da hat man eben mitgenommen, was man von denen lernen konnte und hat sich halt seinen Teil gedacht.
Das gleiche gilt für den Rettungsdienst: Da gab es 4-5 Assistenten, mit denen man am Anfang regelmäßig gefahren ist, und die haben einem das NA fahren "beigebracht". Wenn die schon in der Wohnung gefragt haben: Willst Du den nicht noch schnell intubieren? Spätestens dann wusste man doch, dass man hier umgehend tätig werden sollte...
Und Vollpfosten laufen doch bekanntlich überall rum. Die kann man auch geflissentlich ignorieren...
Wichtig ist halt nur, dass man nicht alles mit sich machen lässt. Ich kann mich an eine Situation (bereits als Facharzt) erinnern, da wollte ich einen QSL-Patienten, der nur noch im Rollstuhl mobil war und eine RSI-Einleitung wg. Reflux bekommen sollte, mit Esmeron crashen. Die mir zugeteilte Pflegekraft meinte daraufhin: Nöö, kriegste nicht. Solche Spielchen macht hier maximal der leitende Oberarzt, DU aber nicht. Da wir im Dienst waren und die OP-Indikation schon eine dringende war, habe ich letztlich den Patienten ohne Relaxans eingeleitet, was auch relativ gut funktioniert hat. Am nächsten Tag hatten wir dann ein kurzes Gespräch mit ihrer Leitung und dem OA... :-nix :-??? Danach haben wir nie wieder Probleme miteinander gehabt.
Ich glaube, die meisten Probleme sind eh hausgemacht. Wenn man als Assistent ein Hausgewächs wird, sprich, die Pflegenden einen von Beginn an kennen, wird man immer der "Kleine" bleiben. Von daher ist es manchmal die einzig wahre Lösung die Klitsche zu wechseln. Wenn ich mich dann da vorstelle, bin ich der "erfahrene" Altassistent, der Facharzt oder Oberarzt. Da spielt die "Vorgeschichte" keine Rolle mehr...
Die meisten der Leute, die arrogant oder bösartig oder ähnlich rüberkommen, sind doch nur gefrustet, weil sie Anfangs den "Neuen" überlegen sind und später dann deren Anweisungen folgen müssen. Deswegen nutzen sie die Anfangszeit für ihre "Spielchen" aus. Habe ich aber eher nur von den sogenannten Stationsdrachen kennengelernt. :-)) Im Rettungsdienst sind die Leute meistens entspannter, die kriegen ja in der Regel auch nicht die blutigen Anfänger mit. Und wenn man dann noch ein paar Haare auf den Zähnen hat und Sprüche nicht nur austeilen, sondern auch einstecken kann, dann ist man im Retungsdienst richtig gut aufgehoben...
Feuerblick
09.03.2011, 17:27
Mein Tip, der hier höchstwahrscheinlich auf massiven Widerspruch stoßen wird:
Grundsätzlich das Pflegepersonal siezen! Und zwar nicht aus Hochmütigkeit, sondern - ganz paradox? - aus Respekt. Es schafft aus meiner Erfahrung (und in meinem Fachgebiet) eine nicht zu verachtende professionelle Distanz, die unter anderem in Momenten von Krisen/Meinungsverschiedenheiten zwischen Arzt und Pflege die Gefahr allzu persönlicher Verwicklung und Kränkung mindern kann. Gleichzeitig wird dies auch sehr fein von Patienten wahrgenommen und geschätzt (über die Gründe mag man spekulieren...)
In dieser "Siez-Distanz" kann man übrigens sehr wertschätzende und herzliche Verhältnisse zum Pflegepersonal unterhalten!
Allerdings ist dies heute durchaus ungewöhnlich, z. T. verpönt, so daß man zumindest für den Anfang eine gewisse innere Stärke zum Durchhalten dieser Strategie benötigt.
Ganz ehrlich? Halte ich für Quatsch! Es ist kein Wort, das den Respekt gegenüber anderen ausmacht sondern fachliche Qualitäten und Auftreten. Ich glaube nicht, dass mich die Leute weniger respektieren (oder ich sie), nur weil wir uns duzen. Im Gegenteil. Durch diese gewisse Verbindlichkeit sind zumindest meiner Erfahrung nach Pfleger sehr viel eher dazu bereit, etwas mehr für mich zu tun als für Leute, die bemüht Distanz "per Sie" wahren (selbstverständlich gilt das auch umgekehrt... eine Hand wäscht immer noch die andere!). Diese werden häufig als "überheblich" und "abgehoben" angesehen und dürfen sich viel eher mal ihre BE´s etc. selbst machen... :-nix
Aber das kann jeder gerne halten, wie er will. Ich mag dieses krampfhafte Gesieze nicht und habe überhaupt keine Probleme damit, mir anderweitig notfalls Respekt zu verschaffen. Was aber nur selten nötig und auch ohne persönliche Kränkungen auf professioneller Ebene möglich ist.
Vor fünf Jahren, als ich Anfängerassi war, hätte ich EKT vehement widersprochen, fand ich es doch besonders toll, dass dort, wo ich arbeite, so ein "gutes" Verhältnis zwischen allen Berufsgruppen herrschte. Dass dieses "gute" Verhältnis leider ein reines "Wir duzen uns hier alle" war, die Zusammenarbeit aber sehr darunter litt, denn "Wenn wir uns duzen, dann hast Du mir nichts mehr zu sagen" war dort groß in Mode, habe ich leider erst imLaufe der Zeit teils schmerzhaft erfahren müssen. Das galt zwar weniger für das Pflegepesonal, da war die Zusammenarbeit fast durchwg gut, aber umso mehr für die Arzthelferinnen in der Ambulanz. Es war eine Katastrophe. ETwas getan bzw. Anforderungen Folge geleistet wurde grundsätzlich nur bei denen, die gesiezt wurden. Es ist vielfach in Deutschland (im deutschsprachigen Raum?) eben genau dieses Problem, dass Hierarchien (und in gewisser Weise muss es diese geben, es muss klar sein, wer wem Anweisungen zu geben hat) nicht mehr funktionieren, wenn sich geduzt wird. Sehr schade.
In der Praxis, in der ich arbeite, habe ich bewusst darauf verzichtet, das Du anzubieten, so eine gute Zusammenarbeit habe ich bisher nie erlebt. Und dabei ist das persönliche Verhältnis dabei dennoch super. Ich würde es jederzeit wieder so machen.
ehemalige Userin 24092013
09.03.2011, 18:45
Ich denke eigentlich auch, dass es wurscht ist, ob man sich siezt oder duzt.
Ich kann sehr wohl in respektvollem Ton mit jemandem reden, der anderer Meinung ist als ich und ihn trotzdem duzen. Auch bei Sie würde ich meine Meinung dann vertreten.
Am Ende scheint es für mich ehr eine Frage des persönlichen Charakters zu sein, ob man -unabhängig von der Anrede- in der Lage ist, sachlich zu diskutieren, Kritik zu äussern oder diese eben auch einstecken zu können.
Feuerblick
09.03.2011, 18:48
Sehe ich auch so, Kaddel. Wie gesagt: Ich kann mich auch gut anderweitig durchsetzen und auch mal ungemütlich werden, wenn man meint, man könne mir auf der Nase rumtanzen, weil wir beim "du" sind...
Relaxometrie
09.03.2011, 18:48
Das chronische und allgegenwärtige Geduze im Krankenhaus geht mir sehr auf die Nerven. Ich würde viel lieber das "Sie" aufrechterhalten. Ich habe mich eigentlich nur auf das "Du" eingelassen, weil es allgegenwärtig war und man kaum etwas dagegen unternehmen konnte, ohne arrogant zu wirken. Trotzdem finde ich es falsch, daß man sich im Krankenhaus so schnell duzt. Ein wirklich respektvolles Miteinander ist auch (oder gerade) möglich, wenn man sich siezt, und ich verstehe die Vorteile der ewigen Duzerei nicht.
Im privaten Bereich habe ich zwei Bekannte, die beide 15-20 Jahre älter als ich sind. Wir siezen uns, und es ist traumhaft. Da es sowieso nicht an meiner Stelle ist, das "Du" anzubieten, liegt es eh nicht in meiner Hand, das Siezen zu beenden. Ich warte aber auch nicht darauf, denn das "Sie" macht mir in beiden Fällen viel Spaß.
Kackbratze
09.03.2011, 18:55
Bisher hatte ich nur bei den Vorgesetzten das Problem, dass die Distanz durch das "Du" verloren ging (von deren Seite aus).
Bei den Krankenschwestern und Arzthelferinnen aus der Ambulanz gibt es das Problem nicht, da trotzdem ein respektvoller Umgang stattfindet.
Die Schwestern, mit denen es Probleme gibt, würden die Probleme auch nicht behoben sehen, wenn man sich Siezen würde.
ehemalige Userin 24092013
09.03.2011, 18:56
und ich verstehe die Vorteile der ewigen Duzerei nicht.
Och Relaxo.....das ist doch alles im Sinne des "Wir - Gefühls". Wir sind ne Familie-Spürst Du es auch....oder etwa net? ;-)
Schlimmer finde ich es, wenn man so merkwürdige Seminare besucht (Kinästhestik z.B. *schauder*) und der in fleischfarbenen Socken bekleidete Dozent reden in der gesamten Gruppe im "Du" - damit sich auch jeder direkt angesprochen wird. Die "Ihr-Form" wird völlig ausgelassen....oh Gott, da krieg ich echte Angst.:-((...Panik...Plaque...
Feuerblick
09.03.2011, 18:56
Siehste (oder sollte ich "Sehen Sie" schreiben?), ich finde das Gesieze einfach nur krampfig, steif und so typisch konservativ-deutsch...
Wenn ich Menschen sieze, dann will ich ganz unbedingt maximale Distanz zu diesen Menschen, obwohl ich mit ihm zusammenarbeite oder ihn persönlich kenne. Meist auch ein gutes Zeichen dafür, ob ich jemanden leiden kann oder eher nicht. Bekannte könnte ich NIEMALS siezen (zumindest nicht die Sorte, die ich nett finde).
Ganz ehrlich: Diejenigen, die mir in Pflege und RD jemals blöd gekommen sind, waren sicher nicht diejenigen, die ich geduzt habe. Für das "Du" brauche ich schon ein paar Tage oder eher Wochen. Wer jemanden blöd anmachen will, tut es meist von Anfang an. Also noch zu "Sie"-Zeiten. :-nix
Ansonsten kann ich nur empfehlen: Forciert weghören, wenn jemand im beruflichen Umfeld mal wieder seine Profilneurose ausleben will. Gilt übrigens nicht nur für Pflege/RD sondern manchmal auch für den eigenen Chef oder Oberarzt.
Schlimmer finde ich es, wenn man so merkwürdige Seminare besucht (Kinästhestik z.B. *schauder*) und der in fleischfarbenen Socken bekleidete Dozent reden in der gesamten Gruppe im "Du" - damit sich auch jeder direkt angesprochen wird. Die "Ihr-Form" wird völlig ausgelassen....oh Gott, da krieg ich echte Angst.:-((...Panik...Plaque...
*grusel* das ist ja wie in der Grundschule ... "und jetzt nimmst du dein Heft und deinen Stift ..." :-)) :-))
ehemalige Userin 24092013
09.03.2011, 19:03
*grusel* das ist ja wie in der Grundschule ... "und jetzt nimmst du dein Heft und deinen Stift ..." :-)) :-))
Tjahaaa...was meinste wie schräg das im Kurs: Basale Stimulation (ich wurde zum Besuch dieses Seminars verdonnert - bevor hier irgendwer was Falsches denkt..) kommt.
10 Leute stehen im Halbkreis und dann kommt die Ansage in leiser und ruhiger Stimme: "....und nun schliesse, deine Augen, nimm den Waschlappen und streiche damit über deine Arme entgegen der Haarwuchsrichtung...."
*plaqueplaqueplaque*
Relaxometrie
09.03.2011, 19:05
Och Relaxo.....das ist doch alles im Sinne des "Wir - Gefühls". Wir sind ne Familie-Spürst Du es auch....oder etwa net? ;-)
Hätten wir das Thema mal früher besprochen. Dann hätte ich meine Stelle vielleicht gar nicht kündigen müssen, sondern hätte doch noch gelernt, das familiäre Wirgefühl lieben zu lernen :-peng
Ich finde am Siezen nichts Krampfiges und auch nichts "typisch deutsches". Auf einigen Stationen im Krankenhaus, die man nur im Dienst kennengelernt hat, und deren Pflegepersonal man also nicht kannte, haben wir uns immer gesiezt, und die Zusammenarbeit war in keinster Weise schlecht.
Zusammenfassend ist natürlich zu sagen, daß es sowohl beim Duzen, als auch beim Siezen, sowohl eine respektvolle, als auch eine schlechte Zusammenarbeit geben kann, und daß ich weder in das "Du", noch in das "Sie" zuviel hineininterpretieren möchte.
Trotzdem: wenn es nach mir ginge, würde ich das Duzen bei der Arbeit auf wenige Fälle beschränken. Aber der Zug ist wohl abgefahren, und das "Du" wird immer beliebter.
Ich finde Siezen überhaupt nicht steif. Ich sieze einige Leute, zu denen ich ein ganz hervorragendes Verhältnis habe (auch beruflich), die ich aber nie im Leben duzen würde, das ginge da einfach nicht. Ich habe einfach viel zu viel schlechte Erfahrung mit dem Geduze gemacht und sehr positive mit dem Siezen. Dennoch muss ich zugeben, dass ich Verhältnisse wie z.B. Schweden (zumindest so wie ich es dort erlebt habe und durch Erzählungen einer schwedischen Freundin kenne, das mag ja auch nur ein punktueller Einblick gewesen sein) favorisieren würde: Generelles Duzen ohne Grenzen damit aufzuweichen. Das wäre perfekt, aber leider eher nicht machbar in absehbarer Zeit.
Flemingulus
09.03.2011, 19:07
Och Relaxo.....das ist doch alles im Sinne des "Wir - Gefühls". Wir sind ne Familie-Spürst Du es auch....oder etwa net? ;-)
Hawah... wir Duzen uns doch hier auch alle... aber zur Familie gehört man deshalb noch lange net. :-)
Tjahaaa...was meinste wie schräg das im Kurs: Basale Stimulation (ich wurde zum Besuch dieses Seminars verdonnert - bevor hier irgendwer was Falsches denkt..) kommt.
10 Leute stehen im Halbkreis und dann kommt die Ansage in leiser und ruhiger Stimme: "....und nun schliesse, deine Augen, nimm den Waschlappen und streiche damit über deine Arme entgegen der Haarwuchsrichtung...."
*plaqueplaqueplaque*
*würg*
aber falls es dich beruhigt: ich hab auch einen Grundkurs Kinästhetik und einen Kurs zur Basalen Stimulation hinter mir :-)) (habs auch überlebt^^, wobei BS hat bei uns eine echt coole ITS-Schwester gemacht, immerhin^^)
Hat jemand mal im privaten Umfeld solche Erfahrungen gemacht? Meine Erfahrung ist, dass gerade jüngere Leute die auch noch in der Ausbildung stecken einem zwanghaft beweisen wollen wieviel sie können und was für ein Witz doch das Studium ist, wenn man bedenkt, dass die eigentlich das selbe lernen und können. Besonders freut einen sowas zu hören oder vermittelt zu bekommen wenn man grad fürs Physikum lernt ... so von wegen: "Wie Prüfung ist in MC? dann ists doch ein klacks" :-kotz ...
Bekannte kann man sich leider auch nicht immer aussuchen :-nix
Linda.1001
10.03.2011, 18:13
Ich finde Siezen überhaupt nicht steif. Ich sieze einige Leute, zu denen ich ein ganz hervorragendes Verhältnis habe (auch beruflich), die ich aber nie im Leben duzen würde, das ginge da einfach nicht. Ich habe einfach viel zu viel schlechte Erfahrung mit dem Geduze gemacht und sehr positive mit dem Siezen. Dennoch muss ich zugeben, dass ich Verhältnisse wie z.B. Schweden (zumindest so wie ich es dort erlebt habe und durch Erzählungen einer schwedischen Freundin kenne, das mag ja auch nur ein punktueller Einblick gewesen sein) favorisieren würde: Generelles Duzen ohne Grenzen damit aufzuweichen. Das wäre perfekt, aber leider eher nicht machbar in absehbarer Zeit.
Sehe ich ähnlich.
Das Hamburger Sie (http://www.abendblatt.de/vermischtes/article664758/Duzen-ist-out-Comeback-fuer-das-Hamburger-Sie.html) finde ich aber auch nicht schlecht. ;-) So als Alternative.
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