Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arrogantes Rettungs-/Pflegepersonal
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Kackbratze
14.03.2011, 08:53
Respekt und Anerkennung bekommt man nicht mit der Approbation verliehen
Wenn man sich genau umschaut, passiert das schon mit der Studienplatzzusage... :-?
Linda.1001
14.03.2011, 09:30
DICH mag ich, denk an die Kirsche :-))
Kopfkino aus, Kopfkino aus.....:-oopss:-D
Die Niere
14.03.2011, 13:53
@Evil: Ich bin durchaus so etwas wie ein Hamburger...nur noch schlimmer! Ihr alten Fischkopphasser wisst garnicht, was ihr alles verpasst!
Aber zurück zum Thema: Ich bin echt erstaunt über einige Aussagen hier und möchte es mal so kommentieren. Einige Rettungsdienstler sind die grössten Vollidioten mit den (gefühlten) grössten Eiern. Einige Ärzte sind die grössten Vollidioten mit den (gefühlten) grössten Eiern. Und einige Pflegekräfte sind die grössten Vollidiotinnen mit den (gefühlten) grössten Eierstöcken. Und gleiches gilt auch im Umkehrschluss...jeder dieser Berufsgruppen hat hervorragende Mitarbeiter unter sich und recht viele sind Durchschnitt.
Wo ich Recht geben möchte, ist dass es unter Rettungsdienstlern eindeutig eine Tendenz zu John Waynes gibt, ich aber Unmenge an Jungs und Mädels kenne, mit denen ich regelmässig um die Häuser gezogen bin. Genauso gibt es eine Tendenz zu Arxxxlöchern bei den Ärzten und eine Tendenz zu Pflegepersonal, die ihre Aufgaben so gering wie möglich sehen. Alle diese Tendenzen werden aber natürlich verstärkt, wenn man selbst wie die Axt im Walde im Umgang ist.
gruesse, die niere
Die Niere
14.03.2011, 13:53
Kopfkino aus, Kopfkino aus.....:-oopss:-DZu spät :-D
Keenacat
14.03.2011, 15:37
@Evil: Ich bin durchaus so etwas wie ein Hamburger...nur noch schlimmer! Ihr alten Fischkopphasser wisst garnicht, was ihr alles verpasst!
:-love
Richtig.
WackenDoc
14.03.2011, 17:27
Was mir aufgefallen ist, ist dass das Pflegepersonal zwar häufig Respekt,Anerkennung und Mithilfe einfordert- aber selbst oft genau dieses vermissen lässt.
Alzheimer
14.03.2011, 18:39
@ Brutus Danke für deine Worte, sie sind mir aus dem Herzen gesprochen.
emergency doc
14.03.2011, 22:20
Und ich will jetzt um Gottes Willen niemandem seine Pause absprechen, nur wenn man dann halt z.B. den wichtigen ZVK erst später legen kann, selbst seit 10 h nix gegessen hat und dann schlussendlich mal wieder mit 2 Überstunden aus nem Dienst rausgeht, ist es halt blöd, und ich hab das Gefühl, dass das durch das sehr strenge Schichtsystem der Pflege und die unterschiedlichen Schichtwechselzeiten überhaupt keiner wahrnimmt.
Ich glaube man sollte mal ein paar Schritte zurücktreten und sich die ganze Situation angucken und auf der Zunge zergehen lassen: Weil wir Ärzte uns von vorne bis hinten verarschen lassen empfinden wir es als so normal, daß wir täglich 2-3 Stunden länger da sind, keine Pausen machen, die Arbeit von zwei Leuten und der Verwaltung mitstemmen, daß wir verwundert sind, wenn die Pflege das nicht tut! Statt sich darüber zu beschweren sollten wir unsere Energie lieber darauf verwenden für uns vernünftige Arbeitsbedingungen zu schaffen in denen es leistbar ist, die Patienten zu versorgen, unsere Pausen zu nehmen (die übrigens auch der Arbeits- und Patientensicherheit dienen und nicht nur was für "Sissies" sind!!!) und das Ganze ohne massive Überstunden. Es gab mal den Slogan "Runter von der 80-Stunden-Woche" vom Marburger Bund. Ich glaube, daß noch zuviele unter uns ein wenig damit kokettieren und sich cool vorkommen, wenn sie viel arbeiten. Mit einer 40h-Woche fürchten wohl viele einen gewissen ärztlichen Nimbus zu verlieren.:-nix
Mondschein
14.03.2011, 23:46
Ich stell mir grad bildlich vor (du bist Notarzt, oder?), wie du bei einer Reanimation irgendwo in der Fußgängerzone auf die Uhr schaust, innehälst und dein Wurstbrot auspackst... Weil du seit 6 h arbeitest und daher jetzt deine Pause fällig ist.
Im Grundsatz hast du natürlich vollkommen recht. Ich mach auch gern Pausen und versuche, darauf zu achten. Und komm mir nicht wie der tollste Hecht vor, wenn ich mal keine machen kann, aber solche Tage gibts halt durchaus, wo man sich nur kurz einen Bissen schnappt und durcharbeitet. Gibt halt gute und schlechte Tage, aber die gibts in jedem Beruf, auch Leute mit Bürojob arbeiten mal die Mittagspause durch, wenn ne Deadline ansteht. Ich bin auch für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, aber man kanns auch übertreiben und immer gleich auf die Barrikaden gehen... Ich arbeite keine 80 h / Woche und hab auch nicht vor, das zu tun!
Darum ging es ja in meinem Beitrag überhaupt nicht. Ich habe versucht, eine extremere Situation zu schildern, bei der mich die Sichtweise mancher Pflegekräfte stört. Es ging darum, dass ich sehr viel Rücksicht nehme und manchmal sehr wenig Rücksicht erhalte in Sachen Mithilfe, Zeitplanung etc. Und dadurch entstehen mir dann mal zusätzliche, bei besserer Koordination unnötige Überstunden (ich will nicht, dass jemand auf seine Pause VERZICHTET, sondern sie 15 min. später macht, und das muss möglich sein!).
Ich komm mit den meisten super aus und die Zusammenarbeit ist auch sehr nett, aber manchmal kommen dann halt die vorher beschriebenen Sachen vor und ich wundere mich...
Zum Beispiel ist es dann andersrumhäufig so, dass ich grad da sitze und esse und dann mehrfach "genervt" werde, ich möge noch dieses und jenes tun und die Angehörigen würden jetzt aber schon 10 Minuten auf mich warten und ich solle doch endlich mit ihnen sprechen. Verstehst du jetzt die Intention meines vorherigen Beitrags? Meine Pause wird nämlich da auch nicht als Pause sondern anscheinend als sinnloses Rumsitzen wahrgenommen - von, ja genau, von den Pflegekräften, die vorher grad Pause gemacht haben.
Ich stell mir grad bildlich vor (du bist Notarzt, oder?), wie du bei einer Reanimation irgendwo in der Fußgängerzone auf die Uhr schaust, innehälst und dein Wurstbrot auspackst...
Kopfkino an!!! :-)) :-)) :-)) :-)) :-))
Darum ging es ja in meinem Beitrag überhaupt nicht. Ich habe versucht, eine extremere Situation zu schildern, bei der mich die Sichtweise mancher Pflegekräfte stört. Es ging darum, dass ich sehr viel Rücksicht nehme und manchmal sehr wenig Rücksicht erhalte in Sachen Mithilfe, Zeitplanung etc. Und dadurch entstehen mir dann mal zusätzliche, bei besserer Koordination unnötige Überstunden (ich will nicht, dass jemand auf seine Pause VERZICHTET, sondern sie 15 min. später macht, und das muss möglich sein!).
Ich komm mit den meisten super aus und die Zusammenarbeit ist auch sehr nett, aber manchmal kommen dann halt die vorher beschriebenen Sachen vor und ich wundere mich...
Zum Beispiel ist es dann andersrumhäufig so, dass ich grad da sitze und esse und dann mehrfach "genervt" werde, ich möge noch dieses und jenes tun und die Angehörigen würden jetzt aber schon 10 Minuten auf mich warten und ich solle doch endlich mit ihnen sprechen. Verstehst du jetzt die Intention meines vorherigen Beitrags? Meine Pause wird nämlich da auch nicht als Pause sondern anscheinend als sinnloses Rumsitzen wahrgenommen - von, ja genau, von den Pflegekräften, die vorher grad Pause gemacht haben.
Das hat mich am Anfang auch genervt. Aber auch da muß man erst in die tiefen der Stationen eintauchen, um zu verstehen, warum das so ist: Da ja auf der Intensiv nicht alle auf einmal essen gehen können, gehen immer 2-3 auf einmal. Und wenn dann jemand meint, er müsse aber noch schnell einen Patienten waschen, betten, ZVK legen oder ähnliches, dann geht das ganze Gefüge auseinander. Besprich doch einfach die zu erledigenden Arbeiten mit der Pflege, und macht einen Zeitpunkt aus. Z.B. ich muss noch einen ZVK in der 10 legen, wann können wir denn? - Ich mache gleich Pause, wie ist es gegen 11:30 Uhr?
So habe ich das meistens gehandhabt. Und wenn es ein Notfall war, ist eh immer jemand da...
Und zu Deinen Pausen: entweder Du machst sie RICHTIG: Telefon abgeben und in die Cafeteria gehen (geht nicht, weiß ich auch...), oder aber Du ziehst sie durch! Notfälle o.K., aber Angehörige können auch noch eine 1/4 Stunde warten. Und das haben bei uns zumindest die Schwestern von sich aus so gesehen. Die haben dann geguckt, gesehen, der isst gerade und haben dann den Angehörigen erzählt, dass der Arzt gleich kommt. Dauert aber noch ein paar Minuten! :-))
Genau, die Pausen sind der ITS-Pflege zurecht heilig.
Denn auf ITS gibt es immer einen Grund, seine Pause nicht zu nehmen. Für uns, die wir da ein halbes bis ein ganzes Jahr hinrotieren mag das okay sein, aber wenn man da 30 Jahre arbeiten soll wie die Pflege, dann muss man sich solche Freiräume schaffen und erhalten.
Bei uns ist die Pflege in zwei Schichten in die Pause gegangen und in der Zeit lief halt wenig elektives, da haben wir Ärzte dann eben Sachen gemacht für die man die Pflege nicht braucht (Briefe, US, Verlaufseinträge).
Dafür hatten wir Ärzte auch eine institutionalisierte Pause, bei der *alle* Ärzte 30min im Pausenraum in Ruhe gelassen wurden - außer halt im Notfall, logisch.
ehemalige Userin 24092013
15.03.2011, 11:10
Pause und ITS: da kann ich nen Lied von singen.
Wir hatten damals keine offiziellen Pausenzeiten, somit wurde die Pause (wenn denn möglich / machbar) direkt auf der ITS gemacht, mit dem "Risiko" neben der Pause auch Arbeiten am Patienten zu machen, akute Verordnungen auszuführen, Schockräume anzunehmen und co.
Wenn man also irgendwie die Chance sieht, mal 10 - 10 min am Stück zu essen, dann tut man das. (So gern man im Sinne des Teamgefühls gern alle an den Tisch trommeln möchte - leider ist das so gut wie nie möglich)
Ich gebe zu, mich hats auch maximal angekotzt, wenn ein Patient mit GCS 4 und weniger seit 48 Stunden auf dieser Abteilung liegt, tagsüber nix Gescheites lief und um 20 Uhr fiel den Leuten dann ein, mit all dem Geröddel schnell mal eben ein Notfall CT zu fahren....nur ein Beispiel ;-).
Das man net alles wunderbar timen kann ist mir auch klar ebenso den Nervfaktor den Ärzte dann erleben, wenn es ständig heisst: jetzt haben wir Pause, jetzt haben wir Übergabe....jetzt dies und jenes...
Kackbratze
15.03.2011, 11:13
Wenn Du dich zurückziehst zur verdienten Pause und ausschließlich für Notfälle erreichbar wärst, wäre es für die Pflege genauso...
wenn wir jetzt beim thema pausen sind würde ich gern noch ein schlagwort in die runde werfen: Raucher!
bei sprüschen wie "ich geh dann eben grad nochmal eine....", könnt isch grad' v'rück wedde!
Mondschein
15.03.2011, 14:35
Das wiederum ist bei uns gar kein Problem. Es gibt zwar einige Raucher, aber die sind da recht flexibel und gehen dann, wenn grad 5 Min. Zeit ist. Dass mir jemand zum Rauchen "weggelaufen" wäre, wenn was dringendes anstand, ist auf jeden Fall noch nicht vorgekommen. Wir liegen aber auch günstig zum nächsten Gartenhinterausgang, so dass eine Raucherpause wirklich schnell geht.
emergency doc
15.03.2011, 16:28
Ich stell mir grad bildlich vor (du bist Notarzt, oder?), wie du bei einer Reanimation irgendwo in der Fußgängerzone auf die Uhr schaust, innehälst und dein Wurstbrot auspackst...
Haha... ich lach mich tot! (Hoffentlich kommt dann einer, der seine Pause schon gemacht hat...) :-))
Aber mal im Ernst: Gerade auf einer Intensivstation lässt sich doch auch die ärztliche Arbeit eigentlich sehr gut planen und terminieren. Der Grund, daß es oft trotzdem nicht klappt ist einfach der, daß uns zuviel aufgebürdet wird, was wir neben unserer sonstigen Tätigkeit noch machen müssen, bzw. daß die Stellen unbesetzt sind, der Stellenplan noch der Arbeitssituation von vor 15 Jahren entspricht o.ä.... Einer der besten Sprüche, die ich mal hörte, war auch in irgendeiner Sitzung mit der Verwaltung bezüglich Dokumentation, Verschlüsselung und Pipapo: Sagt der OA zum Verwaltungsmenschen: "Wissen Sie, im Gegensatz zu Ihnen müssen wir neben all diesem Zeug noch arbeiten!"
:-meinung
Kackbratze
15.03.2011, 19:47
Nichtraucherpausen kenne ich nicht....warum haben Raucher das Privileg von "5 Minuten", was den Nichtrauchern verwehrt wird?
Ich nehme mir aber auch mal raus, mich 5 min mit einem Glas Wasser hinzusetzen. Ob rauchen, kurz was trinken oder kurzer privater Plausch mit Kollegen... solange es im Rahmen bleibt ist das doch ok.
Ich nehme mir aber auch mal raus, mich 5 min mit einem Glas Wasser hinzusetzen. Ob rauchen, kurz was trinken oder kurzer privater Plausch mit Kollegen... solange es im Rahmen bleibt ist das doch ok.
DAS ist mal ein Vorschlag, so werde ich es auch machen und immer schön auf die Raucher verweisen. Wieso bin ich noch nie darauf gekommen?
Danke für den Tipp.
Schimmelschaf
16.03.2011, 11:44
Das stimmt nicht! Ich mag nur die Hamburger und die Schweizer nicht :-D
Hui, trifft gerade beides auf mich zu (wenn man ein Auge etwas zudrückt). Gut werden wir nie zusammen arbeiten.
Zur Pflege: kenne es eigentlich nur so, dass erst dann Pause gemacht wird, wenn es keine Patienten mehr zu versorgen gibt, v.a. was das Waschen und Lagern betrifft. Bei ärztlichen Anordnungen wird nur im Notfall die Pause unterbrochen oder gar nicht erst angetreten. Der Rest muss halt warten.
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