Steter Tropfen höhlt den Stein
„Studentische“ Altersvorsorge
Redaktion Medi-Learn
Nachdem wir uns im ersten Artikel dem Thema Berufsunfähigkeit gewidmet haben, möchten wir dir im zweiten Artikel intelligente Möglichkeiten vorstellen, als Jungmediziner bereits etwas für ein komfortables Leben nach der Berufszeit zu tun. Und dies, ohne sich hier finanziell zu übernehmen, dennoch aber ausreichend viel, um die Kraft von Zins und Zinseszins gewinnbringend für dich auszunutzen.
Stattlich vorsorgen mit staatlicher Unterstützung
Komfortabel im Alter leben – jetzt bereits vorsorgen
Die herkömmliche Vorsorge im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung reicht – so ein weit verbreitetes und auch zutreffendes Urteil – für viele Erwerbstätige nicht immer aus, um die Ansprüche an Versorgung und Absicherung im Rentenalter komplett zu decken. Immer mehr Bundesbürger setzen daher auch auf private Vorsorge und sparen monatlich zusätzlich etwas für das Alter. Früh übt sich zudem, wer ein Meister werden will, denn wer mit der Einzahlung in entsprechende Vorsorge-Modelle bereits in jungen Jahren und in Form geringer, individuell festgelegter Beiträge beginnt, kann über die Jahre – immer flexibel nach Einkommen und persönlichen Verhältnissen – ein stattliches Vermögen aufbauen. Und dies sogar vom Staat gefördert. So kann man z.B. Einzahlungen, die man im Rahmen der privaten Altersvorsorge getätigt hat, im Rahmen der Einkommenssteuererklärung steuerlich geltend machen und schlägt hier so zusagen zwei Fliegen mit nur einer Klappe. Gleich ob Medizinstudent, PJ´ler, frei beruflich tätiger Arzt in eigener Praxis oder aber angestellter Arzt im Krankenhaus: wer heute schon vorsorgt, hat morgen mehr davon.
Wie kann ich als Student oder in das Berufsleben startender Arzt Vorteile ausnutzen?
Studenten verfügen über einen vergleichsweise angespannten Geldbeutel, der Falten wirft: die Miete will bezahlt sein, die Studiengebühren wollen überwiesen werden und für das nächste Examen gilt es eine ganze Menge an Literatur zu erwerben. Klarer Fall, dass hier jede Ausgabe gerechtfertigt sein sollte. Und so ist es mehr als verständlich, dass die Einzahlungen in die private Altersvorsorge noch nicht allzu hoch ausfallen können. Darauf verzichten sollte man aus guten Gründen jedoch nicht, schließlich startet man als Akademiker „verspätet“ ins Berufsleben und muss die von anderen bereits jahrelang gezahlten Beiträge von Erwerbstätigen gleichen Alters in anderen Berufen erste einmal wieder aufholen. Das Schöne daran: viele Versicherungsanbieter wissen um diese Nöte ihrer Kunden und bieten speziell auf die Belange der doch schmaleren Geldbeutel dennoch attraktive, weil für Medizinstudenten und junge Ärzte bezahlbare Vorsorge-Produkte. Für den jungen, gerade in den Beruf startenden Arzt gilt Ähnliches: dass die neue Wohnung, das Auto und der Umzug erst einmal über eine kleine Durstrecke Löcher in den Geldbeutel reißen, ist vielen Versicherern durchaus bewusst, die mit attraktiven Konditionen gerade für junge Berufsstarter aufwarten, Konditionen, die man sich auf jeden Fall einmal näher anschauen sollte, um keinen offensichtlichen persönlichen Vorteil ungenutzt auszulassen.
Zins und Zinseszins für Mediziner
Aus 20 € mehr als 8.000 € machen
Die „studentische bzw. jungmedizinische Altersvorsorge“ sollte zudem aus einem weiteren, wichtigen Grund in Betracht gezogen werden: auch das Ansparen von nur 20 € monatlich kann über mehrere Jahre in der späteren Verzinsung gemäß Zins und Zinseszins sinnvoll sein und einen stattlichen Betrag ergeben, der das verzinsbare Anlagevolumen erhöht: bei einem Zinssatz von 5 % werden aus einer Einlage von anfänglichen 20 € z.B. nach 20 Jahren mit über 8.150 € fast das Doppelte (Einlage unverzinst: 20 x 12 x 20 Jahre = 4.800 €) – was das für höhere Einlagen über einen längeren Zeitraum bedeutet, kann sich jeder selbst leicht ausrechnen. Hier erhöhen also auch anfänglich geringe Zahlungen getreu dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“ zusätzlich zu den später höheren Einzahlungen als berufstätiger Arzt den Kapitalberg, den man für ein bequemes Leben im Alter anspart, beträchtlich.