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PJ Orthopädie

Kantonspital Aarau, Schweiz

Dr. Christoph Lukas

Administratives:

Ich habe mich ca. 18 Monate im Voraus beworben, die Verwaltung arbeitetesehr gut, so dass Arbeits-/Aufenthaltsbewilligung (150 Sfr.) und Zimmer (280Sfr-) kein Problem waren. Der Verdienst war sehr gut (1535 Sfr.), ich kenne niemand, der in derSchweiz mehr bekommen hätte.

Das KSA ist ziemlich groß und die Architektur ist nicht dazu gedacht, sichschneller zurecht zu finden. Dafür machte das Schweizerdeutsch wenig Probleme, da es auf den selben Wurzeln wie das Schwäbische beruht. Die Kollegin aus Berlin schaute da doch manchmal deutlich ratloser! Man muss allerdings auch erwähnen, dass im grenznahen Aarau (25 min. bis D) sehrviele Deutsche arbeiten, so dass auch dialektfreie Konversation möglich ist.

Die Orthopädie bot eigentlich das gesamte Spektrum, vom kindlichen Klumpfuß bis zur Metastasen-Wirbelsäule. Vom Handwerklichen war ich etwas enttäuscht, was aber daran lag, daß ich aufgrund anderer Berichte aus der Schweiz sehr viel erwartet hatte. Machen durfte ich schon einiges. Selbstständig Anordnungen treffen, mehr nähen alsin D, teilweise erste Assistenz (auch bei Hüft TPs), mal eine Schraubereindrehen, Briefe schreiben, mit Urologen verhandeln...) Auf Station blieb genug Zeit übrig, die wir bevorzugt mit dem freien Internetzugang verbrachten. Viel Zeit deswegen, weil lästige Arbeiten wie z.B. Blutentnahmen in der Schweiz von Schwestern erledigt werden.

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