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Der Bert.
Weiß aber nicht, woher?? :-nix
nduester
09.05.2005, 20:11
Zwei Trichter wandeln durch die Nacht.
Durch ihres Rumpfs verengten Schacht
fließt weißes Mondlicht
still und heiter
auf ihren
Waldweg
u.s.
w.
Der Bert.
Weiß aber nicht, woher?? :-nix
Na, da hat das laute Rufen ja genützt... :-party
Aus einem Sammelband, ist ein einzelnes Gedicht oder besser : ein einzelner Gedanke ;-)
An die, die es nicht kennen : "Der Bert" ist Bertold Brecht.
@nduester : Christian Morgenstern :-love
Was Neues, ist schwierig, aber die schönste Textstelle:
" Doch von zwei Dingen schnell beschloß ich Eines:
Dich zu gewinnen oder umzukommen.
Und jetzt ist mir das Süßere erreicht.
Was blickst du?
(Man hört ein Waffengeräusch in der Ferne)"
(Griechenland, Antike)
netfinder
09.05.2005, 20:33
mist, trojan war schneller^^
Was Neues, ist schwierig, aber die schönste Textstelle:
" Doch von zwei Dingen schnell beschloß ich Eines:
Dich zu gewinnen oder umzukommen.
Und jetzt ist mir das Süßere erreicht.
Was blickst du?
(Man hört ein Waffengeräusch in der Ferne)"
(Griechenland, Antike)
Ich kenn das von Kleist, Penthesilea (das war die Königin der Amazonen)
den Autor des ursprüngl. Mythos weiss ich nicht :-nix
Richtig, das ist die Fassung von Kleist. Den Griechen dazu weiß ich leider auch nicht.
ich mische mal dazwischen, da es keinen weiteren neuen beitrag gab seit kleist..
er stand auf seines daches zinnen
und schaute mit vergnügten sinnen
auf das beherrschte samos hin
dies alles ist mir untertänig
so sprach er zu ägyptens könig
gestehe, dass ich glücklich bin...
in deutsch auswendig gelernt, alle 24 strophen, die erste ist mir noch in erinnerung geblieben..
Hier wendet sich der Gast mit Grausen:
"So kann ich hier nicht ferner hausen... " :-))
Schiller, Der Ring des Polykrates
BTW : ein wunderschönes Gedicht, das eine interessante Lehre hat :
Man kann sein Glück erst geniessen, wenn man auch den Schmerz kennt....
...und Fische fressen gerne Ringe :-))
genau :-))
HEUTE mag ich das gedicht auch... damals wars echt schlimm, das zu lernen. und jeder musste eine strophe aufsagen.. gemischt durch die klasse, ohne schema. der mitschüler, der anfangen durfte, war echt beneidet.
jeder musste eine strophe aufsagen.. gemischt durch die klasse, ohne schema
Oh, wie ich das kenne *erinner*
Hallo, Herr C. !!!!!! :-winky
ausserdem war es unfair, dafür noch noten zu vergeben!
ausserdem war es unfair, dafür noch noten zu vergeben!
Das hat Herr C. nie gemacht ! Der war lieb !
Ob er noch lebt ? Ist echt lange her...
hmm.. ruf ihn mal an. (ehrlich!)
btw.. du bist dran mit was neuem :-))
hmm.. ruf ihn mal an. (ehrlich!)
Hmm, er wurde damals vor 16 Jahren pensioniert und ist weggezogen, also :-nix
Ok !
Also :
"Wir Bürgermeister und Senat
Wir haben folgendes Mandat
Stadtväterlichst an alle Klassen
Der treuen Bürgerschaft erlassen.
[...]
Wer auf der Strasse räsonniert,
Wird unverzüglich füsiliert;
Das Räsonnieren durch Gebärden
Soll gleichfalls hart bestrafet werden.
Vertrauet eurem Magistrat
Der fromm und liebend schützt den Staat
Durch huldreich hochwohlwieses Walten;
Euch ziemt es, stets das Maul zu halten."
Wer hats geschrieben ? Wie heisst´s? Und kennt jemand den geschichtlichen Hintergrund ? *Tafel aufklapp* *Rohrstock plazier* *mit der Kreide quietsch* *gg*
*zögerndmeld* Heine? *hoffendguck*
SehrgutHeManEinsSetzen !! :-))
Wie heisst es ? Hintergrund ? Du da hinten ! *mit dem Rohrstock zeig* *ROFL*
*ausdemfensterguck* *andennachmittagdenk* *heineverfluch*
Hintergrund: hmm politische Unruhen des 19. Jahrhunderts in "Deutschland"; vergleiche Georg Büchner??? *streben versuch* :-)) ( ;-) )
Hintergrund: hmm politische Unruhen des 19. Jahrhunderts in "Deutschland") )
Da hast Du recht... ;-) auch eins, setzen, Strebversuch erfolgreich ;-)
Das Gedicht ist, wie He-Man schon gesagt hat, aus der Feder Heinrich Heines ; es wurde 1854 geschrieben.
Sein Titel ist " Erinnerungen aus Krähwinkels Schreckenstagen"; das Gedicht stellt im Grunde eine Erinnerung an die Zeit des "Vormärzes" dar, der 1848 zuendegegangen war.
Der "Vormärz" war die Zeit vor der "Märzrevolution" im Jahre 1848. Das damalige Deutschland war vorher in viele kleine Nationalstaaten zersplittert, und der Adel versuchte krampfhaft, seine Macht zu behalten und auszubauen.
Heine kritisiert in seinem Gedicht die Auswüchse eines totalitären Grossbürgertums am Beispiel der Stadt "Krähwinkel", die wohl mit Hamburg gleichzusetzen ist. Um 1830 wurden in Preußen politische Aktivitäten jeder Art verboten, um den Ruf nach Demokratie im Keim zu ersticken:
"Euch ziemt es, stets das Maul zu halten!" :-))
Soooo, nu is gut !!!! ;-)
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