PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FAQ - Berufseinstieg als Assistenzarzt



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 [8] 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27

chondroklast
20.10.2013, 20:09
Über die Medizinische Fakultät dürfte vorteilhafter sein, da TV-Ärzte an Unikliniken und die Konditionen des öffentlichen Dienstes gewährt sein sollten (30 Tage Urlaub, VBL usw.). Die Uniklinik könnte einen als Arbeitgeber öffentlichen Rechts einen hausinternen Vertrag mit schlechteren Konditionen überstülpen. Generell gewähren viele Unikliniken trotz Ärztmangel nur befristete 2 Jahresverträge mit Option der Verlängerung.

Coxy-Baby
20.10.2013, 20:13
Danke für die schnelle Antwort, dieser ganze neue Kram ist noch absolutes Neuland für mich. ;-) befristet ist hier glaub ich eh alles unterhalb OA.......

chondroklast
20.10.2013, 20:22
Bei mir haben sie die Befristung mit noch nicht abgeschlossener Diss begründet, aber die Leute mit Diss sind meines Wissens ebenfalls befristet. Wichtig ist Zwangs(Anmeldung) auf der Landesärztekammer (ich glaube innerhalb von 4 Wochen nach Berufsstart) und ein Antrag auf Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung, da so gut wie jeder eh in die Ärzteversorgung einzahlt (kapitalgedeckte Rente). Eine eigene Berufshaftpflicht z.B. an meiner Uniklinik auch vorzuweisen. Zudem braucht man ggf. nochmal ein Führungszeugnis. Genaueres weiss die entsprechende Personalverwaltung.

Coxy-Baby
20.10.2013, 20:39
Hatte mich halt irritiert dass es unterschiedliche Bearbeiter für Fakultät und A.ö.R. Gibt, auch der Personalbogen ist sehr ausführlich inklusive haben sie für die Stasi gearbeitet..... Sie hat ne Liste dazugepackt was man alles vorlegen muss......Alles trifft es am besten und alles im Original zur Vertragsunterzeichnung.... Muss jetzt nächste woche nochmal zum dr.vati weil sie eine beglaubigte Kopie der Themenvergabe der Promotion haben wollen (hab ich gar nicht), hab jetzt erstmal selber ne Bestätigung verfasst und lass mir die unterschreiben...

chondroklast
20.10.2013, 21:02
Ja, den Stasi Paragraphen könnten die sich bei Leuten unter dem 40 LJ irgendwie schenken.
Ich hatte bei Beginn der Promo einen Annahmeantrag als Doktorand im Dekanat eingereichet und später zweimal Verlängerungsanträge gestellt. Das in der Personalabteilung der anderen Uniklinik vorgezeigt genügte dazu.
Der Bogen ist nicht so schlimm, kann man an einem Abend locker ausfüllen. Die wollen sicher die Approbationsurkunde, Geburtsurkunde, Führungszeugnis im Original. Hatte auch Abiturzeugnis und Physikums /Staatsexamenszeugnis dabei, hat aber niemanden interessiert.
Wahrscheinlich bekommst du dann auch einen Opt-out Vertrag (Verlängerung der Arbeitszeit) unter die Nase gehalten.

Coxy-Baby
20.10.2013, 21:37
Das wäre ne Idee ich lasse mir vom Betreuer einfach nochmal den Promobogen unterschreiben....danke.

weisskittel
24.10.2013, 12:48
Hallo,
ich habe im Herbst 2013 mein HEX gemacht und möchte mich jetzt gerne um eine Stelle als Assistenzärztin bewerben.
Auf den Homepages der verschiedenen Krankenhäuser habe ich aber jetzt gesehen, dass fast immer gewünscht wird, dass die Bewerbungsunterlagen an die Personalabteilung geschickt werden soll.
Leider habe ich augfrund verschiedener Umstände länger studiert als nötig und auch keine gute Note im HEX (4).
Jetzt habe ich die große Sorge, dass die Leute in der Peronalabteilung meine Bewebung gleich aussortieren.
Wenn ich mich direkt bei den Klinikchefs bewerben könnte, hätte ich vielleicht eher eine kleine Chance auf ein Vorstellungsgespräch.
Wie seht Ihr die Situation?
Soll ich meine Bwerbung trotzdem einfach an die Klinikchefs schicken?
Bringt es etwas sich coachen zu lassen, um die Bewerbung so aufpeppen zu lassen, dass sie an den Leuten der Personalabteilung vorbei kommt und ich mich auch im evt. Vorstellungsgespräch besser gegen die negativ Argumente zur Wehr setzen kann.
Bin ziemlich rat- und mutlos,
Weisskittel

Colourful
24.10.2013, 13:59
Hallo,
ich habe im Herbst 2013 mein HEX gemacht und möchte mich jetzt gerne um eine Stelle als Assistenzärztin bewerben.
Auf den Homepages der verschiedenen Krankenhäuser habe ich aber jetzt gesehen, dass fast immer gewünscht wird, dass die Bewerbungsunterlagen an die Personalabteilung geschickt werden soll.
Leider habe ich augfrund verschiedener Umstände länger studiert als nötig und auch keine gute Note im HEX (4).
Jetzt habe ich die große Sorge, dass die Leute in der Peronalabteilung meine Bewebung gleich aussortieren.
Wenn ich mich direkt bei den Klinikchefs bewerben könnte, hätte ich vielleicht eher eine kleine Chance auf ein Vorstellungsgespräch.
Wie seht Ihr die Situation?
Soll ich meine Bwerbung trotzdem einfach an die Klinikchefs schicken?
Bringt es etwas sich coachen zu lassen, um die Bewerbung so aufpeppen zu lassen, dass sie an den Leuten der Personalabteilung vorbei kommt und ich mich auch im evt. Vorstellungsgespräch besser gegen die negativ Argumente zur Wehr setzen kann.
Bin ziemlich rat- und mutlos,
Weisskittel

Vielleicht bewirbst du dich erstmal und schaust dann, ob deine Note zu einem Problem wird? :-)
Welches Fach soll es denn werden? Ich drücke dir die Daumen!
Und dein Deutsch ist fehlerfrei, das ist in vielen Gebieten auch bei Bewerbern keine Selbstverständlichkeit.

LG!

Strodti
24.10.2013, 14:04
Ich würde den Weg aus der Stellenausschreibung nehmen... meine Bewerbungen (prä-HEX) wurden alle zu den Chefs weitergeleitet und da waren auch keine guten Noten drin. Denke mal, dass die Anschreiben an die Personalabteilung die internen Abläufe erleichtern. Wenn eine Vorauswahl getroffen würde, dann sicher nur nach Absprache mit dem Chef!

Denke nicht, dass eine vier im HEX ein großes Problem wird (wenn du nicht gerade das beliebteste Fach in der beliebtesten Stadt anstrebst).

Moorhühnchen
24.10.2013, 18:12
Habe bisher noch nie eine Bewerbung an die Personalabteilung geschickt (und es waren nicht nur Initiativbewerbungen), sonden immer an die Klinikchefs selbst. Da hat keine je nachgefragt, warum ich das so gemacht habe.
Zudem: meinst Du wirklich die Personaler interessiert, welche Note Du im Examen gemacht hast?? Die meisten von denen wissen ja nichtmal, was wir auf der Arbeit so treiben.... (Zitat einer Verwaltungsdame: "Opt-out, was soll das sein? Und wieso sollte man mehr als 48 Stunden die Woche arbeiten WOLLEN...?" :-oopss)

SuperSonic
24.10.2013, 18:18
Bei ausgeschriebenen Stellen wird nicht selten darum gebeten, die Bewerbungsunterlagen an die Personalabteilung/ein "Bewerbermanagement" zu schicken. Dann würde ich mich auch daran halten.

Im Falle von Initiativbewerbungen habe ich auch unterschiedliche Angaben gelesen. Manchmal steht auf der Klinik-Homepage explizit, dass solche Bewerbungen auch an die PA geschickt werden sollen. Fehlt dieser Hinweis, würde ich die CÄ direkt anschreiben.

CYP21B
24.10.2013, 19:30
Ich denke in den meisten Fächern wird es nicht so viele Bewerber geben, dass die Personalabteilung da schon vorsortiert. Von daher glaube ich nicht, dass das einen großen Unterschied macht. Ansonsten wird es vermutlich in begehrteren Fächern und großen Städten etwas schwieriger aber in den "Standardfächern" in Nichtgroßstädten wird man vermutlich mit jeder Note einen Job finden wenn man etwas flexibel ist. Wenn es Mitbewerber gibt ist es oft einfach Glückssache. Wenn der Chef eben lieber das andere Geschlecht einstellt hat man genauso Pech gehabt wie wenn es Mitbewerber gibt die bereits Berufserfahrung haben. Aber irgendwann hat man definitiv Glück.

febee
01.11.2013, 09:20
Hi

Wollte mal eine Frage in die Runde einwerfen:

Hat jemand seine Facharztausbildung in einer Praxis begonnen? Es gibt ja Praxen, die eine gewisse Weiterbildungsbefugnis haben.

Denkt ihr, es macht Sinn, direkt nach dem Studium erst in der Parxis anzufangen?
Würdet ihr der entsprechende Praxis sofort eine Bewerbung schreiben oder erst per email kontaktieren?

Grüße

"Aber irgendwann hat man definitiv Glück." das ist so nett formuliert :-wow:-top

WackenDoc
01.11.2013, 11:41
Meiner persönlichen Meinung nach, macht das nur in Ausnahmefällen Sinn.
Die Arbeit in einer Praxis unterscheidet sich sehr von der in der Klinik. In der Praxis ist das viel schneller und direkter am Patienten. Außerdem sind die Patienten dort oft personenbezogener.
Man muss da schon von Anfang an selbständiger arbeiten können als in der Klinik.

cbf46
10.12.2013, 10:47
Hallo Leute,

habe ein "Bewerbungsproblem" : Ich habe diesen Herbst Examen gemacht und möchte nun ein paar Initiativbewerbungen verschicken. Eigentlich nur an Uni-Kliniken, da ich mir gerne die Forschungsoption offenhalten würde.
Jetzt ist es so, das mittlerweile der CV steht, Anschreiben gefüllt ist usw., aber ich mir mit den Anlagen sehr unsicher bin:
Ich wollte den CV, Examenszeugnisse, evtl Abi-Zeugnis und Approbationsurkunde hinschicken.

Braucht man ein Empfehlungsschreiben? Mach mir bisschen nen Kopf, weil ich keines habe. War die meiste Zeit meines STudiums im Ausland unterwegs (4 Semester Klinik und 2 PJ Tertiale). Was ich theoretisch hätte, wäre ein standard PJ-Zeugniss aus dem letzten Tertial, da hat aber jeder bei uns das gleiche bekommen und ich finds jetzt nicht gerade überragend, da die Sekretärin sich da nicht wirklich viel Mühe gegeben hat.
An meine Arbeitgeber im Ausland möchte ich deshalb nicht schreiben, weil die sich eig. gewünscht haben, dass ich nach dem Examen wieder bei ihnen anfangen und ich mir, wenns auch gemein ist, die Option sogar offenhalten will.

Wie wichtig ist so ein Referenzschreiben? Werde ich ohne vl unnötigerweise gleich ausgesiebt?
Mir ist klar, dass ich mir vl zu viele Gedanken mache, aber über ein paar Einschätzungen/Erfahrungen eurerseits wäre ich sehr dankbar!

Dann noch eine organisatorische Frage: Haltet ihr es für besser, die Initiativbewerbungen jetzt noch vor Weihnachten zu verschicken, oder verschwindet sie dann irgendwo im Ferienchaos :)? Wäre ja durchaus möglich?
Möchte so im August/September anfangen.

mfg

test
10.12.2013, 11:44
Hallo Leute,

habe ein "Bewerbungsproblem" : Ich habe diesen Herbst Examen gemacht und möchte nun ein paar Initiativbewerbungen verschicken. Eigentlich nur an Uni-Kliniken, da ich mir gerne die Forschungsoption offenhalten würde.
Jetzt ist es so, das mittlerweile der CV steht, Anschreiben gefüllt ist usw., aber ich mir mit den Anlagen sehr unsicher bin:
Ich wollte den CV, Examenszeugnisse, evtl Abi-Zeugnis und Approbationsurkunde hinschicken.

Braucht man ein Empfehlungsschreiben? Mach mir bisschen nen Kopf, weil ich keines habe. War die meiste Zeit meines STudiums im Ausland unterwegs (4 Semester Klinik und 2 PJ Tertiale). Was ich theoretisch hätte, wäre ein standard PJ-Zeugniss aus dem letzten Tertial, da hat aber jeder bei uns das gleiche bekommen und ich finds jetzt nicht gerade überragend, da die Sekretärin sich da nicht wirklich viel Mühe gegeben hat.
An meine Arbeitgeber im Ausland möchte ich deshalb nicht schreiben, weil die sich eig. gewünscht haben, dass ich nach dem Examen wieder bei ihnen anfangen und ich mir, wenns auch gemein ist, die Option sogar offenhalten will.

Wie wichtig ist so ein Referenzschreiben? Werde ich ohne vl unnötigerweise gleich ausgesiebt?
Mir ist klar, dass ich mir vl zu viele Gedanken mache, aber über ein paar Einschätzungen/Erfahrungen eurerseits wäre ich sehr dankbar!

Dann noch eine organisatorische Frage: Haltet ihr es für besser, die Initiativbewerbungen jetzt noch vor Weihnachten zu verschicken, oder verschwindet sie dann irgendwo im Ferienchaos :)? Wäre ja durchaus möglich?
Möchte so im August/September anfangen.

mfg

Empfehlungsschreiben aus dem PJ sind ziemlich irrelavant. Häufig kriegt jeder das gleiche und das merkt man auch, wenn man viele Bewerbungen bekommt. Von einer Stelle kommt bei allen BEwerben von dort dann immer das gleiche Empfehlungsschreiben. Insofern würde ich mir da an deiner Stelle keinen Kopf machen. Examen, ggf. PJ wahlfach und Promotion sind da deutlich stärker im Vordergrund, wenn du an eine Uni willst. :-meinung

Anka87
12.12.2013, 20:12
Hallo.
kann mir jemand sagen, welche wichtigen Versicherungen und Formalitäten (neben Approbation, Anmeldung bei der Ärztekammer, KV, BU, Haftpflicht privat und beruflich) noch vor dem ersten Arbeitstag als Assistenzarzt erledigt werden müssen bzw was Zeit hat...?
Danke schon mal für eure Antworten!

Coxy-Baby
12.12.2013, 20:18
Ärztliches Versorgungswerk?

Brutus
12.12.2013, 20:19
Abmeldung DRV! Auf gar keinen Fall vergessen.

Anka87
17.12.2013, 19:20
danke!!