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Christoph_A
18.07.2007, 13:07
@ Alley: Nur mal so voraus-ich mach das hier sicher nicht wegen des Geldes, sonst wär ich nimmer in D.
Dennoch mache ich hier keinen Hehl daraus, daß ich mich, als mittlerweile zum Mittelbau der FA Ausbildung gehörenden Menschen, nicht ausreichend für die von mir geleistete Arbeit bezahlt betrachte. Das ist sicher nicht meine Privatmeinung, sondern trifft, um wieder mal zu pauschalisieren, so ungefähr 80-90% meines Bekanntenkreises. Ich hätte überhaupt kein Problem damit, für mein jetziges Gehalt 45h pro Woche zu arbeiten, bei 70h habe ich dieses aber sehr wohl.
P.S.: Wer ist denn wir in Deinem Statement? Pluralis alleyistatis? :-nix
P.P.S.: Wenn ich schon dieses "Ich geh in meinem Job auf" Geschwafel höre......das sind die Gutmenschen, die dann mit 40 im Burn out rumliegen und nur mehr jammern......aber auch das war jetzt nur pauschalisiert und muß natürlich streng situations- und personenbedingt betrachtet werden :-meinung

Muriel
18.07.2007, 13:19
So, liebe Leute, könn Ihr hier nicht mal bitte einen Schlusstrich ziehen? Seit mehr als 300 Beiträgen wird hier aneinander vorbei diskutiert, werden gegenseitig Pauschalisierungsvorwürfe laut und die Diskussionsteilnehmer "der anderen Seite" als doof betrachtet. Was soll das genau bringen? Um in einem Posting die Quintessenz des Ganzen zusammenzufassen:
Es gibt Ärzte in unserem Land, die sich mit dem, was sie monatlich auf dem Gehaltszettel sehen, angemessen bezahlt fühlen und die nicht verstehen, wie man höhere Gehälter fordern kann, auch in Hinblick auf die Lohnstruktur in anderen Betätigungsfeldern und es gibt auf der anderen Seite Ärzte, die sich mitnichten angemessen entlohnt fühlen, sei es, weil sie die Qualität ihrer Arbeit höher schätzen als der Lohn es erwarten ließe oder sei es weil das Arbeitszeit-Bezahlungsverhältnis für sie nicht passt. Beide Gruppen können/wollen die jeweils andere nicht verstehen, da nützen auch keine Vorwürfe und Beleidigungen. Menschen sind nun mal unterschiedlich gestrickt mit gegensätzlichen Ansichten, da ist weder der eine ein duckmäuserischer Trottel noch der andere ein arrogantes *********.
So, und jetzt kann man hier mal ein Päuschen machen. Bitte!

fatman
18.07.2007, 16:15
Es gibt Ärzte in unserem Land, die sich mit dem, was sie monatlich auf dem Gehaltszettel sehen, angemessen bezahlt fühlen und die nicht verstehen, wie man höhere Gehälter fordern kann, auch in Hinblick auf die Lohnstruktur in anderen Betätigungsfeldern und es gibt auf der anderen Seite Ärzte, die sich mitnichten angemessen entlohnt fühlen, sei es, weil sie die Qualität ihrer Arbeit höher schätzen als der Lohn es erwarten ließe oder sei es weil das Arbeitszeit-Bezahlungsverhältnis für sie nicht passt. Beide Gruppen können/wollen die jeweils andere nicht verstehen, da nützen auch keine Vorwürfe und Beleidigungen. Menschen sind nun mal unterschiedlich gestrickt mit gegensätzlichen Ansichten, da ist weder der eine ein duckmäuserischer Trottel noch der andere ein arrogantes *********.

ich habe jetzt nicht den gesamten Thread gelesen, vielleicht kam das Argument auch schon. Das es "zwei" Gruppen gibt finde ich eigentlich auch nicht erstaunlich, nur dass diese zwei Gruppen in den ersten 15 Jahren gleich bezahlt werden schon.
Vielleicht als Vergleich die Situation der Juristen. 20% machen voll befriedigend oder besser und verdienen blendend, der Rest kann sehen wo er bleibt. Bei uns Medizinern: Bis vor kurzem absolut so und auch jetzt nicht wirklich anders. Die Leute, die im Studium gut waren, an die Uni gehen und sich den Arsch aufreißen verdienen nicht mehr als die Leute mit einem vierer Examen, die irgendwo 40h die Woche im Kreiskrankenhaus arbeiten. Das führt natürlich zu Unzufriedenheit.

Muriel
18.07.2007, 16:21
Es ist hier nur von zwei Gruppen bezüglich ihrer Ansichten die Rede, nicht von zwei Gruppen, die sich durch Qualifikationen auszeichnen.

Kackbratze
18.07.2007, 16:43
40h Woche im Kreiskrankenhaus....LOL

fatman
18.07.2007, 18:51
Es ist hier nur von zwei Gruppen bezüglich ihrer Ansichten die Rede, nicht von zwei Gruppen, die sich durch Qualifikationen auszeichnen.

Absolut korrekt, habe mich nur gefragt, ob nicht die unterschiedliche Qualifikation zu einem gewissen Grad dort mit hinein spielt.


40h Woche im Kreiskrankenhaus....LOL

Es ging ein wenig um die Plakativität. Genausogut könnte man ja auch sagen, Chirurg gegeüber Psychiater (nur von der reinen Arbeitszeit)

Evil
18.07.2007, 20:35
Diskutiert wird hier echt nicht wirklich, aber Haarspalterei und Selbstdarstellung ist auch was schönes, hm? ;-)

Ich sag Euch eins: wer mit seiner Situation unzufrieden ist, muß sich selber darum kümmern... man arrangiert sich oder ändert etwas, zumindest an der persönlichen Situation, Lamentieren bringt nix.
Alle anderen mögen den Klugschei$$er-Zeigefinger wiedereinpacken, wir wissen schon, in welchen alleys sich Helden verbergen ;-)

Mystice
18.07.2007, 21:20
Bin hier grade mal so in diesen Thread reingeschneit und kann nur den Kopf schütteln, was manche ÄRZTE hier so von sich geben.... :-peng

HALLO???? GEHTS NOCH?

Ich hoffe nur, dass euer Umgang mit Patienten anders ist und das hier nur irgendwelches Balzgehabe ist.

alley_cat75
19.07.2007, 17:48
... Die Leute, die im Studium gut waren, an die Uni gehen und sich den Arsch aufreißen verdienen nicht mehr als die Leute mit einem vierer Examen, die irgendwo 40h die Woche im Kreiskrankenhaus arbeiten.

Böses, böses Schubladendenken. :-dagegen Unikliniken zahlen nicht grundsätzlich schlecht und in den Kreiskrankenhäusern sitzen nicht nur Vierer-Kandidaten. Ich habe bei meinen Bewerbungsgesprächen die Erfahrung gemacht, dass man mit sehr guten Examensnoten größere Entscheidungsfreiheit hat - ich habe die Stelle mit der eindeutig besseren Bezahlung genommen. Absolventen mit schlechteren Noten haben hingegen kaum Auswahl; nehmen, was sie kriegen. Manchmal hindert aber auch die familiäre Situation manch einen daran, den besser bezahlten Job zu nehmen - also ganz so, wie in anderen Branchen auch.

Kackbratze
20.07.2007, 05:17
Willst Du etwa behaupten, dass Ärzte auchnur Menschen sind, die auf Grund ihrer Erziehung, des sozialen Umfeldes und ihrer Erfahrungen handeln und NICHT nur für das Gute und die Gesundheit da sind?

Oh mein Gott, in mir ist gerade etwas zerbrochen.....


[/ironieOFF]

alley_cat75
20.07.2007, 10:33
Mensch, Bratze, das tut mir leid. Oder vielleicht warst Du heute morgen noch nicht ganz bei Dir? 6:17 - was ist das für eine Zeit. Da schlafe ich noch. :-music

Kackbratze
20.07.2007, 13:23
6:17 bedeutet, dass ich in 3 Minuten ins Auto steigen muss, damit ich pünktlich zur Visite da bin....und ich bin erst ab 10.oo und 2 Kaffee komplett ansprechbar.... :-))

Ehemaliger User 20130505
20.07.2007, 14:38
6:17 - was ist das für eine Zeit. Da schlafe ich noch. :-musicAch alleycat, Du bist um Deinen Job wirklich zu beneiden. ;-)

Aber vielleicht hast Du auch einfach seine Schattenseiten noch nicht entdeckt, weil Du dort noch nicht lang genug bist. :-))

Man soll den Tag schließlich nicht vor dem Abend loben ...:-dance

Mystice
20.07.2007, 15:11
Willst Du etwa behaupten, dass Ärzte auchnur Menschen sind, die auf Grund ihrer Erziehung, des sozialen Umfeldes und ihrer Erfahrungen handeln und NICHT nur für das Gute und die Gesundheit da sind?
Oh mein Gott, in mir ist gerade etwas zerbrochen.....

Falls Du mich meinen solltest- das Niveau mancher Leute auf den vorherigen Seiten gehört in die Gosse... uns als Arzt ist man natürlich MENSCH...aber so ein bisschen mehr Niveau,klares Denken und Menschenliebe sollte man doch haben...

Kackbratze
20.07.2007, 15:12
Als ob ich immer jemanden meinen müsste....ausserdem hast Du das Ironie Schildchen übersehen...im übrigen ziehen sich Leute normalerweise nur die Schuhe an, die ihnen auch passen... :-))

Mystice
20.07.2007, 15:13
Ich habe bei meinen Bewerbungsgesprächen die Erfahrung gemacht, dass man mit sehr guten Examensnoten größere Entscheidungsfreiheit hat - ...Absolventen mit schlechteren Noten haben hingegen kaum Auswahl; nehmen, was sie kriegen.
Es gibt genug sehr gute Jobs mit sehr guter Bezahlung, die man aufgrund seines Eindruckes beim Vorstellungsgespräch auch mit einer schlechteren Note bekommt.

Mystice
20.07.2007, 15:19
Als ob ich immer jemanden meinen müsste....ausserdem hast Du das Ironie Schildchen übersehen...im übrigen ziehen sich Leute normalerweise nur die Schuhe an, die ihnen auch passen... :-))
wenn du meinst...hab das schildchen natürlich gesehen...vielleicht fehlt mir heute einfach der nötige "humor"... is au wurscht...

Ehemaliger User 20130505
20.07.2007, 15:26
... is au wurscht...So ischs no auch wieder.... :-party

Kackbratze
20.07.2007, 15:51
Es gibt genug sehr gute Jobs (mit sehr guter Bezahlung), die man aufgrund seines Eindruckes beim Vorstellungsgespräch auch mit einer schlechteren Note bekommt.

Genau! Ich hab mich nur mit meinem Abi (3,3) und meinem Physikumszeugnis (3) beworben und die Stelle bekommen.
Die Bezahlung...naja mehr geht irgendwo immer... aber die Stelle an sich ist TOP!

DocOliver
21.07.2007, 12:43
6:17 bedeutet, dass ich in 3 Minuten ins Auto steigen muss, damit ich pünktlich zur Visite da bin...

Für Alley bedeutet das, dass sie in 3 Min aufstehen muss und richtig hastig zur Arbeit fährt. :-))