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Einarbeitungszeit macht sich schnell bezahlt

Weitergabe wichtiger Informationen hilft Fehler zu vermeiden

Redaktion (MEDI-LEARN)

Gutes Team

Zeit ist in deutschen Kliniken zu einem knappen Gut geworden. Doch sollte bei der Einarbeitung neuer Kollegen trotzdem nicht auf die Uhr geschaut werden. Die hier investierten Stunden machen sich bald mehr als bezahlt, und eine möglichst vollständige Weitergabe wichtiger Informationen hilft Fehler zu vermeiden. Je systematischer sie erfolgt, desto schneller wird aus dem Anfänger ein selbstständig und kompetent handelndes Mitglied des Teams.

Auf manchen Stationen existieren deshalb für diesen Zweck schon regelrechte Leitfäden, auf anderen ist die Qualität der Einarbeitung hingegen noch weitgehend vom Engagement und pädagogischen Geschick der damit betrauten Mitarbeiter abhängig. Ist kein bestimmter Ablauf vorgesehen, wird am besten gleich zu Beginn ein auf den Einzelfall abgestimmtes Konzept festgelegt: Was wird am ersten Tag besprochen, was am zweiten, am dritten und so weiter.

War der „Neue“ schon während seines PJs mehrere Wochen lang im selben Haus, muss man natürlich nicht bei Adam und Eva beginnen. Wer vor dem Studium in einem anderen medizinischen Beruf gearbeitet hat, weiß vermutlich ebenfalls schon viel über die typischen Abläufe in einer Klinik. Andererseits gibt es Einweisungen, die für jedermann obligatorisch sind, von einem Arzt durchgeführt werden und wahrscheinlich in einem Nachweisheft notiert werden müssen. Das gilt unter anderem für die Handhabung von Defibrillatoren, Dialysegeräten oder Bronchoskopen. Auch die Ausstattung des Notfallwagens wird häufig gesondert besprochen.

Neben diesem Pflichtprogramm gibt es in jedem Haus und auf jeder Station eine Unmenge von Details, die gezeigt oder mitgeteilt werden müssen: Wo befinden sich die Schränke mit Pflegeutensilien? Die Medikamente? Das Nachfülllager? Wie komme ich ins hauseigene Computer-Netzwerk? Mit welcher Software werden welche Aufgaben erledigt? Wo hängen Dienstpläne und Telefonlisten? Wie wird die Arbeitszeit erfasst? Wichtiger noch: Wann gibt es Frühstück? Wer beschafft die Brötchen? Wie ist der Kühlschrank aufgeteilt, und existiert auf der Station eine gemeinschaftliche „Kaffeekasse“? Trifft man sich nach Feierabend ab und zu beim Stations-Stammtisch oder zum gemeinsamen Sport?

Damit nicht manches doppelt erzählt wird und anderes unerwähnt bleibt, sollte die Einweisung nach Möglichkeit immer von demselben Kollegen durchgeführt werden. Davon unabhängig tut der Neue gut daran, sich gleich als Erstes wirklich allen Mitarbeitern persönlich vorzustellen. Das erleichtert den Start ungemein und vermeidet gekränkte Reaktionen, die andernfalls sicher zu erwarten wären. Also in den ersten Tagen besser eine Hand zu viel als eine zu wenig schütteln und sich um ein gutes Verhältnis zur Pflege bemühen. Manch eine Schwester arbeitet schon seit Jahrzehnten auf immer derselben Station und kann dir überaus wertvolle Tipps geben. Keine Sorge: Wenn du Interesse und Engagement zeigst, wirst du nicht gleich als „Klotz am Bein“ empfunden.

Gelauscht (Foren)

Einstieg ins Praktische
Was sollte man als Anfänger eigentlich alles können und wo darf man getrost noch Lücken haben? Meinungen aus dem Forum dazu sehen so aus:
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