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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FAQ - Berufseinstieg als Assistenzarzt



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Lizard
19.05.2014, 08:03
Ich hatte den Vertrag per Mail bei der Verwaltung angefordert und habe den anstandslos bekommen. Danach habe ich ihn direkt zum Marburger Bund weitergeleitet um ihm überprüfen zu lassen. Sicher ist sicher :-))

LostSoul
19.05.2014, 17:39
So habe ich es auch gemacht, dann war ich beim Verwaltungsmensch und habe auf Empfehlung des MB-Anwalts einige Sahen im Vertrag umformulieren lassen bzw. ein paar (ab)Sätze rausnehmen lassen. Wurde fast alles akzeptiert und nach ein paar Tagen bekam ich den geänderten Vertrag per Post.

Anne1970
20.05.2014, 08:13
Genauso soll es sein!

weisskittel
23.05.2014, 11:40
Allen, die mir geantwortet haben, vielen Dank.
Wahrscheinlich hatte ich mich vertan und die individuellen Vertragsverhandlungen waren von Ärzten beschrieben worden, die zB in eine Praxis einsteigen etc.

tortet
05.06.2014, 14:11
Wie läuft das eigentlich, wenn ich in einem anderen Bundesland arbeite, der Hauptwohnsitz aber weiterhin im alten ist? Welche ÄK wäre dann zuständig?

CYP21B
05.06.2014, 18:50
Sobald du arbeitest zählt die ÄK am Arbeitsort.
Wohnort ist nur relevant wenn du nicht arbeitest.

haasi89
15.07.2014, 17:58
Hi, ich hoffe ich bin hier an der richtigen Stelle und starte nicht grade zum x-ten Mail ein schon unedlich durchgekautes Thema, über die Suche und bei einem Überblick im Forum bin auch nichts deartiges gestoßen... (bin auch relativ neu hier)
Und zwar beschäftigt mich grade so mit den ersten Erfahrungen meines PJs im Rücken die Frage, wo man denn wohl eine Assistenzarztstelle anfangen sollte wenn man wirklich ne gute Ausbildung haben möchte, sprich mal - so ganz platt gesagt -ein echt guter Arzt/Spezialist auf seinem Gebiet werden möchte. Mir ist klar es gibt da keine Pauschalantwort und je nach Fach etc. etc.

Aber ich muss sagen aktuell fühle ich mich in meinem Nicht-Uni-Klinik-Haus lehretechnisch etwas allein gelassen und denke mir auch als Assistenzarzt bewältigt man da sicher den Stationsalltag aber ob man da mal in seinem Fach irgendwie herausragend wird bezweifel ich. Und heute ließ im PJ-Unterricht der eine CA sowas fallen dass er das durchaus auch so kennen gelernt hat dass die an peripheren Häusern einfach "zu sehr" mit der Patientenversorgung beschäftigt sind als dass die Zeit noch für Lehre/Fortbildung etc reichen würde.

Jetzt interessiert mich eure Meinung/Erfahrung etc. Muss sagen nach meinen bisherigen Forschungserfahrungen durch Doktorarbeit bin ich darauf eigentlich nicht unbedingt heiß (liegt aber mehr an den Leuten dort zum Teil und an der Einstellung in dem Labor von Chefseite her), hab aber von nem anderen Prof mit dem ich über meine Doktorarbeit gesprochen hab gesagt bekommen ich wäre für Forschung eigentlich sehr gut geeignet. Und ich muss sagen so vom Gefühl her würde ich unheimlich gerne mal Lehre machen...
Da bleibt ja fast nur Uniklinik oder? Ich dachte eigentlich bisher da geht man vielleicht eher unter zwischen den ganzen Leuten die sich da karrieretechnisch so schnell wie möglich nach oben boxen wollen. Und wie umkämpft sind denn Assi-Stellen dort so?

Danke schonmal für jede geduldige Antwort! Bin grade echt verunsichert... ;-)

igoroff
06.09.2014, 15:41
Hi Leute,

ich bräuchte mal eine kurze Meinung von euch zu einem Bewerbungsthema:
Ich formuliere gerade mein Bewerbungsschreiben für meine erste Stelle nach dem Staatsexamen und schreibe dafür mehrere Unikliniken an mit denen ich weder persönlich, noch über persönliche Berichte in Kontakt getreten bin. Meine Motivation für die Bewerbung dort ist halt "Uniklinik in NRW" (okay diejenigen die ich anschreibe finde ich von den Forschungsschwerpunkten auch interessant). Nun ist natürlich ein schönes Anschreiben mit Motivation warum man genau dort anfangen möchte schon relativ wichtig deshalb frage ich euch vom Gefühl her: Wie soll ich damit verfahren? Ehrlich sein? Oder doch irgendwas aus dem Ärmel schütteln warum man genau dort anfangen möchte?

Danke und VG

WackenDoc
06.09.2014, 15:46
Passt doch mit dem Forschungsschwerpunkt. Ggf. noch ausführen warum es ne Uniklinik werden soll. Dann spricht auch nichts dagegen im Gespräch zu sagen, warum du in der Gegend bleiben möchtest.

J.Mühlmann
29.10.2014, 21:02
Ich würde versuchen, ehrlich zu schreiben. Sonst musst Du Dich zu sehr verstellen, wenn Du dann da wirklich anfängst zu arbeiten. Wenn Du an experimenteller Arbeit interessiert bist (vielleicht ja sogar auch Bock auf ein halbes Jahr forschungsfrei beispielsweise) und auch der Lehre nicht abgeneigt bist, dann wäre Uniklinik ne gute Wahl.

ehem-user-19-08-2021-1408
04.11.2014, 19:11
Abmeldung in der Deutschen Rentenversicherung wird hier ja empfohlen, um lieber in die Ärzteversorgung einzuzahlen.
Spielt es da eine Rolle, ob man auch ärztlich tätig ist?
Approbation ist Voraussetzung, klar.

Ich meine eher: Forschung, Pharma-Branche oder ganz was nicht medizinisches?
Kann man dann trotzdem in die Ärzteversorgung einzahlen?

Coxy-Baby
04.11.2014, 20:09
Man wird Pflichtmitglied im ärztlichen Versorgungswerk....

test
04.11.2014, 22:18
Soweit ich weiß aber nur, wenn man einer "echt" ärztlichen Tätigkeit nachgeht für die man auch eine Approbation wirklich benötigt (Pharma, Forschung ja häufig nicht so). Aber da würde ich mich auf jeden Fall nochmal genau erkundigen und beraten lassen. Sonst steht man dann im Nachhinein dumm da und soll nachzahlen.

xuk79
12.12.2014, 11:40
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier im Forum und habe ganz frisch meine Approbation in der Tasche.
Nun bin ich auf Ratsuche und wollte mal hören wie es einigen von Euch beim Berufseinstieg erging. Ich habe bereits eine Stelle in einem kirchlichen kleinen Haus mit 80 Betten. Im Januar soll es losgehen.
Nachdem ich nun die letzte Woche dort hospitiert habe, beschleicht mich der unschöne Gedanke, diese Stelle nicht ausfüllen zu können. Im Dienst habe ich gesehen, was die Assistenten dort leisten:
Als einziger Arzt im Haus hat man in der Nacht alle 80 Betten + die Intensivstation mit 6 Betten inkl. Beatmeten Patienten zu betreuen. Ich bin absoluter Frischling. Habe keine Intensiverfahrung und bin ehrlich gesagt ziemlich verzweifelt und weiß nicht ob ich das nun wirklich machen soll. Heute Nacht habe ich kaum geschlafen, dabei hab ich noch nichtmal angefangen zu arbeiten. Der erste Dienst soll Ende Februar starten. Der Oberarzt schläft nicht im Haus sondern muss von extern rein kommen. Es gibt nachts kein Labor, kein Röntgen, kein ct. Nur eine bga inkl d-dimere und Troponin sind für mich verfügbar.

Wie erging es euch mit dem Berufseinstieg? Ist es klug/ normal als Anfänger diese Verantwortung zu tragen? Oder sollte ich mich Nach einer Stelle in einem größeren Haus mit besser Ausstattung umsehen? Wo ggfs ein OA schneller greifbar ist?

Ich befinde mich in einer Art Schockstarre und bin verzweifelt und habe wirklich ziemlichen Respekt vor dem was da jetzt auf mich zurollt... Eigentlich hatte ich vor die Weihnachtszeit nochmal zu genießen, aber nun sitze ich depressiv zuhause.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße,
Xuk

xuk79
12.12.2014, 11:43
Ps: Fachrichtung Innere (ich möchte den Allgemeinmediziner machen)

Moorhühnchen
12.12.2014, 13:45
Ich würde es an Deiner Stelle erstmal ruhig angehen lassen und sehen, wie die ersten Tage sich so anfühlen. Es bringt Dir nichts, schon vorher die Flinte ins Korn zu schmeißen - kündigen kannst Du nach 2 Wochen ggf. immer noch, wenn es keinerlei Einarbeitung gibt. Du wirst sicher nicht der erste Anfänger dort sein.... So würde ich mir erstmal anschauen, vielleicht ist die Einarbeitung ja auch total klasse und Du kannst nach 2 Monaten schon alles wichtige. Meist ist man bei "ersten Diensten" eher nachsichtiger und man hat viel Unterstützung! :-)

blaabc
13.12.2014, 16:23
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier im Forum und habe ganz frisch meine Approbation in der Tasche.
Nun bin ich auf Ratsuche und wollte mal hören wie es einigen von Euch beim Berufseinstieg erging. Ich habe bereits eine Stelle in einem kirchlichen kleinen Haus mit 80 Betten. Im Januar soll es losgehen.
Nachdem ich nun die letzte Woche dort hospitiert habe, beschleicht mich der unschöne Gedanke, diese Stelle nicht ausfüllen zu können. Im Dienst habe ich gesehen, was die Assistenten dort leisten:
Als einziger Arzt im Haus hat man in der Nacht alle 80 Betten + die Intensivstation mit 6 Betten inkl. Beatmeten Patienten zu betreuen. Ich bin absoluter Frischling. Habe keine Intensiverfahrung und bin ehrlich gesagt ziemlich verzweifelt und weiß nicht ob ich das nun wirklich machen soll. Heute Nacht habe ich kaum geschlafen, dabei hab ich noch nichtmal angefangen zu arbeiten. Der erste Dienst soll Ende Februar starten. Der Oberarzt schläft nicht im Haus sondern muss von extern rein kommen. Es gibt nachts kein Labor, kein Röntgen, kein ct. Nur eine bga inkl d-dimere und Troponin sind für mich verfügbar.

Wie erging es euch mit dem Berufseinstieg? Ist es klug/ normal als Anfänger diese Verantwortung zu tragen? Oder sollte ich mich Nach einer Stelle in einem größeren Haus mit besser Ausstattung umsehen? Wo ggfs ein OA schneller greifbar ist?

Ich befinde mich in einer Art Schockstarre und bin verzweifelt und habe wirklich ziemlichen Respekt vor dem was da jetzt auf mich zurollt... Eigentlich hatte ich vor die Weihnachtszeit nochmal zu genießen, aber nun sitze ich depressiv zuhause.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße,
Xuk

80 Betten + 6 ITS-Betten klingt doch entspannt! Als Assi muss man an peripheren Häusern nicht selten nach 2 Monaten die komplette Innere + ZNA versorgen. Kenne mehrere solcher Fälle. Insgesamt haben sich aber alle gut eingearbeitet. Wird schon! Allerdings lob ich mir da die Uni - ich werd erst nach 6 Monaten Dienste machen müssen.

Xy
26.12.2014, 20:54
Was ist eig der brutto gehalt eines Assistenzarzt??

Solara
26.12.2014, 21:08
Dazu gibt es wunderbare Seiten im Netz, wo man das je nach Tarifvertrag ganz wunderbar anschauen kann, Google hilft weiter, da zB
http://oeffentlicher-dienst.info/aerzte/kommunal/
für kommunale Kliniken

Pampelmuse
07.07.2015, 20:28
Macht es eigentlich Sinn, sich bei XING, LinkedIn o.ä. anzumelden?