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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FAQ - Berufseinstieg als Assistenzarzt



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Miri_Ka
07.06.2018, 20:26
Würde ich davon abhängig machen an wen die Bewerbungen gehen. Wenn in beiden Ausschreibungen derselbe Prof genannt wird, würde ich nur eine einzige Bewerbung abschicken und beide Kennzahlen nennen. Wenn nicht, dann eher zwei separate Bewerbungen.

Hab das so gemacht und habe jetzt (drei Tage spaeter) von beiden eine Einladung zum Vorstellungsgespraech! :) Die Termine stehen auch schon! Woop woop

Zieseline
31.10.2018, 14:57
Hallo an alle! Ich hab mich gefragt, wo man Informationen zu potentiell für Bewerbungen infrage kommenden Krankenhäusern bekommen kann. Also nicht, dass ich nicht weiß, was eine Homepage ist, aber ich fände es interessant, was in der jeweiligen Klinik arbeitende Assistenzärzte so über Erfahrungen mit Weiterbildung, Rotationen, Arbeitsbelastung etc. zu berichten haben. Natürlich kann man hospitieren, aber was eignet sich für eine "Vorab"-Einschätzung aus der Ferne? Es gibt ja von Amboss den "Steigbügel", aber da sind bisher kaum Bewertungen zusammengekommen, sodass man gerade bei kleinen Häusern überhaupt keine Chance auf Insiderwissen hat. Dann gibt es ja das PJ-Ranking, wo für Lehrkrankenhäuser zumindest aus der PJler-Stimmung ein bisschen was herausgelesen werden könnte. Fällt euch noch mehr ein? Oder kennt jemand jemanden, der im nördlichen Rheinland-Pfalz eine WB in Innere/Allgemeinmedizin macht und könnte mir einen Kontakt vermitteln?

Pflaume
31.10.2018, 22:29
Man kann auch einfach mal vorbeigehen und Ärzte ansprechen, die da auf Station rumlaufen. Ist grundsätzlich möglich, kommt allerdings ein bißchen komisch, und vermutlich redet da niemand wirklich frei, gerade wenn es um eher schlechte Dinge geht. Würde ich also eher nicht empfehlen. Man kann auf Fortbildungen in der Gegend gehen, in die man will; dabei trifft man dann relativ zwanglos auch Leute aus verschiedenen Häusern. Allerdings ist das natürlich nicht so richtig planbar. Gerade für die Allgemeinmedizin gibt es oft auch Zirkel von Weiterbildungsassistenten, die oft an der jeweiligen Akademie der Ärztekammer oder an einem Institut für Allgemeinmedizin stattfinden.

Zieseline
01.11.2018, 13:47
Das mit den Fortbildungen und dem Zirkel von WB-Assistenten ist eine prima Idee :) Da werde ich mich mal umgucken! Danke für die Idee!

nie
16.11.2018, 13:32
Mache gerade meine Bewerbungsunterlagen fertig und überlege, was ich alles so mit reinpacken soll.
Ist meine erste Stelle als Ärztin, M3 kommt erst nächstes Frühjahr. Bewerbung will ich in den nächsten 2 Wochen losschicken. Hab ja bereits einige Jahre Rettungdienst hinter mir. Macht es Sinn meine Notfallsanitäterurkunde mitzuschicken? Oder irgendwelche Fortbildungszertifikate? (Hätte da z.B. einen Nachweis über einen DIVI-Kurs Intensivtransport) Bringt ja für eine Arztstelle an sich nicht unbedingt was. Arbeitszeugnis vom alten Arbeitgeber werde ich wohl mitschicken...

Famulaturzeugnis hab ich eins aus dem Fach, für das ich mich jetzt auf bewerbe. Allerdings anderes Haus. Dazupacken?
PJ Zeugnis könnte ich maximal eins fürs erste Tertial (Innere) organisieren, schätze aber mal, dass es von der Uni nur einen Standartschrieb gibt.

Will halt nicht tausend Sachen mitschicken, die ohnehin keiner liest :-nix

vanilleeis
16.11.2018, 14:00
Ich würde mir die Fortbildungen aus dem Rettungsdienst mit ins Zeugnis packen lassen, wenn wichtig. Pj und Famulaturzeugnisse habe ich nie besessen und finde sie entsprechend unsinnig. Die Famulatur natürlich im Lebenslauf erwähnen.

Miss_H
17.11.2018, 08:17
Ich war da eher minimalistisch. Anschreiben, Lebenslauf, Approbation, M3 und M2 Zeugnis, ein PJ-Zeugnis. Ich würde die Zusatzbezeichnungen im Lebenslauf aufführen. Und als einzigen Anhang das M2 Zeugnis dazu. Famulaturen hatte ich nicht aufgeführt, weil sie nicht zum Wunschfach passten. Hat auch niemand nach gefragt.
Ich habe immer eine Rückmeldung erhalten und fast immer mit Gesprächsangebot.

WackenDoc
17.11.2018, 09:38
Evtl. noch die NFS-Urkunde. Alles andere (Divi-Intensivtransport) in den Lebenslauf und bei Bedarf die Bescheinigungen nachreichen.

Zeugnis aus der Rettungsdiensttätigkeit ist wohl noch eher interessant als die Fortbildungen.

Tarwah
04.12.2018, 12:59
gelöscht

Nessiemoo
04.12.2018, 13:44
Jede Einstellung muss von der Verwaltung genehmigt werden, wobei ich habe noch nicht gehört, dass dies jemals abgesagt wurde. Und die haben in der Tat verpflichtet, die Ausschreibung abzuwarten (da wird ja meistens ein Frist gesetzt). Das ist jetzt zwar doof für dich, dass keine 100% sicherheit noch da ist, aber der Prozess ist leider normal.

vanilleeis
04.12.2018, 19:25
Ich kenne es auch so, dass die Ausschreibungsfrist nicht verkürzt werden kann, aber letztendlich entscheidet der Chefarzt

maniac89
01.02.2019, 22:01
Wie verfährt eigentlich man am besten, wenn man sich gerne mehrere Kliniken anschauen und sorgfältig abwägen möchte? Ich bewerbe mich gerade und gehe davon aus, dass dann langsam Einladungen, Hospitationen und irgendwann Zusagen eintrudeln.. Kann man da die Chefs mit der ehrlichen Begründung hinhalten, dass man sich halt noch anderweitig beworben hat und dieundie Hospitation abwarten möchte? Fühle mich gerade sehr unbeholfen haha

WackenDoc
01.02.2019, 22:09
Nicht so viele Details preisgeben. "Sie werden sicher Verständnis haben, dass ich mich noch an anderen Häusern beworben habe und meine endgültige Entscheidung erst nach Abschluss der Bewerbungsverfahren treffen möchte. Reicht es Ihnen, wenn ich meine Entscheidung bis zum x.x. getroffen habe?"

Dein AG erzählt dir ja auch nicht, wer sich bei ihm sonst noch beworben hat und wann er wen noch einladen will.

Miss_H
01.02.2019, 23:54
Aus eigener Erfahrung kann ich nur dringend von der von Wacken vorgeschlagen Vorgehensweise abraten. Wenn du eine Stelle angeboten bekommst und dir vorstellen kannst dort zu arbeiten, dann sag bei der Stelle zu. Es wird ein bisschen dauern bis du alle Unterlagen für die Personalabteilung zusammen hast und du den Vertrag bekommst. In der Zwischenzeit bemühst du dich sehr bald einen Termin in deiner Wunschklinik zu bekommen und versuchst von denen schnell eine Rückmeldung zu bekommen.
Du kommst sehr sogar aus einem unterschrieben Vertrag sehr schnell raus. Ich würde immer zusagen, sobald du ein Angebot bekommst, das für dich gut ist.

][truba][
02.02.2019, 11:49
In (Groß)Städten würde ich definitiv auch Miss H´s Vorgehensweise empfehlen.
Da ist der Ärztemangel in den meisten Fächern nicht angekommen. Wenn du da was kriegst, was nicht schlecht ist, sag erstmal zu.

Mera1412
14.02.2019, 15:53
Ui, ich hatte vor ner Weile was ganz anderes gelesen, dass man sogar das Abizeugnis und etwaige Ausbildungszeugnisse durchaus noch reinlegt.

Ich möchte mich auch bewerben (habe schon 2 Jahre gearbeitet) und bevor ich weitermache, überlege ich, ob ich das Abi und Ausbildungszeugnis mal rauslasse. Wie ist denn der generelle Konsens dazu?

Cliff100
14.02.2019, 19:42
Mein persönlicher Gedanke: 1. Stelle: Abizeugnis rein. 2. und jede weitere Stelle: Abizeugnis raus, Arbeitszeugnis(se) rein

][truba][
14.02.2019, 23:10
Hab mich komplett ohne Abi und Ausbildungszeugnis beworben. Hat (selbst in ner Großstadt) gereicht.

Mera1412
15.02.2019, 18:06
Weiß Bescheid, dann sollte ich das demnächst mal umsetzen :D

Duygu
23.05.2019, 22:51
Ich habe eine Frage zur Approbation;

Einzureichende Dokumente:
...
-Polizeiliches Führungszeugnis (Belegart 0), gibt es bei Eurem Einwohnermeldeamt, maximal 4 Wochen alt!...

Wie ist das für nicht-EU Ausländer geregelt, die den Abschluss in DE haben?

EU-Ausländer können ja ein Europäisches Führungszeugnis beantragen, ich komme allerdings nicht aus einem EU-Land. Kennt sich da jemand aus? Muss ich ggf. einen vergleichbaren Nachweis von einer Behörde im Heimat (oder Konsulat) holen, und noch zusätzlich ein deutsches Zeugnis?