Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FAQ - Berufseinstieg als Assistenzarzt
agnatroin
15.07.2020, 09:03
Hey ich hab mal eine Frage zum Berufseinstieg. Ich habe ein sehr gutes Masterstudium entdeckt (Richtung Informatik), welches ich vlt angehen würde. Ich bin im Dezember approbiert und würde mit dem Studium nächstes Jahr im Oktober starten. Meine Facharztausbildung würde ich damit 2-3 Jahre nach hinten verschieben, tendiere aktuell sehr in Richtung Labormedizin. Wobei Innere mit Spezialisierung auch noch nicht raus ist.
Mein Problem ist die Finanzierung meines Studiums.
Gibt es gute Möglichkeiten als approbierter Arzt in einer größeren Stadt irgendwo 10-20 Stunden/Woche zu arbeiten und damit über die Runden zu kommen? Benötige im Monat so an die 1000 Netto. Hab auch schon überlegt eine Facharztausbildung in Teilzeit anzufangen, am liebsten ja schon im Labor aber ich glaube das wird gar nicht so leicht, so etwas zu finden.
Wenn Ihr hilfreiche Tipps habt, wär ich sehr dankbar :-)
Die Polizei sucht immer Mal wieder Ärzte für Blutentnahmen und Gewahrsamsuntersuchungen. In wie weit man sich letzteres ohne Erfahrung zutraut muss jeder selbst wissen
Melina93
24.08.2020, 14:33
Hoffe hier passt meine Frage rein...
Kann ich eine Stelle per Mail zusagen und noch vor Vertragsunterzeichnung zurücktreten? Also rein rechtlich? Mir ist schon bewusst, dass es nicht gerade nobel wäre.
][truba][
24.08.2020, 19:54
Solange nix unterschrieben ist, kannst du alles sagen und es dann zurückziehen. Selbst wenn es unterschrieben ist kannst du innerhalb der Probezeit entsprechend (den Fristen, die kurz sind) gehen.
Thomas24
24.08.2020, 21:25
Schau in deinen Vertrag, es gibt auch manchmal die Klausel, dass eine Kündigung vor Stellenantritt ausgeschlossen ist.
pashtunwali
25.08.2020, 10:48
Hoffe hier passt meine Frage rein...
Kann ich eine Stelle per Mail zusagen und noch vor Vertragsunterzeichnung zurücktreten? Also rein rechtlich? Mir ist schon bewusst, dass es nicht gerade nobel wäre.
die email kann jeder geschrieben haben. solange nichts unterschrieben ist, ist nichts fest.
borntorun
30.08.2020, 13:03
Ich habe kräftig die Forensuche bemüht, aber nen eigenen Thread zu der Frage habe ich nicht gefunden, also bitte verzeiht, falls das hier schon einmal diskutiert wurde irgendwo:
Reicht es eurer Meinung heutzutage aus, das Bewerbungsverfahren rein elektronisch über Bewerbungsplattform des Unternehmens oder per Email zu machen oder wird es heute noch erwartet auch alle Bewerbungen mit der Post verschicken so wie anno 2005?
Feuerblick
30.08.2020, 13:22
Wenn die Klinik/das Klinikum ein Bewerberportal hat, dann kann man die Bewerbung darüber abhandeln. Sollte so etwas nicht vorhanden sein und auch nicht explizit auf die Möglichkeit einer E-Mail-Bewerbung hingewiesen werden, würde ich persönlich das Ganze per Post schicken. :-nix
Wenn die Klinik/das Klinikum ein Bewerberportal hat, dann kann man die Bewerbung darüber abhandeln. Sollte so etwas nicht vorhanden sein und auch nicht explizit auf die Möglichkeit einer E-Mail-Bewerbung hingewiesen werden, würde ich persönlich das Ganze per Post schicken. :-nix
Bei einer ausgeschriebenen Stelle würde ich es so machen wie angegeben. Initiativ habe ich immer Sekretariat angerufen und gefragt wie der Chef es am liebsten hat und dann so gemacht.
borntorun
30.08.2020, 17:53
Wenn die Klinik/das Klinikum ein Bewerberportal hat, dann kann man die Bewerbung darüber abhandeln. Sollte so etwas nicht vorhanden sein und auch nicht explizit auf die Möglichkeit einer E-Mail-Bewerbung hingewiesen werden, würde ich persönlich das Ganze per Post schicken. :-nix
Danke für eure Antworten, hätte natürlich gerne etwas anderes gehört :-music
Und wenn dann der Lebenslauf in Papierform kommt, immer mit einem aufgeklebten "richtigen" Foto oder glaubt ihr, es ist auch ausreichend, wenn das aus einem guten Fotodrucker mit ausgedruckt ist? Irgendwie sträubt sich in mir alles im Jahr 2020 immer noch Dinge unglaublich aufwendig in Papierform durch die Welt zuschicken.
Feuerblick
30.08.2020, 17:55
Naja, ein Foto aufzukleben (ich habe es übrigens aufs Deckblatt geklebt, nicht auf den Lebenslauf) ist ja nun nicht soooo aufwändig. Da finde ich es aufwändiger, sowas in ein pdf einzubinden, das ich dann mailen kann :-nix
Aber ich hatte auch in aller Regel ausgedruckte Fotos auf Fotopapier, weil ich die Kosten für Bewerbungsfotos irgendwann nicht mehr eingesehen habe. Hat nicht gestört.
borntorun
30.08.2020, 18:18
Stimmt, ich mache es mir etwas zu kompliziert, merke ich.
][truba][
30.08.2020, 18:23
Ich hab fast noch keine einzige Bewerbung per Post geschickt.
Per Mail oder über die Portale. Man kann vlt wirklich vorher anrufen aber die Chefs hatten die Bewerbungen dann manchmal einfach ausgedruckt.
Naja, heute bekommt man das Foto ja meist ohnehin auch als Bilddatei. Strg + C, Strg + V, Datei, Speichern unter, PDF, fertig.
Ich würde es genau so machen wie von Feuerblick empfohlen. Wenn es ein Bewerbungsportal gibt oder eine E-Mail-Adresse für Bewerbungen angegeben ist, dann elektronisch, ansonsten auf Papier.
Hey Leute, kurze Frage meinerseits.
Wie viel Unterschied für die zukünftige Jobchancen macht es, wenn man 1-2 Jahre zum Berufsanfang an einer Uniklinik gearbeitet hat? Habe die Möglichkeit konkret an der Uni HD ggf anzufangen aber die Stelle wäre nur befristet interessant für mich. Kann sich natürlich noch ändern, aber bisher kann ich mir keine längerfristige Beschäftigung an der Uni Vorstellen.
Feuerblick
04.09.2020, 13:28
Wenn du nicht an einer Uni bleiben und forschen willst, hat das eher wenig Einfluss auf Jobchancen, denke ich. Kommt vielleicht aber auch aufs Fach an...
Hallo,
ich habe vllt eine etwas infantil wirkende Frage:
Hab im Physikum knapp eine 2 verfehlt, jetzt im M2 fehlen mir wahrscheinlich 1-2 Punkte bis zu einer Zwei, was mich total ärgert.
Nun frage ich mich, wie sehr achten Chefärzte bei den Bewerbern auf die Note? Macht es einen großen Unterschied, ob man mit einer zwei oder einer drei anfängt?
lg
Rahmspinat
09.10.2020, 09:08
Hallo,
ich habe vllt eine etwas infantil wirkende Frage:
Hab im Physikum knapp eine 2 verfehlt, jetzt im M2 fehlen mir wahrscheinlich 1-2 Punkte bis zu einer Zwei, was mich total ärgert.
Nun frage ich mich, wie sehr achten Chefärzte bei den Bewerbern auf die Note? Macht es einen großen Unterschied, ob man mit einer zwei oder einer drei anfängt?
lg
Es wird sicher Einzelfälle geben, wo das eine Rolle spielt. In der Regel jedoch nicht, da spielen eher Faktoren wie Drarbeit, persönlicher Eindruck, PJ-Tertial, Connections eine Rolle.
Hallo,
Ich bin gerade im PJ und mache mir so langsam auch Gedanken wie es weitergeht...
Ich schwanke noch zwischen Anästhesie und Innere, dementsprechend bin ich mir auch noch nicht sicher, an was für ein Haus ich möchte. Aktuell sieht es so aus: Anästhesie -> eher Uniklinik , Innere -> eher kleines Haus.
Mein Innere-Tertial habe ich an einem kleinen Haus gemacht, wo die Einarbeitung und Supervision der neuen Assistenten wirklich gut läuft, das könnte ich mir tendenziell vorstellen als erste Stelle. Haken ist, dass die meisten Assistenten nach der Intensiv-Rotation unzufrieden sind, weil sie keine festen Rotationspläne mehr haben.
Weil ich mir quasi nichts verbauen will, wenn ich mich für den Weg "ein paar Jahre Innere schaden nie" entscheide, wollte ich mal nach euren Erfahrungen fragen.
Wie stehen denn die Chancen, wenn man sich nach ca 2 Jahren WB-Zeit am kleinen Haus zurück an die größeren bewerben möchte, falls ich doch nochmal speziellere Sachen sehen will?
Hat irgendwer Erfahrungen gemacht in die Richtung? Mit oder ohne Fachrichtungswechsel?
Weil ich mir quasi nichts verbauen will, wenn ich mich für den Weg "ein paar Jahre Innere schaden nie" entscheide, wollte ich mal nach euren Erfahrungen fragen.
Wie stehen denn die Chancen, wenn man sich nach ca 2 Jahren WB-Zeit am kleinen Haus zurück an die größeren bewerben möchte, falls ich doch nochmal speziellere Sachen sehen will?
Hat irgendwer Erfahrungen gemacht in die Richtung? Mit oder ohne Fachrichtungswechsel?
Man hat sehr gut Chancen, weil alle suchen.
[truba][;2154809']Ich hab fast noch keine einzige Bewerbung per Post geschickt.
Per Mail oder über die Portale. Man kann vlt wirklich vorher anrufen aber die Chefs hatten die Bewerbungen dann manchmal einfach ausgedruckt.
Damals vor ca. 7 Jahren habe ich auch noch per Post und es schien mir schon altmodisch. Inzwischen nur noch per E-Mail. Das ganze Papier, die Postmarke, ggfs noch Foto ist unnötiger Resourcenverbrauch. Die meisten Krankenhäuser wünschen auch explizit eine digitale Bewerbung, wie es auch in anderen Branchen üblich ist.
Außerdem ist es deutlich einfacher mit dieser Form mehr Bewerbungen zu verschicken.
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