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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FAQ - Berufseinstieg als Assistenzarzt



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anignu
09.05.2022, 16:02
CT wäre sogar vorhanden. Findest du es denn im Nachhinein sinnvoll, so klein anzufangen? War bisher nur Häusern ab ca. 500 Betten unterwegs.
Mei, es kommt drauf an was man will und wo man hin will.

Dieses "bin aber an Forschung interessiert" ist halt ungefähr an fast allen Häusern außer Unikliniken völlig egal. Ich war noch in keinem Haus in dem das irgendjemanden interessiert hat.
Wenn das Ziel in der Chirurgie die Niederlassung als Orthopäde ist, dann bringt es dir nichts wenn du bei einem Maximalversorger mit einem Polytrauma nach dem Anderen bist/warst. Ansonsten wenn du gut in der Viszeral- oder Gefäßchirurgie arbeiten willst, und dort OA werden, dann hilft ein größeres Haus weil du einfach mehr siehst. Wenn das kleine Haus bissl Gallen, Hernien und elektive Kolorektalchirurgie macht und alles andere eh gleich weg schickt und schwierigere Fälle ebenso, wie stellst du dir das dann für dich selbst vor? Dann kannst du in dem Haus OA werden, für ein größeres Haus wirds schon schwierig.

Auf der anderen Seite musst du auch nicht von vornherein deine gesamte Karriere planen. Es gibt genug Leute hier die das Fach gewechselt haben, die Klinik gewechselt haben, ihre Ziele geändert haben etc. Aber wenn man von vornherein gute Unfallchirurgie machen will und dann in einer Klitsche für elektive Orthopädie mit seiner Weiterbildung beginnt weil's bequemer wirkt, dann sollte man nicht allzu spät wieder wechseln.
Ich hab damals meine Stelle angenommen weil ich es interessant fand, das Team super war und ich grad nichts anderes hatte. Und dann wechselt man halt irgendwann wieder. Du musst jetzt auch nicht von vornherein die absolute Traumstelle abwarten.

Lauri2207
01.06.2022, 05:44
Könnt Ihr mir vielleicht die Vor und Nachteile unterschiedlicher Dienstzeitenmodelle aus eigener Erfahrung erläutern? Ich bin mir nicht sicher, welches Modell für mich geeignet ist (Chirurgie)

Nefazodon
01.06.2022, 12:17
Könnt Ihr mir vielleicht die Vor und Nachteile unterschiedlicher Dienstzeitenmodelle aus eigener Erfahrung erläutern? Ich bin mir nicht sicher, welches Modell für mich geeignet ist (Chirurgie)

Hallo Lauri. Ich bin mir eigentlich sicher, dass diese Fragen schon zu Genüge im Forum diskutiert wurden...Hast Du schonmal die Forensuche benutzt?

Moorhühnchen
28.06.2022, 04:29
Na, ich weiß schon, welcher doppelt und dreifach gepostete Beitrag in Kürze gelöscht wird.... :-))

Feuerblick
28.06.2022, 06:28
So isses. :-))

Partyarthy
24.07.2022, 18:28
Hey, ich habe eine Frage zur Bewerbung auf eine neue (nicht erste) Stelle. Muss ich der Bewerbung gleich etwas beifügen, das mein erstes WBJ nachweist? Ich will ja eine Anstellung als Assi im 2. WBJ.

Coxy-Baby
24.07.2022, 18:44
??? Sollte doch in deinem CV klar werden welches Weiterbildungsjahr du bist.....

Partyarthy
24.07.2022, 18:57
Ich meine, ich kann behaupten, dass ich in meinem ersten, dritten oder sonst was WBJ bin. Aber es gibt doch Stellen mit Chefs ohne WB-Befugnis. Dann zählt es ja nicht.
Ich müsste also nicht nachweisen, dass es eine Stelle mit WB-Befugnis war?

Coxy-Baby
24.07.2022, 18:59
Klar kannst du alles machen , gehen wir aber davon aus dass du zur FA Anmeldung eh lückenlos ausführen musst wo du warst, ich denke mir die merken dass dann spätestens da.....

Partyarthy
24.07.2022, 19:03
Klar, nur dachte ich, dass die Chefs vllt sehen wollen, dass jemand wirklich im x. WBJ ist. Sie müssen ja dementsprechend mehr Gehalt zahlen.

Nefazodon
24.07.2022, 19:30
Für die Bewerbung sind entsprechende Nachweise erstmal per se wohl irrelevant. Allerdings war es bei mir damals so, dass ich nach der Einstellung von der Personalabteilung angeschrieben wurde, wegen der Einstufung nach Tarifvertrag.
Sollten die dich nicht anschreiben und in Stufe 1 einsortieren, dann würdest Du dich halt melden und die Höherstufung auslösen....

Letztlich verstehe ich die Relevanz der Frage aber nicht ganz, da es doch üblich ist, zumindest das aktuellste Arbeitszeugnis bei Bewerbungen mitzuschicken?

Edit: Für die Einstufung nach Tarifvertrag zählen nicht die Weiterbildungsjahre, sondern die Berufsjahre.
Es zählt also deine gesamte Berufserfahrung. Ob dein Chef dagegen eine Weiterbildungsbefugnis hatte, ist irrelevant

][truba][
24.07.2022, 19:46
Gut, ein aktuelles Arbeitszeugnis hat man ja bei einer Bewerbung auf eine neue Stelle eher selten, da man in den wenigsten Fällen dem aktuellen Chef schon aufs Brot schmieren will, dass man seine Klinik verlassen will. Reicht man dann eben nach. Alles weitere steht im CV

Perith
28.07.2022, 10:59
Heyho,

Ich fange zum 01.10 als Assistenzarzt in der Inneren an und habe die Zeit mal genutzt zu schauen wie der Status bei meinen Versicherungen ist.
Dabei habe ich festgestellt, dass ich glaube ich viel zu viel für meine private Haftpflicht zahle (über 10 Euro im Monat). Ich habe mich bei meinem Versicherer nach einer Berufshaftpflicht erkundigt und habe ein Angebot für Privathaftpflicht und Berufshaftpflicht zusammen für 36 Euro im Monat bekommen. Ich hege den leichten Verdacht, dass dies viel zu viel ist..
Wie ist eure Einschätzung? Und habt ihr vielleicht nen Tipp wo es billiger geht? Gerne auch per Pn wenn es gegen die Forenregeln verstößt

Liebe Grüße

kartoffelbrei
28.07.2022, 11:04
Ich meine, dass ich für die kombinierte Haftpflicht bei der DÄV als Assistenzärztin knappe 60€ im Jahr gezahlt habe. Als Fachärztin musste ich die Privathaftpflicht separat versichern und habe bei der HUK online einen Vertrag für ca. 40€ im Jahr abgeschlossen, in dem auch mein Partner mitversichert ist.
Deine Beiträge kommen mir sehr viel vor.

Nefazodon
28.07.2022, 11:16
Ja, die Beiträge klingen *etwas* überhöht, denke ich auch. Andererseits ist nicht auszuschließen, dass sich durch die Inflation das Beitragsgefüge geändert hat.
Aber letztlich solltest Du dir einfach mehrere Vergleichsangebote einholen. Was z.B. eine Berufshaftpflicht für das Geld dann leisten muss, wurde hier im Forum schon irgendwo diskutiert (allerdings unterscheiden sich die meisten Berufshaftpflichttarife zugegebenermaßen im Leistungsumfang nicht groß).
Bezogen auf die Berufshaftpflicht sei noch erwähnt, dass eigentlich alle Ärztekammern mit einem oder mehreren Anbietern Rahmenverträge abgeschlossen haben, die Rabatte geben.
Für die Berufshaftpflicht kannst Du dich also auch an die Ärztekammer, die für dich zuständig ist, wenden, und darum bitten, dass die dir einen Anbieter nennen (kann man aber auch selbst herausfinden).
Allgemein möchte ich noch das Infoangebot des "Bund der Versicherten" empfehlen, was allgemeine Versicherungen angeht.

Edit: Nur mal als Beispiel: Der BDV empfiehlt (Stand Februar 2022), dass die Jahresprämie für eine Privathaftpflichtversicherung (allerdings mit Selbstbeteiligung von 500 Euro) bei 32-42 Euro liegen sollte.

Edit 2: Habe gerade nochmal, nur interessehalber nachgeguckt: Meine kombinierte Berufs- und Privathaftpflicht hat damals (ca. 2014) als ich noch Assistenzarzt war, ca. 52 Euro im Jahr gekostet.

Perith
28.07.2022, 11:40
Super vielen Lieben Dank für die schnellen Antworten. Das sind ja wirklich horrende Summen die da von mir verlangt werden, da muss ich mich echt mal umschauen.

h3nni
28.07.2022, 12:54
Ich empfehle Finanztip als Grundlage, die haben auch Empfehlungen, bei Privathaftpflicht ist das wohl die Haftpflichtkasse oder die Alte Leipziger, ich zahle mit 125 SB pro Fall 60 im Jahr PHV.

Berufshaftpflicht würde ich mich mit dem Arbeitgeber auseinandersetzen und schauen, was dort schon alles abgedeckt ist, in meiner letzten Klinik hatte keiner der ÄiW eine eigene Berufshaftpflicht und ein OA auch nicht.
Je nach dem, wie viel dort abgedeckt ist, muss man nicht mehr viel absichern, außer man will explizit ;)

Absolute Arrhythmie
28.07.2022, 13:09
PHV zahle ich 66€/Jahr für die Familienversicherung, das heißt da sind Mann und Sohn mit drin, ohne SB.

Als Single hab ich früher 45€/Jahr gezahlt, dein Beitrag kommt mir deutlich zu teuer vor.

Berufshaftpflicht hab ich auch, da ist der Vergleich aber schwierig, weil ja je nach Fach und Ausbildungsstand die Prämien sehr unterschiedlich sind.

Nefazodon
28.07.2022, 13:12
@h3nni: Prinzipiell hast Du Recht, dass die eigene Berufshaftpflicht eine Restrisikoversicherung ist.
Trotzdem kann sie ganz sinnvoll sein, um dieses Risiko abzudecken und etwas ruhiger zu schlafen ;).
Gerade auch in Konstellation wie Nachbarschaftshilfe oder aber, wenn man mal den Job wechselt und daher für ein paar Monate ohne Arbeitgeber ist, aber immer noch Arzt. Zumal die Berufshaftpflicht für Assistenzärzte/AiW wirklich nur nen Appel und n Ei kostet.
Bei Berufseinstieg am 1.10. kann man sich aber tatsächlich überlegen, erst die Informationen über die Haftpflichtversicherung des Arbeitgebers einzuholen und sich danach um eine eigene Restrisikoversicherung zu kümmern. Wenn Du schon einen Arbeitsvertrag unterschrieben hast, @Perith, stellt dir die Personalabteilung sicherlich auf Anfrage alle relevanten Informationen auch schon jetzt zur Verfügung.

Aber aufgrund der genannten Beitragshöhe zur Privathaftpflicht würde ich mich unabhängig davon sowieso einmal über die Angebote am Markt informieren.

Partyarthy
10.08.2022, 16:57
Weiß jemand von euch was es bedeuten soll, wenn in einer Stellenbeschreibung das hier steht?: ...eine leistungsgerechte Vergütung nach TV-Ärzte VKA i. V. m. einem Anwendungs-Tarifvertrag