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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FAQ - Berufseinstieg als Assistenzarzt



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Zilia
23.05.2025, 16:47
Lieber Nudelsalat, ich denke, ich habe ein bisschen mehr Berufserfahrung als Du (unter anderem hatte ich schon schwer Hirnverletzte als Patienten). Und lieber suche ich länger nach einer Stelle, als dass ich eine annehme, bei der ich schon vorher weiß, dass ich die Anforderungen nicht erfüllen kann. Selbstreflexion und Reife gehören auch zum Arztberuf dazu. VG

Nudelsalat20
23.05.2025, 16:57
Liebe Zilia,
danke für deine weisen Worte. Leider haben nicht alle den Luxus lange nach einer Stelle zu suchen, weil sie Schulden, Kredite oder sonst was haben und leider keine wohlhabenden Familie. Btw wie abgehoben kann man antworten??? Schön dass du schon soooo viel Berufserfahrung hast. Ich suche seit 6 Monaten eine Stelle und finde nichts weil das meiste nur Initiativbewerbungen waren und es einfach keine Stelle gibt!!! Und so ist auch die Resonanz hier im MDC. Aber egal.

Besser erstmal eine eher schwierige Stelle als gar keine. Ausser man hat's nicht nötig dann kann man auch gar nicht arbeiten und suchen..

Keine Grüsse.

Zilia
23.05.2025, 21:26
(at) Nudelsalat: „Toll“, dass nichts von Deinem „Sozialneid“ bei mir zutrifft. Aber Hauptsache, man kann sich durch Abwertung anderer selbst erheben! Möchtest Du meinen Studienkredit weiter abzahlen? Gerne. Meine Vorfahren waren schwer arbeitende Handwerker und Landwirte. Ich bin die 1. Ärztin in der Familie und habe mir neben dem Studium den Allerwertesten abgearbeitet. Wenn es an Reflexionsvermögen fehlt…hilft auch keine Ärztliche Approbation.

Nudelsalat20
24.05.2025, 04:19
Du redest so ein Schwachsinn unglaublich
Inwieweit passt deine "Selbstinszenierungsdarstellung" jetzt als Antwort auf das Was ich geschrieben hab??? Oh toll ich bin auch die erste Ärztin, Arbeitereltern, immer gearbeitet. Willst du ein Orden? Hab auch ein Haufen Schulden wegen kredit, sogar private Schulden bei anderen weil ich die Bank nicht mehr fragen konnte. Und DU willst mir vorwerfen ich hätte kein Reflexionsvermögen weil ich bereit bin alles zu machen und für nichts zu schade bin weil man ja dann diiiiirekt Patienten gefährdet. Am Anfang wird einen jede Stelle überfordern. Im Leben ist das manchmal so. Aber ganz ehrlich ich hab echt KEIN BOCK mit jemanden wie dir zu diskutieren. Einen nicht kennen aber Hauptsache schlaue Sprüche geklopft.

Ab jetzt muss ich deine Nachrichten leider ignorieren, du super erwachsene, selbstreflektierte ärztjn, die soooooo viel besser ist als ich. Hier dein 🍪.

Zilia
24.05.2025, 05:51
(at)Nudelsalat: Was machst Du denn? Fällst Urteile über mich, kennst mich nicht, unterstellst mir, eine verwöhnte „Tussi“ zu sein (also sinngemäß und nicht wörtlich) und bist dann noch neidisch, wenn ich doch aus einem Arbeiterhaushalt stamme. Deine zukünftigen Patienten tun mir jetzt schon Leid. Hoffentlich musst Du noch lange nach einer Stelle suchen.

Liebe Admins, bitte verschont mich vor dieser Person!

JAK1
24.05.2025, 07:09
Ich glaube ich würde fachfremd anfangen und mir da die ersten Erfahrungen suchen, bevor ich eine Stelle annehme, bei der ich direkt Intensivpatienten behandeln muss. Der Rat von Zilia war insgesamt schon in Ordnung, auch wenn er dich vielleicht auf dem falschen Fuß erwischt hat.

Ich glaube ehrlich gesagt, dass da eine Patientengefährdung nicht unwahrscheinlich ist und das liegt dann nicht daran, dass ein Berufsanfänger schlecht oder blöd oder whatever ist, sondern einfach unerfahren. Ich kann dir sagen, dass selbst einfache Sachen am Anfang echt überfordern und für mich persönlich dieser ständige Druck sehr unangenehm bis psychisch schädlich war. Und ich war am Anfang ein Jahr auf Normalstation. War das bei dir anders? Ich würde deshalb eher aus Eigenschutz ablehnen. Genau beurteilen kannst es nur du, denn wir kennen dich ja nicht und waren auch nicht dort.

Ich glaube persönliche Anfeindungen weder von dir noch von Zilia sind hilfreich. Ich denke es ist klar, dass jeder sein ganz eigenes Päckchen zu tragen hat.

Der Fragesteller muss für sich selber entscheiden, ich kann aber nur davor warnen Red Flags zu ignorieren und blauäugig in die erste Stelle zu gehen.

medcat
25.05.2025, 00:53
Ich würde als Anfänger nur auf Intensiv anfangen, wenn es mehrere Ärzte nachts physisch dort auf Intensiv gibt, das ist natürlich nur bei einem Maximalversorger oder Uni der Fall…selbst diese Variante halte ich für super stressig für einen Einsteiger, aber noch machbarer als die geschilderte Version in dem kleineren Haus. Intensivzeit ist vermutlich immer ein Sprung ins kalte Wasser, auch wenn man etwas Erfahrung hat aber ich finde es ist tatsächlich Patienten gefährdend als blutiger Anfänger so ganz alleine nachts.
Ich würde es nicht tun - aber es ist am Ende deine Entscheidung.

Ida96
05.06.2025, 11:03
Mal eine Frage. Ich lese vermehrt in Stellenanzeigen, dass zu ein Assistenzarzt gesucht wird und dann steht aber dabei zb "Erwerb der Kompetenzen zur Anerkennung der Zusatz-Weiterbildung Geriatrie/Sportmedizin etc.pp" möglich. Aber das verstehe ich nicht, denn die Zusatz-Weiterbildungen sind ja erst nach Erwerb einer Facharztkompetenz möglich. Oder kann man sich diese Zeit dann sozusagen "merken" und nach dem Facharzt anrechnen lassen?Oder ist die Stelle nicht nur für Assistenten sondern auch für fertige Fachärzte die die Zusatz-Weiterbildung machen wollen?

Ida96
09.07.2025, 17:12
Hallo,
Wenn meine Stelle sich in einem anderen Bundesland befindet als ich wohne (und somit jetzt gemeldet bin), dann muss ich ja die Äk wechseln und dem Versorgungswerk Bescheid geben. Im Anschluss daran habe ich dann nach einem Jahr wiederum eine Zusage für die nächste Rotation, allerdings wieder anderes Bundesland. Ich wechsle dann wieder die Äk (oder?), aber was mache ich mit dem Versorgungswerk? Was passiert mit meinen Leistungen?

h3nni
09.07.2025, 20:03
Entweder du lässt sie stehen und beziehst eine separate Rente oder du lässt sie innerhalb der ersten 6 Monate überleiten in dein neues VW.

Was sich dabei am ehesten lohnt, weiß keiner so wirklich. Großer altes Versorgungswerk ist eher zu empfehlen, neue Bundesländer eher nicht so, ist mein Stand

HeleneeneleH
05.07.2026, 10:44
Hey. Kurze Frage:
Abschluss vor über 3 Jahren, aber
Bin erst im 2. WBJ wegen Elternzeit.
Wie ist meine Stufe beim Wechsel erstmals in die Klinik (vorher Praxis).
Stufe 2 wie der Stand der Weiterbildung oder Stufe 4, da im vierten Jahr nach Abschluss?
Danke im Voraus <3

anignu
05.07.2026, 23:13
Du zählst ganz einfach die Anzahl der Monate in denen zu nachweislich zu mindestens 1% ärztlich gearbeitet hast und teilst diese Anzahl durch 12. Dann abrunden. Und fertig. Elternzeit wenn du gearbeitet hast zählt, wenn zu zu Hause warst nicht. Und es ist egal ob du 1% oder 100% in einem Monat gearbeitet hast, das sind "Zeiten ärztlicher Tätigkeit".

Und nicht vergessen: "Den Zeiten einer ärztlichen Tätigkeit im Sinne des § 19 Absatz 1 stehen gleich: a) Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz"

HeleneeneleH
06.07.2026, 07:49
Ah, also ganz anders als ich dachte, aber natürlich vollkommen sinnvoll.
Cool, danke für die Antwort! :)