Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reich werden als Arzt in Deutschland
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Und in welcher Klinik werden Assis am Pool beteiligt????
Das ist jetzt nicht unüblich. Ist natürlich auch deutlich weniger als bei den Oberärzten.
Bei uns macht das "nur" etwas über 1000€/Jahr aus, aber immerhin. Bei Kliniken mit hohem Privatpatientenanteil kommen da auf Assistenteebene gerne auch mal ein paar hundert Euro im Monat raus.
Ist manchmal mit den Zahlungsmodalitäten etwas schwierig, bei uns wird z.B. immer im Dezember für das Vorjahr ausbezahlt, d.h. ich kriege diesen Monat meinen Pool von 2013. Wer also am 1.1.14 angefangen hat, der sieht erstmalig Poolgeld auf der Lohnabrechnung 12/2015 :-notify Vielleicht kommt das ja bei Dir auch noch irgendwann...
Um die ganze Diskussion hier einmal auf den Punkt zu bringen. Lohnt sich das Medizinstudium finanziell (im Vergleich zu anderen Studiengängen z.B.)?
Um die ganze Diskussion hier einmal auf den Punkt zu bringen. Lohnt sich das Medizinstudium finanziell (im Vergleich zu anderen Studiengängen z.B.)?
Ja:
http://images.zeit.de/wirtschaft/2012-03/stundenloehne.jpg
http://img.welt.de/img/wirtschaft/crop122466652/0740718391-ci3x2l-w580-aoriginal-h386-l0/DWO-Gehaltsreport-Branchen-3.jpg
Colourful
03.12.2014, 13:15
Um die ganze Diskussion hier einmal auf den Punkt zu bringen. Lohnt sich das Medizinstudium finanziell (im Vergleich zu anderen Studiengängen z.B.)?
Nee, BWL lohnt sich sicher mehr, wenn man ehrgeizig genug ist, um Investmentbanker zu werden.
.Jordan.
03.12.2014, 13:19
Kommt eben drauf an, was man unter "lohnen" versteht. Um möglichst schnell möglichst viel Geld zu machen sicher nicht.
Dr. Jekyll
03.12.2014, 13:37
Nee, BWL lohnt sich sicher mehr, wenn man ehrgeizig genug ist, um Investmentbanker zu werden.
Die BWLer müssen dafür auch ihre Seele verkaufen.
Uns Ärzten wird sie Gott sei Dank langsam genommen. :)
Lohnt sich das Medizinstudium finanziell (im Vergleich zu anderen Studiengängen z.B.)?
Kommt darauf an, ob du in einer Villa mit goldenen Löffeln groß geworden oder im Elend aufgewachsen bist.
Eigentlich kommt's darauf doch gar nicht an. Denn im Vergleich zu jedem anderen Studiengang steigt man mit Zahnmedizin und Medizin am besten aus.
Man könnte das sogar andersrum sehen: gerade der, dessen Familie viel Geld hat, kann es sich leisten, etwas zu studieren, wo man wenig verdient :-p
urinbeutel
03.12.2014, 17:01
Nee, BWL lohnt sich sicher mehr, wenn man ehrgeizig genug ist, um Investmentbanker zu werden.
99% oder BWLer werden keine Investmentbanker, zumindest in Deutschland. Die verdienen so gut, weil das die besten der besten sind. Arbeiten aber auch 80+ Stunden und sind Teil der Marktwirtschaft.
Ich denke, dass sich im Mittel Medizin weiterhin finanziell lohnt. Es gibt jedenfalls keinen anderen Studiengang, wo man mit einer hohen Sicherheit ein solides Gehalt erzielen kann. Dafür wird man als Überflieger in der Medizin ausgebremst, weil sowieso alle tariflich bezahlt werden und am Ende verdienst der am meisten, der einfach das richtige Fach gewählt hat. Wir sind halt nicht Teil der Marktwirtschaft.
Die Überflieger können dann nach dem Facharzt durchstarten oder schon nebenbei freiberuflich arbeiten. ;-)
Die BWLer müssen dafür auch ihre Seele verkaufen.
Uns Ärzten wird sie Gott sei Dank langsam genommen. :)
Kommt aber im Endeffekt aufs Gleiche raus, oder? Und seien wir mal ehrlich: OBEN kennt uns doch eh keiner! :D
Ich würde im nächsten Leben Notar werden. 400 € für eine halbe Stunde schnell vorlesen :-peng:-wow:-D
Thomas24
03.12.2014, 22:43
Kommt aber im Endeffekt aufs Gleiche raus, oder? Und seien wir mal ehrlich: OBEN kennt uns doch eh keiner! :D
Wieso eigentlich? Einige von uns sind doch gute Lieferanten...;-)
Ja, aber OBEN muss ich den Lieferanteneingang nehmen. Unten gehe ich übern roten Teppich! :-))
Thomas24
03.12.2014, 22:57
Ja, unten hat man mir auch schon ein warmes Plätzchen für später zugesagt. Bei interessanten Leuten :D
Kackbratze
03.12.2014, 23:02
Ich habe Niemandem Irgendwas versprochen oder zugesagt.
Ich hab mit Blut unterschrieben....
MB fordert u.a. 5% mehr Gehalt bei kommunalen Häusern. Der Tarifvertrag der Unikliniken läuft ja auch am 31.1. aus. Dementsprechend können wir wohl mit ähnlichen Forderungen rechnen. Wenn unter dem Strich 2-3% bei rauskommen, wärs ja durchaus signifikant, bei einer offiziellen Inflationsrate von ~1%. Wir werden also NOCH REICHER ;-)
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